mit einer feingerippten Wellpappe kann man schöne Umhüllungen basteln. Such dir im Baumarkt die allerdünnste Holzplatte.

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es gibt Kinderbücher mit den wichtigsten Blattarten unserer einheimischen Bäume. Geh mal in eine Bücherei, falls du so ein Buch nicht besitzt. Und solltest du dich zu einem Spaziergang aufraffen können, sammle mal Blätter von allen großen Bäumen, sofern noch welche dran sind oder unten liegen. Ansonsten wäre das eine Idee für den Sommer.

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eine andere Kunstform auszuprobieren halte ich auch für eine gute Idee. Ich habe auch nicht immer Lust zum Malen, weil oft zu viele Ideen im Kopf herum wirbeln. Vor einem Jahr habe ich ein Objekt gefunden, das ich bemalen kann, also eine Form in 3D, die einfach da ist. Da male ich, probiere aus, übermale - aber es ist nicht die große weiße Fläche.

Beim Schrieben mache ich ähnliche Prozesse, zumal ich noch beruflich viel Schreiben muss. Ich erzähle einer lieben Freundin, was mir durch den Kopf geht, mal strukturiert, mal nicht, plaudere den Wirrwarr, der gerade da ist. (Frauen können das gut). Dann kommt irgendwann wieder die Idee zu einer kleinen Geschichte und ich fange an. Und wenn es nach ein paar Sätzen vorbei ist, dann bleibt es eben so. Auf meinen Leinwänden sind auch Fragmente. Ideensplitter nenne ich das.

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diese Farben zu bevorzugen heißt nich, dass du damit auch alle Wände streichen solltest. Dunkelgrau an den Wänden wird definitiv ein dunkles Loch. Das Orange macht es nicht heller. Die Wirkung hängt natürlich sehr von deiner Belichtung im Raum ab. Wie groß ist die Fensterfläche? Wenn du diese beiden Farben als Farbidee nimmst kannst du verschiedenes machen: Wand gegenüber Fenster dunkelgrau: Alle anderen eher weiß streichen. In Orange könntest du Akzente setzen wie Möbel, Teppich, Kissen, große Poster. Das leuchtet dann besonders schön. Orange ist übrigens noch relativ dunkel, geeigneter in so kleinen Räumen ist eher ein Sonnengelb. Für deine Akzente im Raum kannst du aber die Gelb-Orangetöne mischen.

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Zeichne auf dein Foto ein Gitternetz, z.b. quadratisch oder auch rechteckig, es funktioniert immer.Teile die Seitenkanten durch 3 oder 5 oder 10. Je komplizierter das Foto ist, desto feinmaschiger sollte das Netz sein. Übertrage das Gitter auf DIN A 3 in der entsprechenden Proportion. Und dann kannst du Linie für Linie, Punkt für Punkt vom Foto übertragen. In vereinfachter Form übertrage ich auch Fotos auf diese Art und Weise auf die Leinwand. Geht am schnellsten.

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schau mal bei wikihow.com unter portfolio. Da bekommst du eine gute Erklärung, wie sowas aufgebaut ist. In der Kunst ist das normalerweise einfach die Zusammenstellung deiner Arbeiten. Aber auch die kann unterschiedlich aussehen,. nach Themen gegliedert sein, nach Malstilen, kann Ausstellungen beinhalten, einen Lebenslauf, evtl.sogar Pressartikel, eigee Vorstellungen zur Kunst etc.

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mir kommt das ergänzte Material auch eher wie Eisen vor. Erinnert mich sehr an Skulpturen eines regionalen Künstlers, der viel mit Metall arbeitet. Mit Gipsbinden zu arbeiten, dürfte vor allem für den freistehenden Blätterbereich auf dem Schädel, nicht ganz so einfach sein. Ich würde mich mal durch Bildhauermaterialien googeln, vielleicht kommst du da auf eine Idee.

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Der Internationale Stil begann zwar in den 1920er Jahren, bezog sich aber überwiegend auf Architektur, die weltweit einen ähnlichen Charakter hatte. 

Die Frankfurter Küche entstand zwar zur Zeit des Bauhaues und des Werkbundes, aber einen wirklichen Stil trägt sie nicht. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Hausfrauenverband, um für die Tausenden von Sozialwohnungen, die Ernst May in den 1920er Jahren bauen ließ, eine Küche für die arbeitende Frau zu haben, knapp 6 qm groß, die wie eine Maschine funktioniert. In Deutschland war es die erste Anbauküche, die aus einzelnen Elementen bestand, die man zusammenstellen konnte, wohingegen frühere Küchen aus Einzelmöbeln bestanden. In der Frankfurter Küche sind viele Arbeitsabläufe rationalisiert (wie in den USA schon viele Jahre vorher entwickelt - Tayloring, so wie auch die Anbauküche in den USA erheblich älter ist): abklappbares Bügelbrett an der Tür, die Tür eine Schiebetür, eine Kochkiste neben dem Herd etc. Ich habe die Küche noch in einer der MaySiedlungen in Frankfurt gesehen, in der Hellerhof-Siedlung. Schütte-Lihotzky ist aber nicht nur wegen der Küche interessant. 

Belies dich mal, was sie noch alles entwickelt hat - Speisewagenküche, Wiener Werkbundsiedlung, sie hat in der Sowjetunion gearbeitet, war immer Kommunistin….. ein spanennde zierliche, sehr energische Frau, hab sie noch kennen gelernt. 

