Du hast die Möglichkeit einen Medikamentösen Abbruch durchführen zu lassen. Dazu nimmst Du ein Medikament einmalig ein, in Anwesenheit des Frauenarztes. Zusätzlich wird (idealerweise am Abend) ein Vaginalzäpfchen eingeführt, das Blutungen auslöst. Du findest dazu nähere Informationen im Internet. Adressen von Frauenärzten, die den medikamentösen Abbruch durchführen, kannst Du über Schwangerschaftskonfliktsberatungsstellen bekommen.

In jedem Fall ist eine Narkose nicht notwendig - außer für den seltenen Fall, dass die Frucht vom Körper nicht vollständig abgestoßen wird (wie das auch bei einer normalen Fehlgeburt passieren kann.) Das klärt eine Nachuntersuchung per Ultraschall ab.

Die Kosten des medikamentösen Abbruchs werden von den Kassen übernommen.

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Frag Deinen Mann mal, ob er glaubt, dass sich seine Eltern unter diesen Umständen wohl fühlen werden. Leben Sie in Ihrer Heimat unter so beengten Umständen, dass es ihnen nichts aumacht, auf Matrazen auf dem Boden zu schlafen für 2 Monate? Keinen Rückzugsraum zu haben? Es ist auch ein Unterschied, ob man den ganzen Tag mehr oder weniger im Freien im eigenen Garten/Hof verbringt und nur zum Schlafen im Haus ist, wie in wärmeren Ländern üblich...

Vielleicht ist es für Euch einfacher, die Eltern selbst zu besuchen?

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Das ist kein so großes Problem, Du kannst in Indien in jedem Reisebüro Tickets buchen (gegen eine kleine Gebühr werden die Dir dann ins Hotel gebracht) und es sind auch nicht alle Züge ausgebucht - außer Ihr wollt zu einem Riesenereignis wie der Kumba Mela fahren. Für normale Fahrten kriegt man immer ein Ticket und es werden auch Tickets für emergency cases frei gehalten(falls man schon am nächsten Tag einen bestimmten Zug nehmen will), die sind dann allerdings doppelt so teuer. Wenn Du eine alleinreisende Frau bist, empfehle ich Dir das Ladies Compartment (bei Nachtfahrten unbedingt) - das verhindert ungewolltes angegrapsche im Schlaf :)

Über Indian Railways kannst Du auch online buchen mit Kreditkarte. Das machen im Land auch tausende. Wenn Du Dich dazu entschließen solltest, teil es Deinem Kreditkartenunternehmen mit. Einige sperren nämlich ungefragt die Karte, bei "verdächtigen Buchungen"... Es ist UNBEDINGT zu empfehlen, eine Karte mitzuhaben, die am Automaten keine Gebühr kostet. Nach Abschaffung der großen 500 RsnScheine, muß man nämlich recht oft Geld ziehen, wenn man nicht daumendicke Bündel mitschleppen will. Außerdem kann/muß man ohnehin im Land viel mit Karte bezahlen.

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Definitiv Hampi - das ist nicht allzuweit entfernt und eine der beeindruckendsten Kultur-Städten Indiens (altes hinduistisches Königreich). Alles weitere kannst Du googeln.

Mumbai kann man sich auch noch etwas näher anschauen, wenn man genug von Stränden hat - da reichen 2-3 Tage denke ich. Dabei Elephanta mitnehmen...

Regenzeit ist unterschiedlich ausgeprägt - wenn es regnet, dann heftig. Viele Mücken, keine touristische Infrastruktur am Strand.... Wobei die Saison ja im Oktober schon wieder losgeht! Und ab da ist das Wetter auch wieder schön...

Wenn man es als Abenteuer ohne Erwartungen sieht, ist es bestimmt ein Erlebnis!!

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Hat er Interesse an mir oder an der deutschen Staatsbürgerschaft?

Hallo ihr Lieben,

Ich bin männlich, 33 Jahre alt und homosexuell. Seit einigen Wochen bzw. Monaten bin ich über das Internet mit einem jungen Mann aus Indien in Kontakt. Er ist sehr süß, attraktiv und charmant. Er ist nett zu mir, ohne mich jedoch mit Komplimenten zu überhäufen. Wir sprechen viel über Skype (Video-Telefonie) und per Chat.

