Ganz einfach erklärt, ohne dass man ein Studium benötigt:

Wer noch nicht mal die Uhr lesen kann, um sich pünktlich zu treffen, verliert Zeit und Motivation.

wer wartet, und es kommt keiner, weil der das Gegenüber auch nicht fähig ist, die Uhr zu lesen, wird kein Geschäft zu Ende bringen können.

Somit kein Geld, keine Hoffnung.

Erfolg ist quasi ein psychologischer Effekt und hat mit Lenrverhalten zu tun. Hat man heute Erfolg, merkt man sich wie man dazu gekommen ist, ähnlich ist das umgekehrt.

„Je größer die Schwierigkeit, die man überwand, desto größer der Sieg.“ (Marcus Tullius Cicero)

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Kann man als Landwirt mit Stromerzeugung und Verkauf viel verdienen zusätzlich?

an was konkret denkst du? PV= da bist ca. 12 Jahre zu spät dran die Einspeißevergütung ist lachhaft wer neu beginnt und hebt sich derzeit auf bzw du bringst Geld mit, mit dem was die Pannels derzeit kosten.

Biogas= wird nicht mehr subventioniert und bedarf einem extra Gewerbe, ohne Landwirtschaft. Läuft also somit nicht mehr "nebenher".

Windkraft= wenn du die Flächen und Abstände einhalten kannst und zudem nicht rechnen kannst, würde ich das unbedingt empfehlen ;-)

als Bauer hat man ja oft nicht so viel verdienst mit alleiniger Produktion von Tieren etc

Mit Tieren/deren Haltung/Aufzucht kannst dich auch gleich erschießen, sorry aber ist so. Gerne hätte ich wieder Rinder allem voran Bullen, aber wenn ich draufzahle, ist das kein Geschäft, so leid mir das tut.

Mit Landwirtschaft allein, mei, kommt auf die Fläche an und was ich produziere. Ich behalte meine Ernte diesjahr und verkaufe nichts auf Vorkontrakt sei es nun Weizen, Raps oder Mais. Warum? Weil wir Landwirte und Landwirtinnen auch zocken können, gerade wenn die Regierung mal wieder Vollgas pennt und die Inflation in die Höhe treibt (hat die SPD übrigens schon immer gehabt) und noch andere unkluge Strategiezüge betreibt....

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Fauler Hund will nichts machen?

Hallo meine Lieben,

Ich habe 2 Hunde. Die eine ist normal, spielt und geht gerne Gassi. 

Der andere Hund ist immer, schon seit der Geburt eher ruhig & faul. Er ist mittlerweile 9 Jahre alt und wir haben schon ALLES versucht. 

Er will nie spielen & hat auch nie gespielt. Er hasst es spazieren zu gehen & liegt am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa/Garten und schlummert vor sich hin. 

Wenn es heißt Gassi, versteckt er sich gerne unterm Sofa, dass man ihn auch nicht rausbekommt. Natürlich wird er auch mal gezwungen, und dann läuft er auch, aber nur sehr, sehr langsam & will schnell wieder zurück 😅. Die einzigen Momente wo er sich stark freut ist, wenn es Essen oder Leckerlis gibt (da freut er sich mehr, als wenn ich nach Hause komme😭)

Die Tierärzte sagen, er ist gesund & scheint glücklich. Doch manchmal frage ich mich, ob das normal ist. Bewegungs-Lustlosigkeit ist doch unnormal bei einem Hund? Und vor allem nie spielen zu wollen bzw. Das Konzept von Spielen nickt zu verstehen oder das Gefühl als Hund kein Auslauf zu BRAUCHEN? (er macht allerdings sein täglichen morgen Sparziergang im Garten) 

Er war auch als Welpe in der Hundeschule, aber er hat sich immer direkt auf den Rücken hingelegt und geschlummert. Es war schwierig, dass er sich überhaupt bewegt. Kurz Interesse an den anderen Hunden gehabt, aber nie gespielt und nie Kommandos gelernt. Über, die Jahre habe ich auch unzähliges Spielzeug gekauft (auch ‘‘nachdenk‘‘ Spielzeug) aber kein Interesse.

Natürlich bekommt er täglich viel Liebe und er ist der perfekte Partner zum Kuscheln. Am liebsten schaut er mir den ganzen Tag zu, wie ich Sachen mache (putzen, Homeoffice, kochen etc.)

