du bist nicht psychisch krank, sondern in einem sehr direkten kontakt mit deiner seele. sie ist schlichtweg gelangweilt von der sinnlosigkeit, mit der du dein leben führst. dabei hast du das unwahrscheinliche glück, dass sie den durchbruch zu dir so lange aufrecht erhält. sobald du wieder da drin bist, freu dich, denn du bist mit deinem wesenskern in engem kontakt. freu dich, sag ihr >endlich bist du wieder da. lass mich spüren, was du willst.< und warte darauf, wie es sich anfühlt und was da entsteht in dir. genieße es. wehre dich nicht gegen sie, sondern hör auf sie.

wenn du dann noch fragen hast, wie weiter - frag immer sie.

ansonsten kannst du mich kontaktieren. dann am besten mit einer privaten nachricht im geschützten bereich.

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du hast ja keine angst, dass sie irgend etwas finden, sondern was schlimmes. wovor hast du also konkret angst?

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ich kann dir eine untersuchung mit einem diagnosegerät aus der weltraumforschung empfehlen. hat zugleich den vorteil, dass du die ursachen und die behandlungsmethoden, auf die dein körper am besten reagiert, gleich mit erfährst. termine sind da unkomplizierter zu bekommen. in welcher ecke wohnst du denn?

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bist du in der lage, zu telefonieren? wenn ja, gebe ich dir meine telefonnummer und wir reden darüber. ich denke, ich kann dir durchaus hilfreich unter die arme greifen.

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sorry dass ich erst jetzt dazu gestoßen bin. aber falls dich deine frage noch immer unbefriedigend zurück gelassen hat, kann ich dir helfen. denn deine empfindung, mit ratschlägen nicht vorwärts zu kommen ist vollkommen richtig. kein mensch würde von einem chirurgen verlangen, er solle deinem gebrochenen bein den passenden ratschlag geben und es wird gesund. auch die seele braucht eine art chirurgischen eingriff. allerdings tut den niemand für dich, sondern du selbst - ganz natürlich und unter anleitung. und dein ergebnis wird dir nicht eingeredet, sondern du erzählst danach von ganz allein allen anderen, wie sich dein leben geändert hat.

lass mich wissen, wenn du noch immer hilfe brauchst.

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Fühle mich verloren?

Erstmal vorweg; Ich bin weiblich, 20 Jahre alt, leide schon seit Kindheit an psychischen Erkrankungen und hab schon viel Therapie durch. Habe Trauma in der Kindheit erlebt und diagnostiziert wurde bei mir eine Posttraumatische Belastungsstörung, Soziale Phobie (die ist gar kein Problem mehr), Dissoziative Störungen, Bipolare Störung. Habe Suizidversuche hinter mir, 3 Klinikaufenthalte und mehrere Psychopharmaka wurden versucht um meine Stimmung zu stabilisieren.

Jedenfalls bin ich schlussendlich 2016 umgezogen, seitdem versuchte ich einen Therapieplatz zu bekommen. Hätte einen gehabt aber der wurde verschoben bis Dezember weil die Therapeutin einen ‘persönlichen Notfall’ hatte. Meine Krankenkasse hat sich geweigert auch überbrückend keinen Heilpraktiker für Psychotherapie zu bezahlen. Jetzt habe ich zumindest eine Therapeutin gefunden die mir einen Termin für August gegeben hat, bis dahin sind es aber noch ungefähr 10 Wochen. Da ich auch 3 Jahre ohne Therapie verbracht habe ist es echt schwer.

Meine Probleme sind eine echt instabile Stimmungslage, Probleme mit Beziehungen; ich breche sie ab bei Kleinigkeiten und die kleinsten ‘trigger’ verursachen bei mir, dass so ein Chaos entsteht und ich oft von glücklich bis zu ‘ich sehe kein Sinn’ oder ‘ich muss mich selbstverletzen’ wechsele. Ich komme mit mir selbst nicht klar, meine Psyche bringt mich um. Ich vertraue keinen, oft wurde mir gesagt, dass meine Paranoia überflüssig sind. Ich habe das Gefühl wenn ich mein Haus verlasse umgebracht und verfolgt zu werden, auch wenn angeblich niemand im Raum ist; ich fühle mich immer angestarrt und beobachtet. Ich bin impulsiv und fühle mich oft leer und gelangweilt. Hatte nie eine ernste Essstörung aber es kam vor, dass wenn ich das Gefühl hatte verlassen zu werden gehungert und erbrochen habe, ich schwanke ständig zwischen dem tollen Bild einer Person und dann löst eine Kleinigkeit bei mir aus, dass ich so eine Wut und Enttäuschung spüre, ich gar nicht mehr wusste wohin mit mir und was ich noch tun soll und alles in meinem Kopf nur noch reinste Hölle war. Hatte auch schon Leute weggeschoben, durch Wut Sachen gesagt und ein paar Minuten später konnte ich mich damit gar nicht mehr identifizieren. Es fühlt sich alles an wie Scherben in die man tritt bei jedem Gang oder eine dauerhafte Verbrennung; nur gefühlsmäßig.

