Das ist die Liste der Vereinten Nationen:

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Meiner Meinung nach bis 2030 (in sechs Jahren) erreichbar:

Ziel 1: Nein.

Auch in einem viel längeren Zeitraum: nein. Denn Armut existiert, solange Reichtum existiert. Niemand, der dieses "Ziel" unterschrieben hat, wird seinen persönlichen Reichtum für "weniger Armut" oder "keine Armut" opfern.

Ziel 2: Nein.

Rechnerisch wurde dargelegt, dass sich mit der (bei uns derzeit üblichen) Ernährungsweise nicht die gesamte derzeite Weltbevölkerung ernähren kann. Also bei weniger Weltbevölkerung wäre "Zero Hunger" theoretisch möglich, so war das Ziel aber vermutlich nicht gemeint. Und dass hier signifikant weniger Lebensmittel verbraucht werden, sehe ich nicht, im Gegenteil: die Lebensmittelverschwendung scheint zugenommen zu haben, zumindest statistisch der Anteil an Lebensmitteln im Müll.

Ich will jetzt nicht zu jedem Ziel was sagen, das wird sonst zu lange.

Vielleicht noch kurz:

Plastik / Abfall: Vermeidung (was das einzig "Nachhaltige" wäre - ein Lob auf meinen Ex-Prof!), wird bis heute nicht forciert. Das Abfallaufkommen hat sich nicht reduziert. Mehrweg ist nicht Standard (Bsp. Joghurtbecher). To-Go-Mehrweg ist trotz gesetzlicher Grundlage lachhaft in der Umsetzung (beim Asiaten "Nudelbox" in eigene Mehrwegbox füllen lassen ging nur, indem ich es in der Einweg-Standard-Box abgefüllt bekam zum "selbst Umfüllen" und danach die Einweg-Standard-Box entsorgt würde, vom Anbieter selbst gibt es bis heute keine "Mehrwegboxen"...). Recyclingquoten nutzen wenig, wenn geschredderte Plastikflaschen zur "energetischen Verwertung" für teures Geld ins Ausland verkauft werden und dort niemand einen "Ausgleich fürs Klima" für die Verbrennung zahlt.

Beispiel Energie: der Pro-Kopf-Energiebedarf ist leicht gestiegen, von sinken keine Spur. Wenn ich meinen Verbrauch nicht halbieren, dafür aber die Energieart "100 % regenerativ" beziehe, was habe ich dann bezüglich des Ziels / der Nachhaltigkeit erreicht? Auch Windkraftanlagen haben einen "Schaden", den sie beim Bau anrichten. Warum ist es "in", sich in übergroßen und überschweren Autos fortzubewegen? Wenn alle diese Ziele wichtig finden und erreichen wollen, müssten derartige Fahrzeuge von allen als "Umweltsau" geächtet werden und kein einziges würde sich verkaufen lassen...

Kurz gesagt: insgesamt ist von 2015 bis 2024 so wenig Veränderung bezüglich dieser gesteckten Ziele passiert (ich rede von dem Umfeld, das ich in Deutschland mit bekomme), dass es unrealistisch ist, diese Ziele zu erreichen - und unglaubhaft, dass sie wirklich erreicht werden wollen.

Wobei steter Tropfen doch den Stein höhlt. Jede Anstrengung, die jeder persönlich unternimmt, um in seinem Leben diese Ziele zu verfolgen, zeigt Wirkung - und setzt im besten Fall Zeichen, durch die mehr als nur Lippenbekenntnisse auf geduldigen Papier entstehen...

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Meinung des Tages: Regierung plant neue Maßnahmen beim Bürgergeld - was haltet Ihr davon?

Das Thema Bürgergeld scheidet die Geister. Bürgergeldempfänger kritisieren, dass sie damit am Existenzminimum leben müssten, Bürgergeldgegner hingegen empfinden die Regelungen als zu lasch und befürchten, dass die Arbeitsmotivation leiden könnte. Nun plant die Bundesregierung Neues beim Bürgergeld.

Diese Voraussetzungen gelten für das Bürgergeld derzeit

Um Bürgergeld zu beziehen, muss eine Person erwerbsfähig und leistungsberechtigt sein. Das bedeutet, der Empfänger muss mindestens 15 Jahre, jedoch noch nicht im Rentenalter sein. Der Lebensmittelpunkt muss in Deutschland sein, mindestens drei Stunden täglich muss eine Arbeit ausgeführt werden können. Außerdem muss die betreffende Person oder jemand in der Bedarfsgemeinschaft hilfebedürftig sein, das Einkommen muss also unter dem Existenzminimum liegen.

