Geistliche versus weltliche Macht im Mittelalter

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Liebe/r saaandraaahhx3,

bitte achte doch in Zukunft darauf, Deine Frage aussagekräftiger zu formulieren beziehungsweise benutze bitte auch das Beschreibungsfeld, um genauer zu erklären, worum es Dir geht. Du erhöhst so die Chance auf hilfreiche Antworten.

Herzliche Grüße Ben vom gutefrage.net-Support

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

also das Mittelalter war geprägt zwischen den Machtkämpfen zwischen Weltlicher Macht und Geistlicher Macht. Sowohl der Papst wie der Kaiser beanspruchten das Oberhaupt der Christenheit zu sein und ein grossteil der Politschen Scharmützel waren Stellvertreterkämpfe zwischen Papst und Kasiertum... diese Machtkämpfe waren auf allen Ebenen der Machtausübung zu spüren, entscheidend waren sie auf dem Gebiet der Rechtssprechung (Sallisches Recht vs. Römisch-inquisitorisches Recht), in der Wissenschaft (Freie Universitäten vs Klöster) und bei der Investitur (also ob der Kaiser den Papst einsetzen kann, oder der Papst den Kaiser). Das kam dann schlussendlich soweit, dass die Päpste Gegenkaiser einsetzen und die Kaiser Gegenpäspste, so dass es zeitweilig bis zu drei Päpste und zwei Kaiser gab und keiner nun wusste, wer wirklich das sagen hatte. Der Kampf wurde erst im Zuge der Revormation zugunsten der Weltlichen Macht entschieden

War im Prinzip ein und dasselbe. Ohne den Segen der Kirche ging gar nichts, und so sahen die weltlichen Fürsten zu, dass ihnen getreue (oder von ihnen bezahlte) Geistliche Karriere machten.

Im Mittelalter war das quasi eins. Die Kirche hatte so viel Einfluss und verfügte über so großen Reichtum, dass die weltlichen Fürsten fast schon Handlanger der Kirche waren.

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