Beziehung mit Ägypter!

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Würde mich nie auf einen Ägypter einlassen 52%
Hatte mal eine Beziehung mit einem Ägypter und hab schlechte Erfahrungen gemacht 17%
Führe Beziehung mit einem Ägypter und bin Glücklich 17%
Hätte gerne einen Ägyptischen Mann 5%
Hatte mal eine Beziehung mit einem Ägypter und hab gute Erfahrungen gemacht 5%
Führe Bezehung mit Ägypter und bin unglücklich 0%

8 Antworten

Hatte mal eine Beziehung mit einem Ägypter und hab schlechte Erfahrungen gemacht

Lasse mich gerade scheiden und habe leider sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Ich rate dir zu einem Ehevertrag welcher von beiden Seiten anerkannt und den jeweiligen Botschaften beglaubigt wird. Unbedingt festhalten ist das Sorgerecht für die Kinder, das Recht auf Scheidung, wo der Wohsitz ist jetzt und in Zukunft, Ernährung. Ich weiss es sind nicht alle so. Aber ich habe selber in Ägypten gelebt und weiss aus leidvoller Erfahrung wo die Knackpunkte sind. Würde aber obengenannten Ehevertrag auch jedem anderen Heiratswilligen empfehlen, egal welchen Nationalität

Führe Beziehung mit einem Ägypter und bin Glücklich

Ich habe mir grad die Antworten durchgelesen und möchte allen Frauen mitteilen, dass sie sich eine Beziehung mit einem Ägypter gut überlegen sollten. Die Nationalität ist in diesem Fall nicht bedeutungslos. Es gibt gravierende Unterschiede zu anderen Ländern und Nationen:

Dort werden ca 90% der Mädchen genital verstümmelt!!! Und die Burschen werden sowieso alle beschnitten. Das sind traumatische KIndheitserfahrungen, die eine spätere Beziehung belasten können. Es belastet meine Ehe. Ich habe leider vor der Ehe davon nichts gewusst, oder vielleicht besser, weiß nicht wie ich mich sonst entschieden hätte.

Nächster Kulturschock: dort ist es ganz normal und sehr üblich seine Cousine/ seinen Cousin zu heiraten, und gemeinsam Kinder zu zeugen.

Allgemein schätze ich die meisten Araber als scheinheilig und doppelmoralig ein, daher prüfe gut wer sich bindet! Ich bin erst seit sieben Monaten verheiratet und wir haben viele schwierige Umstände zu meistern, die sich leider auch negativ auf die Beziehung auswirken können (was in jeder Beziehung vorkommen kann). Abgesehen davon würde ich ihn fast als einen Traummann bezeichnen und mich als sehr sehr glücklich einschätzen. Aber ich mache mir dennoch Sorgen um unsere Zukunft, schon allein deswegen weil ich das Land und seine Familie aus oben genannen Gründen nicht besuchen kann.

Und wie geht es dir heute?

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@sanne03

Hi Sanne03, danke für die Frage! Wir sind bald volle drei Jahre verheiratet! Meinen ersten Kommentar über den Traummann würde ich heute etwas relativieren, denn Träume sind Schäume. Ich habe stattdessen einen Mann aus Fleisch und Blut. In den drei Jahren sind wir zu einer Familie zusammengewachsen. Und wie es so in Familien ist, gibt es nicht nur Sonnenschein. Aber eine Familie hält zusammen. Ich habe großes Glück gehabt!

Ich denke nicht, dass bei uns beiden die Kulturen so einen großen Unterschied im Alltag ausmachen. Wir haben gleiche Wertevorstellungen. Er hat seinen Gebetsteppich, ich meine Ikonen an der Wand. Wie gesagt, ich schätze mich sehr glücklich, aber ich denke auch, dass bereits viele mononationale Ehen scheitern, weil die Partner keine Kompromisse eingehen wollen und nur stur auf ihren Traumpartner bestehen, der sich im Alltag zu einem stinknormalen Menschen entwickelt hat. Die westliche Gesellschaft basiert momentan auf einem egozentrischen Menschenbild, und das Singledasein wird überall beworben. Befriedigung der eigenen Lust und Bedürfnisse steht an erster Stelle. Da ist es für junge Leute noch schwieriger in binationalen Ehen Geduld und Verständnis für den anderen aufzubringen. Außerdem sollten sich junge Frauen auch wirklich die Frage stellen, ob der Partner nicht nur einen Nutzen aus der Beziehung ziehen wollen. Es ist nun mal besser in Europa als in Ägypten. Und ich habe meinen Mann auch sehr damit verletzt, dass ich ihn darauf geprüft habe. Aber wir dürfen einfach nicht blind vor der Tatsache sein, dass es nun mal auch vorgetäuschte Liebe gibt.

Fazit:

Mein Rat an Jungverliebte: rosarote Brille abnehmen

Tipp für Beziehungen: Geduld und Verständnis, aber vor allem nicht vergessen was man an den Partner liebt und wie man sich verliebt hat. Dennoch ist es wichtig auch den eigenen Standpunkt zu erklären.