Bevor Bürgergeld bezogen werden kann, müssen eigene Mittel eingesetzt werden. Das heißt eigenes Einkommen oder verwertbares Vermögen muss vorab eingesetzt werden, sofern Freibeträge nicht überschritten werden. Das erste Jahr Bürgergeld zählt als Karenzzeit, hier wird das Vermögen nur berücksichtigt, wenn dieses erheblich ist. Als erheblich zählt Vermögen von 40.000 Euro und weitere 15.000 Euro pro Person innerhalb der Bedarfsgemeinschaft.

Neue Pläne der Regierung

Die neuen Regelungen, die die Regierung plant, sind Bestandteil der Wachstumsinitiative der Ampelkoalition. Damit soll die „lahmende deutsche Wirtschaft“ in Schwung gebracht werden. Durch die Maßnahmen sollen Bezieher von Bürgergeld dazu gebracht werden, eher eine Arbeit aufzunehmen.

So sollen beispielsweise Strafen verschärft werden, wenn Menschen sich weigern, Jobs anzunehmen. Wer ohne triftigen Grund eine Stelle ablehnt, muss mit Bürgergeldkürzungen von 30% für drei Monate rechnen.

Auch Schwarzarbeit soll nun als „Pflichtverletzung“ gelten. Auch hier droht eine Kürzung bis zu 30% für drei Monate

Die Karenzzeit für das Schonvermögen soll außerdem halbiert werden. Zur Erinnerung: Derzeit ist ein Zeitrahmen von zwölf Monaten angegeben – künftig soll dies auf maximal sechs Monate halbiert werden.

Auch bezüglich eines potentiellen Arbeitsweges gibt es neue Perspektiven: Wer bis zu sechs Stunden am Tag arbeitet soll, wenn es nach der Regierung geht, Pendelzeiten von bis zu zweieinhalb Stunden hinnehmen. Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, müsste sogar drei Stunden für die Hin- und Rückfahrt in Kauf nehmen. Jobcenter sollen im Umkreis von 50 Kilometern nach möglichen Arbeitsplätzen suchen.

Reaktionen aus der Politik

Skeptisch ist die SPD. Dagmar Schmidt, die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, kündigte eine Prüfung der Beschlüsse an. Aus dem Ressort von Minister Hubertus Heil gab es auch nur eine eher wortkarge Reaktion – man müsse abwarten, was tatsächlich umgesetzt werde.

Anders sieht es der Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP). Auf X (ehemals Twitter) beschreibt er das Vorhaben als „ökonomisch klug“ und erklärt, dass diejenigen, die „keine Lust“ haben zu arbeiten, obwohl sie könnten, bald „mit strengeren Regeln beim Bürgergeld konfrontiert“ werden. Generell hat sich die FDP stark für entsprechenden Maßnahmen ausgesprochen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Was denkt Ihr über die einzelnen Maßnahmen?
  • Gibt es welche, die ihr zu lasch oder zu strikt findet? Falls ja, weshalb?
  • Welche Strecken / Zeiten sind mit Blick auf die Arbeitsstätte Eurer Meinung nach vertretbar?
  • Denkt Ihr, strengere Maßnahmen führen tatsächlich dazu, dass mehr Menschen Arbeit aufnehmen werden?
  • Könnte die Wirtschaft durch derartige Beschlüsse angekurbelt werden?
  • Sollten die Voraussetzungen, um Bürgergeld beziehen zu können, noch strenger werden? 
  • Sollten Leute, die dauerhaft massiv gegen Auflagen verstoßen, komplett aus dem Leistungsspektrum des Bürgergelds fallen?

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/buergergeld-empfaenger-arbeitsweg-100.html
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/buergergeld-empfaenger-arbeitsweg-102.html
https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arbeit-finden/buergergeld/finanziell-absichern/voraussetzungen-einkommen-vermoegen
https://x.com/MarcoBuschmann/status/1809885773912555715

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Ich habe dazu eine andere Meinung und zwar ...

Bürgergeld soll denen, die in Not sind, arbeiten können aber gerade keinen Job haben, helfen.

Das ist richtig.

Diese Hilfe soll das Existenzminimum nicht überschreiten, denn sie soll nur dieses sichern.

Teile dieser "strengeren" Maßnahmen galten schon, als ich vor einigen Jahren über Anträge zu entscheiden hatte (als es noch ALG II hieß).

Ich sehe das Problem in der Umsetzung.

Zumindest für den Stand der Zeit, als ich dort arbeitete, kann ich sagen:

Es gab viel zu viele "Betrüger" / Ausnutzer des Systems, denen nicht konsequent genug nachgegangen wurde.