Auf der einen Seite ist da mein Herz, dass schon für ihn schlägt, weil ich ihn einfach süß finde. Auf der anderen Seite kenne ich aber das Phänomen, dass Menschen außerhalb Europas mit einer ähnlichen Masche an Geld oder durch Heirat an eine deutsche Staatsbürgerschaft kommen wollen.

Deshalb bin ich vorsichtig und fast schon misstrauisch bei jedem Anzeichen, dass in diese Richtung geht. Ich habe ihm schon öfter gesagt, welche Erfahrungen ich mit diesen Heiratsschwindlern gemacht habe und dass ich entsprechend vorsichtig bin und mich nicht ausnutzen / benutzen lassen will für diese Zwecke. Er betonte aber immer, dass er mich nie in Schwierigkeiten bringen wolle, kein Geld von mir wolle.

Wir waren bereits etwas intim per Video-Chat, haben schöne Unterhaltungen geführt und er wolle zudamm, dass ich ihm alle meine Freunde vorstelle. Er ist wie gesagt nett zu mir. Er sagte auch, dass er sich hier einen Job suchen wolle, um sich um mich zu kümmern, für mich zu sorgen. Das wäre in seiner Religion (Hinduismus) so üblich, dass man sich um andere kümmert, für andere sorgt.

Trotzdem machen mich einige Dinge stutzig. Er macht sich zwar nicht durch übertriebene Komplimente verdächtig, es sind eher die beiläufigen Bemerkungen. Er machte einige Bemerkungen, die mein Misstrauen geweckt haben. Zum Beispiel: - Wir unterhielten uns darüber, dass es hier auch einige Menschen aus Indien gäbe. Seine Bemerkung dazu war: Why them and not me? Also: Warum sie und nicht ich? - Als er hörte, dass in Deutschland auch bald Schwule heiraten können ('Ehe für alle'), war er glücklich und meinte kurz vor Ende unseres letzten Gesprächs: You help me come to Germany, ok? - Zu Beginn unseres Kontakts, als er noch nichts über die gleichgeschlechtliche Eheschließung wusste, sollte ich ihn sogar mit einer Frau verkuppeln, die er heiraten könne. - Er suchte immer wieder nach Ideen und Wegen nach Deutschland zu kommen. Er kommt aus ärmlichen Verhältnissen und weiß vermutlich nicht, wie er das bewerkstelligen könnte.

Diese Bemerkungen waren eher beiläufig und nie so dominant, aufdringlich oder übermäßig, sondern eher am Rande. Als ich ihn auf diese Bemerkungen hin ansprach, sagte er: Er hätte nur laut gedacht und nach Möglichkeiten gesucht, wie er zu mir kommen könnte.

Auf der einen Seite sind die netten Facetten unseres Kontakts. Aber auf der anderen Seite sind die Facetten, die mich misstrauisch sein lassen. Sucht er wirklich eine Möglichkeit nach Europa zu kommen um bei mir sein zu können? Oder steckt hinter seinem Verhalten letztlich doch nur die Suche nach einem Weg wie er die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten kann?

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Keiner von uns hier kann wissen, wie es im Kopf Deines Freundes aussieht. Deshalb finde ich die Vorverurteilungen, die einige hier zum Besten geben, auch total daneben.

Stell Dir doch mal vor, Du hättest eine amouröse Chatbeziehung mit einem
Prinzen aus 1001 Nacht. Der sitzt in seinem Marmorschloss in einem
fantastischen Wirlpool oder shippert auf einer Luxusyacht durch die
Karibik, während Ihr chattet. Natürlich wärst Du gern an seiner Seite
auf dem Sonnendeck oder im Sprudelbad, oder? Nur leider lädt der Dich
nie und niemalsnicht ein und reagiert auch so gar nicht auf Deine
subtilen Andeutungen...  Bedeutest Du ihm überhaupt was?

Wenn Du - ich nenne ihn mal "Anil Kumar" (das indische Pendant zu Otto Normal) - kennen lernen möchtest, also so wirklich als Mensch und nicht nur Online-Projektionsfläche, buch Dir einen Flug und engagier ihn als Guide (damit seine Familie beruhigt ist und er eine Reise mit Dir als Job tarnen kann.)

