Dass der Satz auf Esperanto ist, steht in vielen Antworten. Aber versucht einmal den Satz "Ich versteh' nur Bahnhof" von Google übersetzen zu lassen - egal in welche andere Sprache. Die Esperantoübersetzung lautet: "Mi neniel ajn komprenas."

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Fremdsprachen zu lernen ist nicht leicht, auch nicht Esperanto. Allerdings muss man anders als bei "gewachsenen" Sprachen kaum Ballast mit hinzulernen, die die Sprache nicht ausdrucksfähiger macht. Esperanto ist nicht simpel, sondern genial. Das mitzuerleben ist schon ein Genuss. Da kommt es weniger darauf an, wie verbreitet Esperanto zu sein scheint. Ich jedenfalls verwende Esperanto häufiger und lieber als Englisch.

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Weltsprache Englisch, Chinesisch, Griechisch, Russisch, Spanisch, Plansprachen?(Meinungen)?

Hallo, was sind eure Meinungen zu der Aktuellen "Weltsprache" und einer Möglichen Veränderung der Selbigen?

Wie bereits gesagt ist Englisch die Aktuelle "Weltsprache" vor allem im Westlichen Raum in Asien ist ja das (Chinesische-) Mandarin recht verbreitet, ebenfalls ist Spanisch(bzw. sind romanische sprachen) in Südamerika und Italien sowie Süd-West Europa recht verbreiten. Dann gibt es noch Russisch welches sicherlich noch die ein oder andere Prägung in den Ex-UdSSR hinterlassen hat. Sowie einige andere(z.B. Griechisch war mal eine Weltsprache genau so wie Latein).

Auf der anderen Seite gibt es Plan Sprachen. Die bekannteste ist wohl Esperanto.
Welche den Gedanken einer "Nations-unabhänigen" Sprache verfolgt. Auch wenn es einige Kritikpunkte dagegen gibt finde ich das der Gedanke einer Plansprache als Weltsprache schon recht ansprechend ist. Ich lerne selber aktuell ein wenig Esperanto jedoch denke ich auch das Esperanto nicht perfekt als Weltsprache geeignet ist zwar habe ich mit der Aussprache kein Problem(diese wurde als Kritikpunkt aufgeführt) jedoch denke ich, dass der Wortschatz mitunter das Größte Problem ist und hier kommt "die Welt" ins spiel bzw. eine Art Sprachverband für die Weltsprache welcher sich mit der Weltsprache befassen würde und diese kontinuierlich überarbeiten könnte. Hierzu könnten Erfahrungen von Esperanto äußerst nützlich werden, da wie ich finde das größte "Problem" mit Englisch(der Aktuellen Weltsprache) der Grammatikalische unterschied zu Deutsch(in meinem Fall) ist. Ich habe beispielsweise immer noch wenn auch nicht beim verstehen gewisse Probleme beim Satzbau was ich bisher bei Esperanto nur minimal habe, Zudem könnten bei einer Neu erdachten Weltsprache der Wortschatz an die meist gesprochenen Sprachen angepasst werden wodurch insgesamt weniger Leute Probleme hätten "in die Sprache rein zukommen".

Daher meine Frage: Welche "Weltsprache" würdet ihr bevorzugen? Und warum?

(Welche Schriftzeichen würdet ihr bevorzugen, würdet ihr so etwas wie eine "Einfache ebene" und eine "Schwere ebene" befürworten damit man z.B. einerseits eine einfach zu lernen Sprache hat und andererseits wie im Deutschen z.B. viele rhetorische Möglichkeiten hat(z.B bei "Da bist du ja." hier sorgt das ja für etwas was in anderen Sprachen meist eher mit Gestik ausgedrückt werden würde sry mir fällt der fach begriff nicht ein), würdet ihr doch lieber 2 Sprachen in der schule lernen Standardlich(ich war zwar nie der Sprachfan und zu beginn recht schlecht aber im Nachhinein wäre es evt. nicht so schlecht) usw.)