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Hatte mal eine Beziehung mit einem Ägypter und hab schlechte Erfahrungen gemacht

Ich war einmal mit einem Ägypter verheiratet. Das ist lange her. Es hatte ein schlechtes Ende. Mein Exmann war im Gefängnis wegen sexueller Nötigung bei einer Frau und hat mich ständig betrogen. Das ist 15 Jahre her.

Eigentlich bin ich ein offener Mensch. Daher habe ich auch immer mit der Einstellung gelebt, dass man jedem Menschen individuell betrachten muss und jeder eine Chance verdient hat. Das sehe ich heute nur noch bedingt so. Es gibt kulturelle Prägungen, die man nicht ignorieren kann. Sie kommen einfach irgendwann zu Tage.

Mein jetziger ägy. Freund und ich haben auch nur Streit. Er ist sehr narzisstisch (wie fast alle muslimischen Ägypter) und das wird bei uns als psychische Störung eingestuft. Nicht ohne Grund... Narzissten sind maßlos egoistisch und tun eigentlich nichts uneigennützig. Immer haben sie Hintergedanken bei allem und keinerlei Empathiefähigkeit. Es scheint mir, dass mein Freund kein tiefes Gefühle der Liebe oder Wertschätzung in sich hat, sondern sein Verhalten ist antrainiert und ohne Tiefe. Er sagt und tut Dinge, weil es sich so gehört oder weil er sich etwas davon erhofft. Das ist leider bei sehr vielen Ägyptern der Fall und zeugt wohl aus der frühkindlichen Erziehung... (Jungs werden entweder "abgehärtet" durch Ignorieren ihrer Bedürfnisse, oder sie werden vollkommen überschüttet mit Fürsorge, alles wird ihnen erlaubt, keine Grenzen gesetzt, ihr frühkindlicher Größenwahn wird erhalten. So entstehen Ambivalenzen und Bindungsstörungen und Unreife).

Ich habe mich schon oft von meinem Freund trennen wollen. Er "kriegt" mich immer wieder. Er verführt mich mit seinen dunklen Augen, seiner tiefen Stimme und seinem Sexappeal. Und dann hasse ich mich immer mehr dafür, dass ich nicht konsequent sein kann... :/ Es ist eine offengestanden sehr dramatische Zeit in meinem Leben, die mich fast in eine psychiatrische Klinik gebracht hätte. Im Moment habe ich mich wieder gefangen.

Ich möchte nicht generell abraten von binationalen Beziehungen, aber man sollte sich genau anschauen, ob Weltbild und Moralvorstellungen harmonieren - neben der psychischen Unversehrtheit wäre das für mich wichtig. Die meisten arabisch stämmigen Menschen erleben oft einen "Kulturschock" im Westen und sich quasi traumatisiert. Oft haben sie vorher bereits eine Inkompatibilität der Persönlichkeit durch ein anderes Weltbild, Menschenbild, Frauenbild und haben nicht gelernt offen zu kommunizieren. Die meisten Araber, die ich kenne, sind emotionale Erpresser. Liebesentzug, Schweigen, Verweigerung von Konfliktlösung, Verweigerung von Kontakt sind die typischen "Methoden", wenn es darum geht einen Beziehungskrach zu handeln oder ein Ziel zu erreichen. Sie lösen Konflikte nicht auf der Du/Du-Ebene, wie wir es hier anstreben. In der arabischen Welt ist der Mann mehr wert und daher sind Beziehungen von Männern und Frauen weit weg von einer Gleichwertigkeit. Frauen mit eigener Meinung und Bedürfnissen sind für viele/die meisten Araber aufsässig und werden darum auch wieder durch emotionale und körperliche Erniedrigung an ihren "Platz" gesetzt. Ich habe das oft erlebt. Die Männer, die so handeln, tun das nicht bewusst. Sie tun das, weil es in ihren Zellen so einprogrammiert ist. Sie würden auch nie erkennen, dass es ein Fehler ist, eine Frau, die man liebt, so behandeln, denn vor allem die Ägypter halten sich als Volk für sehr großartig. Sie haben einen ausgeprägten Nationalstolz.

Die Frage ist, wie kommt man auf eine Du-und-Du-Ebene in einer Beziehung mit einem Ägypter, wenn er diese nicht als Kind erlernt hat, und sie später als Erwachsener ablehnt, weil ihm das zu fremd ist? Es bleibt wohl nur eine Lösung? Die Frau passt sich an. Wobei dies auch dem einzigen Lösungsansatz der muslimisch geprägten ägyptischen Kultur entspricht... Ein Mann passt sich nicht an.

Binationale Beziehungen

Hat eine bi-nationale Beziehung (deutsche Frau/ ägyptischer Mann) eine echte Chance? Ich rede hier von einem ägyptischen Mann, der seit fast 30 Jahren in Europa lebt... erst in Österreich und jetzt in Deutschland.

Oder sind solche Beziehungen auf Grund der verschiedenen Mentalitäten und Glaubensrichtungen zum scheitern verurteilt?

Ich frage danach, weil ich vor wenigen Tagen einen Ägypter kennen gelernt habe und mir Seitens meiner Familie und Freunde nur "gute Ratschläge" und Warnungen anhören muss.

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