Was würdet ihr tun? Gehirnoperation?

Stellt euch vor, ihr seid jung. Anfang 20, und habt noch viele Träume im Leben.
Seit vielen Jahren leidet ihr an Epilepsie, weswegen ihr schon so manches durchgemacht habt. Diese Epilepsie belastet euch schon ziemlich - manchmal kommt sie täglich, manchmal 3x die Woche. Keinerlei Tabletten helfen. Neben sehr selten auftretenden, gefährlichen Anfällen sind es normalerweise kleine Absenzen, die 1-5 Minuten andauern. Dann seit ihr meist müde und/oder grundlos traurig, und/oder habt Kopfschmerzen - und das manchmal Tag für Tag.
Die einzige Möglichkeit, das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit loszuwerden, ist eine Gehirnoperation. Hierfür sind viele Tests erforderlich, die ihr schon gemacht habt. Es fehlt jetzt noch ein Test - eine Testoperation. Erst nach dieser Testoperation, bei der ihr 1 Woche ans Bett gebunden seid, und die Hälfte eurer Haare verliert, die euch viel bedeuten, erfahrt ihr, ob die eigentliche Operation in Frage kommt.
So: kommt sie nicht in Frage, war ALLES umsonst!!!
KOmmt die Op in Frage, werdet ihr wenige Monate später operiert, ein Teil wird von eurem Gehirn entfernt. Es gibt Risiken, die u. U. Auftreten können.
Würdet ihr:
1. Mit der Epilepsie weiterleben, und in Kauf nehmen, dass ihr manchmal aufgrund großer Anfälle ins Krankenhaus müsst, die Trauer, die Müdigkeit etc. hinnehmen?
Oder:
2. es riskieren, und euch operieren lassen???
Bedanke mich für jeden, der das gelesen hat, und sich in meine Lage versetzt, um mir einen Tipp zu geben! LG

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14 Antworten
Kleiner Finger wurde operiert und wieder eingerenkt; jetzt Physio- und Ergotherapie. Volle Beweglichkeit nach dem Ausheilen möglich oder ewig krumm? Prognose?

Kleiner Finger war nach Sturz im Mittelgelenk (PIP) ausgerenkt (zwei sehr kleine, knöcherne Ausrisse) und wurde durch unerfahrene Ärztin geröntgt und wieder eingerenkt. Dann in Schiene ruhig gestellt. Die ganze Zeit über dick geschwollen. Trotzdem war der Finger vier Wochen später wieder (noch?) ausgerenkt, allerdings ohne "neue" Schmerzen. Deshalb Operation und "offen" wieder eingerenkt. Jetzt seit vier Monaten Schiene weg und Kirschnerdraht draußen, Seither Physio- und Ergotherapie, Lymphdrainage; 2- bis 3-mal pro Woche sowie Bewegungsübungen daheim. Bewegungsumfang passiv "endgradig" d. h. Strecken und Beugen ist passiv mit Hilfe der anderen Hand nach einigem Dehnen "bis zum Anschlag" möglich: Finger passiv überstreckt ist gerade/passiv gebeugt bis zur ersten Beugefalte der Handinnenfläche; aktiv derzeit noch etwas weniger, so ca. 60 %; ständiger Wechsel zwischen Bewegung ohne Belastung und Ruhe, ansonsten Mitbewegen im Alltag soweit möglich. Operiertes Mittelgelenk noch geschwollen und verhärtet, aber Beugefalten langsam wieder sichtbar; Finger bleibt vor allem in 20 Grad-Beugung, auch nach Bewegung. Bleibt das in jedem Fall so oder besteht die Chance auf volle Beweglichkeit nach Rückgang der Schwellung? Vor allem, weil passiv ja bereits der volle Bewegungsumfang möglich ist? Und warum fallen die Prognosen der Ärzte trotzdem so verhalten/vorsichtig aus? Gibt es etwa keinen Anlaß zur Hoffnung mehr? Ich bin sehr verunsichert und beunruhigt, weil ich schon so viel Negatives über solche Verletzungen und deren Langzeitfolgen gelesen habe. Ich weiß, daß es noch bis zu einem Jahr dauern kann; ich bin nicht ungeduldig sondern würde nur gerne wissen, was da noch auf mich zukommen kann. Bitte daher um Hilfe!!! Herzlichen Dank dafür!!!

