Angst gefunden,Angst vor der Unendlichkeit...

16 Antworten

Hallo ihr Lieben, ich habe mir die Beiträge durchgelesen und evtl eine Ansicht, die euch hilft die Angst etwas einzudämmen. Ich hab aufgrund von hormonschwankungen und mineralstoffmangel Panik entwickelt, die sich einmal gelernt, gut gefestigt hat. Auch ich hab immer mal wieder in meiner Vorstellung Angst vor der Unendlichkeit des Universums und dem Himmel. Zum Leben nach dem tot denke ich folgendes: könnt ihr euch erinnern was vor eurer Geburt war? Wer ihr wart, wo ihr gelebt habt? Nein? Vielleicht gibt es nach unserem Leben ein weiteres Leben vlt aber auch nicht. Es ist auch egal, weil wir eh nichts davon merken. Und in meiner Beobachtung zur Angst vor dem sterben: der Großteil von uns wird rein demograpgisch eher alt werden. Umso älter wir werden umso mehr Erfahrungen werden wir im Leben machen. Das hilft uns mit der Endlichkeit des Lebens umzugehen. Viele haben dann keine Angst mehr vor dem tot. Sie sehen es als Kreislauf des Lebens. Andere die im Sterben liegen und evtl doch Angst bekommen, bekommen Mittel, damit die Angst vergeht.

Zum Universum hilft es mir immer meine Gedanken im hier und jetzt zu halten. Jeder hat die Gedanken über das Leben, den tot und die Welt. Sobald es beginnt Panik auszulösen, ist etwas nicht in Ordnung. Stress? Nährstoffmangel? Neuordnung des Lebens in der die Grundlagen unseres Lebens neu überdacht werden sollen? Man kann das Universum und dessen weite nicht sehen. Wir sehen nur unsere Welt und den Himmel. Um den Rest brauchen wir uns keine Gedanken zu machen.

Hier hat meines Erachtens Marc Aurel in seinem Büchlein "Selbstbetrachtungen" eine gute Antwort gegeben. Zusammengefaßt könnte man das etwa so sagen: Der Überlebensinstinkt ist der mächtigste Trieb im Menschen. Dass ihm deswegen der Gedanke an sein Ableben Probleme bereitet ist natürlich. Aber genauso natürlich ist der Tod eine gewöhnliche Wirkung der Natur wie die Geburt oder der Übergang vom Knaben zum Manne. Die Allnatur baut ständig um. Es ist nun Sache des Verstandes diese einfache Tatsache anzuerkennen und damit die eigene Nichtigkeit und zu verinnerlichen. Je nach religiöser Veranlagung kann man sich dann mit seiner Auflösung abfinden oder mit einer jenseitigen Existenz anfreunden. Man muss sich aber, wie Marc Aurel meint, mit beiden Möglichkeiten abfinden, da es keine Evidenz für das eine oder das andere gibt.

Übrigens sagte auch Sokrates in "Apologie des Sokrates" nach Platon genau dasselbe nachdem er zum Tode verurteilt wurde. Und wer will weiser sein als Sokrates? Doch muss jeder für sich selbst reflektieren und den Einklang des Verstandes mit seinen archaischen Instinkten finden. Hier ist jeder auf sich selbst gestellt.

Es ist ja schon ziemlich lange her.. 9 Jahre :0 also aufjedenfall wie geht's dir heute so mit dieser Situation? Kannst du jetzt nun damit umgehen und ist schon diese Angst überwunden ? :)

Was möchtest Du wissen?