Hat vielleicht jemand dasselbe Problem mit seinem Hund und hat Ratschläge? Langsam wird mein Hund alt und ich denke etwas Bewegung würde gut tun.

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Nun, dein Hund ist 9 Jahre also kein absoluter "Jüngling" mehr. Akzeptier´s doch einfach wie es ist.

Er kann sich lösen, wenn ihm danach ist, er könnte spielen wenn ihm danach ist, er kann spazieren gehen wenn ihm danach ist. Es ist ihm aber anscheinend nicht danach. Du hast halt einen faulen Strick :-)

Der Ausdruck "hundemüde" kommt übrigens auch nicht von ungefähr. Da Hunde absolute Nasentiere sind und das Erschnüffeln wohl sehr anstrengend ist für einen Hund, braucht er halt auch mehr Schlaf. ca. 17-20h verpennt ein Hundsgetier pro Tag.

Denke mir auch öfter, ob mit meinem alles ok ist: gehen wir um 6uhr die erste Runde, schläft er beim Frühstück. Um halb 8 im Büro wird dann weiter geschnarcht bis Mittag. Große Runde gemacht um 1Uhr: ja erst mal ne Runde verdreht und eingeringelt im Körbchen, gerne auch bis 16 Uhr, dann Abendrunde und ab in seine Höhle unter der Couch, bis 20Uhr, nochmal erleichtern im Hof und dann ab ins Körbchen (auf dem Rücken, schnarchend) bis ca. 5.45 Uhr.

Klar ist für mich eins: Im nächsten Leben werd ich auch Hund bei mir :-D

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Also da würd ich glatt den Stallbetreiber mit ins Boot holen.

Warum? Weil´s immer so Weiber gibt, die einfach die Zivilpolizei im Stall spielen müssen. Hier gehts tatsächlich nach meinen Regeln und keiner ist "besser" oder "schlechter", klüger oder dümmer. Jeder hat irgendwo seine Vorzüge bzw ist halt darin nicht so begabt.

Ansonsten: An die Regeln vom Stall halten, also auch die Stangen aufräumen, Platz/Halle Abäppeln, Zeug wieder zurück hängen das ausgeliehen wurde usw. Last but not Least: ausm Weg gehen, wenn so gar kein Draht besteht.

Stress am Stall kommt im Übrigen nicht von ungefähr: meist gibts hier so Anführergrüppchen, also eine Firma in der Firma. Das passiert übrigens weniger selten, wenn man als Betreiber VOR der Einstellung genau hinschaut, was man sich da ins Haus/auf den Hof holt.

Hast du denn jemanden am Hof, mit dem du darüber reden kannst?

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Aus dem Stegreif fällt mir hierzu zb das Shetlandpony ein, welches als Bergbau/Mienenpony eingesetzt wurde.

Dass diese hierzu aber gleich mit der Arbeit blind wurden, das wäre mir neu (bin aber gerne neugierig auf Ergänzung)

Ich verlinke hier einfach mal die Wiki-Seite, evtl kannst du damit mehr anfangen.

Shetlandpony – Wikipedia

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Nun, ich würde (sorry) auch keine 13jährige auf bzw. an meine Pferde lassen.

Es graut mir schon, wenn fremde Reitbeteiligungen am Hof rumstrielern und für Chaos sorgen....

Deine Mutter kann ich gut verstehen (unsere Tochter 14) hätte auch am Liebsten den ganzen Tag was mit den Pferden zu schaffen, den Hund dabei und wenns geht dann noch das Handy. Habt ihr mal an eure Zukunft gedacht?

Dass du Reitunterricht brauchst, steht ausser Frage, den brauch ja sogar ich noch. Mit dem Unterschied, dass ich diesen selbst bezahle und mir höchstwahrscheinlich etwas leichter tue, guten von grottigen Unterricht zu unterscheiden.

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Ich war übrigens genau so alt, als ich die erste PB hatte. Das waren vogelwilde Haflinger, ungeritten und ungezogen hoch 5. Auch bei mir gabs nur einmal im Monat Unterricht, war eben finanziell nicht drin bei uns. Ja ich war glücklich und ja ich hab Anpfiff bekommen, weil ich wieder bei den "Kleppern" war, anstatt für die Klausur zu lernen.