Dann reist Ihr ein bißchen herum, er ist offiziell Dein Fahrer oder was auch immer und dann weisst Du hinterher mehr.

Sei Dir darüber im Klaren, dass er einfach aus einer ganz anderen Welt und Kultur kommt über die Du nicht viel zu wissen scheinst. Für ihn ist es NATÜRLICH total verlockend, dass er offen schwul leben könnte in Deutschland. In Indien wird er früher oder später verheiratet werden, seine Familie wird da massiven Druck auf ihn ausüben. Bliebe er ein unverheirateter Mann - eine gelebte Partnerschaft wäre dennoch undenkbar.

Letztlich läuft es bei Dir doch auf folgendes hinaus:

Angst oder Liebe

Enttäuscht werden kann man immer, aber wäre LIEBE den Versuch nicht wert?

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Also diese Route ist.... zumindest merkwürdig.

Meinst Du das ernst? Ist das eine Wette?

In vier Wochen definitiv nicht zu bewältigen. Davon abgesehen läßt Du die jeweiligen Attraktionen an der Strecke immer zielsicher aus. Dafür so merkwürdige nichtssagende Riesenstädte wie Bangalore???? Durch Madya Pradesh mit dem Auto????

Ich schließe mich dem Rat an: nimm Dir entweder 4 Wochen Zeit, dir Rajasthan anzusehen (Flug nach Delhi) ODER für den Süden (Kerala, evtl. Tamil Nadu) ODER für Goa und Hampi.

Ansonsten siehst Du nur Landstraße und viiiieeel Staubwolken in den vier Wochen. Und wahrscheinlich den Deckenventilator in Deinem Hotelzimmer, wenn Du mit Erschöpfung, Fieber und Reisedurchfall unfreiwillig Station machst.

Hey, das ist Indien - da gibt es keine ICE`s und auch keine dreispurigen Autobahnen!

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Eine Tollwutimpfung halte ich für Quatsch - zwar gibt es in Indien noch Tollwut, aber die Gefahr von einem Tier gebissen (oder gekratzt zu werden) ist gering. Und wenn, dann hast Du genügend Zeit, Dich um eine Impfung zu kümmern. Der Impfstoff kostet vor Ort nur wenige Euro und ist ÜBERALL, selbst auf dem Lande vorrätig, bzw. wird von den Dorfapotheken organisiert. Ich weiss dass, weil ich auf einer Reise für einen Mitreisenden die Impfung organisieren musste, der zumindest einen Kratzer nach Affenkontakt davongetragen hatte. Um auf Nummer Sicher zu gehen, erfolgte dann die Impfung (5 Injektionen innerhalb von 28 Tagen) und auf den unterschiedlichen Stationen der Reise, bekamen wir problemlos ÜBERALL den Impfstoff - auch weitab der großen Städte.

Auch bei einer vorherigen Immunisierung mußt Du Dich bei einem Tierbiß noch Impfen lassen, wenn auch nicht so oft.

http://tropeninstitut.de/impfung/tollwut.php

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Mein Freund möchte mich heiraten, ist es möglich zwischen Hindu und Christin?