Was kann ich bis dahin am besten machen? Zudem muss ich sagen hatte ich damals mal dbt angefangen aber meine alte Therapeuten hatte das erst abgelehnt mich zu einem dbt Therapeuten zu schicken, weil dbt ja ursprünglich für Borderline ist und sie diese Erkrankung grundsätzlich nicht stellt und therapiert und sie sehr stigmatisiert ist. Sollte ich das bei der neuen Therapeutin ansprechen? Also das was ich hier geschildert habe. Außerdem wollte ich fragen ob es möglich ist das Psychopharmaka bei manchen nicht hilft/wirkt?

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warum ist es bei psychischen erkrankungen noch ausgeprägter als bei etlichen physischen erkrankungen; dass jahrelange behandlungen bis zum abbruch erfolglos dahingezogen werden und dann mit dem stempel >austherapiert< beendet sind ???

es handelt sich generell um ein falsches verständnis im zusammenwirken von seele und körper. das hier zu erklären geht etwas an deinem konkreten thema vorbei.

aber das, was du beschreibst, ist die offenbarung deines seelenzustandes im ergebnis einer solchen jahrelangen behandlung. sie war nicht nur erfolglos; sie hat sogar einige dinge verschlimmert. deine ahnung, das psychopharmaka - salopp ausgedrückt - nach hinten losgehen, ist vollkommen berechtigt.

es gibt zwar keine offiziellen untersuchungen dazu, aber es gibt menschen, die sich trotz jahrzehntelanger einnahme von psychopharmaka befreien konnten und erschüttert feststellen mussten, dass sich die erlebnisse von drogenabhängigen exakt mit ihren eigenen deckten.

das bedeutet - und das drücke ich noch diplomatisch aus, dass psychopharmaka nicht nur gleiche erlebnisse und symptome hervorrufen, wie drogen, sondern drogen mit dem etikett pharmazeutischer hilfsmittel sind. es ist also absolute vorsicht geboten.

der kern deiner frage hat aber damit zu tun, dass dir nicht klar ist, bisher nur deshalb in jahrelanger behandlung gewesen zu sein, weil dir niemals eine behandlung mit dem ziel der heilung, sondern stets nur der linderung, gegeben wurde; bei denen nach deiner bescheibung aber selbst das nicht erreicht wurde.

ich weiß, dass solch eine ansage viele kritiker und besserwisser auf den plan ruft. fakt ist aber eins; wenn deine therapeuten wüßten, wie die ängste eliminiert werden können, bräuchten sie keine jahre dafür.

ich jedenfalls brauchte selbst bei burnout (9 jahre lang seit erstdiagnose + 3 jahre erwerbsunfähigkeit), angst vor diagnostiziertem brustkrebs, panischer angst bei mobbing, dramatischer todesangst und etlichen weiteren ängsten stets nur eine einzige sitzung für solche betroffenen und der spuk war vorbei. ich hatte nicht nur den anspruch, sondern auch die heilungserfolge bei solch heftig gebeutelten menschen erlebt.

allerdings muss ich erwähnen, dass ich nur den menschen geholfen habe, die auch wirklich gesund werden wollten. wer den therapeuten glaubt, dass verbesserung und linderung möglich sind, glaubt eben auch, dass nur eine teilweise heilung ein erstrebenswertes ziel sei. damit ist das ergebnis von vornherein nur auf ein minimum reduziert und alle patienten müssen mit dem minimalanspruch leben, die sich von solchen minimalen zielsetzungen ihrer behandler abspeisen lassen.

unterm strich bedeutet das nichts anderes, als dass solche therapeuten mit ihren studieninhalten an den universitäten nicht das wissen und können vermittelt bekommen haben, dass sie in die lage versetzt, erfolgreich zu sein und die genesung ihrer patienten zu bewerkstelligen.

du kannst bei ihnen nur weiterhin die gleichen zermürbenden behandlungen erhalten. sie wissen es nicht anders. es spielt also keine rolle, wie lange du noch warten musst, bis du endlich dran kommen kannst. solange du die gleichen wege gehst, die du immer schon gegangen bist, wirst du die gleichen ergebnisse bekommen, die du schon immer erhalten hast.