Ich habe bei diesen Wildlingen mehr über Pferde, Biomechanik, Widerstand/Nachlassen und deren Sprache gelernt, als sonst wo. Hätte ich diese Chance (6km mit dem Rad, mit Sattel und Putzzeug im Schlepptau) nicht gehabt, ich hätte wahrscheinlich bis heute nicht kapiert, um was es bei Pferden geht.

Bitte sei froh, dass deine Mutter (die es dir übrigens ganz sicher nicht schlecht meint) dir den Freiraum lässt, selbst deinen Weg zu finden.

Long story short: erklären kann ich dir das, verstehen musst du´s aber selbst ;-)

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Nein, so einfach geht das leider nicht.

Zum einen machst du ja Gewinn, der versteuert werden muss und zum gewerblichen Transport von "Gütern" gehört entweder die Ausbildung zum Speditionskaufmann/Frau oder du benötigst die EU-Lizenz (Prüfung bei der IHK) sowie die Versicherung nach GüKG.

Das gilt übrigens für alle Transporte über 3,5 to die gegen Cash gemacht werden.

Hast du das nicht und das BAG zieht dich raus, kannst damit rechnen, dass du bald das Gewerbeaufsichtsamt in der Bude hast. Passen dann die Transportpapiere nicht oder gibt es Ungereimtheiten in deiner Nachweispflicht, kommt der Zoll spontan zu Besuch.... braucht kein Mensch.

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Der sog. "Rotz" geht eben grad wieder um und wenn dein Pferd nun wieder auf dem Weg der Besserung ist, sei bitte dennoch umsichtig.

Auch Breitband Antibiotika sind keine Geheimwaffe mehr, es muss (bei Bedarf) ein punktuelles AB her, das genau gegen das wirkt, nämlich gegen Burkoholderia Mallei. Auch dieses Bakterium bildet Resistenzen und ob da das, was halt alle bekommen, ideal ist, da enthalte ich mich meiner Stimme.

Beobachte gut, ob dein Pferd weiterhin verschleimt ist, ob es unter Belastung (korrektes im Trab longieren) zum Husten und vor allem zu Auswurf neigt und hab es die nächsten 5-6 Wochen gut im Auge.

Sofern du einen fähigen TA hast, lass dir ein Glas/Becherle geben, in dem du das Sputum (das was dein Pferd abhustet oder ausrotzt ) einsammelst und abgibst.

Diese 50-70€ zur Kontrolle und ggf nochmals 50€ in spezifisches Antibiotikum ,was diese Sputumprobe kostet, ist günstiger, als jede chronische Lungenkrankheit.

Alles Gute.

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Was ist denn dein Ziel?

Möchtest reiterlich etwas erreichen? Möchtest dein Pferd halbwegs vernünftig bemuskeln oder dass es halt halbwegs irgend wie auf der Vorderhand daher dappt?

Ein Pferd (ein Hund übrigens genauso) ist nur so gut, wie du fähig bist es auszubilden und es mitnimmst.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass reiten allein kein gutes Pferd macht und auch keinen guten Reiter. Es gehört einfach auch Bodenarbeit, Longenarbeit dazu. Oft konnt ich schon sehen, dass vernünftiges Longieren, auch wenn nur für 20-30 Min täglich konzentriert und sauber gearbeitet einfach effektiver sind, als stundenlanges durch die Gegend träumen am langen Zügel oder geschundene Dressureinheiten, die nur halbherzig geritten wurden.

Jedoch hat jeder Reiter und Pferdehalter ganz andere Ansprüche, zumal auch nicht jeder einen vernünftigen offi oder Aktivstall bei der Hand hat, die Koppeln allesamt mehr Kuhweiden gleichen als Pferdeweiden und auch vernünftige Hilfestellung nicht wirklich überall gegeben ist.

Dennoch: werd dir klar, was du eigentlich willst/was dein Ziel ist, dann erst kannst nach dem Weg suchen, der für dich und dein Pferd (nach abwägen aller Aspekte, Fütterung, Haltung, Aktivität, Anspruch) in Frage kommt und dann auch in ggf kleineren Schritten machbar ist.