Hallo,

ich habe ein Problem ich (20) bin seit 8 Monaten mit einem Inder (32) liiert er ist hier geboren und spricht auch perfekt Deutsch. Eigentlich stellen sich mehrere Probleme da, wir haben am Anfang ein Geheimnis aus unserer Beziehung gemacht. Dann beschloss er das wir unseren Familien es erzählen sollten. Als erstes gingen wir zur meiner Mutter (Vater habe ich nie kennen gelernt) sie hat nicht gerade begeistert gewirkt, sie gab ihm die Hand und war auch freundlich aber als ich später nach Hause kam sprach sie mich auf ihn an und fragte mich ob ich noch alle Latten am Zaun hätte das ich so einen anschleppen würde. Ich fragte sie was sollte das sie meinte er würde nicht zu mir passen und ich und er wären zwei grundverschiedene Menschen das würde nie klappen und es würde genug deutsche junge Männer geben wieso ich mit einem Ausländer ankommen würde.? usw. Doch dann sagte er zu mir er wolle mich seiner Familie vorstellen, als wir zu den gegangen sind da war ich schon nervös. Mein Freund meint ich solle locker blieben er wäre ja bei mir. Als wir in die Wohnung kamen sein Bruder hatte uns die Tür aufgemacht da schaute der Bruder mich schon so komisch an. Als wir dann Hand in Hand ins Wohnzimmer kam wo seine Eltern waren, da gerit alles irgendwie außer Kontrolle. Sein Vater schaute uns beide sehr streng sage ich mal an und sah das wir bei Händchen hielten erste waren sie nett. Sie boten mir auch einen Platz an und sein Vater vor allem fragte mich aus woher ich käme, aus welcher Familie ich kommen würde und was ich sonst so machen würde. Ich erzählte ihm alles, und dann kam der große knall. Sein Vater fragte meinen Freund glatt ins Gesicht was ihm einfallen würde so ein weißes Fl...... mit zu bringen. Mein Freund war baff sowie ich auch, ich sah ihn nur an und da sagte sein Vater nur was schauen sie den so, sie passen doch gar nicht zu meinem Sohn und das ich ja nicht mal aus einer anständigen Familie kommen würde, da ich ja ohne Vater aufgewachsen wäre usw. Mein Freund ergriff Partei für mich und fragte sein Vater wieso er auf einmal so wäre und wieso er sowas sagen würde.? Der Vater wurde sauer und meinte nur das ich nicht zu ihm passen würde und das die Kulturellen Unterschiede zu große seien. Dann nahm mein Freund mich an der Hand und wir verließen die Wohnung. Einige Tage saß mein freund nur herum und dachte nach bis er es mir sagte er fragte mich ob ich in heiraten möchte ? Ich fand das ja süß wie er mir den Antrag ja machte auf einem Spielplatz, ich habe ja gesagt aber da wir ja nicht mal wüssten wie und ob wir heiraten dürfen da er Hindu ist und ich Christin. Als ich es meiner Mutter erzählt habe fing sie mit mir Streß an wegen Unterschiede und glaube usw und kam mit solchen Sprüchen das sie mich bald in einem Sari durch die Gegend laufen sieht und er hat es seiner Familie auch gesagt und der Vater meinte wenn er mich Ba..... heiraten würde, wäre er nicht mehr sein Sohn. Wir wissen nicht was wir machen sollen ????

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Dass Ihr problemlos heiraten könntet, ist hier ja schon gesagt worden.

Mir ist es ein Anliegen, Dir die Position des Vaters Deines Partners etwas zu erläutern: In der indischen Gesellschaft ist eine Heirat weniger die Verbindung zweier Liebender, als vielmehr der Zusammenschluß zweier Familien. Liebe soll sich - so die Ansicht - aus der gegenseitigen Wertschätzung und dem Respekt der Eheleute entwicklen. "Verliebtheit", also der Zustand in dem Ihr Euch derzeit befindet, wird eher als eine Verwirrung des Geistes der Jugend betrachtet, auf deren Grundlage eine Ehe nicht erfolgreich bestehen kann.

Nun bist Du mit 20 zwar genau in dem Alter, in dem in Indien ein Mädchen heiraten würde, aber Deine (vaterlose) Familie ist doch abschreckend für Deinen "Schwiegervater".

Solltet Ihr heiraten (ohne elterlichen Segen) wäre das für Deinen "Schwiegervater" wahrscheinlich ein Schlag ins Gesicht und er würde den Kontakt zu seinem Sohn vermutlich abbrechen. Würde Dein Partner das auf Dauer verkraften?

Vielleicht prüft Ihr Eure Beziehung wirklich erstmal, in dem Ihr als "Verlobte" zusammen wohnt und Alltag teilt. Lernt mit Konflikten und Schwierigkeiten im Miteinander umzugehen und schaut inwieweit Ihr mit den kulturellen Eigenheiten des Anderen und den Erwartungen an Partnerschaft klar kommt.

Wenn Ihr eine stabile Verbindung miteinander aufbauen konntet und Eure Eltern sehen, dass Eure Beziehung Euch gut tut und Ihr glücklich miteinander seid (auch nach dem 1. Jahr im Hormonrausch) - werden sie Ihre Meinung zu Eurer Verbindung überdenken. Denn am Ende wollen alle Eltern glückliche Kinder...