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Suizidgefährdet, schwer depressiv?

Hallo, ich hab in den letzten Monaten schwere Suizidgedanken. Ich hab diese schon eigentlich seit ich 10 bin. Ich bin 21. Jedenfalls sind diese schon so stark das ich mich Ihnen schon sehr angezogen fühle. Ich weis einfach nicht mehr wie lange ich das noch aushalten kann. Freunde, Familie oder sonst wer gibt es nicht. Es gibt Niemanden an den ich mich wenden kann wenn ich über Probleme und so was reden müsste. Ich stehe kurz vor einer Ausbildung. Sie beginnt in genau 1 Monat. Meine größte Angst ist es Jemanden dies mitzuteilen. Da ich wahrscheinlich auf eine geschlossene Therapiestation kommen würde. Ich war schon mal auf einer. Ich hatte schwere Angstzustände da drin. Mir ging es danach nur noch viel schlechter als vorher. Ich hatte vorher noch nie solche Angstzustände. Doch dort hab ich sie bekommen. Es gibt dort auch Niemanden an den man sich wenden kann wenn es einen schlecht geht. Man wird einfach wie Vieh rein geworfen und es wird alles abgenommen womit man sich schädigen könnte. Ich war aber schon 2x auf normalen stationären Therapien für psychisch Erkrankte. Psychatrisch und Psychosomatisch. Die Psychosomatische half mir auf jeden Fall weiter. Dort hab ich gelernt Gefühle zu verstehen und realistisch über alles nachzudenken was mir durch den Kopf geht.

Die Frage ist nun.

Wohin mit mir in dieser Situation?

Die Ausbildung ist mir sehr wichtig. Die aktuelle Wohnsittuation ist auch sehr angespannt. Ich wohne derzeit bei meiner Mutter. Ich wollte eigentlich in der Ausbildung eine Wohnung vom Arbeitsamt beantragen. Meine Mutter will mich keine Sekunde im Haus haben. Würde ich nicht in die Ausbildung gehen würde es also heißen das ich Obdachlos werde.

Also nochmal die Frage... Wohin mit mir?

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es gibt eine enizigartig hilfreiche lösung - schnell und durchgreifend, medikamentenfrei und absolut befreiend.

schreib mir eine private nachricht, wenn du mehr wissen möchtest.

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du steckst in einer echt vertrackten situation. einerseits brauchst du eine befreiung, andererseits suchst du ausgerechnet dort hilfe, wo auch die gefahr besteht, das alles noch viel schlimmer wird. letztlich ist es so, dass du nicht weißt, wie das jugendamt das ganze auffaßt und wie es demzufolge damit umgeht. du lieferst dich völlig einer noch größeren unbekannten aus. und wenn du im netz mal nach einigen erfahrungen mit dem jugendamt googlest, findest du unter anderem auch extrem haarsträubende willküraktionen des jugendamtes, die menschlichkeit absolut vermissen lassen. du könntest also vom regen in die traufe fallen.

bedenke bitte auch folgendes: egal, wie schlimm es gegenwärtig auch sein mag, deine mutter bleibt dein ganzes leben lang deine mutter. selbst wenn du sie hasst, ist und bleibt sie das. ein gang zum jugendamt ist gleichzeitig ein zerwürfnis zwischen dir und deiner mutter, das für den rest des lebens narben hinterlässt, an denen ihr beide zu knabbern habt und sie vermutlich nie überwinden könnt.

ich weiß nicht, wie alt du wirklich bist; aber es sieht so aus, als wenn du maximal noch 2 jahre bis zur volljährigkeit vor dir hast. warum solltest du, wenn du es schon 16 jahre geschafft hast, diese zwei jahre nicht auch noch durchhalten und dir dadurch unter den gegebenheiten den bestmöglichen start in deine selbständigkeit im leben ganz aus eigener kraft sichern? auf diese weise brauchst du keine fremden unwegbarkeiten ins boot holen und musst nur mit dem umgehen, was du kennst. was wäre z.b., wenn beim jugendamt eine frau für dich zuständig wäre, die so drauf ist, wie deine mutter?

