Um erlich zu sein, empfinde ich dies immer als zweischneidiges Schwert. Anime müssen sich dem Ruf erwehren, Kinderserien zu sein, andererseits werden sie außerhalb der Szene, mitunter auch als gewaltverherrlichende Zeichentrickserien deklariert. Ein Paradoxon, dass durch komplett parallel existierende Warhnehmungen enstanden ist, die sich aber innerhalb des Diskurses die selbe Ebene teilen.

Faktisch geht es dabei immer um eine subjektive Meinung. Und die ist für manche Menschen manchmal sehr schwer nachzuvollziehen, mag es an der inneren Überzeugung liegen oder der Glaube, der Gesprächspartner sei prinzipiell von der falschen Einstellung beseelt. Diejenigen die glauben, heute sei alles und jeder verweichlicht und früher war doch alles besser gewesen, wobei sie die Einzigen zu sein scheinen, die gegenwärtig vom "Apfel der Erkenntnis" genascht haben, habe ich aus der Gleichung entfernt. Denn es ist schier unmöglich, mit Menschen zu diskutieren, die ihre gesamte Argumentation, auf einer einzigen, allumfassenden, pauschalen Basis, die trotzdem vollkommen subjektiv ausgelegt werden kann.

Wenn man seine Argumentation nicht mit einem Beispiel belegt oder dies gar nicht erst versucht, existiert keine wirkliche Diskussionsgrundlage. Jeder Einwand, jede Erwiederung wäre einseitig, ein Diskurs wird so im Keim erstickt.

Natürlich setze ich Präferenzen, das tut, so glaube ich, jeder. Sowohl im Medium Anime, als auch darüber hinaus. Es gibt schlichtweg Anime, die gefallen mir und andere hingegen nicht. Wenn man ernsthaft ein "Gefällt mir." oder ein "Gefällt mir nicht." kommunizieren kann, ist das zu akzeptieren und das sei jedem zuzugestehen.

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Ein, auf den ersten Blick, sehr lösungsorientierter Vorschlag, aber eben auch ein "Nach mir die Sinnflut"-Konzept.

"Lernen für alle, die es wollen". Toll. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Was machst du aber mit denen, die nicht zur Schule gehen wollen? Viele von denen werden abstürzen, da sie keine Perspektive haben. Im schlimmsten Falle werden sie kriminell oder nehmen sich das Leben. Sicher, all das gibt es auch mit der Schulpflicht, aber ohne diese Pflicht würde dieser Teil der Bevölkerung noch weiter wachsen.

Gehen wir jetzt mal weiter ins Detail:

Wenn es jetzt keine Schulpflicht mehr gäbe und mein Kind würde nicht in die Schule gehen wollen, habe ich dann überhaupt keine Handhabe und muss zusehen, wie mein Kind verkommt?

Gut, ein anderer sagt dann: "So etwas wird bei meinem Kind nicht passieren." Was aber, wenn doch? Was ist dann, wenn die Eltern das Kind immer härter sanktionieren und sich zu schlimmeren Dingen hinreißen lassen?

Abschaffung der Schulpflicht könnte auch helfen, Missbrauchsfälle, in welcher Form auch immer, weiterführend zu verschleiern. Das Kind kann ja in der Schule schließlich nicht fehlen.

Natürlich würde die Abschaffung das Schwarz-Weiß-Denken mancher Menschen,wie viel ein Mensch tatsächlich wert ist, noch weiter legitimisieren.

Vergessen wir an der Stelle nicht die Eltern, die zu Homeschooling-Lehrern mutieren würden. Nicht jeder kann Lehrer sein.

Zuletzt meine persönliche Meinung: Ich habe die Schule gehasst und so manchen Lernstoff hinterfragt, trotzdem habe ich die Notwendigkeit von Schule erkannt. Ich halte es fast schon für krank, wissentlich eine derartige Spaltung der Gesellschaft zu befürworten.

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Höflich und respektvoll bleiben, nicht beleidigend werden.

Keine privaten Daten herausgeben, weder von dir, noch von anderen.

Verbreite nicht bewusst die Unwahrheit.

Rufe nie zu Hetzkampagnen auf.

Rufe nie zu Straftaten auf.

Bevor du Produkte oder Dienstleistungen erwirbst, überprüfe Verkäufer und Angebot genaustens, notfalls auch durch Recherche.

Veröffentliche niemals fremde Inhalte, insbesondere Bilder, auf denen Personen zu sehen sind, die dieser Veröffentlichung nicht zugestimmt haben.

Benutze das Internet nicht für Betrügereien, z.B. für Scherz-Anrufe oder Käufe auf falschen Namen.

Schicke niemals fremde Daten, wie zum Beispiel Fotos oder Dateien, dessen Urheber du nicht bist, weiter.

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Nein

Es interessiert mich, was in der Welt abgeht. Ich habe den Sturm auf das Kapitol auch verfolgt, war aber sehr bestürzt. Ich finde es abartig, sich über derartiges zu amüsieren. Noch abartiger ist es, sowas öffentlich zuzugeben. Ich verstehe nicht, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht. Dies gilt für die Verursacher dieser Nachrichten und diejenigen, die sich darüber lustig machen.

