Elektrischer Leitungsvorgang in Metalle?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo werte socke!

Zur Beantwortung deiner Frage musst du schon etwas tiefer in die Grundlagen der Physik eintauchen.

Sprich den Welle-Teilchen-Dualismus und die Heisenbergsche Unschärferelation.

Ein Elektron hat eine gewisse Größe, oder meinetwegen auch dessen Aufenthaltswahrscheinlichkeit, wenn du Elektronen als punktförmig annimmst. Chemiker denken eher in Orbitalen, und stellen sie sich längst nicht mehr als "Umlaufbahnen" vor.

Und auch wenn die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons im H-Atom im Kern am größten ist, fällt es nicht hinein, weil es eben diffus ist. Multipliziert mit der Fläche einer Kugelschale ergibt sich nebenbei bemerkt ein Maximum, das mit dem Bohschen Radius übereinstimmt.

Metallen "sitzen (nicht der Colt) die Elektronen relativ locker", und sie haben weniger Elektronen locker als Nachbaratome. So betreiben sie das, was neudeutsch (nicht Carsharing) Metallbindung heißt. Jedes Atom ist mit jedem Atom verbunden, durch Elektronen, die überall und nirgends sind.

Daher können sie auch wandern, rechts Platz machen, wenn von links ein Elektron kommt. Sie sind ungebunden und haben kein Atom oder Molekül, dem sie "treu" sind.

Das war erst mal die primitivste Ebene, komplizierter geht immer. Da stellt sich die Frage, warum der Widerstand mit der Temperatur zunimmst. Davon solltest du erst mal Abstand halten. Welle ist wohl das Stichwort, mitsamt der Komplikationen.

Gruß, GyntHerr

Danke für diese Antwort! GyntHerr, sind Sie etwa Physiklehrer oder ähnliches?

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@funnysocke007

Nein Lehrer bin ich nicht, und in Physik schon gar nicht.

Ich habe mir fast die gesamte Physik und einen Großteil der Chemie selbst beigebracht. Soweit man das eben mit Mathekenntnissen auf Abi-Niveau kann. Aber wenn man das einige Jahrzehnte macht, kommt schon was zusammen.

Man muss nur immer klar sehen, wo man noch mitreden kann/darf, und wo man es besser lässt. Und manchmal kann man besser genau den Punkt treffen, wo beim Fragesteller die Lücke ist. Weil man die selbst hatte und gefüllt hat. Manchmal auch nicht.

Die Rückmeldung füllt auch eine Lücke, denn ganz ohne Anerkennung kommen wohl die wenigsten auf Dauer aus.

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Hallo,

Du liegst mit deiner Beschreibung teilweise richtig. Jedoch besteht das Ion selbst immer noch aus Elektronen, dass das anziehende Feld des Kerns quasi abschirmt. Damit ist das effektiv Feld und die Coloumbkraft somit relativ gering. Du musst dir das so vorstellen. Wenn keine Spannung anliegt, schwirren die Leitungselektronen in der Nähe der Ionen umher. Liegt jedoch eine Spannung an, existiert ein sehr großes elektrisches Feld, das viel größer ist als das elektrische Feld der Ionen. Somit kommt es zu einem Stromfluss. Wie du richtig sagst, stoßen diese auch mit Ionen, was sich letztendlich als elektrischer Widerstand beschreiben lässt. Ich hoffe das war klar.

Mit freundlichen Grüßen Benwert

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das hier sind die lösungen aber kann mir jmnd antwort 3 und 4 erklären ?!Danke schon mal:

  1. Elemente, die zum Erreichen der Edelgaskonfiguration Elektronen abgeben, bekommen eine postive Ladung. Diejenigen, die zum Erreichen der Edelgaskonfigration Elektronen aufnehmen, bekommen eine negative Ladung.
  2. Welche Ladungszahl zu Stande kommt, ist aus der Gruppennummer ersichtlich. Magnesium steht in der zweiten Hauptgruppe, gibt zum Erreichen der Edelgaskonfiguration zwei Elektronen ab und wird zu Mg2+. Für die Metalle in den Nebengruppen ist das nicht so einfach ersichtlich. Es gibt auch dort Regeln, aber die weiß ich jetzt nicht.
  3. Grünes Chromoxid enthält Cr3+-Ionen und braunes Bleioxid enthält Pb4+-Ionen.
  4. Natriumoxid=Na2O. Du hast zwei Mol Natrium und ein Mol Sauerstoff. Also 2 zu 1.

Bismutsulfid=Bi2S3. Du hast zwei Mol Bismut und drei Mol Schwefel. Also 2 zu 3

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