Auffälliges EEG?
Hallo ihr Lieben, Ich komme gerade vom EEG. Der Termin zum Diagnosegespräch ist erst am 31.01 Auf meine Frage, ob alles ok sei, sagte die Dame, die mir das EEG gemacht hat, es könnte ruhiger sein und gerade in der Hyperventilationsphase war es deutlich auffällig. Was kann ich mit dieser Aussage nun anfangen? Mich macht das Warten wahnsinnig, da es sich schließlich um mein Gehirn handelt .
3 Antworten
Erst mal solltest Du Dich wirklich beruhigen. Nicht jeder Krampfanfall un d jede Zuckung ist gleich Epilepsie und nicht alles ist immer auf einem EEG sichtbar.
So kann man anhand der Ableitungen während eines Krampfes häufig (aber nicht immer) Epi diagnostizieren, aber eben nicht bei allen Patienten. Und Zuckungen während des Schlafs haben auch ganz gesunde Leute.
Als Du nach der Narkose gekrampft hast, haben das da Ärzte mitbekommen und deshalb Epi vermutet? Es passiert oft, daß Medikamente Krampfanfälle auslösen, Morphine z. B. oder auch Schlafmittel. Und, man hat festgestellt, daß fast 90 % aller Menschen im Laufe ihres Lebnes einmal einen Krampfanfall bekommen, deshalb würde ich dem Ganzen jetzt erst mal nicht solch einen Stellenwert einräumen.
Nein, bitte mach Dich nicht verrückt. Glaub mir, ich weiß, wovon ich spreche.
Ich habe vor Jahren aus heiterem Himmel eine Hirnblutung gehabt. Ich habe keinerlei Risikofaktoren, und man hat diese Blutung nicht erkannt. Gottseidank habe ich nichts zurückgehalten, bin aber nach einem 3/4 Jahr irgendwann zum ersten Mal in Ohnmacht gefallen. Im Krankenhaus hatte dann ein Neurologe Dienst, der mir sagte, ich hätte Epilepsie.
Inzwischen habe ich mich natürlich untersuchen lassen, weil ich sehr häufig einfach umgefallen bin und teilweise tagelang bewußtlos war. Ich habe nie gezuckt oder gekrampft, nicht eingenäßt oder gebissen. Nur ein einziges Mal war auf dem EEG eine Veränderung zu erkennen, und selbst da war es nicht sicher, ob diese nun unbedingt epileptisch sein muß.
Ich weiß inzwischen, daß ich z. B. bei Schlafmitteln oder sehr starken Schmerzmitteln sehr vorsichtig sein muß und merke dann auch sehr schnell, daß ich nicht ok bin. Ich habe einige Ärzte durch, von denen ist KEINER sicher, daß es wirklich Epi oder NUR Krampanfälle sind.
Ich nehme Medikamente, denn diese Hirnblutung ist ja nun mal nicht von der Hand zu weisen, und es geht mir eigentlich gut. Ich bin schon älter, da kommen noch ein paar andere Wehwehchen dazu. Also bitzte mach Dich nicht verrückt-
Leider schreibst Du nicht, warum das EEG abgeleitet wurde, und Du schilderst auch sonst keine Beschwerden und Symptome. Jetzt willst Du eine Antwort bekommen. Das ist fast unmöglich.
In der Hyperventilationsphase (Hyperventilation = übermäßige Atmung) werden bestimmte EEG-Muster z. B. bei Anfallserkrankungen deutlicher sichtbar.
http://www.onmeda.de/behandlung/eeg-durchfuehrung-5935-2.html
Hier findest Du einige Hinweise zum Thema.
Tut mir leid, meine Symtome zu schildern habe ich ganz vergessen. Das EEG wurde gemacht, weil ich nach einer Operation einen starken Krampfanfall hatte. Und häufig nachts zucke.
Ich würde mich erst einmal nicht so verrückt machen lassen. War die Dame, von der du schreibst, eine Ärztin oder ne Helferin? Letztere meine nämlich auch manchmal, dass sie irgendwelche Interpretationen liefern können, obwohl sie dazu nicht die Fachkenntnis haben.
Und auch wenn es eine Ärztin gewesen sein sollte, dann kannst du bzw. jemand aus dem Forum hier ohne Fachwissen und EEG die Aussage nicht bewerten. Lass dass Einen Facharzt/eine Fachärztin im Krankenhaus machen.
Ja, die Ärzte haben den Krampfanfall mitbekommen. Mussten mir auch Medikamente spritzen hatte dabei auch Atemaussetzer, was dazu führte, dass ich mich nach der Operation auf der operativen Intensivstation wieder fand.
Ich habe das alles auch ignoriert und mich nicht großartig damit beschäftigt, da ich es auf die Narkosemittel geschoben habe.
Es beunruhigt mich nun, weil man mir sagte, dass das EEG auffällig ist. Also ist die Epilepsie doch nicht so weit hergeholt.