Braucht man eigentlich unbedingt ein Lattenrost für eine Matraze?

5 Antworten

Hallo meiner Meinung nach kann man einen "Rollrost" nicht grundsätzlich verteufeln. Erstmal ist wichtig, dass überhaupt etwas Luftdurchlässiges unter der Matratze ist, damit die Feuchtigkeit aus ihrem Inneren verdunsten kann. Das ist besonders wichtig, wenn man gerne im sehr kalten Zimmer schläft, da unter dieser Bedingung, nicht nur wenn jemand sehr schwitzt, an (oder gar in !) der Unterseite der Matratze Kondsensat (also Flüssigkeit) entstehen kann, das dann kapillar an die Oberfläche ziehen muss, um dort zu verdunsten. Je größer die freie Oberfläche der Matratze (von unten), um so günstiger wäre es also im Bezug auf die Atmung. Ein unbestreitbarer Vorteil der vielfach als Billiglösung geächteten Rollroste ist, dass sie meist aus unbehandelten Holzlatten bestehen, die bei der Feuchteaufnahme und -Abgabe sehr behilflich sind. Bei gleicher Qualität der Feuchte-Entsorgung dürfen also die unbehandelten Latten wesentlich breiter sein, als die lackierten Feder-Leimhölzer eines Lattenrostes. Andererseits muss die Matratze von unten bestmöglich mechanisch gestützt werden (zählte nur dieser Gesichtspunkt, hätte die Matratze am liebsten eine dicke Spanplatte unter sich). Der beste Kompromiss zwischen Feuchteausgleich und mechanischer Stützung ist somit eine Lattung mit geringem Lattenabstand und kleiner Lattenbreite, also eine hohe Lattenanzahl, weshalb dies (je nach Aufbau der Matratze) auch von vielen Matratzenherstellern empfohlen wird. Gut überlegt sein will der Umstieg von einem Rollrost auf einen Feder-Lattenrost. Besonders bei breiten Betten wird der Liegeeindruck ggf. enttäuschend, weil sehr viel weicher sein, wenn man den relativ starren Untergrund der dicken Latten gewohnt war. Wenn man nach einiger Zeit feststellen sollte, dass sich die einzelnen Latten tief in der Unterseite der Matratze abzeichnen, besteht noch die Möglichkeit, eine dicke Zwischenlage aus harter Kokosfaser unterzulegen. Diese ist, wenn es wirklich Naturfasern sind, auch aufgrund der verbesserten Feuchteabfuhr aus dem Bereich der Latten positiv zu bewerten.

Sorry, aber die Antworten sind leider völlig falsch. Kaltschaummatratzen müssen laut Herstellerangaben auf einem "geeigneten" Untergrund liegen. Voraussetzung sind Leistenabstände von 3 bis max. 4 cm, was mit herkömmlichen Rollrosten nicht erreicht wird. Außer dass die Matratze frühzeitug verscheißt, weil sich der Schaum in die zu großen Abstände drückt, erlischt auch die Garantie des Herstellers. Nähere Infos kannst du auch gerne unter http://www.bohnen-matratzen.de erfragen.

auf jeden Fall damit die matraze von unte Luft bekommt und "atmen" kann. Also brauchst du am besten ein Bettgestell,damit die Luft auch zirkulieren kann

Richtig, sonst kann es passieren, dass die Matratze von unten anfängt zu schimmeln.

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"also Bretter die einfach ausgelegt sind"

Reicht.

Lücken groß genug lassen, damit Luft an die M. kommt; sonst schimmelt sie.

kannst beides verwenden!!! ich hab keinen unterschied gemerkt

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