Englische Anrede: Du oder Sie

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15 Antworten

es gibt ja noch Zusätze, wie: 'yes Sir' od 'yes ma'am(mam)' od eben Mr. u Mrs. od Miss, wie Du schon sagst, daran wird der Respekt erkannt u gezeigt aber ganz ehrlich, ich habe mich das auch schon oft gefragt. Hatte 2 amerik. Freunde u wenn man da dann mal mit einer fremden Respektsperson zu tun hatte, die man locker mit Du angesprochen hat... es liegt aber an unserer deutschen Sprache, engl. ist ungewohnt, deshalb kommt uns das wohl so komisch vor.

Duzen – Ihrzen – Siezen im Englischen Um es noch einmal deutlich zu machen: Die Engländer „Ihrzen“ sich! Trotzdem ergibt sich die Notwendigkeit, persönliche und distanzierende Beziehungen zu verdeutlichen. Das geschieht im Englischen nicht durch das Personalpronomen, weil alle drei Anredeformen durch das Personalpronomen „You“ ausgedrückt werden. Alle Abweichungen von der mittleren Beziehungsform müssen vielmehr durch den gesamten Satz ausgedrückt werden. Die häufige Verwendung des Ausdrucks „I love you“ beispielsweise drückt eine enge Beziehung aus, ebenso tun es Wörter wie „Darling“ etc. Die Verdeutlichung einer größeren Distanz, als es das „Ihr“ zulässt, wird ebenso dargestellt. Ganz deutlich wird das im „Sir, yes Sir“, natürlich auch, wie von anderen Nutzern angegeben, durch „Mr.“ u. Ä. Die individuelle und zum Teil sehr genau ritualisierte Verwendung des Vornamens zeigt, welche Probleme der Engländer hat, die Anredebeziehung deutlich zu machen. Im Endeffekt bleibt tatsächlich einfach das Gefühl, wie es einige Antwortgeber sagen. Dahinter steckt tatsächlich, um es noch einmal auszudrücken, die Tatsache, dass der gesamte Satz in seinen Formulierungen die real gewollte Anredesituation ausdrückt. JoachimReitz

Das beschließt der Übersetzer einfach während der Arbeit. Eine anderen Grund gibt es nicht.

WISSEN können die Übersetzer das auch nicht, aber genau das zeichnet ja einen guten Übersetzer aus: dass er ein Gefühl dafür hat, wie etwas übersetzt werden sollte.

deshalb zeichnet sich eine übersetzung eines z.b. romans in zweiter linie, nach deren erschaffung, durch die übersetzung aus - wobei ja auch ein eigener stil entsteht. das heißt, der übersetzer muss das buch erstmal gelesen haben, über gute englischkenntnisse verfügen, das buch verstehen und dann kann er auch sehen, wie die personen und akteure zueinander stehen und ob es mehr sinn macht, sie sich siezen zu lassen oder das du zu benutzen. im notfall wird er kontakt mit dem autoren persönlich aufnehmen, der bestimmt dzu auskunft geben kann.

Meistens kann man das aus dem weiteren Kontext erkennen, wie vertraut das Gespräch ist, darauf wählt der Übersetzer dann das passende deutsche Du oder Sie aus.

Für einen Uebersetzter kann es nur eine Gefühlssache sein, da es das Du/oder Sie im Englischen nicht gibt, mann muss es halt "spüren".

Das ermittelt man aus dem Kontext und der beschriebenen Situation heraus.

Mach es einfach nach Gefühl, wie Du die Personen zueinander einschätzt.

Beispiel: Wenn einer "a$$hole" sagt, kannst Du getrost das Du nehmen.

Förmlich ist eigentlich nur "Sir" oder Mister, Miss bzw. Mistress. Da könnte man von einem "übersetzten" Sie ausgehen.

Ich glaube nicht, dass man das 1 zu 1 von Deutsch auf andere Sprachen transferieren kann.

das erkennt man nur an beigefügtem Mam, Sir etc

Hat eigentlich noch keiner gemerkt, dass "du" sprachhistorisch auf englisch "thou" heißt. Dass sich also alle Engländer mit "ihr" anreden

Im englischen gibt es kein ,,SIE ´´

Saarland60 03.11.2009, 13:42

Oh doch, das gibt es, wenn auch nicht als deutsches Wort. :-)

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immer "you", denn im Englischem gibt es kein "Sie" ;)

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