Schornsteinfeger sind in unserer Gesellschaft leider nicht mehr ausreichend geachtet, weil man sie am liebsten gar nicht brauchen würde. Doch sie sind nun mal da.

Sie sind dafür da, dass man "unbenutzte" Feuerstätten wieder in Funktion setzt, neue Feuerstätten begutachtet, neue oder veränderte Abgasführungen begutachtet, also zuständig für alles was irgendwie mit Schornsteinen und dort angeschlossenen Feuerstätten zu tun hat. Also Kontakt suchen, bevor man irgendwo Hand anlegt.

Egel wo Sie wohnen, gibt es immer eine Schornsteinfeger-Innung für den Landkreis oder die Stadt, die haben fast immer aussagekräftige Internetseiten, auf denen man "seinen" zuständigen Schornsteinfeger erfährt.

Wenn man das getan hat, ruft man ihn an, schickt ihm eine E-Mail oder ein Fax und schildert was man vorhat und bittet um Rat oder um einen Ortstermin.

Es folgen dann Besichtigungen und Bescheinigungen auf denen alles erklärt wird.

Kachelöfen, die irgendein Ofensetzer mal irgendwann gebaut hat, unterliegen m.E. keiner Abgasnorm, wenn sie aber lange Zeit unbenutzt waren, muss man nachsehen, ob mit ihnen noch alles stimmt und da gibt es viele Details die nicht stimmig sein könnten.

So.

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Wie sieht es aus mit frage auf deutsch, wo kann verstehen leser was meinst?

Meinst edelstahldoppelwendig oda einwendig#? was kocht wo?

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Dabei wird es sich um eine Gashausschau handeln. Der Gesetzgeber fordert schon seit mehreren Jahren dieses Vorgehen.

Fachleute dafür sind Heizungsfirmen und auch Schornsteinfeger oder der Gasversorger selbst, die eine entsprechende Weiterbildung gemacht haben.

Auf meiner Internetseite habe da schon vor geraumer Zeit etwas hinterlegt https://bsm-ludwig.de/gashausschau.html

Es wird zumindest überprüft ob alles dicht ist, ob irgendetwas an den Gasleitungen befestigt ist und alle 12 Jahre, wenn ich mich recht erinnere, wird Druck auf der Gasleitung aufgebaut und der "Prüfer" schaut nach ob der Druck nachläßt oder ob er stabil bleibt. Wenn er stabil bleibt ist alles i.O.

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Hallo Melly74,

Putz ansich kann nicht brennen aber den Querschnitt im Abgasrohr / Rauchrohr verengen und zu Verwirbelungen der Rauchgase führen. Außerdem sollte man prüfen ob das Wandfutter in der Schornsteinwand jetzt noch fest sitzt.

Ist dies locker geworden bei der Reinigungsaktion, so sitzt das Rauchrohr dort auch nicht mehr fest drin, ist also nicht dicht.

Also bitte nachsehen und ggf. nachbessern.

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Leider verwenden die Hersteller von Kaminöfen oft schlecht aufeinander abgestimmte Materialien.

Der "Türknopf" oder andere Bedienteile leiten einfach die Wärme der Feuerstätte nahezu ungebremst weiter und werden damit fast genauso heiß, wie der Ofen an der Stelle es selbst ist.

Höherwertige Feuerstätten verwenden an den Stellen nicht so leitfähige Materialien oder entkoppeln die Bedienelemente einfach und schon werden diese nicht mehr so heiß.

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Der zuständige Schornsteinfegermeister hat eine Aufsichtspflicht. Will sagen, wenn er davon Kenntnis erhält, dass eine Feuerstätte ohne seine Genehmigung aufgestellt wurde, muss er dort versuchen einen "Abnahmetermin" hinzubekommen. Verweigert man ihm den Zutritt, so muss er das örtliche "Bauamt" darüber informieren.

Die müssen dann handeln und den Pächter auffordern die Abnahme zu gestatten. Komplizierter wird es eigentlich schon, wenn es ein örtliches "Kleingartengesetz" gibt, welches generell die Aufstellung von Feuerstätten untersagt. Dann haben auch die ein Problem, denen der "Vorstand" das Aufstellen zubilligte.

Außerdem muss der Eigentümer dieser Parzelle verantwortlich gemacht werden, wenn sein Mieter / Pächter gegen Gesetze und Auflagen verstößt.

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Das dürfte ein Gasheizer sein für einen einzelnen Raum.

Gibt es da einen Gashahn kurz vor dem Gerät, falls ja, dann diesen zudrehen. Das macht den Heizkörper aus.

