Facharbeit zum Thema Jugendsprache. Gliederung okay?Wie fängt man mit der Einleitung an?

1 Antwort

Gehört 8. nicht im Grunde zu 4. ? Und 9. zu 5.? Ich würde das mit einander verbinden.

Des Weiteren erweckt das den Eindruck, als würdest du zu wenig auf den Wandel eingehen. Gleiches gilt für die Wertung, ob man dann auch von Verfall sprechen kann.

Wenn du nur deine Liste abarbeitest, befürchte ich, dass du vor allem über die Jugendsprache selbst schreiben wirst, und das wäre im Grunde nicht mehr als eine gute Einleitung (hier gemeint als Einführung in die Thematik) für den eigentlichen Aufsatz. Dieser soll ja den Wandel, der evt. ein Verfall ist behandeln.

Ich wäre da vorsichtig.

In der Einleitung versuchst du zum einen, den potentiellen Leser dazu zu animieren, weiterzulesen, sprich ihm knapp darzustellen, wieso diese Frage auch wichtig oder interessant für ihn ist, und zum anderen, das Thema kurz vorzustellen. Worum geht es eigentlich?

Fragen die man sich stellen könnte, wären, ob der Einfluss der Jugendsprache wirklich so groß ist. Weiterhin wäre es vielleicht sinnvoll darauf einzugehen, inwiefern die Sprache als etwas anzusehen ist, das stur vor sich hin dünkelt oder ob es sich nicht um etwas "Lebendiges" handelt, das sich nun einmal verändert. So in die Richtung. Zu guter Letzt, musst du eben bewerten, ob man wirklich von einem "Verfall" sprechen kann, aber da musst du von deinen Werten und Normen ausgehen, das kann dir niemand vorsagen.

Dankeschön für deine Hilfe, hättest du denn tips worauf ich eingehen könnte um ein besseres Fazit zu haben? also das heisst worüber ich schreiben könnte bzw. noch eingehen könnte

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@hello67

Naja, ein paar Fragen, an denen man sich orientieren kann, habe ich ja schon erwähnt. Irgendwer hat Sprache mal mit einem "lebendigen sich verändernden Organismus" gleichgesetzt, darauf kann man eingehen.

Jetzt weiß ich nicht, welche These du vertrittst. Hältst du die Jugendsprache für ein Drama, das unsere gute Deutsche Sprache zerstört oder siehst du das ganze sachlicher. Oder aber, erkennst du sogar eine Bereicherung? Wie dem auch sei, du kannst natürlich darauf eingehen, dass zum Beispiel Anglizismen, die sich ja besonders durch die Jugend verbreiten, zu einen breiigen Matsch führen, der, weder deutsch noch englisch, in keinem Fall mehr Sprache genannt werden kann. Auf das Internet solltest du eingehen und und und...

Andererseits (du hast vllt. gemerkt, dass ich selbst nicht unbedingt von einem "Verfall" sprechen würde) verändert sich die Sprache von Natur aus. Unvermeidlich und unaufhaltsam. Ich glaube, es war David Crystal, der auch mit der Verbindung zur Gesellschaft argumentiert hat, musst du im Zweifel googlen.

Und dann wäre es wohl auch sinnvoll nochmal darauf einzugehen, dass nicht nur der Sprachwandel naturgegeben ist, sondern auch die Jugendsprache. Jugendsprache gibt es seit jeher und ebenso lange die Kritik daran. Man macht sich sorgen, dass die beständigen Werte und Normen zerfallen, wenn etwas Neues entsteht, das ist ganz normal. Dass die aktuellen Normen aber nur dadurch entstanden sind, dass sich etwas verändert hat, wird evt. nicht beachtet.

Und, was nun, wenn es sogar eine Bereicherung ist? Goethe hat mal gesagt: "Ich hör' es gern, wenn auch die Jugend plappert, das Alte klingt, das Neue klappert." Womöglich wegen der neuen Wörter, wegen der Ästhetik, weswegen auch immer. Da musst du mal ein bisschen nachdenken.

Naja, was heißt besseres Fazit? Du hast ja noch gar keins. Du fasst eben alles zusammen und schreibst, welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen.

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