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Plansprache(Esperanto, andere oder eine neue)

Mit Esperanto ist eine internationale Kultur (leider auch ziemlich unpolitisch, aber humanistisch!) verbunden, mit einer Nationalsprache eine ethnische. Die anglo-amerikanische Kultur, die mit der vermeintlichen Weltsprache Englisch verknüpft ist, geht mir allmählich auf den Keks (Brexit, Trump). Als Brite würde mir das Geradebreche auf den Keks gehen, das viele Ausländer stammeln.

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Mit der grammatikalischen Endung nach dem Verbstamm, die die Zeitstufe anzeigt:· -i Infinitiv (ami - lieben)· -as Präsens (amas - liebt)· -is Präteritum (amis - liebte)· -os Futur (amos - werde lieben)· estas amanta - bin, bist, ist... liebend· estas amata - werde, wirst, wird... geliebt· die Partizipien korrespondieren mit den einfachen Zeiten: -inta und ita, Vergangenheit, -onta und -ota Futur ... gibt es im Deutschen so nicht. Nur ein kleiner Einstieg, mehr auf https://de.wikibooks.org/wiki/Esperanto

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Darauf kann man nicht individuell antworten. Die größte Herausforderung ist, das eigene Lernverhalten herauszufinden. Ich habe mehr als 3 Wochen gebraucht, um Esperanto sprechen und schreiben zu können. 1975 gab es noch kein Lernu.net und es funktionierte recht gut autodidaktisch mit Büchern. Schnelle Lernerfolge halfen mir immer wieder den inneren Schweinehund zu überwinden und täglich an die Lernarbeit zu gehen, wenn auch nur für eine viertel Stunde. Wichtig ist m. E. auch anzuerkennen, dass Esperanto nicht simpel ist, es ist nur wegen Fehlens von Ausnahmen von Grammatikregeln leichter zu lernen als andere Sprachen. Das mühsame Geschäft des Vokabellernens bleibt einem auch in Esperanto nicht erspart.
Wichtig erscheint mir noch folgender Hinweis: Viele Esperanto"sprecher" hören mit dem Lernen auf, wenn sie ihr Niveau erreicht haben, das sie von ihrem Radebrechenglisch kennen. Das macht dann wirklich auf Außenstehende den Eindruck, dass Esperanto eine Pidginsprache sei. Tatsächlich ist in Esperanto die Chance groß, eine muttersprachähnliche Fertigkeit zu erwerben, auch wenn es kein Land im herkömmlichen Sinne gibt, in dem Esperanto gesprochen wird. Gleichwohl gibt es eine bunte Sprechergemeinschaft, in der die Esperantokultur gepflegt wird. Mein Beitrag hierzu: maklerejo.de
Falls Du Unterstützung beim Lernen brauchst: www.staunberater.de/?Esperanto___Esperanto_lernen

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Für Menschen, die den einfachen Zugang zu Informationen über die Sprache und ihre Kultur durch das Internet ignorieren, hat Esperanto keinen Sinn. Dass solche Menschen sich hier so outen, macht für mich keinen Sinn.

Esperanto ist die demokratische internationale Sprache und bietet allen Menschen die Möglichkeit miteinander zu kommunizieren, ohne dass eine Sprechergruppe bevorzugt wäre.

Offenbar wissen zu wenige Menschen von dieser Option oder sie haben kein Interesse, sich international zu verständigen, bzw. bilden sich ein, sie könnten das mit Englisch bewerkstelligen. Es gibt die verschiedensten Spekulationen, weshalb Esperanto sich nicht durchgesetzt hätte. Was nicht ist, das kann noch werden. Verhindern werden jedenfalls Miesmacher die Entfaltung der internationalen Kommunikation mit Esperanto nicht.

Im Übrigen gibt es Esperanto-Lernmöglichkeiten nicht nur in Schulen und Universitäten. Die gibt es auch im Internet. Mein Angebot: www.staunberater.de/?Esperanto

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Genau so gut könnte man fragen, warum es immer noch Todesstrafen gibt und Millionen von Menschen verhungern. Es gibt so viele Dinge, von denen Menschen glauben, sie müssten sich durchsetzen. Von allein tun die Dinge das nicht. Die gutwilligen Menschen, die Dinge durchsetzen möchten, die der Menschheit gut täten, sind nicht so erfolgreich wie die Menschen, die Machtausübung und Unterdrückung meinen anwenden zu müssen. Und immer zu den Unterlegenen zu zählen lässt zuweilen resignieren.