Die roten Knöpfte haben etwas mit dem Zünden zu tun, wenn ich mich richtig erinnere muss man beim Zünden den fetten roten Knopf drücken und gleichzeitig den mit dem weißen Punkt, dann zündet eine Art Sparflamme und mit dem Knopf mit den Zahlen drauf stellt man die "Wärme" ein, also mehr oder weniger Gasdurchfluß. Größere oder kleinere Flammen.

Hat das geholfen?

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Das entscheidet der zuständiger Schornsteinfegermeister.

Dabei kommt es nicht nur auf das schief aussehende Ofenrohr an, sondern auch darauf ob der Anschluß am Schornstein dicht genug ist, ob es noch eine Dunstabzugshaube gibt +++.

Wenn Du dich nach der ausgestellten Vorbescheinigung gerichtet hast, sollte nichts schief gehen, das Ofenrohr bekommt man sicherlich gerader, wenn man den Ofen ca. 2 - 5 cm von der Wand wegschiebt oder das obere waagerechte Rohr um ca. 5 cm kürzt.

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Manchmal hat man hier den Eindruck, dass Fakefragen gestellt werden, um zu sehen wie trottelig geantwortet wird.

Wer macht denn so etwas, von Gas auf Öl wechseln?

Leitungsnetz? Soll das Öl durch die Gasleitung zum Kessel fließen?

Man, man, man.

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Hier ist auch schon geantwortet worden, dass der Schornsteinfeger durch das Schließen der Fenster "schlechte" Zustände simulieren will. Das ist richtig.

Beim Messen und Überprüfen von Feuerstätten kann man nicht immer den Idealfall annehmen, denn was passiert, wenn der Wohnungsmieter z.B. tatsächlich mal alle Fenster zu hat und alle Türen geschlossen sind? Funktioniert die Gastherme dann weiterhin?

Als ich noch Geselle war hat mein damaliger Meister mithilfe einer abgelaufenen EC - Karte geprüft ob die Zuluftschlitze in der Küchentür z.B., nicht mit Plastikfolie abgedichtet wurden. Auch das fabrizieren manche Mieter, wenn es ihnen in der Wohnung "zieht".

Dabei bedenken Sie nicht das Thema Luftmangel.

Fast kein Mieter oder Eigentümer informiert den zuständigen Schornsteinfegerbetrieb über ausgetauschte Fenster und Türen, die dann dichter sind als vorher. Das kann auch zu Luftmangel führen.

Das ist ein weites Feld.

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Ich glaube, dass es am Wichtigsten ist sich mit den vorgegebenen Maßen vertraut zu machen. In der aktuellen BImSchV stehen solche im Bezug auf Abstände von Schornsteinen zu benachbarten Häusern (Fenster und Türen), wann muss eine Messung gemäß BImSchV gemacht werden (Feuerstätte ist jünger oder älter als ... Jahre) u.s.w.

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Der Begriff Schutzziel ist eigentlich irreführend.

Es geht dabei um Mindestanforderungen für ausreichend Verbrennungsluft und um optimale Zustände. Dabei ist es WURSCHT für welche Art von Verbrennung Verbrennungsluft gebraucht wird.

Es gilt also für die Verbrennung von festen, flüssigen und gasförmigen Brennstoffen gleichermaßen.

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In der Schornsteinfegerzeitschrift: Schornsteinfeger Handwerk von 04/2018 ist eine Handlungsempfehlung zu diesem Thema veröffentlicht worden.

Mitgetragen vom BAM, UBA, BDH, DVGW, Haus&Grund, ZIV, ZVSHK.

Darin versucht man etwas zu regeln, was nicht zu regeln geht. Man möchte schon erreichen, dass überall Brennwerttechnik eingesetzt wird, dies scheitert aber immer an Mehrfachbelegungen von Schornsteinen. Will sagen, solange mehr als eine Nichtbrennwertheizung an einem Schornstein - einer Abgasanlage angeschlossen ist, kann man dort solange Nichtbrennwerttechnik weiterhin einsetzen, solange es diese zu kaufen gibt oder man Restbestände besitzt, die nicht älter als 1997 sein dürfen.

Der größte Knackpunkt ist die Qualität der vorhandenen Abgasleitungen, die grundsätzlich nicht für Brennwerttechnik geeignet sind. Zwischen den Zeilen liest man, dass Hauseigentümer ja innerhalb des Gebäudes geeignete Schächte ausmachen könnten, die neue Brennwert-Abgassysteme aufnehmen könnten.