Die personell angesetzten Kapazitäten reichten nicht dafür aus, jeden Einzelfall derart genau zu prüfen. Wurde etwas gefunden, wurde oft darüber hinweg gesehen. Zeit zur Beweissicherung des Betrugs, so dass er auch einer Klage des Empfängers standgehalten hätte, gab es nicht. Dafür um so mehr Antragssteller, deren Mietübernahme zum nächsten Ersten geregelt sein musste.

Das ist das eigentliche Problem.

Was nützen die strengsten Gesetze, wenn deren Einhaltung nicht durchgesetzt wird?

Das führt nur zu dem "Wissen": "Hier komme ich mit meiner Masche durch."

Aus der Erfahrung meiner Arbeit (Sachbearbeiter Gewährung ALG II) und meines persönlichen Lebens (habe eine zeitlang ALG II bezogen) ziehe ich folgenden Schluss:

Ein "Existenzminimum" soll jeder rechtschaffene Bedürftige erhalten. Für die Zeit, für die es notwendig ist.

Wer gegen die Regeln verstößt, verwirkt damit sein Recht, diese Unterstützung zu erhalten, weil er versucht hat, die staatliche Hilfe, für die andere (weniger Hilfebedürftige) zahlen, auszunutzen. Diese Schandtat gehört auf das Härteste bestraft.

Dazu gehört ganz klar auch Schwarzarbeit.

So sollte übrigens auch Steuerhinterziehung bestraft werden, das nur nebenbei.

Weil wir ein "Sozialstaat" sind, wird der Regelverstoßer zunächst "leicht bestraft", sozusagen abgemahnt, zum Beispiel durch dreimonatige Kürzung der Leistung. Er wird dadurch nicht verhungern, es aber spüren.

Bei wiederholtem Verstoß wird er für eine bestimmte Zeit vom Bezug ganz ausgeschlossen, da er trotz zweiter Chance nichts gelernt hat und damit das wohlwollend gemeinte System "bespuckt" hat.

Das Bürgergeld ist vom Grundgedanken her eine Überbrückungshilfe, keine Dauerhilfe.

Daher ist es zwingend notwendig, dass jeder Arbeitsfähige (was ja bei Antrag Voraussetzung für den Bezug ist) auch arbeitet, so bald wie möglich. Einen "Aufstocker" zu finanzieren ist sozialer und finanziell wirtschaftlicher als einen "ohne Arbeit".

Solange es noch unbesetzte Stellen gibt, muss ein Bürgergeldempfänger auch in den sauren Apfel beißen, einen Job zu machen, dessen Konditionen ihm nicht so gut gefallen.

Dazu muss er sein Engagement, sich um Arbeit zu bemühen, zwingend belegen, um seinen Anspruch auf Leistung nicht zu verlieren.

Aus Erfahrung weiß ich: wer sucht, der findet.

Würde alleine das bereits konsequent umgesetzt werden, würden sich viele Empfänger notgedrungen aus ihrer "Komfortzone" erheben und alles versuchen, um ihr eigenes Leben zu verbessern.

Wer dabei fachlichen Rat braucht, kann diesen gerne von qualifizierten "persönlichen Ansprechpartnern" erhalten, jedoch ist es nicht deren Aufgabe, einem Bürgergeldempfänger eine "Jobliste" vorzuschlagen.

Die Bringschuld liegt beim Empfänger der Leistung, nicht beim Bereitsteller der Leistung.

Kann der Empfänger belegen, weshalb er bisher trotz Bemühungen keine Arbeit finden konnte (zum Beispiel Kinderbetreuung nicht gesichert), ist das kein Leistungskürzungsgrund, da die Bemühungen belegt sind.

Zum "sauren Apfel" gehören auch längere Anfahrtswege zur Arbeit. In meinem Bekanntenkreis gibt es viele (alle nicht-Bürgergeldempfänger), die einen einfachen Arbeitsweg von über einer Stunde, einige sogar von zwei Stunden haben. 1,5 Stunden für den einfachen Arbeitsweg ist zumutbar.

Sich eine andere Arbeit mit besseren Bedingungen suchen kann man immer, dafür muss man nicht ohne Job sein.

Bezahlte Weiterbildungen sehe ich kritisch. Rückblickend muss ich sagen, dass viele der bewilligten Fortbildungsgelder "verschwendet" waren. Die Menschen hatten überwiegend keine Eigenmotivation dazu und die Fortbildungen haben im Ergebnis meist nicht zu einer schnelleren Arbeitsaufnahme (überhaupt und auch nicht in dem Bereich) geführt.

