Sie sind verwandt in der Sprache und Rhetorik. Ebenso wie in der Umdeutung von Geschichte und dem Volksbegriff sowie dem Rassismus.

Sie nutzen ähnliche Begriffe, Symbole und Sprüche sowie Methoden zur Delegitimierung der parlamentarischen Demokratie. Oben drauf die Inszenierung als Arbeiterpartei. Historisch betrachtet war die NSDAP in ländlichen Gebieten - vor allem in Ostdeutschland - ähnlich erfolgreich wie es die AfD heute ist.

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Nein, aber ignoriert.

Vor einigen Jahren war damals der Abgeordnete Mario Czaja von der CDU zu Gast bei uns an der Schule um über die Europawahl und das politische System der EU zu sprechen. Meine Kritik am Lobbyismus und der fehlenden demokratischen Mitbestimmung hatte ihm nicht geschmeckt. Er hatte danach meine Meldungen konsequent bis zum Schluss der Veranstaltung ignoriert.

Hatte mich aber ehrlicherweise nicht mehr überrascht als ich mich mal intensiver mit seinen politischen Positionen beschäftigt hab. War nur klar, dass er meine Kommentare nicht mochte.

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Es gibt nicht DEN besten, weil all die Comics unglaublich unterschiedlich und divers sind. Jeder Mensch hat andere Vorlieben und Interessen und im Batman Universum ist wirklich alles möglich.

Die Frage ist nicht, welcher der beste ist, sondern welche Aspekte dich an einer Batman Geschichte reizen. Willst du besonders viel Spannung und Abwechslung? Willst du eine schrille und verrückte Geschichte? Willst du es düster und gruselig? Willst du es psychologisch? Welche Figuren interessieren dich besonders? Findest du Batman als Detektiv besonders interessant? Willst du einfach einen spaßigen Comic oder doch einen anspruchsvollen Krimi?

Ich persönlich bin eher der Freund vom düsteren Batman und psychologische Geschichten. Deshalb zählen zu meinen Lieblingscomics:

  • The Killing Joke
  • Arkham Asylum
  • Der Tod der Familie (nicht zu verwechseln mit „Ein Todesfall in der Familie“)
  • Die Rückkehr des Dunklen Ritters
  • Joker
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Tu uns allen einen Gefallen und verschwende nicht unsere Zeit. Dein Account ist durchzogen von Trollbeiträgen und reinem Zirkus.

Vielleicht nutzt du deine Freizeit mal mit etwas sinnvollem.

Im Übrigen beleidigst du damit auch Menschen, die von solchen Situationen tatsächlich betroffen sind.

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Konzentration von Macht und Vermögen nach ganz oben, die weitere und zunehmende Ausbeutung der 3. Welt, die Manipulation internationaler Politik durch Korruption und Lobbyismus, die Zerstörung des Handels durch die Übermacht des digitalen Handels wodurch Einkaufsläden unattraktiver und verdrängt werden, die Schaffung eines alternativlosen Marktes bei dem es neben den Großkonzernen kaum noch ernste und starke Konkurrenz gibt und und und.

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Dein Ansatz ist der falsche:

Bei der Frage danach, ob man Wirtschaft versteht geht es nicht um den Kapitalismus als Ausgangspunkt oder Mittelpunkt.

Das Problem in der Debatte über Wirtschaft ist nicht, dass der Kapitalist Wirtschaft versteht und der Sozialist nicht, sondern dass der Kapitalist sich als Maß aller Dinge versteht und meint, dass wirtschaftliche Kompetenz untrennbar mit der Überzeugung vom Kapitalismus zusammenhängt. Und das ist falsch.

Der Kapitalismus ist nur eine von vielen Wirtschaftssystemen. Das macht es aber nicht klüger als andere - es ist lediglich die spätestens seit der Industrialisierung vorherrschende Ideologie, die sich bislang hartnäckig hält. Wer das aber zum Maß der Dinge erhebt, hat weder eine differenzierte Sicht, noch Grundkenntnisse über den Wandel politischer und wirtschaftlicher Systeme im Laufe der Menschheitsgeschichte.