abschließend noch die frage, warum du deine mutter überhaupt so hasst. ich gehe darauf nicht ein, weil ich eine antwort haben möchte, sondern weil ich dir etwas dazu erklären möchte. dein ganzer hass rührt daher, weil du die liebe und zuneigung vermisst, die sie dir geben sollte, die du einfach von deiner mutter ganz natürlich erwartest.

es gibt verschiedene gründe, warum sie dir das nicht gibt, vor allem wahrscheinlich nicht geben kann. aber das ist nicht wichtig. in wahrheit ist sie einfach so, wie sie ist und du bist so, wie du bist. aber du kannst viel leichter dich selber ändern, statt sie ändern zu wollen. und sollte es dir schwer fallen, dich selbst zu ändern, dann ahnst du bereits, wieviel schwerer es ist, deine mutter ändern zu wollen und welch unrealistische forderungen du in dir hast.

denn in wahrheit kannst du all deine verletzungen, all deinen schmerz, all deine verzweiflung und all deinen hass über bord werfen. dann ist deine mutter immer noch sie selber. aber du empfindest sie dann ohne diese ängste und es ist wesentlich einfacher, angenehmer und leichter, mit ihr zusammen zu sein. es liegt also absolut in deiner hand, dein leben wieder umzukrempeln und dir eine bestmögliche zukunft zu sichern. fang bei dir an und du wirst sehen, wie anders dir deine mutter begegnen wird.

ich habe eine frau bei mir in einer sitzung gehabt, die sich mit ihrem mann nur noch anödete. sie hatten kein herz mehr füreinander. nach der sitzung - die nur ca. eine stunde dauerte - "schwebte" sie völlig befreit und fröhlich aus dem raum und schrieb mir einen monat später, wie sehr sich ihr ganzes leben verändert hat. ihr mann und sie haben sich völlig neu wieder entdeckt und reden nächtelang, als ob sie sich frisch verliebt gerade am kennenlernen sind, ihre kollegen wollen am liebsten in ihrer nähe sein und mit ihr zusammenarbeiten und auch ihr chef ist völlig verduzt, wie sie sich geändert hat und sie eine absolute perle seines unternehmens genannt. wohl gemerkt; niemand von all den leuten war bei mir - sie alle sind die selben geblieben. sie hat sich geändert, indem sie meine hilfe in anspruch nahm und ihre ängste rausgeschmissen hat.

wenn du wissen willst, wie das geht, schreib mir eine persönliche nachricht und ich helfe dir im geschützten bereich weiter.

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Zum Termin gehen

zunächst stellt sich die frage, welchen inhalt der termin haben soll. die agentur für arbeit prüft auch während eines maßnahmeverlaufs gerne mal, wie die teilnehmer mit machen.

ich kann mir nicht vorstellen, dass du denen nicht schon von anfang an von deinen problemen erzählt hast, so dass sie doch eigentlich im bilde sein müssten. deine fehlzeiten kennen sie also mit hoher wahrscheinlichkeit sowieso vom bildungsträger, so dass sie gezwungen sind, mit dir gemeinsam zu klären, wie sie mit dir verfahren sollen.

in deinem falle vermute ich stark, dass das gespräch der einleitung deiner vorstellung beim amtsarzt dienen könnte. schließlich ist es so, dass die sachbearbeiter keine ahnung von medizinischen themen haben und in solchen fällen auch den arzt einschalten wollen, um selbst nicht in der verantwortung einer fehlentscheidung zu stehen.

geh also seelenruhig hin. diskutiere nicht groß, vor allem rechtfertige dich nicht. sondern erkläre, dass du die chance nutzen willst, aber die krankheit dich immer wieder ausbremst. zeig kooperationswillen und frag selber, was sie dir empfehlen, damit du in der lage bist, teilzunehmen. frag ganz ehrlich, nicht provokant.

auf diese weise holst du sie in deinen entscheidungsprozess so rein, dass sie selber keine antwort wissen und erkennen, dass sie forderungen stellen müssten, die sie selbst nicht für erfüllbar halten. letztlich läuft auch das auf den amtsarzt hinaus.

bitte beachte für die zukunft folgendes: bevor sie dich dahin geschickt haben - in die maßnahme - hast du eine sogenannte eingliederungsvereinbarung unterschrieben. die läuft nach ein paar monaten aus und muss dann erneuert werden. unterschreib grundsätzlich nur, indem du folgende bemerkung über deine unterschrift handschriftlich einfügst: vorbehaltlich meines gesundheitszustandes; daher ohne präjuditz für die rechtslage.