Übernahme weiterer Kosten / Ausgaben:

Hat ein Empfänger den Eindruck, dass er das Geld (und die vielleicht noch dazu gezahlte Miete und sonstige Goodies) ohne Gegenleistung erhält, hat er keinen Anreiz, etwas an seiner persönlichen Situation zu ändern.

Wird zum Beispiel Geld für die Vereinstätigkeit von Kindern bewilligt ("Bildung und Teilhabe"), muss die Vereinstätigkeit auch nachgewiesen sein. Pauschale Geldzahlungen führen nicht dazu, dass das Geld tatsächlich zweckbestimmt verwendet wird.

Werden zum Beispiel Heizkosten egal in welcher Höhe übernommen, hat der Empfänger keinen Grund, sparsam mit Energie umzugehen.

Ähnlich verhält es sich bei Mieten.

Jeder nicht-Bürgergeldempfänger muss von seinem Monatslohn Miete, Nebenkosten, Essen, Trinken, evtl. Kosten für Kinder (Verein, Betreuung) bestreiten. Und steht dabei manches Mal finanziell schlechter da als ein Bürgergeldempfänger, obwohl er viel mehr Freizeit einbüßen muss.

Die Höhe sollte sich so signifikant unterscheiden, dass sich Arbeit "immer lohnt".

Zum Thema "Vermögen":

Sinn und Zweck des Bürgergeldes ist es, denen zu helfen, die in Not sind. Nur denen.

Wer zum Beispiel viel über Kredite finanziert oder sein Geld bei Bekannten zwischenparkt, kann bei Antragsstellung ein blankes Konto vorweisen, also seine "Hilfebedürftigkeit" scheinbar zweifelsfrei belegen, obwohl er das System zu betrügen versucht.

Um dies zu unterbinden, muss die Vermögensprüfung strenger sein.

Die bisherige Karenzzeit und Höhe des "Schonvermögens" hat nichts mehr mit dem Begriff "Hilfebedürftigkeit" und der Grundidee des Bürgergeldes zu tun.

Natürlich mindern derartige Regelungen den Verwaltungsaufwand, aber zu welchem Preis?

Vermögensprüfung inklusive Prüfung eventuell verschobener Vermögen ("Schenkungen" etc.) der letzten 3 Jahre (kürzer macht wenig Sinn), würde gleich vor Bewilligung eine ganze Reihe "Schlaumeier", die das System nur ausnutzen wollen, aussortieren. Der Aufwand würde sich lohnen. Dann würde man sich mit den "wirklich Hilfebedürftigen" beschäftigen.

Zusammengefasst:

Menschen neigen dazu, von sich aus den für sie bequemeren Weg zu gehen, das ist nun mal menschlich.

Will man diese "Faulheit" nicht unterstützen, müssen die Regelungen "hart" sein und strikt umgesetzt werden.

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Welche ethischen und gesellschaftlichen Implikationen ergeben sich daraus, dass eine bestimmte Gruppe das Wetter gezielt manipuliert?

Meiner Meinung nach gibt es tatsächlich eine Gruppe, die das Wetter gezielt manipuliert. Diese Gruppe setzt fortschrittliche Technologien und wissenschaftliche Methoden ein, um das Klima zu beeinflussen und Wetterbedingungen nach ihren Interessen zu gestalten. Die Absichten hinter diesen Manipulationen können vielfältig sein, von wirtschaftlichen Vorteilen bis hin zu politischen Machtstrategien.

Ein Beispiel für solche Technologien ist die sogenannte Geoengineering-Technik, bei der chemische Substanzen in die Atmosphäre freigesetzt werden, um Wetterphänomene wie Regen oder Trockenheit zu steuern. Dies wird oft als Mittel genutzt, um Ernteerträge zu maximieren oder Naturkatastrophen zu verhindern. Dennoch bleiben die langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit weitgehend unklar und unkontrolliert.

Die ethischen Implikationen dieser Wettermanipulationen sind erheblich. Eine kleine Gruppe hat die Macht, über das Wohl und Wehe ganzer Regionen zu entscheiden, was grundlegende Fragen der Gerechtigkeit und Fairness aufwirft. Menschen, die von diesen Manipulationen betroffen sind, haben selten eine Stimme oder Kontrolle über diese Eingriffe. Dies kann zu einer tiefen Spaltung in der Gesellschaft führen und das Vertrauen in wissenschaftliche und staatliche Institutionen untergraben.

Gesellschaftlich betrachtet, birgt die gezielte Wettermanipulation erhebliche Risiken. Unvorhersehbare Nebenwirkungen könnten weitreichende ökologische Schäden verursachen, die wiederum die Lebensgrundlagen vieler Menschen gefährden. Außerdem besteht die Gefahr, dass diese Technologien in geopolitischen Konflikten missbraucht werden, was zu Spannungen und möglicherweise sogar zu militärischen Auseinandersetzungen führen kann.

