Tut der Staat derzeit zu wenig für die steigenden Lebenskosten der Menschen?
11 Stimmen
2 Antworten
Notwendig ist erst einmal eine Diagnostik, warum die Lebenshaltungskosten so gestiegen sind. Die Ursachen sind vielfältig: steigende Lohnkosten, veränderte Lieferketten, steigende Zinsen uvm.
Auf jede dieser Einflussfaktoren braucht es im Zweifel eine bzw. mehrere Maßnahmen.
Fraglich ist dann, was der Staat im Einzelnen tun und wie er das finanzieren soll. Der Staat, also die Gemeinschaft aller ist sicher nicht dazu da, allen seinen Mitgliedern ein möglichst sorgenfreies und angenehmes Leben zu ermöglichen. Jeder ist sein eigenes Glückes Schmied und bei allen Entscheidungen, die jeder trifft, um zum "Glück" zu gelangen, kann man(n) und frau viele Fehlentscheidungen treffen und Unfug machen.
Somit braucht es ein Gesamtkonzept, das vor allem die Kosten/den Investitionsbedarf aus der
- Verteidigungskrise,
- Klimakrise,
- Rentenkrise,
- Krankenkassenkrise
- Infrastrukturkrise und die
- Digitalkrise
priorisiert und die Finanzierung sicherstellt.
Dazu gehört dann auch die Frage, wie angenehm der Staat den einzelnen Mitgliedern das Leben gestalten und wer das bezahlen soll.
Um die Frage zu beantworten: manchmal muss man den Gürtel enger schnallen...also ja, der Staat tut genug.
Diejenigen, die sich darüber beklagen, sind oft die gleichen, die sich über die ausgebliebenen Gegenzölle der EU beklagen.
Dass sie selbst die Zölle mit steigenden Preisen bezahlen müssten, kapieren sie nicht.