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Warum gibt es „standardisierte/genormte Nahrungsmittel“

Weil alles und jeder nach maximaler Perfektion/Aussehen geht.

und wie kann man die Macht der Handelsnormen brechen?

Gar nicht.

Jeder will perfekt gereifte Bananen, darum werden sie grün geerntet, nach D verschifft und kommen dort in Reifekammern.

Nächstes Beispiel: sieh dir die Werbung an, jeder hat makellose Haut, volles glänzendes Haar, die perfekte Figur, das perfekte Lächeln, das ideale Alter und natürlich einen (vermeintlich) perfekten Lebensstil: ich kann essen was ich will, ich kann fahren was ich will und Geld spielt gar keine Rolle.

Auf deutsch nennt man das gelinde gesagt Verblendung.

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Für Brot, Kartoffeln, Mehl, Zucker und Fleisch da wird auf die Barrikaden gegangen, wenns mehr kostet als sonst. Für ein neues iPhone ist man aber schon bereit min 1.2k hinzulegen, billigst in Drittländern produziert.

Der Fokus liegt falsch, alles, was man nicht zeigen sich "umhängen" kann, darf nix kosten.

Deutschland subventioniert Landwirtschaft, knebelt die Landwirte damit wir die billigsten Nahrungsmittel in der gesamten EU haben, dafür dass wir auch zeitgleich Rekordmeister im Wegschmeißen sind.

Es zählt wie immer die knete, was dahinter steht, warum was wie funktioniert wissen die wenigsten.

Bitte denke selbst darüber nach, schreib ein gutes Referat warum bei uns alles perfekt sein muss. Es ist gewollt und wird gesteuert.

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Ja, ich bin (zugroaste) Landwirtin, hab aber dennoch einen eigenen Garten. Warum? Weil ich weiß wies schmeckt und mir egal ist, ob die Möhre gerade ist oder die Gurke kringelig ;-)

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Eigentlich meinte man damit in den 60er/70er Jahren die Hilfsarbeiter aus Italien, Griechenland und Spanien.

Später wurde das ganze auf die türkischstämmigen Migranten umgemünzt und heute steht es für Menschen aus Afrika/Nordafrika.

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Meine Frage an Bund Naturschutz war ...., die Antwort... Habt ihr eine Lösung , wie so ein etagenanbau machbar in der Landwirtschaft wäre?

Dass war meine Nachricht :

Etagenanbau doch möglich ?

Brennesssel wachsen im Schatten besser als in der Sonne und haben einen Nährwert , wie Weizen und 6 Tonnen Trockenertrag , aber mit Wurzel , pro hektar pro Jahr .

Man könnte also Brennesssel unter Bäumen , die zusätzlich auf der gleichen Fläche , Holz und Nüsse liefern .

Da Brennesssel nicht so gut schmeckt , müsste man die 40 Prozent Eiweiß plus die Kohlenhydrate raus extrahieren ( ob das aufwändig und nachhaltig ist weiß ich nicht ) .

Aus den Resten der Pflanze kann man evtl. sowas wie wollen machen , oder es an Kühe verfüttern .

Meines Wissens wird mehr Wasser von Bäumen verdunstet , das führt zu Regen , anstatt dass das Wasser in den Boden sickert .

Man müsste Tiefwurzler-Bäume in dieses System integrieren , da man sonst die Brennesssel unter den Bäumen nicht ernten kann , da das zu Bodenverdichtung führt und den Wurzeln schaden würde .

Wenn die Bodenverdichtung auch ein Problem bei diesen Bäumen ist , müsste man kleine leichte Fahrzeuge nutzen , was aber nicht so wirtschaftlich ist .

Noch ein Problem ist , ich weiß nicht ob Brennesssel viele Jahre hinter einander angebaut werden muss .

 

Die Antwort war :

Ihre Anfrage geht in Richtung Permakultur, was sicher in Einzelversuchen zu guten Ergebnissen führen kann. In der Landwirtschaft scheint uns diese Methode nicht praktizierbar. Momentan haben wir keine Idee, wie Ihr Vorschlag umzusetzen wäre.

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Was hast denn immer mit deinen Brennnesseln? Die braucht kein Mensch und kein Tier! Wären die so super proteinreich und so wertvoll, gäbe es bereits Farmen und eine entsprechende Industrie drum herum.