Insgesamt halte ich die gezielte Wettermanipulation durch eine bestimmte Gruppe für eine äußerst problematische Entwicklung. Sie zeigt die Notwendigkeit einer breiteren öffentlichen Debatte und strengerer internationaler Regulierung. Transparenz und demokratische Kontrolle sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass solche mächtigen Technologien zum Wohle aller und nicht zum Vorteil einiger weniger eingesetzt werden.

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Wenn du eine Form von Geo-Engineering / Solar Radiation Management (SRM) meinst:

https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-959468

Die Haltung der deutschen Regierung dazu ist sehr eindeutig:

Der Einsatz (und die weitere Forschung dazu) wird abgelehnt weil zu risikoreich, weil die globalen Folgen nur nach Einsatz beobachtbar aber nicht vorhersehbar / berechenbar sind.

Eine gesunde Einstellung, finde ich.

Wenn du weltweit meinst:

https://www.spektrum.de/news/geoengineering-riskanter-eingriff-ins-wetter/2194785

Mexico z.B. hat ein Experiment dazu verboten, die USA haben es erlaubt.

International gibt es bisher keine einheitliche Regelung, die allerdings dringend her muss, damit nicht tatsächlich einige wenige (Länder) durch ihre Experimente über das Wohl und Wehe der gesamten Erdbevölkerung entscheiden oder gezielt bestimmte Bevölkerungen / Landstriche dezimieren können ("Biowaffe").

Wohl auch aus diesem Grund haben Fachleute in einem offenen Brief das Verbot weiterer SRM-Experimente gefordert.

Für Politiker ist SRM deshalb attraktiv, weil sie so innerhalb ihrer Amtszeit "beweisen" könnten, was "für den Klimaschutz" / "gegen die Erderwärmung" getan zu haben ...

Hier noch eine aktuelle Diskussion dazu:

https://thebreakthrough.org/journal/no-20-spring-2024/yes-we-should-try-to-control-the-weather

Die möglichen weltweiten Auswirkungen von regionalen SRM-Aktivitäten wurden in dieser Studie / diesem Artikel veröffentlicht:

https://www.nature.com/articles/s41558-024-02046-7.epdf?sharing_token=V3pmnFG285-liHAaapTY0NRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0NhW95rpFuNAryldlRi6rO8SfA6k0oE_z4nomREIzXAb7suBA2mfKiYkousyisPhQfkFNHClieRqYIvPLvpgHhwEpFbXM6q60homTXrxh_66Pz2UwoJwETjes6Xf3Nt-CsEnur08y_AcZ_L7VVY8rGoYlQQIbZMFhMT4qapMoasNI-VY5jwij4R690rZ8EG57tLDQ_IShD43MYsBMI2BXdR94yADRYQK_Yi4XCvU2NFTXVurbrRbggDCrbPoooqYzt7qUi0r2yP90gwOM9r_kamFKjEfMcFXf3bLPRthnaBWf0HYol6Qoec891AlZkOswCKdXpEvVOeZAVDAiV177zC&tracking_referrer=www.theguardian.com

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★★★

Insgesamt haben sie einen ganz guten Job gemacht, doch es gibt noch jede Menge Verbesserungspotential.

Einiges wurde gut gemacht, z.B. Erhöhung gesetzlicher Mindestlohn, Kennzeichnung der Tierhaltung auf Fleischprodukten, Ausbau erneuerbarer Energien (Veränderung Energiemix in Deutschland), Einführung Deutschland-Ticket.

Über einiges kann man streiten, wie gut es ist, z.B. politische Vorhaben / Entscheidungen in den Bereichen Migration, Bürgergeld (Höhe/Sanktionen/Berechtigte), Wirtschaft (Stichwort bezahlbarer Wohnraum) und Außenpolitik (EU, Ukraine, Russland, China, Israel).

Die weltweiten Ereignisse haben einige Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag hinten anstehen lassen, weil "akutes Krisenmanagement" vorrangig war, z.B. wie reagiert man auf Putin etc.

Rückwirkend betrachtet hat die Regierung uns ganz gut durch die Krisen geschippert, finde ich.

Ob ich das in der Position besser hinbekommen hätte, wage ich mal zu bezweifeln (ohne Eigenverantwortung und "hinterher", wenn man manches "besser weiß", kann man immer leicht mit dem Finger auf andere zeigen).

