Gaming als Hobby in der Bewerbung?

10 Antworten

Hallo Bombast96,

grundsätzlich sind Hobbys in einer Bewerbung ein Kann, kein Muss. Man sollte sie dann angeben, wenn sie in irgendeinem Zusammenhang zur angestrebten Stelle stehen. Dieser Zusammenhang kann auch indirekt sein. Hobbys, die entweder uninteressant sind oder den potenziellen Arbeitgeber sogar stören könnten, kann und sollte man einfach unerwähnt lassen. Auf keinen Fall sollte man Hobbys "erfinden", von denen man glaubt, dass sie "Gut ankommen". Man muss immer damit rechnen, im Vorstellungsgespräch darauf angesprochen und nach Einzelheiten und Hintergründen befragt zu werden. Wenn dann der Schwindel auffliegt, hat man verloren.

Bei der Angabe der Hobbies schaut der potenzielle Arbeitgeber v.a. nach den Sozialkompetenzen, du kannst also Dinge wie Theaterspielen angeben, da es für deine Fähigkeiten spricht. Weglassen sollte man auf jeden Fall ein Hobby, daß als "Risiko" gilt (=wo also z.B. häufige Krankheit od. Unfälle zu befürchten sind). Ich selbst habe daher Windsurfen und Karate weggelassen. Falls du mal irgendwo ein Seminar zu deinem Wunschberuf gemacht hast, kannst du bei Hobbies immer die schöne Formulierung "fachbezogene Kursteilnahmen" schreiben.

Verschweigen. Oh Strategie oder nicht. gaming ist nicht gerade etwas, was den Arbeitgeber irgendwie interessieren könnte. Würde eher abschrecken, da die meisten ja direkt diese bösen, bösen "Killer-Spiele" (wie mich dieses Wort anwidert) im Kopf haben.

da die meisten ja direkt diese bösen, bösen "Killer-Spiele" (wie mich dieses Wort anwidert) im Kopf haben. 

..... und Junkies, die am Ende noch ständig am Arbeitsplatz ihrem Hobby frönen.

0

Was möchtest Du wissen?