Darf der leibliche Mutter die Tochter denn Leiblichen Vater verschweigen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, sie darf und in der Geburtsurkunde steht halt dann: Vater unbekannt. Der Mann hat keine Verpflichtungen und keine Ansprüche.

Wenn die Mutter es nicht sagen will, dann gibt es im Normalfall schwer wiegende Gründe.

Also ich vermute es wäre besser wenn sie ihn kennen lernt um sich selber eine Meinung von ihm zu bilden ist ja immerhin ihr vater

Die Tochter hat ein Recht auf Kenntnis der Abstammung - die Mutter darf den leiblichen Vater (sofern sie ihn benennen kann) schon deshalb nicht verschweigen. Die Tochter kann dieses Recht gerichtlich einfordern - das Recht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung wird höher bewertet, als das Recht der Mutter zu schweigen.

Beim Unterhaltsvorschuss durch das Amt kann es heikel werden - wenn herauskommt, dass sie wusste, wer der Vater ist, muss sie das Geld zurückzahlen.

das Recht des Kindes auf Kenntnis der Abstammung wird höher bewertet, als das Recht der Mutter zu schweigen.

Leicht dahergesagt, aber Unsinn. Wer will die Mutter denn zwingen den Vater zu benennen? Folter ist in Deutschland nämlich verboten.

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Natürlich darf sie das! Allerdings hat sie dann auch keinen Unterhaltsanspruch, das Kind keinen Erbanspruch, die Mutter bekommt ggf. auch keinen Unterhaltsvorschuss, wenn sie dem Amt nicht glaubwürdig darlegen kann, dass der Kindsvater unauffindbar oder unbekannt ist...

Und was mit der Tochter passiert: sie wird dann leider nicht erfahren wer ihr Vater ist.

ja..schon.

Allerdings kann die Tochter ab 18 (16 weiss ich nicht sicher) aufs Jugendamt gehen und nach Akteneinsicht fragen.Irgendwo wird da..vermutlich ein Name zu finden sein.

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