Klar ist:

Jede Regierung, die so etwas wie "Klimaschutz" voranbringen will, muss Maßnahmen ergreifen, die den wenigsten im Volk wirklich "schmecken" (sonst würden wir ja bereits ohne irgendeine Regierung selbst freiwillig alles für den Klimaschutz machen), das lässt leicht das Gefühl aufkommen, die gewählte Regierung würde "gegen ihre Wähler" arbeiten.

Sind wir ehrlich: würde die Regierung ihren Wählern nur "nach dem Mund reden", hätten sie zwar mehr Wählerfang betrieben, aber es würde sich wenig verbessern können.

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Einen offensichtlichen Ausnahmezustand, wie du es in der Frage formulierst, sehe ich nicht.

Kriege gab es immer schon seit dem 2. Weltkrieg und auch davor schon genügend. Je persönlicher man von einem Krieg betroffen ist, desto stärker bekommt man ihn mit, kann die Zeiten dann subjektiv als "kriegerischer" empfinden.

Wirtschaftskrisen gibt es immer wieder, oft sind es die normalen Auf und Abs, die es geben muss (grenzenloses Wachstum ist eine Utopie), auf eine Inflation folgt eine Deflation (über die spricht nur keiner), handelt man parallel dazu unüberlegt / tätigt riskante Einsätze / pokert / agiert nicht vorausschauend, kann das schnell zu so Sachen wie "Bankenkrise", "Weltwirtschaftskrise" ... führen.

An den Bereich grenzt auch die Denkweise eines Wirtschaftskriegs an und was man so versuchen kann, um das zu vermeiden. Erpressung über Absatzmärkte, Sanktionen, Subventionen... wer viel hat, kann viel verlieren.

Rechtes Gedankengut breitet sich immer dort besonders gerne aus, wo Menschen Ängste haben und sich (wenn auch manchmal nur aufgrund von Propaganda) bedroht fühlen.

Dazu passt das Migrationsthema. "Plötzlich" viele Fremde im eigenen Land verändert das eigene Empfinden. Die kulturellen Erlebnisse müssen erstmal verarbeitet werden, damit man sich wieder beruhigen kann.

Kurz gesagt: alles persönliche Ansichtssache.

Hat man persönlich viele Ängste, wirkt alles um einen herum "sehr schlimm". Fühlt man sich ganz wohl mit seinem Dasein, empfindet man die ganzen Entwicklungen um einen herum nicht so "bedrohlich" oder "beängstigend".

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Der Mensch wird garantiert, wenn er mit der Einstellung weiter lebt wie er bisher lebte, seine künftige Lebensgrundlage für die Ausbreitung seiner Art verschlechtern.

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Asoziales Benehmen kann jeder an den Tag legen, ob arm oder reich. Man könnte das mit mangelndem Anstand gleichsetzen.

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Wenn die, die ermordet werden sollen, Teil der Demokratie sind und nicht damit einverstanden sind, ermordet zu werden: nein.

Das Grundverständnis von Demokratie beinhaltet Konsens / freie Mehrheitsentscheidungen. Damit ein Völkermord demokratisch wäre, müsste ihn die Mehrheit wollen.

Erhebt sich eine Gruppe Menschen mehrheitlich ("demokratisch legitimiert") über eine andere Gruppe Menschen, indem sie über sie bestimmt, widerspricht das dem demokratischen Denken, nach dem diese Gruppe das gleiche Recht hätte, dies umgekehrt zu tun.

Dann würde jede dieser Gruppen demokratisch entscheiden, dass die jeweils andere "ausgerottet" gehört?

Es gibt keine demokratische Begründung, mit der du über eine andere Gruppe "richten" darfst.

Zumindest soweit ich Demokratie als solche verstehe.

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Margaret Thatcher und Ronald Reagan haben in den 1980ern regiert (GB und USA) und waren beide bekannt für ihren politisch harten "antikommunistischen" Kurs. Auf einer Rede 1987 forderte Reagen Gorbatschow sinngemäß auf, "die Berliner Mauer einzureißen", was zwei Jahre später tatsächlich passierte (wenn auch vielleicht aus anderen Gründen als aufgrund dieser Rede).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tear_down_this_wall!

Vielleicht zielt dein Prof. darauf ab, dass "unser" Wohlstand unter Erstarken des Kommunismus gelitten hätte ("Beispiel DDR") und diese beiden (Thatcher und Reagan) durch ihren politischen Kurs "uns" davor "beschützt" haben / das verhindert haben?

Unter Reagan gab es wieder eine Aufrüstung seitens der USA, um das "Kräftegleichgewicht" zwischen USA und UdSSR wieder herzustellen (Machtdemonstration als Drohung), das zuvor durch Aufrüstung der UdSSR zugunsten dieser aus dem Gleichgewicht geraten war. Die Rede in Berlin erfolgte danach und ziemlich zeitgleich wurden auch Abrüstungsverhandlungen geführt (INF-Vertrag).