Was Esperanto betrifft: Wer an die Idee der Völkerverständigung glaubt und trotz aller Widerstände seine Minderheitenposition nicht aufgibt, dem haftet leicht der Verdacht der Spinnerei oder des Sektierertums an, nur weil es ihm nicht gelingt, zu einer Mehrheitsgruppe aufzusteigen. Dem entsprechend werden Esperantosprecher*innen gern ignoriert und bestenfalls belächelt.

Außerdem gibt es Wichtigeres als sich mit Ausländern verständigen zu können, siehe oben. Die meisten geben sich mit den Status quo zufrieden, manche vielleicht mit der geballten Faust in der Hosentasche. Zu meinem großen Leidwesen geben sich viele Esperantosprecher*innen damit zufrieden die Sprache zu lernen und verzichten darauf sie anzuwenden. Wenn man nicht mit gutem Beispiel voran geht, kann man nicht erwarten, dass auch andere Menschen sich mit der Idee des Esperanto befassen.

Such doch mal nach Esperantosprecher*innen und frag sie, warum sie nicht mehr daran glauben, dass Esperanto Zweitsprache für jeden Menschen wird. Du wirst die unterschiedlichsten Antworten bekommen. Allerdings könnte Dir passieren, dass Du auf die Idee kommst, Esperanto zu lernen und die gute Idee bekannt zu machen, die dahinter steckt.

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Die Frage ist so leicht zu beantworten (und ist ja auch schon beantwortet), dass man den Verdacht haben kann, hinter der Frage stecke die Absicht, andere Nutzer dieser Seite auf die Existenz des Esperanto aufmerksam zu machen.

Da bin ich dann mal Trittbrettfahrer und mache meine Gedanken über Esperanto etwas bekannter: http://staunberater.de/?Esperanto. Angenehme Lektüre!

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Die Sprache ist schön

Esperanto hat das Beste aus den schönsten Sprachen der Welt. Seit 1976 habe ich auch die schönsten persönlichen Kontakte in der Welt. Die meisten EsperantosprecherInnen haben die Sprache gelernt nicht weil sie mussten (so wie z. B. Englisch), sondern aus freien Stücken. Das Erlernen von Esperanto schafft schnell Erfolgserlebnisse, weil man sich mit unregelmäßigen Verben, grammatikalischem Geschlecht und ähnlichem Ballast nicht abmühen muss. Die internationale Esperantokultur hebt sich deutlich von Nationalkulturen ab. Es ist spannend sie zu entdecken und mit zu gestalten.

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Esperanto ist eine Sprache, die keinem Volk allein gehört und für internationale Kommunikation gedacht ist. Der Autor der Sprache ist von einem ähnlichen Konzept ausgegangen, wie die Brüder Grimm und Martin Luther bezogen auf die deutschen Sprachen. Diese haben nämlich mit den Sprachen in Deutschland Ähnliches gemacht, was heute oft bezogen auf Esperanto als "Kunstsprache" bezeichnet wird. Esperanto ist die Fortentwicklung europäischer Sprachen mit einer Grammatik, die allen Sprachen der Welt entgegen kommt. Das Geniale an Esperanto ist, dass die Sprache nur so viel abwärtskompatibel ist, dass die Wörter leicht erlernbar bleiben (sie sind z. B. näher an Latein als Wörter in latiniden Sprachen), aber um den Ballast befreit ist, den eine Sprache nicht ausdrucksfähiger, sondern nur unüberschaubarer und schwer lernbar (unregelmäßige Verben, grammatikalisches Geschlecht) macht. Nicht Esperanto hat sich nicht durchgesetzt, sondern die Menschen, die auf freundschaftliche Weise internationale Kontakte pflegen möchten, haben sich nicht durchgesetzt. Vielleicht wollen sie sich auch nicht "durchsetzen", weil sie das Machtgehabe nicht mitmachen wollen, das mit dem Sichdurchsetzen verknüpft ist. Diejenigen, die Esperanto ablehen, weil es sich angeblich nicht durchgesetzt hätte (Englisch als internationale Sprache hat sich trotz aller Beteuerungen auch nicht durchgesetzt), setzen sich bestenfalls mit Ihrer Ignoranz durch - ein durchaus häufig anzutreffendes Phänomen. Wer im Ausland Freunde finden möchte, lässt sich nicht durch dumme Sprüche beirren, lernt Esperanto und findet sie mithilfe der Esperantoorganisationen und des Internets. Esperanto ist die Klammer für Friedensfreunde. Da es im Inland schon so wenige gibt, muss man offenbar auch noch im Ausland welche suchen. Dafür gibt es keine besser geeignete Sprache und Kultur als Esperanto.

