Gedichtsinterpretation zu "Was ein Kind gesagt bekommt"?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kenne das Gedicht nicht, finde deine Interpretation aber inhaltlich schlüssig.

Trotzdem habe ich ein paar formale Verbesserungen:

Ich glaube nicht, dass die richtige Einhaltung der Rechtschreibung und Zeichensetzung ein Stilmittel ist. Das ist normal, Schriftsteller machen sowas verrücktes^^.

...weist Paarreim auf, allerdings kein metrum (nur ein allerdings)

prosaisch bedeutet sachlich. Gekünstelt wäre eher lyrisch ;)

Schreib als Adressaten das Kind. Das wäre dann ein pars pro toto (du würdest das Kind schreiben, aber alle meinen) und würde dir helfen, nicht mit Singular und Plural durcheinander zu kommen.

Kleiner Tipp noch für zukünftige Interpretationen: Binde Zitate in den Satz mit ein. Bsp: Das lyrische Ich verlangt vom Adressaten, dass er "den Eltern nicht widersprechen" (V.8) solle.

"Auch du bist gutefrage.net!" ^^

ROTFL

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Am anfang schreibt man doch eine einleitung und dann noch wie viel strophen, verse, was für kadenzen und welches metrum das gedicht hat und noch die verschiedenen stilmittel

mir würde bei einer interpretation titel, autor, textart, gedichtname, erscheinungsjahr als einleitung reichen. ich gehe aber davon aus dass isis das drüberschreibt :) sprachliche stilmittel sind teil der interpretation und im obigen text auch enthalten.

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Danke für die Antwort, aber ich habe doch geschrieben dass das nur der Hauptteil ist :-)

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Hilfe bei Interpretation Karl Alfred Wolken: Leere Stelle

Könnt ihr euch meine Interpretation mal durch lesen und sagen was ich noch verbessern kann?

Das Gedicht:

Karl Alfred Wolken: Leere Stelle

Ein Baum ist gestürzt, den ich gut kannte. Letzten Winter lebten noch viele Vögel in ihm.

Jetzt liegt er, zerschmettert, und wird fürs Feuer in Stücke gesägt.

Niemand hat ihn gemalt. Wir wissen schon nicht mehr genau, wie er aussah.

Diese klare Sicht dort, wo er stand - ich seh, wie man sieht, wovon nichts mehr zu sehen ist.

Inhaltsangabe und Interpretation „ Leere Stelle “ von Karl Alfred Wolken

Inhaltsangabe In dem Gedicht „Leere Stelle“ von Karl Alfred Wolken, beschreibt das lyrische Ich einen Baum der gefällt wurde. Es trauert mit anderen um den Baum und keiner weiß mehr genau wie der Baum aussah. Es steht da, wo der Baum auch vorher stand.

Interpretation Das Gedicht hat 4 Strophen mit jeweils 4 Versen. In der ersten Strophe beschrieb das lyrische Ich das einen Baum der gefällt wurde und den es gut kannte. Außerdem erzählt es das letzten Winter, als es den Baum noch gab, Vögel in ihm wohnten. Im 3. + 4. Vers gibt es ein Zeilensprung zu finden. In dem 1. Vers ist eine Personifikation „ Ein Baum ist gestürzt. “ Der Aufbau der Gedichts ist regelmäßig, der Rhythmus aber unregelmäßig. Das Reimschema ist Blankvers. In der zweiten Strophe erzählt das lyrische Ich wie der Baum auf dem Boden liegt und in Stücke gesägt wird, für Feuerholz. In dem 7 + 8 Vers ist wieder ein Zeilensprung vor zu finden. „Jetzt liegt er“ ist eine Personifikation und damit ist gemeint, dass der Baum gefällt wurde und auf dem Boden liegt. In der dritten Strophe erzählt es, dass von dem Baum kein Bild gemalt wurde & niemand mehr genau weiß wie er aussah. Es spricht in der wir-form, es trauert also mit mehreren um den Baum. In dem 10. + 11. Vers ist ein Zeilensprung vorzufinden. Im 12 Vers ist eine Metapher die durch das „wie“ deutlich wird. In der 4 Strophe schreibt das lyrische Ich „ich sehe, wie man sieht, wovon nichts mehr zu sehen ist“ und das verstehe ich nicht genau aber ich denke das damit gemeint ist, das es an der Stelle steht, wo früher der Baum stand und die Umgebung jetzt leer ist weil der Baum gefällt wurde. In dem 14 Vers ist ein Gedankenstrich und im 13 + 14 Vers ist wieder ein Zeilensprung zu finden. Ich denke aus dem Gedicht kann man schließen, das auch ein Baum zu einem Freund werden kann und man um ihn trauern kann.

Dankeschöööööööööön :)

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Interpretation zu "Abend" - Joseph von Eichendorff?

Hallo, ich soll eine Analyse zu folgendem Gedicht schreiben, ich bräuchte Hilfe bezüglich der Interpretation des Themas :), danke!!

Abend

Gestürzt sind die goldnen Brücken

Und unten und oben so still!

Es will mir nichts mehr glücken,

Ich weiss nicht mehr, was ich will.

Von üppig blühenden Schmerzen

Rauscht eine Wildnis im Grund,

Da spielt wie in wahnsinnigen Scherzen

Das Herz an dem schwindligen Schlund. –

Die Felsen möchte ich packen

Vor Zorn und Wehe und Lust,

Und unter den brechenden Zacken

Begraben die wilde Brust.

Da kommt der Frühling gegangen,

Wie ein Spielmann aus alter Zeit,

Und singt von uraltem Verlangen

So treu durch die Einsamkeit.

Und über mir Lerchenlieder

Und unter mir Blumen bunt,

So werf ich im Grase mich nieder

Und weine aus Herzensgrund.

Da fühl ich ein tiefes Entzücken,

Nun weiss ich wohl, was ich will,

Es bauen sich andere Brücken, 

Das Herz wird auf einmal still.

Der Abend streut rosige Flocken,

Verhüllet die Erde nun ganz,

Und durch des Schlummernden Locken

Ziehn Sterne den heiligen Kranz.

  • Joseph von Eichendorff 1788-1857
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Was ist eine lyrische Situation und wie soll man sie analysieren?

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Hallo liebe Community,

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http://www.klaus-ender.com/ender_lyrik/zeitgeist_22.html Könnten Sie bitte mir helfen diese Aufgabe zu lösen und wie ich in der Zukunft an solchen Aufgaben rangehen und beachten sollte.

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BatchundIT

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Mir ist schon klar, dass das eine analysieren und das andere intetpretieren bedeutet, aber dabei macht man doch im grunde das gleiche. Oder sind das vlt einfah zwei verschiedene bezeichnungen für die gleiche aufgabe? Danke schonmal :)

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Stilmittel im Gedicht, was ein Kind gesagt bekommt von Bertolt Brecht?

Ich muss alle möglichen Stilmittel aus dem Gedicht „was ein Kind gesagt bekommt“ von Bertold brecht heraussuchen. Ich finde aber kein einziges

Hier das Gedicht :

Der liebe Gott sieht alles.

Man spart für den Fall des Falles.

Die werden nichts, die nichts taugen.

Schmökern ist schlecht für die Augen.

Kohletragen stärkt die Glieder.

Die schöne Kinderzeit, die kommt nicht wieder.

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Man greift nicht zuerst in die Schüssel bei Tisch.

Sonntagsspaziergang macht frisch.

Zum Alter ist man ehrerbötig.

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Ein Kind hält den Mund.

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