Bundeswehr - Pro/Contra

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Ich erzähl einfach mal so ein bisschen aus Erfahrungen meiner Leute:

- Bewerbung dauert über 9 Monate bei Verpflichtung auf Soldat-auf-Zeit

- Man muss schon seeehr schlechte Berufsaussichten haben um freiwilig da hin zu gehen. Da die Bundeswehr meist nur als letzte Lösung gelten sollte.

- Wenn er eine abgeschlossene Berufsausbildung hat ist es für 8-12 Jahre durchaus lohnenswert.

- Man verdient gut.

- Wenn man sich erst einmal Verpflichtet hat kann man nicht einfach sagen "ich hab kein Bock mehr"

- Man lebt förmlich für die Bundeswehr

- Anfangs ist es richtig hart und heftig. Nach einen halben Jahr wirds ziemlich locker.

- Beziehungen leiden unter Bundeswehr

- Viele Versetzungen

- Änderung des Denkens des Mitbewerbers

naja.. nur so n paar Stichpunkte aus MEINER Meinung.

Grüße

Man muss schon seeehr schlechte Berufsaussichten haben um freiwilig da hin zu gehen. Da die Bundeswehr meist nur als letzte Lösung gelten sollte.

Das kann ich aus eigener Erfahrung verneinen. Die Bundeswehr sucht sehr wohl nach qualifiziertem Personal und qualifiziert dieses auch weiter.

Aber natürlich gibt es bei so einer großen Organisation auch Leute, die nicht sehr hoch qualifiziert sind. Ebenso wie bei Siemens, BMW, Thyssen auch eher einfache Leute beschäftigt sind.

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Okay, ich muss hier einfach auch noch meinen Senf dazugeben. Zwar kommt das wohl 'n Jahr zu spät, aber ich denke dieses Thema interessiert auch heute noch einige.

Ich weiß nicht, wer so 'n Mist verbeitet von wegen und "Die Bundeswehr zerstört Beziehungen!" Mädels/Jungs, wenn ihr euren Partner/eure Partnerin wirklich liebt, dann steht ihr hinter ihm/ihr und seiner Entscheidung! Mein Freund ist auch bei der Bundeswehr, klar war es anfangs nicht einfach, sich gerade mal alle 3-4 Wochen für 2 Tage sehen zu können, aber auch die Zeit geht vorbei. Die Grundausbildung bei ihm dauerte 3 Monate. Natürlich ist es ein mulmiges/komisches Gefühl daran zu denken, dass er vielleicht in ferner Zukunft mal ins Ausland muss. Aber es war gottverdammt seine Entscheidung und ich bin stolz auf ihn.

Also unstersützt euren Freund/eure Freundin, der/die zur Bundeswehr geht. Wenn ihr Angst habt, dann redet offen mit ihm oder ihr darüber. Ihr wisst gar nicht, wie gut das manchmal tut! Und außerdem haben unsere deutschen Soldaten den Respekt und die Anerkennung verdient. Ob sie nun schon im Ausland waren oder nicht!

"unsere deutschen soldaten" ... wie lächerlich

und das mit den Beziehungen ist auch lächerlich. Da ist nix einfach dran.

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Wer nicht weiß was er werden will ist dort sehr gut aufgehoben. Meinem ältesten Sohn hat es gut getan. Er hat das freiwillige Jahr nicht voll gemacht sondern ist nach 6 Monaten ausgestiegen weil er bei der Bundeswehr festgestellt hat was er werden will. Er ist sehr froh bei der Bundeswehr gewesen zu sein. Manchmal schaut er da noch recht wehmütig zurück. Er hat seine Freundin fast jedes Wochenende gesehen und viel gelernt....Schuhe putzen, Kravatte binden.... Spaß beiseite. Es war für ihn eine Zeit der orientierung die ihm gut getan hat. Wenn Dein Freund dort hin will dann laß ihn ziehen. Es wird ihm gut tun. Du bekommst einen rundum durchtrainierten Freund zurück . :-)))

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