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Esperanto - leichter als Deutsch, aber doch nicht simpel.

Kannst du nicht auch noch herausstellen, weshalb Plansprachen als internationale Sprachen besser geeignet sind, als Nationalsprachen? https://sites.google.com/site/esperantohamburg/Home/esperanto

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Esperanto ist eher eine naturalistische Plansprache. Das heißt, sie orientiert sich stark an den Vorlagen, nämlich den Sprachen, die Ende des 19. Jahrhunderts die verbreitetsten Sprachen waren. Wer europäische Fremdsprachen gelernt hat, dem fällt es leicht, Esperanto zu lernen. Wer Esperanto gelernt hat, dem fällt es leicht, andere Fremdsprachen zu lernen, einschließlich asiatischer. Die internationale Kommunikation wird voraussichtlich auch noch in den nächsten Jahren über europäisch orientierte Sprachen laufen. Welche Rolle asiatische Sprachen einnehmen könnten, ist schwer vorauszusagen. Einen Kompromissweg zwischen den großen Sprachgruppen zu suchen birgt die Gefahr, dass niemand eine solche Sprache annimmt, zumal, wenn auch noch eine Schrift dazu erfunden wird, die alle gleich benachteiligt. Man denke nur, vieviele Asiaten bereits die lateinische Schrift gelernt haben beim Versuch, Englisch zu lernen. Bei dem geplanten Hobby könnte vermutlich eher eine Geheimsprache, als eine internationale Sprache herauskommen. Um sich die gestellten Fragen beantworten zu können, empfehle ich, sich mit dem Thema Interlinguistik, bzw http://de.wikipedia.org/wiki/Esperantologie zu beschäftigen.

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Tja, wie viele Leute in Deutschland können Klavier spielen. Was würde es aussagen, wenn man wüsste, wie viele Leute Englisch sprechen? Sprechen wirklich alle 82 Millionen Deutsche deutsch?

Ich halte die Fragestellung für einen Irrweg. Allgemein "solche Zahlen" muss man wohl eher durch eigene Forschungsarbeit herausfinden. Aber das wäre wohl ein anderes Fach.

Übrigens: um richtiges Deutsch sprechen zu können, muss man wenigstens einigermaßen die Ausspracheregeln des Englischen beherrschen. Da werden schon Kinder in Kindergärten trainiert, und das alles nur, weil deren Eltern auf die Lüge hereinfallen, Englisch sei "die Weltsprache". Als Engländer würde ich mich bedanken, wie meine Sprache in der Welt verhunzt wird.

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Ich spreche Esperanto

Gern hätte ich die Möglichkeit gehabt, auch für die Option "Ich glaube, dass Esperanto wichtig ist" zu stimmen. Ich spreche nicht nur Esperanto, ich finde die Sprache so unkünstlich und reich, habe viele Freunde in aller Welt gefunden, dass ich auch Esperanto unterrichte. Es würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen Esperanto lernten, anwendeten und so ihre Scheu davor überwinden könnten. Vielleicht war ich mit meiner Neugier im Vorteil, als ich zum ersten Mal mit Esperanto konfrontiert war und ähnliche Vorbehalte hatte, wie sie hier und in ähnlichen Foren geäußert werden.

esocom.de

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