angst vor der zeit. helft mir bitte!

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

als erstes jetzt bitte einaml gaaaaaanz tief in deinen bauch einatmen,ja?-das beruhigt..so :)

ja, auch ich kenne das gefühl das die zeit wegrennt und ich angst davor habe was dann kommt, das meine eltern irgendwann nicht mehr da sind oder meine kleine schwester irgendwann auch erwachsen und wir nicht mehr zu hause zusammen wohnen.

Und jetzt, ein paar jahre später ist es so..ich bin sehr viel erwachsener geworden, meine "kleine"schwester habe ich gestern vom flughafen abgeholt die gestern aus californien zurück kam. meine eltern wohnen jetzt "allein" in ihrem haus und freuen sich uns regelmäßig zu sehen.

es ist etwas ganz tolles langsam auf eigene beine zu kommen, glaub mir, deine angst-phase geht vorüber. denn so schnell ist die zeit dann doch nicht, du wächst ganz langsam in all diese neue situationen hinein, du musst ja nicht von heut auf morgen ausziehen und erwachsene geschwister haben..das dauert noch so lange, glaub mir. und mit jedem tag der vorbei geht, wirst du ein stück reifer und erwachsener ohne das du es merkst und das was du jetzt ganz schrecklich findest geht vorbei- glaub mir, bei mir war das ganz ähnlich!

und vorallem, red ganz offen mit deinen eltern über deine ängste, oft hilft es wnn sie dich fest in den arm nehmen und dir ein paar gute worte zureden.

weisst du wie sehr ich meinen lebensabschnitt momentan genieße?ich bin selbstständig,hab mein eigenes kleines unternehmen(hätte mir das jemand vor zehn jahren gesagt wäre ich schreiend weg gelaufen) ich wohne in meiner eigenen schönen wohnung,hab einen tollen freund an meiner seite, ich besuche gaanz regelmäßig meine eltern und meine geschwister und wenns hart auf hart kommt sind wir alle füreinander da, schlafen bei meinen eltern im alten kinderzimmer und schauen uns alte fotos an ;)

freu dich auf das alles was du noch vor dir hast und versprich mir keine angst mehr zu ahben-das brauchst du nicht :)

viele liebe grüße, lisa <3

Nun du musst das so sehen: Wie lang kam dir dein bisheriges Leben vor? Die gesamten 13 jahre? Doch recht lang, oder nicht? Wenn du jetzt überlegst, das du nicht mal 1/4 von deiner Lebenserwartung erreicht hast, freu dich auf das was kommt! Das man in deinem Alter Angst vor Veränderungen hat, ist verständlich, aber unbegründet, du gehst zur schule, hast eine nette familie, und wenn du nach deine Ausbildung von zuhause ausziehst bist du geschätzte 18-19 vllt 20 jahre alt, und denkst wieder komplett anders darüber, dann freuste dich vllt sogar.

Ich kann deine Angst nachvollziehen!

An Alle die vor mir geantwortet haben: Solche Antworten wie "finde dich damit ab" oder "wie kannst du mit 13 in der 10 sein" oder "freu dich aufs reifer/älter werden", helfen dem armen Mädel nicht weiter. Deine Angst wird als 'Chronophobie' bezeichnet.

Auch ein Thema, das mir ne Weile zu schaffen gemacht hat - und zwar noch bis vor Kurzem. Im Gegensatz zu dir bin ich 25 - was nicht viel daran ändert, dass es dir genauso schlecht geht. Du bezeichnest die Zeit als deinen größten Feind, weil er dir das Gefühl vermittelt keine Kontrolle zu besitzen, ist das so? Die Zeit reißt dir jeglichen Einfluss auf dein Älterwerden und Zukunft-nach-eigenen-Wünschen-gestalten aus den Händen und du fühlst dich diesem physikalischen Prinzip völlig machtlos ausgesetzt. Und das Schlimmste wird für dich sein, dass du nicht verstehst, warum es nunmal so ist. Es will nicht in deinen Kopf passen, dass du darüber keine Kontrolle hast. Ich schätze dich so ein, dass du bereits in deinem "sehr jungen" Alter über einen ausserordentlich hohen Intellekt verfügen musst, da du dir über derart existentielle Dinge Gedanken machst (Ganz davon abgesehen, dass du ungemein gut in der Schule sein musst). Und zwar so tief gehend, dass dir das alleinige Denken ein körperliches Unwohlsein vermittelt. Deine Intelligenz rastert das Thema Zeit so weit auf, bis zu dem Punkt, wo du es nicht mehr er- bzw. begreifen kannst. Das ist der Inbegriff deiner Angst und der macht dich fertig.