das bedeutet, dass du zwar unterschreibst, das rechtsverhältnis jedoch unabhängig von den gesetzen nur dann umsetzbar ist, wenn du gesundheitlich dazu in der lage bist.

und ja, falls hier entsprechende fragen kommen, du darfst das, denn die eingliederungsvereinbarung ist eben kein befehl, sondern, wie der name schon sagt, eine vereinbarung. das heißt, auch du kannst und darfst eigene inhalte formulieren. ich habe auf diese weise eine ganze agentur für arbeit "amok" laufen lassen, als ich ein junges paar dabei unterstützte, seine rechte einzufordern. am ende ist der leiter der agentur höchstpersönlich in einem wutausbruch explodiert und landete letztlich beim arbeitsgericht, wo das junge paar binnen einer viertel stunde gerichtsverhandlung in allen belangen siegreich war.

dir kann also niemand vorschreiben, wie du unterschreibst.

noch ein wort zu deinem gesundheitszustand, denn das ist mein eigentliches spezialgebiet: du wirst für den rest deines lebens mit diesen problemen zu tun haben, solange du dich an die schulmedizin wendest. die weiß zwar sehr genau wissenschaftlich bescheid, wie ängste entstehen, wie sie strukturiert sind und wie sie in schubladen eingeordnet werden. von erfolgreichen behandlungen siehst du herzlich wenig. wenn du dazu mehr wissen willst, antworte ich nicht mehr öffentlich - schreib mir dann eine private nachricht.

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Meine Therapeutin will, dass ich meinem Psychiater ezwas erzähle?

Aber ich will es eigentlich garnicht erzählen. Er ist zwar okay, aber er will mich gerne in die Klinik schicken und ich will ihm nicht noch extra einen Grund geben. Ich war da auch schon, hat wenig gebracht.

Mein Psychiater arbeitet mit meiner Therapeutin in einem Haus, sie hat ihm auch schon gesagt, dass ich einen Termin brauche, da ich ihm was erzählen will.

Undzwar folgendes: Vorgestern habe ich ihr erzählt, dass ich mich manchmal beobachtet fühle. Vorallem abends. Ich drehe mich Zuhause manchmal 15x um, dusche mit offenen Augen, ziehe mich an der Wand an. Sid meinte es liegt wahrscheinlich daran, dass ich durch meine Panikattacken sowieso recht angespannt & depressiv bin. Sie denkt nicht das es irgendwie psychotisch ist, aber will, dass er seine Meinung dazu sagt. Also soll ich mit ihm reden.

Ansich ist das ja auch okay, meine Therapeutin hat ja recht, aber ich habe Angst. Ich mag ihn so naja. Einfach weil es immer will, dass ich in die Klinik gehe. Habe Angst, dass ich wieder Medikamente bekomme. Aber vorallem wird meine Mutter dabei sein und das stört mich einfach.

Klar ich kann sie rausschicken, aber ich will auch nichts verheimlichen, zudem wird sie nachfragen wenn ich sie rausschicke.

Naja und noch etwas, dass ich meiner Therapeutin noch nicht erzählt habe: als ich vor einiger Zeit in der Klinik war habe ich vereinzelt Halluzinationen gehabt. Die Betreuer da haben es nicht wirklich ernst genommen, also habe ich es verdängt und meiner Therapeutin zuhause erster nicht gesagt.

Ich denke nicht, dass ich psychotisch bin, habe aber Angst das das alles eine ganz komische Richtung nimmt. Will nicht in die Klinik. Bin erst seit einem Monat wieder draußen.

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ich bin regelrecht erschrocken, als ich deine geschichte beginnen konnte, zu erahnen. du hast völlig recht, die diagnosen sind keine hilfe, die medikamente kreuz gefährlich und das gezerre der therapeutin und des psychiaters an dir mit ihrem ziel der klinikeinweisung ist angesichts der erfahrungen dort und deiner halluzinationen eher ein zeichen dafür, dass du bisher nicht das bekommen hast, das dich da raus holt.

