Biomembranen und ihre Durchlässigkeiten?

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1 Antwort

Weil die Moleküle, die Membranen bilden (meist Phospholipide) sowohl hydrophobe, als auch hydrophile Teile besitzen und sich entsprechend in wässriger Umgebung anordnen.

Um etwas durch die lipophile Schicht zu bringen, muss es also ebenso lipophil, sehr klein oder gasförmig sein. Wasser ist hier an der Grenze zwischen durchlässig und nicht-durchlässig. Wasser ist zwar nicht lipophil, dafür aber nicht sonderbar groß. Man sagt deshalb, dass Membranen für Wasser semipermeable sind (also halb-durchlässig).

Warum das so ist, kann man auch evolutionär betrachten. Da der grundsätzliche Aufbau von Membranen aber so fundamental ist, hätten sich Lebenwesen, so wie wir sie heute kennen, nie entwickelt, wenn Membranen nicht diese Art der Permeabilität besäßen.

LG

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