Fantasy/Action-Szenen in Geschichten?

2 Antworten

Ich finde es immer gut, in kurzen Sätzen und schnellen Eindrücken zu schreiben. Zum Beispeil: . Er lief weiter, weiter den Schatten der Wolken folgend. Links. Zwei dunkle Gestalten blockierten den Weg. Zurück. Sie folgten ihm, schnell, viel zu schnell. Rechts. Hühner gackerten verstört auf, als die Gestalt über sie hinweg sprang und ein zweites Mal nur wenige Sekunden später. Dicht… viel zu dicht. Schneller! Links, die nächste rechts. Schneller noch schneller! Der eine Verfolger katapultierte den anderen nach oben, er landete direkt vor dem Ninja.

Oder aber man baut die spannung auf und erzeugt einen Gegensatz. In der selben Geschichte gibt es einen langen Kampf bei dem es schneit. Das langsame Tanzen der Flocken, gegen die schnellen Bewegungen der Kämpfer. Du kannst es auhc sehr detailreich beschreiben, da man unter Adrenalin als Mensch alles langsamer wahrnimmt, wie in Zeitlupe. Man erkennt Details die einem sonst verborgen bleiben. Hier der Faustkampf: "Cho schritt langsam im Kreis, den Kopf kaum wendend, wachsam, wartend. Da! Nein, da! Das Spiel mit einem Schatten… Stille. Regungslosigkeit. Nur dieser feine Vorhang aus Schnee. Dann passierte nichts. Cho versuchte krampfhaft nicht die Konzentration zu verlieren[...] Da schossen beide in den vernebelten Himmel empor. Zwischen den stark verschneiten Wolken, sauste hier eine Faust, da ein Block, Tritte links, rechts, ausweichen. Und dann raste etwas, wie ein Komet, umgeben von einem Luftschweif, zurück zur Erde, wo es mit heftiger Wucht in das westliche Dach einschlug."

Bei einem Schwertkampf geht das ganz ähnlich: Ein Blitzen und rote Fäden zogen sich durch die Luft. Cedar schrie auf. Mit jeder Phaser seines Körpers, stürzte er auf den Gegner zu. Di Klingen knirschten beim Aufprall. Wieder und wieder trafen sie auf einander, sprühten Funken. Dann die Gelegenheit! Cedar stieß ihn zurück, der Mann taumelte. Noch ehe sein Körper den Boden erreichte, wirbelte der Koreaner herum und zog seine Klinge tief durch das Fleisch seines Gegners. Eine Sekunde, ein Augenschlag, und der Feind ging unter rotem Regen zu Boden.

Du kannst mit Eindrücken spielen, die sosnt in Milisekunde vergehen oder einfach Dinge überspringen, Momente. Nach "Dann die Gelegenheit!" hätte man auch direkt mit "Eine Sekunde..." weitermachen können, ohne, dass es an Verständnis oder Glaubwürdigkeit verloren hätte. Wenn du Ideen brauchst, sieh die Filme oer Bilder an, lass dich von Musikstücken inspirieren und Verfolge den genauen Ablauf eines Kampfes, dann fällt es dir leichter darüber zu schreiben. ;)

Hoffe das hat dir geholfen, obwohl es lang geworden ist. Viel Spaß! :D

ich denke da kann dir keiner helfen. du musst schon wissen, wie du das schreibst jeder schreib das anders. wenn du zum beispiel schreibst, dass ein zauberer mit einem zauberstab zaubert, kannst du ja schreiben, dass irgendwie ein dünner & heller lichtstrahl bei jedem zauber aus der spitze des zauberstabs kommt oder so.

das musst du selbst entscheiden!

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