Noch ein Problem ist , ich weiß nicht ob Brennesssel viele Jahre hinter einander angebaut werden muss .

Nein, wie immer und überall gibt es eine Fruchtfolge, um die Böden nicht einseitig auszumergeln.

Bitte belese dich mit entsprechender Fachliteratur, um zu verstehen, worum es eigentlich geht in der Landwirtschaft.

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Ja klar doch, weg mit dem BIO Zeugs.

Es geht wie immer um´s Geld, mehr nicht.

Syngenta ist nicht irgend eine Firma, sie sind Weltmarktführer was Saatenbetreuung, Saatenveredelung und Pflanzenschutz usw. angeht.

Und ja, auch wenn´s keiner hören will: Bioanbau ist ein Ressourcenfresser sonders gleichen, vergleicht man mit konventioneller LWS. Da sind Differenzen von bis zu 40% drin (ich spreche vom Ackerbau!)

Bitte auch hier bei deinem Link zwischen den Zeilen lesen, hier ginge es um ein "was wäre wenn", nicht um ein "es muss".

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Zu Ressourcenintensiv ist wohl eher der Mensch. Wir sind überbevölkert mit ca. 7,7 Mrd. und das zieht natürlich einen Rattenschwanz nach und das in jede Richtung.

Explizit in Deutschland gibt es einiges mehr zur wissen:

Wir sind der 3.größte Agrarexporteur in der Eu, ein Drittel der landw. Produkte geht in den Export, zeitgleich ist D aber auch der größte Milchlieferant der EU. Das wiederum befeuert natürlich auch die Fleischproduktion, ausgediente Hochleistungsmilchkühe gehen nach der Schlachtung ebenfalls in den Export bzw. wandern in Burger o.ä.

Derzeit gibt es in D noch rund 260.000 Betriebe wovon gut 105.000 reine Rinderbetriebe sind, in denen arbeiten ca. 150.000 Menschen.

Die Rinder, die Milch, die Erzeugnisse sowie die Arbeitsplätze sind sehr wohl Teil der Wirtschaft. Würde dies alles wegbrechen, hätten wir tatsächlich noch ein paar Probleme mehr, als wir sowieso schon haben.

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Ich hätte gern wieder Rinder auf dem Hof, allem voran Bullen. Das ist aber derzeit keine Option, da das einfach kein Geld bringt.

Schön wäre es, wenn der Mensch die Wertigkeit der Nahrungsmittel wieder erkennen und zu schätzen wüsste. Das würde auch einiges andere wieder ins rechte Licht rücken.

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Ist das ein gutes Beispiel für nachhaltige ertragreichen anbau , in Gebieten wo kein mais oder Weizen vom Vorteil wäre , wo nur eher Wiese wächst?

Ist es vielleicht gut , ein guter anbau in Deutschland , Leguminosen Bäume , wie die Robinie , in dessen Schatten brenesssel wachsen zu pflanzen ?

Brenesssel lieben Schatten und haben einen Ertrag von 6 Tonnen Trockenmasse pro Hektar pro Jahr , sie brauchen viel Stickstoff , aber sie haben im trocknen Zustand 40 Prozent Eiweiß , welches man extrahieren müsste , weil trockne Brennesssel nicht schmecken , die Kalorien könnte man auch extrahieren ( wenn das alles nicht zu aufwändig ist ) die Reste könnte man Kühe geben , hab gelesen Kühe können brenesssel gut vertragen .

https://www.ernaehrung.de/lebensmittel/de/G261400/Brennnessel-getrocknet.php

https://www.meine-ernte.de/kraeuter/wildkraeuternutzen/brennnessel/#:~:text=Die%20Brennnessel%20m%C3%B6chte%20am%20Liebsten,feucht%2C%20humos%20und%20durchl%C3%A4ssig%20sein.

Brennesssel getrocknet hat einen Nährwert wie Weizen aber nur 6 Tonnen Ertrag pro Hektar pro Jahr im Gegensatz zu Weizen sind das wenig , aber wie gesagt auf Boden wo eher nur Wiese wächst. Man bekommt wenigstens noch Holz als Ertrag . Weizen hat im Gegensatz 20 Tonnen Ertrag pro Hektar pro Jahr .