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Hallo Isabell,

aus den Antworten zu Deiner Frage schließe ich, dass Du Dich dafür interessierst, in Indien als Bäckerin zu arbeiten.

Das ist aber eine ganz andere Ausgangssituation: in Indien gibt es ja in dem Sinne gar keine Bäcker. Chapatis, Rotis und Naan backen die Frauen in den Familien selbst bzw. die Köche in den Restaurants.

Es gibt sweet-shops, in denen Du zuckerige Torten kaufen kannst, die aber irgendwo aus einer Fabrik kommen und mit Backkunst auch nicht viel zu tun haben. Inder essen am Liebsten immer noch ihre traditionellen Milk-Sweets (Ladus).

ABER natürlich gibt es in den Metropolen und auch in jeder touristischen Gegend eine "German Bakery" die Schwarzbrot, Brötchen, Apfelkuchen und alles bäckt, was des Touristen Herz begehrt. Die damit auch Hotels und Hotelrestaurants beliefern, die viel von ausländischen Touristen frequentiert werden. Und für die hippen Coffee Bars backen, die von der Indischen Mittelschicht besucht werden. Und wenn Du INHABERIN einer solchen Bäckerei bist, also Dein Wissen und Rezepte mitbringst und es schaffst, Inder so anzulernen, dass sie das für Dich und mit Dir nachbacken können - dann kannst Du durchaus Geld verdienen.

Allerdings - schau Dir Indien wirklich erstmal an. Es ist ein gewaltiger Kulturschock - zwischen totaler Faszination und totaler Ablehnung. ABER es stimmt einfach auch nicht, dass man mit DER Kultur als westliche Frau nicht klarkommen kann. Von erfolgreichen Designerinnen zu spirituell lebenden "Wander-Nonnen" gibt es alles :)

Ich kenne einige Westlerinnen die in Indien leben bzw. Jahre lang gelebt haben.

Ich habe vor Jahren in einer Geo mal eine Reportage gelesen über einen Deutschen, der in Benares (Varanasi) eine German Bakery gegründet hat. Vielleicht kannst Du da einen Kontakt recherchieren oder findest sogar einen Anlaufpunkt für eine Reise - Varanasi muß man eh gesehen haben ;)

Alles Gute!

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Baby sofort abstillen?

Hallo zusammen. Ich brauche unbedingt hilfreiche Tipps. Ich war gestern in einer SchreiKlinik für baby's und Kleinkinder. Dort wollte ich hilfreiche Tipps zum abstillen wissen. Die dort Angestellte Psychologin hat mir geraten sofort abzustillen. (Also nicht nach und nach stillen durch Flasche ersetzten, sondern sofort mit dem Stillen auf zuhören). Meine Tochter ist jetzt 5 1/2 Monate alt, sie wird zur Zeit noch voll gestillt und bekommt mittags einen brei. Bis jetzt hat sie die Flasche immer abgelehnt, egal welche Saugerform vorhanden war. Ich habe schon verschiedene milchsorten ausprobiert, aber leider klappt nichts. Laut der Psychologin, bzw laut der Ärzte (die in der schrei Klinik arbeiten) sollte ich für 4 Tage in diesem Krankenhaus bleiben und sofort abstillen, da man es bei meiner tochter nicht anders machen kann. (Ich habe schon sehr starke depressionen, wegen Schlafmangel) meine Tochter kommt ca. Alle 2 Stunden in der Nacht, sowie tagsüber. In der Klinik sollte ich in einem externem Raum schlafen, damit die Schwestern meine Tochter mit der Flasche füttern können, ohne das sie meine Milch riecht. Davor habe ich aber viel zu viel Angst, da ich sie nicht schreien lassen kann und kein Vertrauen zu den Schwestern des Krankenhauses habe. Nun wollen wir ( ich und meine Mutter, also die Oma des kindes) das selbst probieren. Ich finde es zwar nicht wirklich toll, da ich meine Tochter nicht leiden lassen möchte aber anders scheint es wohl nicht zu gehen, da ich seit 5 Monaten nicht mehr gut geschlafen habe. Nun meine frage: habt ihr irgendwelche Tipps oder Tricks wie ich es meiner tochter einfacher machen kann? Ich möchte Sie nicht leiden sehen. Meine Hebamme ist leider im Urlaub und geht nicht ans Telefon. Liebe grüße und danke schonmal für hilfreiche Tipps