nun ist es sicher nicht so, dass sie dir schaden wollen, sondern entsprechend ihrem wissensstand der meinung sind, dich zu schützen und dir das für dich beste anzutun. aber ihr eigener anspruch an eine behandlung von menschen wie dir ist unzureichend auf heilung und erfolg ausgerichtet. sie erleben mit den anstudierten wegen kaum echte heilung von psychischen problemen - welcher art auch immer. deshalb meinen sie, dich schützen zu müssen, weil die selben probleme in dir fortgesetzt vorhanden sind und wirken. (eigentlich eine bankrotterklärung zur bisherigen leistung)

wenn du dir das genau überlegst, so wirst du vermutlich feststellen, dass sie zwar von gefühlen reden, aber nur kopfgesteuert auf sie eingehen. das ist der fehler, den die schulmedizinisch ausgebildeten experten bis heute fast alle durch die bank praktizieren. auch die sogenannte und als am erfolgreichsten eingestufte konfrontationstherapie ist unterm strich eine methode, die nicht wirklich das gefühl als ureigenstes erleben noch einmal durchleben und sich selbst eleminieren lässt. statt dessen werden auf der basis neuester hirnforschungen hirnprogrammierungen, neue verhaltensmuster, antrainiert, die jedoch das gefühl auch nur schwächen und dadurch nur eine linderung ermöglichen.

das verschwinden der angst führen sie in aller regel nicht herbei. wenn du also, wie in einer der antworten hier schon empfohlen wurde, auf das richtige pferd setzen willst, so brauchst jemanden, der mit dir in die angst hineingeht, dich da durch begleitet und exakt die schritte kennt, mit denen du deiner seele auf der stelle entlastung verschaffst; also durch fühlen(!). nur so, nur mit ihr und bei ihr kann die angst rausgeschmissen werden. diesen anspruch sollte jeder haben, der betroffenen hilfestellung geben will.

wenn du also tatsächlich diesen mist in dir los werden willst, schreib mir eine private nachricht und ich schreibe dir, wie du dahin kommst.

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Soll ich meine Gefühle ignorieren?

Guten Tag

Ich bin ein etwas verzweifelter 23 jähriger Kerl, der sein Herz an dem richtigen Fleck hat, ABER es verlief in meinem Leben viel nicht so wie es sollte. Aber nur die wichtigste Informationen.

Ich war als Kind sehr schüchtern, da ich eine unschöne Vergangenheit hatte, habe gar kein Selbstbewusstsein gehabt, gefühlt ein Versager. Dann bin ich in eine Jugendgruppe in einem Tierheim gekommen, welche ich 3 Jahre später dann auch geleitet habe.

Da war ich 17 ich habe innerhalb der Jugendgruppe ein Mädchen kennen gelernt. Sie war einfach iwi da, wir hatten anfangs nichts miteinander zu tun. Aber nach und nach, kam es dazu das wir uns kennen gelernt haben.

Sie war das erste Mädchen, was mir das Gefühl gegeben hat nicht wertlos zu sein. Wir haben uns immer noch nach der Jugendgruppe ein bisschen gequatscht und etwas kleineres unternommen.

Dann irgendwann habe ich mich getraut ihr meine Gefühle zu offenbaren und wir kamen zusammen. Jedoch sind wir nach 4 Wochen wieder getrennt gewesen.

Aber im guten. Danach haben wir uns immer noch getroffen und Kleinigkeiten zusammen unternommen.

Dann bin ich zwecks der Arbeit von jetzt auf gleich 650km weg gezogen, ohne jemanden nochmal treffen zu können.

Dann habe ich eine neue Freundin gehabt.

Vor 4 Wochen habe ich mich von der neuen Freundin getrennt, nach 5 Jahren Beziehung. Denn sie hat mir alles verboten, ich konnte nichts mehr ohne sie machen. Keine Freunde treffen, geschweige denn mit irgendjemanden schreiben.

Ich habe jedoch meine Freunde nicht vergessen und das Mädchen ist mir jeden Tag im Kopf geblieben.

Zum Glück haben meine alten Freunde mir alle verziehen. Und ich habe mich mit den meisten schon wieder getroffen.

Mitlerweile wohne ich nur noch 300km entfernt.

Sofort als ich das Mädchen wieder gesehen habe, waren meine Gefühle zu ihr wieder dermaßen present. Ich konnte nichts dagegen tun. Mitlerweile haben wir uns schon 3 mal gesehen. Und einmal waren wir im Kino.

Ich habe Angst ihr irgendwas zu sagen, keiner weiß von meinen Gefühlen zu ihr. Ich möchte auch nichts überstürzen. Habe aber zu viel Angst, sie zu verlieren, falls sie davon irgendwas mitbekommt. Ich habe sie über einen Zeitraum von 5 Jahre nicht gesehen und fast täglich an sie denken müssen. Das wäre echt schlimm.