Ian999

P. S. Antworten auch an "Science@public-files.de" möglich; kann dann auch antworten (geht das hier überhaupt?).

Hoffnung, Beweglichkeit, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, operieren, Prognose
1 Antwort
Kann man seine Intelligenz auch durch eine schmerzlose Operation verbessern lassen, wenn es dafür gar keine andere Möglichkeit besteht?

Hallo,

Ich habe schon über nachgedacht, ob es eine heutzutage eine Möglichkeit gibt, seine Intelligenz, vielleicht auch durch eine OP zu verbessern.

Im Jahr 2014 ließ ich meinen IQ von einer Psychologin testen. Kurz gesagt, stellte sich bei diesem Test leider heraus, dass mein IQ nur 85 beträgt.

Bei war das schon immer so, dass ich in der Schule Probleme hatte, etwas zu verstehen. Als ich noch die Grundschule besuchte, kam ich mit dem Lernen und Schulstoff meistens gar nicht zurecht. Dazu muss ich aber noch sagen, dass ich während meiner ganzen Grundschulzeit noch keine Nachhilfestunden o.ä bekam.

Jetzt habe ich regelmäßig Nachhilfe und das schon seit 2 Jahren. Doch in letzter Zeit habe ich irgendwie das Gefühl, dass auch das mir nicht wirklich viel bringt. Trotz all der Nachhilfe sehen meine Noten zwar nicht extrem schlecht, aber auch nicht gut aus. Auch meinen Schulabschluss habe ich nur knapp und zudem noch mit einer 5 in Englisch und 4 in Deutsch bestanden.

Ich weiß, das hört sich alles nicht extrem schlecht an, da es immer noch Schüler im Leben gibt, die es sogar noch schwerer mit dem Lernen haben. Aber wenn diese Nachhilfestunden sich für mich unregelmäßig oder gar nicht stattfinden würden, wäre ich überall durchgefallen und hätte somit auch gar keinen Schulabschluss in der Tasche... Auch sonst brauche ich außerhalb der Schule sehr viel Hilfe beim Lernen, egal in welchem Fach. Insgesamt bringe ich nur sehr selten etwas komplett allein zustande, was zumindest die Vorbereitungen auf die Prüfungen und Referate angeht. Für fast jede Vorbereitung auf eine Klassenarbeit muss mit mir sehr viel geübt und gelernt werden, insbesondere in Mathe, Deutsch und Englisch. Ohne den Nachhilfelehrer funktioniert einfach gar nichts.

Ich weiß nicht, woran es liegt. Faulheit ist es definitiv nicht. In der Schule bin ich meistens motiviert und kann mich grundsätzlich gut konzentrieren. An einem Mangel der Aufmerksamkeit und Interesse kann es also definitiv nicht liegen.

Das alles belastet mich wirklich sehr, da ich schon immer den Wunsch hatte, mich auf einem Gymnasium schulisch weiterzubilden, mein Abi zu absolvieren, studieren und somit einen guten Beruf zu finden, der auch meinen Interessen (Computer, Mediengestaltung) entspricht.

Nun zu meiner Frage: Wie können Menschen mit einem niedrigen IQ intelligenter werden, und wie kann man diesen am besten erweitern? Könnte man es notfalls auch mit einer schmerzlosen OP versuchen?

Ps: Bin weiblich und 19

Computer, Medizin, Beruf, englisch, deutsch, lernen, Studium, Schule, Mathematik, Nachhilfe, alleine, Körper, programmieren, Selbstständigkeit, Bildung, Tod, Konzentration, Gehirn, Intelligenz, Erfolg, Abitur, Gymnasium, IQ, Operation, Schulstoff, Selbstmord, operieren, Schmerzlos
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