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Hallo Sasi36,

ich kann Dein Bedürfnis nach Schlaf voll verstehen. Es ist letztlich für Euer Mutter-Tochter-Verhältnis nicht gut, wenn Du tagsüber gereizt und/oder depressiv vom Schlafmangel bist.Was den Ratschlag der Schreiklinik betrifft: So ist es wahrscheinlich der einzig praktikable Weg, Deine Tochter vom nächtlichen Stillen zu entwöhnen, dies plötzlich zu tun. Dass Deine Mutter Dir angeboten hat, diese Aufgabe zu übernehmen ist doch toll!

Meiner Erfahrung nach, verhalten sich Babies nämlich wirklich anders, wenn sie nicht den vertrauten Milchgeruch wahrnehmen und sich daran gewöhnen, ohne die Brust einzuschlafen. Ich rede hier ausdrücklich von Gewöhnung: Erziehung im Sinne von Disziplinierung ist in diesem Alter einfach nicht möglich. Es geht darum, dass Bedürfnisse des Kindes (nach Nähe, Zuwendung) wahrgenommen werden. Wenn Dein Kind also nachts weint, ist es wichtig, dass eine Bezugsperson da ist, die das Kind tröstet (hält) und signalisiert, dass es nicht allein ist. Das kann sonst zu Bindungsstörungen führen, wie wir durch die neuere (Hirn-)forschung wissen.

Das Kind kann Wasser oder Milch aus der Tasse oder mit einem Löffelchen angeboten bekommen, um sicher zu gehen, dass es keinen HUnger oder Durst leidet.Du könntest versuchen, eine Abendmahlzeit durch einen Milchbrei zu ersetzen, bei manchen Kindern hilft das schon, aber nicht bei allen.Die Frage ist: willst Du tagsüber auch nicht mehr stillen oder nur das Schlafverhalten ändern?

Ich würde mich in der Sache nochmal an eine Stillberaterin wenden - die LaLecheLiga vermittelt (kostenlose) Hilfe durch erfahrenen Stillberaterinnen, die wahrscheinlich mehr Erfahrungen haben, als die meisten User hier, die nur IHRE Geschichte kennen.Ich weiss aus meiner Erfahrung, dass Kinder das Trinken nachts aufgeben, wenn sie mit dem Vater allein schlafen, wo klar ist, es gibt keine Milch. Aber Deine Mutter wird wahrscheinlich nicht bei Dir einziehen können?

In jedem Fall: hör auf Dein Gefühl, auch wenns albern klingt, das "Mutterherz" ist letztlich die verläßlichste Instanz.

Alles Gute!

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Warum um alles in der Welt läßt Du Dich den prophylaktisch gegen Tollwut impfen?

Willst Du in Malaysia Straßenhunde retten oder bist Du als Tierärztin unterwegs??

Ich meine: für eine normale Urlaubsreise von 2-3 Wochen braucht man doch keine Tollwutimpfung, man wird ja nicht unbemerkt von einem Tier gebissen.

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Ein Straßenkind - das noch auf der Straße lebt - kannst Du nicht adoptieren. Es hat erstens wahrscheinlich noch Eltern, mit denen es auf der Straße leben muß (landflüchtige Tagelöhner, die Zuflucht in den großen Städten suchen) oder "gehört" jemandem, der es betteln schickt.

Es kann also nicht über eine Agentur vermittelt werden. Grundsätzlich sind Auslandsadoptionen sehr teuer (einige tausend Euro) und es geht dabei den Adoptiveltern zunächst darum, sich den unerfüllten Kinderwunsch zu erfüllen. Würde das Geld in ein Hilfsprojekt investiert, käme es den Straßenkindern in weitaus größerem Maße zu gute.

Wenn Du diesen Kindern helfen willst, dann kannst Du auch als Freiwilliger vor Ort in Intiativen arbeiten, die Bildung, Nahrung, Unterkunft anbieten und die Kinder dadaurch von der Straße holen wollen.

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