Ist es eine gute Idee ? Bischen besser als normale Bauernwiese , und sollte man 60 Prozent der wiesen in Deutschland , passend , zu solchen Wälder machen ,

Schwer ist nur die Ernte , man kann solche Wälder nicht mit schweren traktoren befahren , man bräuchte kleine Erntefahrzeuge , sowas gibt's noch nicht , die Alternative wäre , wenn man Kühe in solchen Wäldern weiden lässt , für ihr Kraftfutter , jedoch hatte der Mensch weniger dann davon .

Wenn es euch gefällt , wollt ihr dann das mit der brenesssel was wenige wissen und mit der Beschattung durch Stickstoffsammelnden Bäume an minesterien schicken ?

Das Problem ist , dass man nicht nur brenesssel anbauen kann , weil das nicht gut für den Boden ist , ob's andere Schattenpflanzen mit dem Ertrag gibt , weiß ich nicht .

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Die Robinie gehört zu den Neophyten, ist also somit kein wirklich einheimischer Baum.

Brennnessel nervt eigentlich jeden, inklusive Kühen. Rinder sind ebenfalls Selektierer und wer meint, Sauerampfer oder Brennnessel im Heu wird schon mitgefressen, der irrt gewaltig, also bitte den Gedanken verwerfen so Zeug an Hochleistungsmilchkühe zu verfüttern.

 Weizen hat im Gegensatz 20 Tonnen Ertrag pro Hektar pro Jahr .

In D sind Erträge von ca. 7,5to/ha beim Weizen der Schnitt, ich weiß aber auch nicht wo du wohnst dass du derartige Erträge hinbekommst ;-)

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Wie wären verschiedene Bäume als Nahrungsmittelquelle eher statt Wiesen oder manche Äcker und Monokulturen?

Also , so 30 Meter hohe Nussbäume geben vielleicht im schnitt 3 Tonnen Nüsse pro Hektar pro Jahr , das sind pro 100 Gramm 600 kcal , im Gegensatz zu Weizen doppelt so viel , jedoch hat Weizen 3 Mal so viele Erträge , jedoch kann man Weizen nicht überall anbauen ,aber Bäume wachsen da , wo nur Wiese wirtschaftlich wäre .

Dazu kommt noch , dass Bäume viele Blätter verlieren , deswegen kann man vielleicht auf dem dunklen Waldboden Pilze züchten , jedoch müsste man die Pilze ernten können , ob das mit einer kleinen Maschine , die am Waldboden fährt , die nicht so groß und schwer ist , geht , ohne dass die Bäume schaden nehmen , weiß ich nicht . Wie hoch die Pilzerträge wäre , weiß ich auch nicht , weiß aber dass man unter guten Umständen aus 1 kg Blätter , 500 Gramm Pilze machen kann . Die Frage ist nur , ob der Wald , die Pilze dann selber braucht , oder ob gar die für Menschen nutzbaren Pilze dem Wald nichts nützen und er die Blätter für andere Pilze , die er braucht , braucht .

Noch ein Problem das ich sehe ist , dass Nüsse in zu hohen Mengen nicht gesund sind und dass die Bäume erst Mal zum wachsen brauchen , aber vielleicht wäre es eine Lösung erstmal , bis die Bäume so hoch sind , mit Wiese sowas wie Agroforst , mit den noch kleinen Bäumen zu betreiben , ohne sie zu Holzen .

Noch ein Problem , dass ich sehe ist , wie erntet man die Nüsse , kann man mit einem Baumschüttler den Wald befahren , oder schadet das den Bäumen , naja , wenn es so einen Baumschüttler gibt , den man in mehreren teile zerlegen kann , den man erst neben dem Baum zusammen baut , dass möglichst wenig Wald , mit viel Gewicht befahren wird geht s vielleicht .

Übrigens , in Europa soll's Trockner werden , Bäume sorgen für mehr Regen , war doch ein Vorteil .

Würde mich über eure Meinung und Gedanken freuen und wenn ihr die Idee gut findet , würde ich mich freuen ,wenn ihrs an minesterien oder so schreibt.

https://www.gutefrage.net/frage/um-wie-viel-wuerde-es-den-ertrag-an-zb-weizen-steigern--wenn-es-in-deutschland-15-mal-so-viel-niederschlag-hatte

https://www.gutefrage.net/frage/wie-wuerde-es-sich-in-europa-auf-den-regen-auswirken--wenn-man-ueberall-in-europa--wo-es-klimatisch-moeglich-ist--hohe-baeume-pflanzt

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Also vorneweg: Bäume werden/können niemals den Bedarf decken, der mit Weizen, Gerste, Triticale usw erwirtschaftet wird, das geht rein zeitlich schon nicht aus, da ein Baum (gerade Nussbäume also Harthölzer) Jahre/Jahrzehnte braucht, um überhaupt zu tragen.

