Bereuen

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Es kommt aufs selbe hinaus und ist eigentlich dasselbe: Da man nicht im eigentlichen Sinne nichts tun kann, bereut man, wenn man bereut, etwas nicht getan zu haben, automatisch, etwas anderes stattdessen getan zu haben. Damit bereut man in beiden Fällen eine Tat.

Keine der beiden zur Wahl stehenden Möglichkeiten ist allgemein schlimmer, weil es auf die Umstände ankommt.

Wichtig ist, ob und in welchem Ausmaß das Tun oder Unterlassen wiedergutgemacht bzw. nachgeholt werden kann oder nicht. Etwas in Gesprächen nicht mehr mitgeteilt zu haben oder irgendetwas zusammen unternommen zu haben (es ist jetzt zu spät und die Gelegenheit versäumt), kann ein schmerzhaftes Gefühl auslösen. Wer sich aufgrund einer Handlung die Schuld am Tod eines Menschen gibt, kann dies aber auch als das Gewissen peinigende Qual empfinden.

Zu berücksichtigen ist, wie schlimm die Handlung (auch eine Entscheidung für ein Nichttun ist in gewissem Sinn eine Handlung) mit ihren Folgen ist.

Allgemein ist in der ethischen Beurteilung Reue über etwas Schlechtes/einen Fehler besser als keine Reue.

Bereuen ist etwas aus der Vergangenheit zu bereuen, nicht wahr? Sich damit zu beschäftigen ist verlorene Energie oder Zeit! Wenn das auch nur als Gedanke gemeint ist, so ist es doch etwas aus der Praxis des täglichen Lebens, oder nicht? Jedenfalls ist das kein positives denken, was für uns Menschen von Vorteil ist. Liebe Grüße Bherka

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