Je weniger man in Krieg / Kriegsvorbereitung stecken muss, desto mehr bleibt für Wohlstand übrig.

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NEIN Ich habe kein Kuscheltier

Als junger Erwachsener hatte ich noch ein Kuscheltier. Das war mir wichtig und eine liebevolle Erinnerung an kindliche Tage.

Von dem habe ich mich dann irgendwann getrennt, nachdem ich bereits seit Jahren einen festen Freund hatte. Heute habe ich keines, da ich mir kein neues mehr zugelegt habe.

Mein jetziger Partner hat sich sein Lieblingskuscheltier aus seiner Kindheit bis heute erhalten und das darf auch nicht des Bettes verwiesen werden.

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Angeblich hat das Land Chancen:

https://www.africa-business-guide.de/de/maerkte/aegypten

Angeblich hätte die Regierung Möglichkeiten, um die Situation zu verbessern.

Die klimabedingten Verhältnisse dort (Wasserknappheit etc.) in Kombination mit dem Bevölkerungswachstum erschweren allerdings zum Beispiel die Armutsbekämpfung.

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Vielleicht könnte Folgendes ein Grund sein:

Menschen, die wenig Umgang mit anderen Menschen, die andere Meinungen haben, haben, haben wenig Übung im echten Meinungsaustausch, also darin, wie man genau zuhört, bei Bedarf nachfragt, so antwortet, dass ein inhaltlicher Austausch möglich ist usw.

Auf dieser Plattform können sie einfach mal "ihren Senf dazu geben", ohne die direkte Konfrontation, die dann im echten Leben stattfinden würde, würden sie sich dort so benehmen.

Aber nicht alle, die hier unterwegs sind, sind so. Das ist die gute Nachricht 😊.

Und prinzipiell ist jeder Mensch lernfähig...

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Grafiken und Texte sind immer genau zu lesen, damit sie nicht missverstanden werden:

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Zu dem Punkt, weshalb so viele "Nicht-Deutsche" Bürgergeld beziehen:

Der Sonderstatus ukrainischer Staatsbürger (Bürgergeld statt Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) verändert die Bürgergeld-Statistiken.

Sprachbarrieren erschweren den Einstieg in Arbeit. Logischerweise kann kaum einer deutsch wenn er hier ankommt. Trotzdem zeigt sich statistisch ein "Arbeitswille" der Ausländer: Während anfänglich unter 10 % Arbeit haben, sind es nach 2 Jahren bereits 20 %, nach 5 Jahren fast 50 % und nach 7 Jahren über 60 %. Ob deutsche Bürgergeldempfänger diese Steigerungen auch bringen, weiß ich nicht.

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Wenn du mit "besser" meinst, dass die Weltbevölkerung einen erdverträglichen Maximalwert nicht dauerhaft überschreitet:

Ja es wird besser werden. Früher oder später.

Je mehr wir so weiterleben wie heute, desto früher wahrscheinlich.

Kondome haben darauf vermutlich nicht den größten Einfluss.

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Es ist keineswegs verfassungswidrig.

In Deutschland gibt es mehrere Maschen des sozialen Netzes, die einen auffangen können.

Sinn und Zweck all dieser Maßnahmen ist, ein Minimum an Lebensstandard zu gewährleisten.

Vereinfacht dargestellt:

Hast du ein Kind, bekommst du vom Staat Kindergeld (derzeit 250 € im Monat), quasi als Anerkennung dafür, dass du für einen potentiellen Renteneinzahler sorgst / um einen Teil der Kosten, die Kinder nun mal kosten, zu erstatten.

Wächst das Kind nicht in einer Familie mit zwei potentiellen Verdienern auf, greift die Unterhaltsverpflichtung jedes Elternteils des gemeinsamen Kindes gegenüber: Der, bei dem das Kind hauptsächlich lebt, bekommt von dem, der nicht dort lebt, für das Kind Unterhalt (die Höhe des zu zahlenden Kinderunterhalts richtet sich nach dem Einkommen / "Wohlstand", es gibt eine Mindestgrenze, was zu zahlen ist, man muss es ggf. gerichtlich einfordern).

Verdient der andere "zu wenig", um den Kindesunterhalt zahlen zu können (oder kommt aus anderen Gründen wie beispielsweise Verzögerung durch Streit über die Berechtigung keine Zahlung), wird man nicht im Regen stehen gelassen, hier greift dann der Unterhaltsvorschuss. Der Staat zahlt sozusagen ein Teil der Schulden des Elternteils, das gerade nicht zahlt, obwohl es dazu verpflichtet ist, damit das Kind nicht darunter leiden muss.