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Tatsächlich hatte ich zwei solcher Hass-Lehrerinnen. Eine in der Grundschule und eine in der Realschule.

Bei mir lief das immer auf persönlicher Ebene. Wenn mir ein Lehrer einen Stoff nicht richtig vermitteln konnte, war ich in der Regel nicht sauer auf ihn.

In der Grundschule gab es eine Lehrerin, die die Schüler immer relativ harsch bzw. ruppig angegangen ist. In weiterführenden Schulen wäre das wohl kein Problem gewesen, aber im Zusammenhang mit Kindern hat das immer ein wenig befremdlich gewirkt. Sie hatte auch keine große Lust, Konflikte individuell zu bewerten, ebenso war es für sie unbegreiflich, dass eine Partei vollkommen unschuldig an einer Auseinandersetzung sein kann. Für sie galt immer: "Mitgehangen, mitgefangen". Für diese Frau gab es auch im Bezug auf Unterricht keine Verständnisprobleme, es gab nur mangelnde Motivation. Hier mussten dann sogar oft andere Lehrer als Vermittler eingesetzt werden.

In der Realschule hatte ich dann eine Klassenlehrerin, die ich trotz ihrer leichten Strenge mochte, weil ich das Gefühl hatte, sie unterrichte interessant und lehrreich. Als ich dann mit meinen Mobbingproblemen auf sie zukam, nahm sie mich nicht richtig ernst. Leider war sie meine erste Anlaufstelle. Ihre "Pauschal-Lösung" für mein Problem, ging so derartig nach hinten los, dass ich sie danach regelrecht hasste.

Aber ich habe meine Gefühle nie nach außen getragen, weil ich genau wusste, dass dies üble Konsequenzen nach sich ziehen konnte.

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Ich nutze Instagram.

Ich nutze Instagram, um dort Buchkritiken zu veröffentlichen. Ich habe weder die Zeit, Lust noch Kapazität einen eigenen Blog zu betreiben.

Für meine Zwecke eignet es sich eigentlich ziemlich gut.

Ich glaube, auf einer Plattform, bei der es um reines Wissen geht, ist ein Profilbild nicht so relevant, bei Instagram liegen die Mentalitäten ganz woanders.

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Deutsch

Es gibt für mich keine Alternative zur deutschen Tonspur. Man möge mir da einen zu kleinen Horizont oder eine typisch "deutsche" Mentalität vorwerfen, meinetwegen. Ich respektiere die japanische Kultur, aber auf jemand wie mich, jemand der keinerlei japanisches Sprachverständnis besitzt, wirkt diese Sprache einfach nur befremdlich. Untertitel sind für mich keine Option. Ich möchte mich auf das Geschehen des Films oder der Serie konzentrieren und nicht ständig Untertitel lesen. Tatsächlich glaube ich, dass es mit zunehmender Übung besser wird, aber wieso sollte ich das auf mich nehmen, wenn es eine deutsche Synchronisation gibt. Wenn sich jemand aufgrund von falscher Betonung um eine Emotion betrogen fühlt, dann akzeptiere ich das, aber ich finde das nicht so dramatisch.

Ähnlich verhält es sich mit der englischen Tonspur. Ich habe tatsächlich mal eine Staffel einer Serie geguckt, weil diese noch nicht auf Deutsch verfügbar war. War eine angenehme Erfahrung, allerdings hatte ich manchmal mit der Geschwindigkeit und dem Dialekt Probleme. Auch das verflüchtigt sich mit Übung. Letztendlich will ich aber vollständig verstehen, was passiert und nicht während einer 20-minütigen Folge dreimal zurückspulen, weil ich ein Wort nicht kenne oder nicht verstehe. Ein beliebtes Argument im Bezug auf "eingedeutschte" englische Synchronisation ist ja auch, dass bestimmter Wortwitz verloren geht. Meinetwegen. Aber auch darauf kann ich verzichten.

Eine mediale Erfahrung im Bezug auf Film und Fernsehen stützt sich, für meinen Teil zumindest, auf das Verständnis, WAS gerade passiert und dies funktioniert bei mir nur mit einer deutschen Tonspur.

Die Veröffentlichungspolitik von Anime muss sich, Gott sei Dank, der hiesigen Lokalisierung beugen und es ist anmaßend, etwas anderes,als eben das zu erwarten.

Ebenso wenig verstehe ich Menschen, die sich in ihrem Intellekt beleidigt fühlen, wenn sie einen Film oder eine Serie nicht auf Englisch schauen können.

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  • Dragons Dogma
  • Marvel Anime: X-Men
  • Marvel Anime: Wolverine
  • Death Parade
  • Angels of Death (nicht empfehlenswert)
  • Erased
  • Devilman Crybaby
  • Castlevania (22 Folgen, sehr empfehlenswert)
  • Die sechs Hände der Rache
  • Blood of Zeus
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Da kann dir nichts passieren. Streamen auf derartigen Seiten ist illegal, die Chance, dass du belangt wirst, ist aber relativ gering bis gar nicht vorhanden.

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