Tatsächlich waren es Kommunisten, die erstmalig eine kritische Analyse zur Entwicklung und den Abgründen des Kapitalismus präsentierten und damit nachhaltig in vielen Teilen Recht haben sollten - man denke hier an Das Kapital von Karl Marx, welcher zwar die Zukunft nicht vorhersagte, jedoch in vielen Bereichen tatsächlich eine mögliche Entwicklung zeichnete, die schließlich so oder so ähnlich auch eintraf. Und das bedarf einer intensiven Auseinandersetzung mit der kapitalistischen Produktion und dem System im Allgemeinen. Ist Marx nun ein dummer Idiot gewesen, der keine Ahnung von Wirtschaft hatte? Das kann nur jemand sagen, der selbst das Kapital anbetet als wäre es die moderne Bibel.

Menschen und Systeme wandeln sich und der Kapitalismus als modernes System existiert gerade erst seit wenigen Jahrzehnten - auch wenn man den Feudalismus durchaus als Vorstufe oder ein verwandtes System bezeichnen könnte.

Der Kapitalismus ist ein System von vielen, welches ebenso wie der Realsozialismus nicht das Ende der Geschichte war und sein wird.

Ob wir eines Tages tatsächlich in einer klassenlosen Gesellschaft leben werden, ist ungewiss - wenn auch unwahrscheinlich. Dennoch bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass der Kapitalist das Mastermind ist und der Kommunist der naive Gutmensch oder gar ein Autokrat.

Jeder sollte langsam merken, dass Enteignung und Umverteilung keinen Wohlstand schafft

Das lässt sich debattieren und ist seit jeher eine oft geführte Diskussion, die in den Grundzügen der Kapitalismuskritik keine unwissende Willkür ist, sondern eine von vielen Ideen um Monopolisierung und Ausbeutung zu überwinden. Ob das nun das non plus ultra ist, sei mal dahingestellt. Dieser Idee per se aber jegliche Vernunft oder Kompetenz abzusprechen ist ebenso überheblich, undifferenziert und polemisch.

Abgesehen davon nutzt du hier eine offen manipulative Kommunikationsstrategie auch wenn dir das vielleicht nicht auffällt: Wer Sätze beginnt mit „Jeder weiß doch“ oder „Jeder sollte doch wissen“, der hat meistens auch nicht viel zu sagen und setzt sich lieber aufs hohe Ross um nach unten zu treten und sich selbst als moralisch unanfechtbar darzustellen und sich als Apostel zu inszenieren, der genau weiß wie die Welt läuft und was den gesellschaftlichen Zeitgeist ausmacht. Flieg bloß nicht zu hoch an die Sonne.

Vor allem war die DDR auch nicht so toll wie wir eigentlich alle wissen sollten.

Die DDR mit dem Sozialismus oder Kommunismus an sich gleichzusetzen enthüllt deine eigene Kurzsichtigkeit. Die DDR war eines von vielen historischen Systemen, die bis heute von einer Vielzahl Kommunisten und Sozialisten kritisiert wird. Und wer von Wirtschaft Ahnung hat, der sollte auch differenziert mit dem Sozialismus und Kommunismus in ihrer Theorie im Vergleich zur Verwirklichung umgehen. Denn kein Mensch, der mal Marx aufgeschlagen hat, wird darin eine Anleitung zur DDR oder der Sowjetunion finden.

Man hat jedes Recht selbsternannte sozialistische Staaten der Geschichte zu kritisieren. Aus ihnen aber zu ziehen, dass der Sozialismus oder Marxismus in seinen Grundsätzen zum Überwachungsstaat und zum wirtschaftlichen Zusammenbruch führt, ist grundlegend falsch und beweist nur, dass man sich mit politischer Theorie bisher kaum bis gar nicht auseinandergesetzt hat.

Der Kapitalismus ist nicht deshalb überlegen, weil er das einzig funktionierende System wäre, sondern weil er bislang hegemonial war. Wer das verwechselt, behauptet nicht Wissen über Wirtschaft – er verwechselt nur Realität mit Norm.