Dachheizzentralen werden empfohlen u.s.w. Also wie immer: Erst stampft man ohne ausreichend Sinn Gesetze aus dem Boden, dann schwächt man diese wieder ab, weil ein allgemeiner, bis dahin überhörter Aufschrei, durch die Bevölkerung geht.

Mutti Merkel wird auch hier wieder alles gut machen.

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Es gibt 2 Grundregeln beim Ermitteln des CO = Kohlenmonoxid Gehaltes im Abgas.

  1. Werte bis 500 ppm sind vertretbar, bei Werten zwischen 500 - 1000 ppm ist dem Heizungsnutzer zu empfehlen eine Wartung von einer Fachfirma durchführen zu lassen.
  2. Werte über 1000 ppm führen zu einem auszustellenden Mangelblatt, durch das der Nutzer und der Eigentümer dieser Heizung gezwungen wird diese Heizung in einer Frist von ca. 1 Monat warten zu lassen.

Durch ein Antwortblatt, welches dem Mangelblatt beiliegt, ist dem Schornsteinfeger zu bestätigen, dass der Mangel innerhalb der festgesetzten Frist behoben wurde. Eine Wiederholungsmessung durch den zuständigen Schornsteinfeger, ist hingegen nicht wirklich geregelt, da da wiederum der Feuerstättenbescheid im Weg ist.

Das führt jetzt aber zu weit. Alles das regelt die aktuelle KÜO und das SchHwG.

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Hier steht ...

§ 3 - Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO)

V. v. 16.06.2009 BGBl. I S. 1292 (Nr. 31); zuletzt geändert durch Artikel 1 V. v. 08.04.2013 BGBl. I S. 760

§ 3 Pflichten der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin oder des bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegers

(1) Die bevollmächtigte Bezirksschornsteinfegerin oder der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger hat den Termin der Feuerstättenschau spätestens fünf Werktage vor der Durchführung anzukündigen, soweit nicht die Eigentümerin oder der Eigentümer des Grundstücks oder der Räume oder deren Beauftragter auf die Ankündigung verzichtet.

Das heißt demzufolge, dass sich der Schornsteinfeger mind. ca. 1 Woche vorher anmelden muss, um seine gesetzlichen Pflichten durchsetzen zu können.

Aber wer weiß das schon?

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Als ich Kind war, wohnte ich mit meinen Eltern in einem Haus mit Fernwärme.

An den Wänden waren Heizkörper, zu den Heizkörpern liefen Rohre und diese Rohre klopften oft. Oft dann, wenn wieder einmal Wärme in Form von Wasserdampf ankam.

Die meisten heutigen Heizungen in Wohngebäuden funktionieren mit erwärmten Wasser, welches im "Heizkessel" erwärmt wird und dann mittels Pumpen durch das ganze Rohrsystem der Heizungsanlage zirkuliert.

Warum manch einer hier immer wieder die absolut unüberlegte Frage stellt ob Kohlenmonoxid durch Heizkörper austreten kann, ist mir ein Rätsel?

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Versuchen Sie einfach eine Thermik zu erzeugen.

Von den Seiten oder besser von vorne müßte kühlere Luft die Möglichkeit haben hinter den Ofen zu gelangen.

Diese wird dann dort zwangsläufig erhitzt und steigt nach oben, dadurch entsteht weitere Thermik und die die ganze heiße Rückwand verliert Wärme, die sich im Raum dann langsam verteilt.

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Man fragt sich bei solchen Fragen schon wie weit her es mit der Allgemeinbildung ist?

Jedes Feuer verbraucht Sauerstoff und es entsteht Kohlendioxid oder schlimmer, Kohlenmonoxid.

Diese Plattform hier ist sicherlich nicht dazu gedacht Selbstmörder zu unterstützen.

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Die Antwort, die hier herakles3000 gegeben hat verstehe ich nicht, da ich diese Sprache nicht spreche.

Ein hydraulischer Abgleich wird hier https://www.co2online.de/energie-sparen/heizenergie-sparen/hydraulischer-abgleich/wie-funktioniert-der-hydraulische-abgleich/

ganz gut per Animation erklärt. Es geht bei diesem Abgleich darum, dass die Heizkörper, egal wie weit weg sie von der Heizung sind, die optimale Leistung bringen.

Leider bauen Heizungsfirmen oft nur Heizungen neu ein ohne die Randbedingungen mit einzubeziehen. M.E. muss das noch bei Euch gemacht werden.

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