Das alles dient dazu, den finanziellen Verlust, den es mit sich bringt, wenn plötzlich nur noch ein Ernährer / eine Ernährerin die Familie versorgen muss, etwas auszugleichen.

Arbeitslosengeld (ALG I) hat den Zweck, davor zu schützen, dass der gesamte persönliche Lebensstandard komplett einbricht, weil man kurzzeitig keinen Job hat. Voraussetzung dafür ist, dass man davor lange genug eingezahlt hat. So kann man die Zeit bis zum neuen Job finanziell überbrücken. Deshalb richtet sich ALG I nach dem Einkommen.

Bürgergeld (ALG II) hat den Sinn und Zweck, bei länger als 12 Monate andauernder Arbeitslosigkeit oder bei Arbeitsfähigkeit, ohne einen Job zu haben, das Existenzminimum zu sichern. Dafür gibt es "Regelsätze", wer wie viel bekommt. Das ist eine 100%ige Sozialleistung (im Gegensatz zu ALG I, für das (fast) jeder, der arbeitet, monatlich seine Einzahlung dafür tätigen muss).

Daneben gibt es noch Wohngeld, Krankengeld, Ehegattenunterhalt, Überbrückungsgeld, Elterngeld, usw , das würde jetzt zu lange werden.

Fakt ist:

Diese ganzen (Sozial-)Leistungen stellen Einnahmen dar, also Geld, das du monatlich bekommst, für dich, für dein Kind, etc. Auch Kindesunterhalt ist eine Einnahme.

Logischerweise muss dieses "Einkommen" angerechnet werden, denn jemand, der das nicht bekommt, muss ja mehr Bürgergeld bekommen, um nachher die gleiche Summe (pro Person) wie du zu haben.

Denn diese Summe ist ja dafür da, ein gewisses (für alle gleiches) "Existenzminimum" zu gewährleisten. Es ist eine Hilfe des Staates.

Alles was darüber hinaus geht, kannst du dir im Schweiße deines Angesichts selbst erarbeiten (einen gewissen "Wohlstand" sozusagen).

Nebenbei bemerkt: ein "stinknormaler" Arbeitender hat monatlich oft weniger in der Tasche als ein "stinknormaler" Bürgergeld-Empfänger. Deshalb gehört aufgrund des Grundsatzes des Gleichbehandlung meiner Meinung nach die Bürgergeld-Regelung angepasst (sonst will bald keiner mehr arbeiten gehen und dann gibt es bald keine Steuereinnahmen mehr, aus denen das finanziert werden kann).

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Meine Meinung:

Alle, die zu der Gruppe Menschen, die in Deutschland lebt, hinzustoßen, haben sich an die "in Deutschland vorhandene Kultur" anzupassen.

Diese "Kultur" ist nicht einheitlich, jedoch gibt es so was wie "Grundvereinbarungen" (z.B. Grundgesetz), die als "Leitlinien" gelten und an die sich alle, die hier leben (wollen), halten müssen. Im Gastgeberland gelten die Regeln des Gastgebers. Punkt.

"Andere" Kulturen bringen natürlich neue Aspekte ins Land, dadurch bereichert sich die "eigene" Kultur (abwechslungsreicherer Speiseplan, neue Ideen und Philosophien aufgrund des Kontaktes zu "Andersdenkenden", usw.), die eigene Kultur entwickelt sich. Das ist zu befürworten.

Eine kulturelle "Eroberung" durch andere Kulturen hingegen ist nicht zu befürworten. Jeder hat recht, sich dagegen zu wehren. Wer will denn schon seine eigene Identität, entstanden aus gewachsenen Traditionen, aufgeben? Jeder definiert sich doch über so etwas wie "eigene Kultur".

Leider passierte genau diese Eroberung in der Vergangenheit immer wieder. Man denke nur an die vielen "Urvölker", deren Kultur nahezu ausgelöscht wurde.

Die "Anpassung der Deutschen an die anderen Kulturen" passiert tagtäglich, sonst gäbe es wohl niemanden, der mit "nichtdeutscher Kultur" hier auch nur eine Sekunde lang überleben könnte.

Es ist ganz normal, dass "mehrere Kulturen" nebeneinander co-existieren, überall auf der Welt. Ist man nicht gerade kriegerisch und mörderisch drauf, hat man auch kein Problem damit:

Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Solange die landestypischen Gesetze geachtet werden. So viel Souveränität darf ein Staat schon haben.

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