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Grob runtergebrochen:

  • kein Alleinstellungsmerkmal (wofür steht die Partei eigentlich ihrer Meinung nach?)
  • Führerkult und hierarchische Struktur (erinnert doch recht stark ans leninistische Vorbild)
  • verbreitet pro-russische Propaganda
  • betreibt politisches Cherrypicking je nachdem, was in der politischen Debatte gerade am meisten polarisiert
  • ist kompromisslos populistisch und treibt die Entpolitisierung der Debattenkultur voran (durch plumpe Sprüche, Beleidigungen und Selbstüberhöhnung)
  • hat mit den Faschos der AfD gar nicht so ein Problem solange es um menschenfeindliche Positionen geht
  • Politiker der Partei - allen voran Wagenknecht - sind bereits vor der Gründung quasi nie im Parlament anwesend gewesen und hacken trotzdem auf „die da oben“ ein
  • Wagenknecht selbst verkauft sich als Sozialistin, die im gleichen Atemzug absurde Gelder durch Nebentätigkeiten macht - klassische Heuchlerei. Den Leuten was von sozialer Gerechtigkeit erzählen, aber sich nebenbei die Taschen vollstopfen
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Sisyphos Aufgabe besteht darin bis in alle Ewigkeit einen Stein den Berg hinaufzurollen, bis dieser kurz vor dem Gipfel wieder abstürzt. Einfache Sache.

Warum er das tut? Es ist eine Bestrafung der Götter dafür, dass er die Götter hinterging und sich dem Tod widersetzte.

Worin besteht der Sinn?

Es ist eine Bestrafung auf Ewigkeit für seine Überheblichkeit und List. Und dafür muss er sich ein Leben lang damit abfinden quasi-sinnlose Arbeit zu verrichten. Einige sehen darin Ernüchterung und Sinnlosigkeit, andere sehen darin den Grundstein des Absurdismus und Existenzialismus.

Der Philosoph Albert Camus nutzte die Geschichte des Sisyphos als Metapher für die Menschheit, die in einer absurden und von Widersprüchen geprägten Welt lebt und stetig nach einem Sinn sucht, der unerreichbar und nichtexistent erscheint. Und Sisyphos war für ihn die Verkörperung/Verbildlichung von Akzeptanz und Revolte. Sisyphos erkennt seine sinnlose Arbeit an, aber findet darin gleichzeitig eine Aufgabe, die identitätsstiftend ist. Er hat sich mit seiner Aufgabe abgefunden ohne dabei nach einem tieferen Sinn zu fragen. Stattdessen nimmt er seine Aufgabe an und sieht darin seine Bestimmung - er tut es, nicht weil es einen tieferen Sinn hat, sondern weil er es kann und es als seine Aufgabe akzeptiert hat.

Und in dieser Hinsicht ist er der Überzeugung, dass sich der moderne Mensch im Kontext der Sinnfrage Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen müsse statt als sinnlosen Schatten seiner Selbst.

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Das Philosophie Buch kann ich empfehlen. Es ist eine dicke Sammlung besonders wichtiger Philosophen. Zusätzlich gibt es einen kleinen Einblick in die Grundsätze der Philosophie, die verschiedenen philosophischen Themen/Gebiete und die grobe Geschichte der Philosophie.

Von der Antike bis in die Moderne.

Zwar geht das Buch nicht in die Tiefe der Philosophie, aber es bietet einen groben historischen Überblick und zeigt einem große Namen der Philosophie. Ich sehe das Buch als eine Art Lexikon für Philosophen, über die man dann selbstständig durch eigene Recherche mehr erfahren kann. Das Buch selbst dient erstmal nur der groben Einführung in die Theorien der Philosophen.

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Ob du es glaubst oder nicht - Regierungschefs haben mit die stressigsten Jobs, die es gibt.

Da bleibt nicht mal mehr Zeit um eigene Reden vorzubereiten. Als Kanzler/in hat man in aller Regel Helfer und Autoren, die einen unterstützen. Ebenso wie das Kanzleramt. Als Kanzler hat man meist einen engen und vollgepackten Stundenplan.

Viele Parlamentarier können nebenbei Vorträge halten, protestieren gehen und in aller Ruhe Beiträge vorbereiten und Abstimmungen nachgehen. Als Kanzler wird die Zeit für diese Dinge immer knapper, da internationale Termine und dergleichen ein viel höheres Gewicht bekommen.

Man kann Merz viel vorwerfen und das zurecht. Wenn er etwas aber nicht ist, dann faul.

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