Determinismus oder Indeterminismus [Umfrage]?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Keins von beiden. 40%
Determinismus 40%
Indeterminismus 20%

8 Antworten

Keins von beiden.

Weder das Eine noch das Andere. Weder ist alles vorbestimmt, noch gibt es sowas wie Zufall.

Diese Erklaerungen gehen davon aus, dass das Leben etwas ist, was erklaerbar waere, was es aber nicht ist. Wenn du dir selbst das Leben mal betrachtest, wirst du feststellen, dass alles zutiefst mysterioes ist, unerklaerbar, aber erfahrbar.

Das Leben selbst ist nicht Etwas! Irgendetwas was du in die Wagschale werfen koenntest und dann vorhersagen machen, das ist und wird immer unmoeglich sein.

Purer Zufall auf der anderen Seite, also nicht vorhersagbar, kann ich durch Beobachtung aber auch nicht zustimmen.

Das Leben ist also ein ziemlich wackliges Ding, nicht fassbar oder erklaerbar, aber immer wieder beeindruckend, das auf jeden Fall. Alles Gute!

Die internationale Physikerunion hat bereits im letzte Jahrhundert den Determinismus offiziell zu Grabe getragen. Die moderne nichtlineare Physik ist jedenfalls indeterministisch.

Deine Frage ist falsch weil du eine zusätzliche Spalte für ein "Sowohl-Als-Auch" bräuchtest. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Details würden aber bei so einer schlichten Zuspitzung an dieser Stelle wohl zu weit führen.

Schopenhauer: Willensfreiheit

Hallo :) Ich versuche gerade Schopenhauers "Preisschrift über die Freiheit des Willens" nachzuvollziehen. Es ist Freitagabend, was gibt's Schöneres? ;) Nun gut, ich glaube, dass ich soweit alles fassen kann, bis auf den endgültigen Schluss. Ganz kurz und knapp zusammengefasst, was ich verstehe:

Schopenhauer sagt, es gibt keine Willensfreiheit, da es festgelegte Gründe für den Willen außerhalb des Selbstbewusstseins in der Welt der Objekte gibt. Diese allerdings nimmt der Mensch nicht bewusst wahr, weshalb er unerschütterlich in dem Glauben lebt, sein Wille wäre frei.

Doch das ist ja nicht das Ende seiner Ausführungen. Er spricht dann noch davon, dass die Freiheit im Handeln nicht anzutreffen ist, und sie deshalb im Sein liegen muss ("... im Esse allein liegt die Freiheit; aber aus ihm und den Motiven folgt das Operari mit Notwendigkeit und an dem was wir thun, erkennen wir was wir sind."). Vielleicht liegt mein Problem einfach darin, das ich nicht verstehen, was er genau mit dem "Sein" meint. Alles? Die Welt? Die Natur? Gott? Heißt es dann, dass meinetwegen die Natur (die Idee?) an sich frei ist? Könnt ihr mir das evtl. leichter verständlich formulieren? Ich möchte den Schluss von Schopenhauer nachvollziehen können: "Die Freiheit ist also durch meine Darstellung nicht aufgehoben, sondern bloß hinausgerückt [...] in eine höhere, aber unserer Erkenntnis nicht so leich zugängliche Region: d.h. sie ist transzendental." Soll das einfach nur bedeuten, dass es schon die Freiheit irgendwo gibt, wir sie nur nicht begreifen können? Ist das der Schluss?

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Umfrage - Zeit eine Illusion?

Hallo,
ich würde gerne eine Umfrage zu der Thematik machen, ob Zeit, wie wir sie wahrnehmen, eine Illusion ist.

Ich habe mal ein bisschen deswegen recherchiert und selbst darüber nachgedacht und bin der Meinung, dass Zeit mit ihrem „Fortließen“ tatsächlich eine Illusion ist und somit alles feststeht, wie es einmal sein wird.

Denn wenn man mal darüber nachdenkt, dann erscheint es doch merkwürdig, dass die Gegenwart immer nur für einen minimalen Bruchteil einer Sekunde existiert.

➡️Um das genauer zu erklären hier ein Zitat:
„Insbesondere besagen Albert Einsteins Relativitätstheorien nicht nur, dass keine speziell ausgezeichnete Gegenwart existiert, sondern auch, dass alle Momente gleich real sind. Im Grunde ist die Zukunft nicht offener als die Vergangenheit“ (Spektrum der Wissenschaft)

➡️Weiteres Zitat: Denn immer mehr Physiker und Philosophen kommen zu dem Schluss, dass es die Zeit objektiv überhaupt nicht gibt. „Das zu erkennen, ist vielleicht die größte intellektuelle Herausforderung, mit der die Menschheit jemals konfrontiert wurde“, sagt der Philosoph und Physiker Vesselin Petkov von der Concordia University im kanadischen Montreal. (Focus.de)

➡️ Vesselin Petkov: „Wenn die Welt dreidimensional wäre, dann wären die Konsequenzen der speziellen Relativitätstheorie und die Experimente, die sie bestätigen, unmöglich. Physikalische Objekte sind in der Zeit ausgedehnt, was
bedeutet, dass sie vierdimensional sind.“

Falls jemand Lust hatte, sich das durchzulesen oder einfach so was zu dem Thema schreiben will, kann er das sehr gerne machen.

PS: vielleicht hätte ich Philosophie wählen sollen😅

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Beispiel für den Determinismus?

Ich bin gerade dabei den Determinismus langsam zu verstehen. Aber mit einem Beispiel könnte ich das glaube ich alles besser nachvollziehen. Hat jemand ein einfaches, aber trotzdem gut formuliertes Beispiel für den Determinismus (also die Vorhersehbarkeit von Entscheidungen)? Vielen Dank im Voraus!

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Gibt es überhaupt so etwas wie Zufall?

Wenn alles im Universum durch chemische Reaktionen und physikalische Gesetze gesteuert wird kann es dann so etwas wie Zufall geben?Wären dann nicht auch Genmutationen und somit die Evolution "kein Zufall" gewesen?

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