Was soll ich machen? Ihr irgendwas davon erzählen? Meine Gefühle ignorieren, damit ich sie nicht komplett verliere? Warten?

Ich habe echt keine Ahnung

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in meinen augen liegt das problem wo anders. es geht nicht darum, deine gefühle zu verstecken. auch nicht darum, sie ihr zu offenbaren.

du spürst intuitiv, dass es auch wenn es zu einer beziehung kommt, schief gehen könnte; wie bereits erlebt.

das hat seine ursachen durchaus und entgegengesetzt zu der ersten hier gegebenen antwort eine menge mit deiner vergangenheit zu tun. nicht zwangsläufig weil sie so schlimm war, sondern weil dir dort offensichtlich keine beziehungsfähigkeit vorgelebt wurde - du hast sie nie gelernt.

deine befürchtungen sind ehrlich und berechtigt. und es ehrt dich, dass du euch beide vor einer enttäuschung bewahren willst. nur weißt du nicht, wie du das hinbekommen kannst.

schreib mir eine persönliche nachricht, wenn du das genauer wissen willst.

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zunächst geht es darum, dass du den ersten schritt vor dem zweiten tust. das heißt, bei dir ist nicht schwimmen lernen dran, sondern zuerst die angst vor dem wasser rauszuschmeißen.

wenn du dir dein bein gebrochen hast und morgen ein wettlauf ansteht, denkst du auch nicht darüber nach, wie du morgen laufen willst. du weißt ganz einfach, dass das jetzt nicht dran ist. du heilst als erstes dein bein aus und dann kannst du wieder rennen.

genau so ist es mit dem schwimmenlernen. zuerst ist es dran, dass du dich von dieser angst befreist, die ja gar nichts mit der tiefe des wassers zu tun hat, sondern mit deiner ohnmacht, dem wasser ausgesetzt zu sein. du hattest als kleines kind keine möglichkeit, es vorher zu prüfen und danach zu entscheiden, ob du rein gehst. auch hattest du keine chance, aus eigener kraft das heiße wasser zu verlassen. dieser schock sitzt noch immer in dir. es ist eine derart traumatische erfahrung, dass sie fast alles blockiert, was mit wasser zu tun hat.

dieses trauma muss also zuerst beseitigt werden, bevor schwimmenlernen überhaupt in frage kommt für dich.

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es ist für mich immer wieder verwunderlich. alle möglichen leute ziehen sich allen möglichen mist rein (du schreibst, sogar horror- fan zu sein) und beklagen sich hier, weil sie mit den folgen nicht klar kommen.

wenn dir jemand sagt, zieh dir cyankali rein, würdest du es wohl strikt ablehnen. aber horror hältst du für unterhaltung und spannend. bemerkst aber nicht, dass die kreaturen ergebnis deines horrorkonsums sind?

meine empfehlung: sofort auf absoluten horrorentzug!!! und das für immer. egal ob die bücher von berühmten autoren, wie fitzek stammen, oder blockbusterfilme, horrorfilme und dergleichen, die allesamt die seele verseuchen.

hirn einschalten und komplette kehrtwende hin zum eigenen inneren vollziehen.

sorry, aber ich bin jetzt etwas über 20 tage hier unterwegs. niemand - egal wie alt, oder welchen geschlechts - ist hier fähig, wenigstens hilfe anzunehmen. ihr/du liefert euch selber aus. ist das eigene denkvermögen tatsächlich schon so weit runtergeschraubt?

(übrigens genügt es dann noch nicht, wenn du auf entzug bist. du musst deine ängste noch rausschmeißen. ich hab aber echt keinen bock mehr darauf, hier jedem einzelnen alles haarklein zu erklären, wenn sowieso niemand fähig ist, danach zu handeln.)

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sollte deine frage aber ein gag gewesen sein, dann plädiere ich für die höchststrafe an beide: heiraten!

mir drängt sich aber eher der verdacht auf, dass du die frage hier nicht theoretisch in den raum stellst. sollte dir also etwas schlimmes widerfahren sein, ist es wichtig, dein erlebnis psychologisch vollständig zu bereinigen. viele menschen ahnen nicht mal, dass das so vollständig möglich ist, dass es anschließend nicht mal mehr schmerzt.