Um es nochmal zu verdeutlichen: Ich glaube nicht, dass es die Veränderungen sind, die auf dich zukommen werden, die dir Angst bereiten, sondern viel mehr, dass du das Gefühl hast, dass dir die Zügel aus der Hand gerissen werden, frei zu entscheiden was-wann-wie geschieht. So viel zur Analyse.

Mach dir zunächst klar, dass die Vorstellung der Zeit und die Zeit an sich, lediglich ein Konstrukt deines Intellekts sind. Die Zeit ist etwas, was niemand von uns versteht oder verstehen kann. Jeder von uns ist einem Fortwähren ausgesetzt. Es ist nicht die Zeit, die dir Angst bereitet, sondern nur deine Gedanken an die Zeit und wie du sie dir vorstellst, die die Ursache deiner Angst sind. Du weißt ja nicht, was sie ist. Auch deine Vorstellung von deiner Zukunft und der deiner Familie ist NICHT REAL. Sie ist nur ein Konstrukt, deiner Gedanken, basierend auf deinen Erinnerungen. Mach dir klar, dass alles was wir uns im Kopf ausmalen ausschließlich auf unseren Erfahrungen und Erinnerungen basiert. Anders geht es nicht. Das ist absolut logisch. Die Zeit und die Zukunft sind Dinge, die du nicht kennst, insofern kannst du keine Angst vor Ihnen haben. Vor etwas, was du nicht kennst, kannst du keine Angst haben. Der Grund dafür, dass du Angst hast ist, dass dein Gehirn lediglich immer wieder dieselbe Ansammlung an Informationen wiederholt, die dein Gefühl von Angst und Schmerz auslösen.

Ich hoffe, du kannst mir soweit folgen: Wenn du jetzt evtl. weißt was deine Angst ist oder woher sie rührt, bedeutet das nicht, dass du das Leid was daher rührt verstanden hast und lösen kannst. Aber es ist definitiv der erste Schritt, in die Richtung, dass du dir selbst helfen kannst. Nun solltest du dir - anstatt dir auszumalen, wie es irgendwann sein wird, was Unsinn ist, da es nur eine Abstraktion deines Gehirns ist - vorstellen, dass du einen plötzlichen Zeitsprung in die Zukunft machst. Versteh mich nicht falsch. Nicht vorstellen wie es sein wird, sondern nur die Tatsache, dass du plötzlich in der Zukunft stehst. Du hättest garkeine Zeit gehabt dir Sorgen zu machen. Denn alles wäre, wie es ist - ohne, dass du die Möglichkeit gehabt hättest Angst zu haben. Was ich damit sagen will ist, dass du versuchen musst zu verstehen, dass du Zukunft nicht von Gegenwart trennen darfst. Trenne das IST nicht vom WIRD. Bis du zu dem WIRD ankommst besteht eine Unmenge von ISTS. Eine Unmenge von wunderbaren Möglichkeiten, die eintreten können und das WIRD zwangsläufig von deiner beängstigenden Vorstellung lösen. Doch versuch dir diese nicht auszumalen, sondern lass dein Sein fließen. Versuch die Zeit nicht zu greifen und gib dich nicht der Tatsache hin, dass du sie nicht kontrollieren kannst. Mach dir klar, dass Denken, Zeit und Leben unmittelbar miteinander verbunden sind und du letztendlich die Kontrolle über deinen nächsten Schritt hast und nicht die Zeit. Die Zeit bleibt nicht greifbar, aber dein jetziges Sein IST es.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Worten ein Wenig helfen. Zugegeben ist das alles nicht meiner Phantasie entsprungen, sondern auch nur durch Lesen von Büchern, da mich selbst viele Ängste plagten und ich, ebenso wie du zusehen musste, wie ich meine Panikattacken in den Griff bekomme. Ich kenne dieses In-sich-zusammenkrampfen sehr gut. Mir haben die Bücher und Reden von "Jiddu Krishnamurti" - einem indischen Philosophen des letzten Jahrhunderts SEHR geholfen. Ich lege dir ans Herz die Bücher selbst zu lesen.

Liebe Grüße und gib nicht auf! -Richard-

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