Ganz im Gegensatz kann ein Feld jedes Jahr mit einjährigen Feldfrüchten neu angebaut werden.

Nun zu deinen Aussagen:

30 Meter hohe Nussbäume geben vielleicht im schnitt 3 Tonnen Nüsse pro Hektar pro Jahr

bis ein Nußbaum diese Höhe erreicht, hat ein Landwirt sicherlich 20x angebaut und abgeerntet. Ein Vergleich, der eigentlich keiner ist.

jedoch hat Weizen 3 Mal so viele Erträge , jedoch kann man Weizen nicht überall anbauen ,aber Bäume wachsen da , wo nur Wiese wirtschaftlich wäre .

Leider auch nicht ganz korrekt. Selbst wenn der Baum bereits trägt, so ist die Nachfrage nach Nüssen/deren Ölen usw. bei weitem nicht so hoch, verglichen mit Raps- oder Sonnenblumenöl. Pro ha kann man auf unseren Böden (ich spreche von meiner Region, das kann wo anders mehr oder weniger sein) ca. 7-8to abernten.

Dazu kommt noch , dass Bäume viele Blätter verlieren , deswegen kann man vielleicht auf dem dunklen Waldboden Pilze züchten 

Kann funktionieren, muss aber nicht. Pilze leben in Symbiose mit Bäumen, Moosen und Pflanzen. Dazu muss aber der Boden samt PH-Wert passen, es darf also nicht zu sauer sein, muss feucht sein und warm. Anders erklärt: wäre es nur um die Blätter, so würde man (theoretisch) unter jedem Baum der Blätter hat, Pilze finden. Fahren dann noch Erntemaschinen drüber, sehe ich eher schwarz für eine ertragreiche Pilzernte.

Noch ein Problem , dass ich sehe ist , wie erntet man die Nüsse , kann man mit einem Baumschüttler den Wald befahren , oder schadet das den Bäumen

So etwas gibt es bereits. Allerdings ist das tatsächlich nichts für im Wald. Diese Nussernter sind fahrbar und so wie ich das kenne, werden unter den Nußbäumen Netze bzw Planen gelegt, dann kommt der Greifer welcher stark am Stamm vibriert und schon ist geerntet. Man muss dazu sagen, dass Nüsse schon so angebaut werden, dass man mit entsprechender Maschinerie durchfahren kann. Auch hier muss aufgepasst werden, dass keine Schädlinge oder Pilzbefall fußfassen können, es muss also auch gespritzt, behandelt und gedüngt werden. Ist das nicht gegeben, hat man tatsächlich alles, ausser Nüsse. Du verstehst ;-)

Übrigens , in Europa soll's Trockner werden , Bäume sorgen für mehr Regen , war doch ein Vorteil .

Der Grundgedanke wäre gut, allerdings schlecht realisierbar, genauso wie das mit den Pilzen: kann klappen, muss aber nicht. Ich weiß nicht, ob es wirklich sinnvoll ist, Wiesen umzubrechen für künstlich angelegte Nusskulturen, die dann übrigens auch Monokulturen wären, die dann wieder behandelt werden und wieder natürlichen Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere "zerstören".

Mein Fazit zu deinen Gedanken: Machbar ist es, ob es dann hernach sinnhaftig ist, ob es ertragreich ist und tatsächlich der Natur etwas bringt, das steht auf einem anderen Blatt.

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gar nicht. Weizen braucht´s auch warm, eig ist´s dies Jahr schon fast zu kalt. Um richtig abzureifen und um ordentlich gefüllte Ähren ausbilden zu können, braucht der Weizen (ich meine den A-Weizen, aus welchem u.a. Mehl usw. gewonnen wird) Hitzeperioden und mäßig/normal Wasser.

Der einzige "Nutznießer" des derzeitigen Wetters ist der Raps, dem taugt das.

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