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das ist sehr theoretisch. Im Alter spielen die Jahre eine ganz andere Rolle als in der Jugend, auch wie die Jahre wahrgenommen und erlebt werden. Mit 90 ist kaum einer mehr wirklich fit und gesund, weil einfach alles am Körper dem Verschleiß unterliegt. Das ist aber nur der körperliche Aspekt. Wenn Krankheiten plagen, fehlt die Kraft für den Tag, wer zu viel allein ist, ist froh, wenn das Leben irgendwann vorbei ist. Wenn das Leben zu viele Probleme aufgebürdet hat, ist man auch froh, mit 90 gehen zu können. Der Mensch ist einfach müde. Erfahrungen aus meiner Familie und Freundeskreis. Die Jahre vergehen dann immer langsamer, weil die Kraft fehlt, Inhalte, für die es sich lohnt weiter zu machen, die Menschen fehlen, die man liebte.

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Rot und Violett stehen farblich zu eng beieinander. Dadurch wird nichts wirklich hervor gehoben, weder die Figur noch der Hintergrund. Das Gelb ist im 1. Bild zu zart, im 2. Bild drückt der gelbstichige Hintergrund die Figur weg, zu ähnlich in der Farbhelligkeit mit den anderen Farben. Das bisschen Gelb an der Figur ist nicht wahrnehmbar. Im untersten Bild ist die Leuchtkraft der Hintergrundfarben so stark, dass sie die Figur wegdrängen. Es liegt nicht an der Farbkombination sondern wie du mit Hell-Dunkel und Tonwert umgehst. Die Kontraste sind nicht gut ausgewogen oder nicht stark genug. Mach dir mal ein s/w.Bild davon, dann wirst du das besser sehen.

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du sagtest ja, die Packung war offen. Solange keine Würmer drin sind, kannst du ihn problemlos essen. Er dürfte nur etwas fader schmecken. Wenn du Bedenken hast, kannst du sie auch reiben und wie Semmelmehl verwenden. Oder einweichen wie eingeweichte Brötchen.

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wende dich doch am besten an das Kunstmuseum Moritzburg in Halle. Ist vielleicht etwas mühsam, einen richtigen Ansprechpartner zu finden, aber versuche es. In Halle gibt es die Saale, die in zwei Armen durch die Stadt fließt und auch noch die wilde Saale. Das Gebäude auf deinem Bild sieht aus wie ein kleines barockes Gartenhaus, so sehe ich das. Es muss auch nicht unbedingt ein Motiv aus Halle sein, kann auch in der Umgebung gewesen sein. Dann könntest du in Halle das Denkmalamt fragen: Herr Rühl, 0345 221-6371 oder wende dich an ein Antiquariat, einige wenige gibt es noch wie z.B. Hallesches Antiquariat. Da kommst du sicher weiter.

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In einer digitalen Mappe zeigst du all das, was du kannst - digital. Stelle dir vor, du müsstest dich mit deinen Arbeiten ganz herkömmlich bewerben. Und das Gleiche machst du nun am Computer. 

Du brauchst nicht digital zeichnen zu können, das lernst du später. Scanne alle deine Bilder ein, und wenn du selbst nicht mit Bildbearbeitung umgehen kannst, lass dir von Freunden helfen, dass alle Bilder schön klar zu erkennen und gut auf der Seite platziert sind.

Vielleicht haben deine Bilder inhaltliche Unterschiede? Sortiere sie. Gibt’s eine Serie oder schon eine Bildergeschichte? Ein Video?

Also scannen und ordnen. 

Wenn du kannst, versuche was zu deinen Zeichnungen zu sagen:

Wie du auf eine Idee kamst, was dich inspiriert oder beeinflusst hat, warum dich bestimmte Motive besonders interessieren, mit welchen Materialien du zeichnest und warum. 

Dann brauchst du einen kurzen Lebenslauf. 

Eine eidesstattliche Erklärung, dass alle Zeichnungen von dir gezeichnet wurde, ist wichtig. Sie könnten sonst ja auch von einem Freund stammen. 

Wenn du alles beisammen hast, hast du auch eine Reihenfolge für dein Inhaltsverzeichnis.

Keine Bange. Wenn du genügend Material hast, bist du mit etwas Konzentration in einer Woche durch. 

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mit 34 Jahren eine Ausbildung zu beginnen ist durchaus möglich und theoretisch auch kein Problem. Dein privaten Probleme der vergangenen Jahre brauchst du keinem Arbeitgeber zu erzählen. Es reicht, wenn du sagst, du hast 3 Kinder groß gezogen. Wenn du in einem Nebensatz sagst, dass die Jahre mühsam gewesen sind, reicht das. Aber jetzt bist du hoch motiviert, und hast vermutlich auch gelernt, mit Problemen anders umzugehen. Das kann beruflich von Vorteil sein. Auch wenn du bisher keine Ausbildung hast, stelle in den Vordergrund, was du gut kannst, worin du belastbar bist, was du organisatorisch drauf hast. Eine Arbeit zu finden dürfte einfacher sein als einen Ausbildungsplatz. Bei einer Ausbildung, die so spät begonnen wird, solltest du überlegen, ob du das von der Konzentration und vom Durchhalten her hinbekommst. Wer immer im Beruf war, lernt irgendwie ständig. Plötzlich auf die Schulbank zu müssen, ist etwas ganz anderes. Die jungen Leute sind kein wirkliches Problem.

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