Wie den Tod akzeptieren?

Hallo liebe Community, ich weiß nicht genau wie ich anfangen soll...

Bei meinem Vater 43, wurde ein bösartigertiger Hirntumor (Anaplastisches Astrozytom mit mutierung zum Glioblastom) diagnostiziert mit aggressivm und schnellem Wachstum. Er kann nicht operiert werden, wäre zu riskant. Er ist seit 7 Wochen im Krankenhaus und wurde ein Pflegefall, er kann nicht mehr gehen da er nur liegt, sein rechtesAuge ist nonstop offen und er bekommt es einfach nicht zu, wurde zugekleb. Linkes Auge war die ersten Wochen dauerhaft geschlossen wegen dem Druck, ist jetzt seit 1Woche wieder geöffnet.

Er kann sich selbst nicht mehr bewegen, nicht essen nicht trinken. Ist das denn schon ein Endstadium??

Er bekommt seit 3 Wochen Radio und Chemotherapie, die Prognose war von Anfang an sehr schlecht.

Mein Problem ist, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll oder kann, an einem Tag ist alles okay (unter Anführungszeichen okay) ..am nächsten Tag bricht die ganze Welt zusammen und ich fühle mich regelrecht schlecht wenn ich kurz lache oder etwas esse..

Ich weiß dass mein Papa daran sterben wird, ich weiß das es krebs ist...ich hab so viele Fragen ich möchte wissen wann...wie lange hab ich noch mit ihm? Wird er leiden? Momentan hat er keine schmerzen. Wie kann man mit so etwas umgehen? Wie soll ich das schaffen ohne ihn? Wir haben erst vor einiger Zeit richtig zusammen gefunden. Hatten früher wenig Kontakt.

Kann man schon von Endstadium sprechen in seinem Zustand?

Ich denke ich hab die Hälfte vergessen zu schreiben, aber in mir schwirrt so viel herum, das mir alles zu viel wird manchmal.

Leben, Tod, Chemotherapie, Gesundheit und Medizin, hirntumor, Krebs, Onkologie
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