Sieht man beim EEG ob man Epilepsie hat?

3 Antworten

Die Diagnose einer Epilepsie ist schwierig, und man kann nicht mit Sicherheit am EEG erkennen, ob eine Epilepsie vorliegt oder nicht. Die Untersuchung mit dem Stroboskop hat den Sinn, zu prüfen, ob man unter diesen Bedingungen einen Anfall auslösen kann und ihn dann auf dem EEG live dokumentieren kann. Es kann aber auch gut sein, dass sich ein Anfall nicht auslösen läßt.

  • Mithilfe der Elektroenzephalographie (EEG) wird die elektrische Aktivität des menschlichen Gehirns gemessen. Das EEG des Gehirns entspricht also dem EKG des Herzens und beantwortet die Frage nach der Funktion des Gehirns. Für diese Untersuchung werden Elektroden an genau definierten Punkten am Kopf platziert und so die elektrische Aktivität abgeleitet. Eine EEG-Ableitung dauert 20–30 Minuten, es besteht dabei keine Strahlenbelastung für den Patienten. Ziel der EEG-Untersuchung ist der Nachweis von epilepsietypischen Veränderungen (sogenannte „Spikes“ oder Spitzen), die einen direkten Hinweis auf sich pathologisch entladende Nervenzellen geben und somit die Diagnose Epilepsie bestätigen können.
    Bei den meisten Patienten mit Epilepsie treten derartige Entladungen auch zwischen den Anfällen auf, ohne dass der Patient davon etwas merkt. Das EEG sollte möglichst frühzeitig nach einem Anfall durchgeführt werden, da die Empfindlichkeit innerhalb der ersten 12–24 Stunden am höchsten ist. Bei unauffälligem Wach-EEG sollte ein Schlafentzugs-EEG durchgeführt werden. Dieses EEG besitzt eine hohe Genauigkeit – 90% der Patienten mit epilepsietypischen Veränderungen im EEG leiden auch tatsächlich an einer Epilepsie. Umgekehrt ist jedoch zu bedenken, dass sich bei 10% der Epilepsiepatienten keine epilepsietypischen Veränderungen nachweisen lassen: Ein normales EEG schließt somit eine Epilepsie nicht aus! Das EEG ist einerseits wichtig zur Abgrenzung epileptischer von nicht-epileptischen Anfällen, andererseits kann das EEG auch entscheidend für die Zuordnung zu einer bestimmten Epilepsieform sein. In unklaren Fällen sollte zur Diagnosesicherung die Aufzeichnung eines Anfalls und des entsprechenden EEGs mittels Video-EEG-Überwachung im Krankenhaus angestrebt werden. Im Vorfeld können hier Videoaufzeichnungen mit privaten Videokameras oder Mobiltelefonen hilfreich sein.

http://www.netdoktor.at/untersuchung/epilepsie-diagnose-8240

Ja, das sieht man auf jeden Fall. Bin Epileptikerin, wenn du noch fragen hast frag mich einfach :)
Da gibt es verschiedene Tests wie Schlafentzug, Lichtblitze etc.


Ja wurde nachgeguckt. Es wird auch nur gereizt, damit sie sehen, wie es bei dir ausschlägt und wie stark du das hast. LG :)

Also an meinem EEG damals gab es keine Auffälligkeiten. Epilepsie könnte man dann aber dennoch haben, oder?

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@Fukie

Epilepsie kann man immer bekommen. Mein Freund bekam diese z.B. erst mit 26. LG :)

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