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alles, worum es bei dir geht, sit nicht das blutabnehmen, sondern deine angst. die verfliegt auch nie, wie du bemerken musstest, als deine freundin dir davon erzählte und sofort die panik wieder kam.

du hast also die aufgabe vor dir, deine ängste raus zu schmeißen. zuerst die schlechte nachricht: das ist kein spaziergang.

nun die gute nachricht: das verursacht keinerlei körperliche schmerzen. ist also weder mit brennesseln, noch bremsen (was dort wirklich statt brennesseln geschrieben stand) vergleichbar.

du hast also die möglichkeit, einen weg zu nutzen, der solche schmerzen nicht kennt und die wurzeln allen übels komplett ausrotten hilft.

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was du gerade tust, ist die vogel- strauß- methode. du willst auf gar keinen fall deine gedankenwelt überprüfen. auf diese weise ist es genau so wie du schreibst tatsächlich bald zu ende. aber nicht wegen den anderen, sondern weil du dich selbst dem leben verweigerst.

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ein kurzschluß würde die sicherung kommen lassen. das scheint nicht der fall zu sein. also kannst du ruhig bleiben.

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Wie soll ich mit meinen Emotionen umgehen?

Ich hab Anfang des Jahres eine ziemlich harte Trennung durchgemacht. Die Beziehung war eigentlich immer sehr harmonisch gewesen. Das Problem war am Ende nur dass er in seinen Auslandsjahr nicht weiter mit mir zusammen sein wollte. Ich habe das alles irgendwie verstanden aber es hat mich auch ziemlich fertig gemacht. Die ersten 3 Monate hab ich nur geheult und mir die Schuld gegeben, danach war ich sauer auf ihn und inzwischen ist es mir ziemlich egal.

Allerdings hab ich immer noch diesen Gedanken in mir drinne :" wenn eine komplett gesunde Beziehung bei mir kaputt geht und ich einem Mann es nicht mal wert bin eine Fernbeziehung zu versuchen warum sollte mich dann ein anderer wieder nehmen sollen?"

Im Grunde hab ich deshalb immer das Gefühl komplett albern zu sein wenn ich mir einbilde dass mich jemand mögen könnte. Seit ein paar Wochen habe ich jetzt nämlich Kontakt mit einem Jungen der früher an meine Schule gegangen ist. Durch seine Arbeit ist er leider sehr oft weg aber er redet (Bzw. schreibt) dennoch jeden Tag mit mir. Wir haben die gleichen Interessen, den gleichen Humor und er sagt mir immer mal wieder dass er mich hübsch und süß findet oder dass er mich gerne in meinem Tanzkleid hätte Tanzen sehen wollen.... ich weiß nur nicht wie ich damit umgehen soll... es sind jetzt nicht so krasse Sachen die er sagt und ich will es nicht überinterpretieren... vor allem weil ich jetzt halt nicht diese "Schmetterlinge" habe wenn ich an ihn denke... Wir wollten uns öfter schon treffen aber seine Arbeit kommt immer dazwischen (Bereitschaftsdienst und so) inzwischen frage ich ihn aber auch nicht mehr weil er mir einfach sagen soll wenn er mich sehen will..

und dazu kommt halt noch dass ich mit meiner Sexualität nicht ganz im reinen bin... es verwirrt mich alles so sehr und ich habe höllische Angst wieder diese Art von körperlichen Schmerzen zu spüren die ich bei meinem Ex Freund abbekommen habe...

was soll ich denn nur machen?

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weißt du, was dich anziehend und liebenswert macht? dein selbstwertgefühl. je mehr du dich selbst liebst, um so anziehender wirkst du auf andere.

stell dir vor, dir begegnet ein bettler - du weißt, er will haben. du bist aufgefordert, zu geben. und nun stell dir vor, du begegnest jemandem, der sein ganzes glück mit dir teilen will; du bist aufgefordert, zu nehmen.

bist du selbst diejenige, die voller lebensfreude und übersprühender seeligkeit voller liebe ist, wollen alle gern mit dir teilen.

du aber glaubst, dass dir jemand diese empfindungen geben muss, damit du so wärest. das ist ein irrtum. da ist schon eineige jahre lang etwas gewaltig schief gelaufen bei dir. dein selbstbewusstsein ist untergraben, damit dein selbstwertempfinden.

wer einen prinzen sucht, muss eine prinzessin sein - im herzen.

wenn du magst, kann ich dir einiges dafür mit auf den weg geben. dann schreib mir eine persönliche nachricht und ich antworte dir unter vier augen.

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