Normalerweise sollte ihr vorher standesamtlich verheiratet sein. Nicht alle Imame fordern das, aber es schützt dich davor, von einem Mann "ausgenutzt" zu werden. Denn eine islamische Ehe allein ist in Deutschland nicht anerkannt. Das bedeutet, du bist rechtlich nicht seine Frau und kannst keine Ansprüche, die dir aber auch nach dem Islam zustehen würden (z.B. Unterhalt) geltend machen. In der Regel brauchst du einen Wali oder eben einen Verwandten (Vater, Bruder), die volljährig sind und die dich bei der Wahrung deiner Angelegenheiten und Rechte beim Eingehen der Ehe unterstützen. Der Imam legt einen Ehevertrag auf. In diesem wird die Morgengabe an dich (mahr) festgelegt und auch andere Dinge können dort schriftlich verankert werden (z.B. dass du nicht möchtest, dass dein Mann sich eine 2. Frau nimmt oder dass du drauf bestehst, in jedem Fall nach der Eheschließung deinen Beruf weiter auszuüben). Zwei Zeugen bestätigen die Richtigkeit und die Tatsache, dass ihr eine Ehe geschlossen habt. Der Imam fragt euch in der Regel auch, ob ihr aus freien Stücken die Ehe eingeht und die Punkte des Ehevertrages akzeptiert. Wenn alles mit "ja" beantwortet wurde, seit ihr verheiratet nach islamischem Recht. Bedenke: Es gibt in Deutschland kein Gericht, vor dem du eine solche Ehe rechtlich geltend machen oder dich wieder scheiden lassen kannst. Wenn dein Mann dich z.B. verlässt und sich nicht mit dem talaq offiziell von dir trennt, kannst du nicht wieder heiraten, da du gemäß Islam ja noch verheiratet wärst. Eine standesamtliche Trauung im Vorfeld kann dich aber schützen, denn dann kann ein Gericht die Scheidung aussprechen. Viel Glück und alles Gute

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Hätte da einen Tipp, versende mit deiner Bewerbung nie ein Foto. Dann wirst du zumindestens öfter eine Chance auf ein Vorstellungsgespräch haben. In diesem kann man dann von Angesicht zu Angesicht über das Kopftuch sprechen. Das ist besser. Bilder reden ja nicht! Viele denken - ah die hat Kopftuch, die kann bestimmt kein richtiges deutsch (selbst erlebt), auch wenn drinn steht, das man hier geboren wurde und Abitur gemacht hat (Deutsch LK) und dann auch noch einen Studiengang an der Uni erfolgreich beendet hat. Vorurteile eben. Was möchtest du denn werden? Wenn die Unterstützung brauchst und aus DO kommst, kannst du dich auch kostenfrei an die Kompetenzagentur Dortmund, Münsterstr. 103, wenden. Die haben auch eine eigene Internetseite und sind auf facebook. Schau doch mal rein!

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Madinat Jumeirah in direkter Strandlage vor dem Burj al Arab. Es beinhaltet drei Hotels in einer gemeinsamen parkähnlichen mit Wasserstrassen durchzogenen Anlage: Mina a`salam, Al Qasr und Dar al Masyaf. Sehr schön und mehr als zu empfehlen.

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http://www.dailymail.co.uk/news/article-2000292/Men-allowed-sex-slaves-female-prisoners-job--WOMAN-politician-Kuwait.html

hier noch der Artikel nachgereicht, aus dem ich diese Aussagen entnommen habe.

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Das ist eine gute Seite - eben eine Partnerbörde für Muslime die gerne HEIRATEN wollen. Es ist nicht verboten. Leider sind dort auch Personen unterwegs, die eher an einem Flirt interessiert sind, denn an einer Ehe nach Islam. Es ist also Vorsicht geboten. Die Seite eignet sich aber für jene Muslime, die keine Verwandten in der Nähe haben, die bei der Partnersuche behilflich sein können.

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Zunächst einmal heiße ich dich als mein Geschwister im Islam (weiß nicht ob du männlich oder wieblich bist) willkommen. Zunächst einmal ist deine Familie wichtig - auch wenn sie christlich ist. Du solltest dich nicht von deiner Familie abwenden. wenn du dir noch unsicher bist, dann musst du ihnen nicht sofort von deinem Übertritt erzählen. Vielleicht nimmst du dir erst mal viel zeit, deinen neuen Glauben zu erkunden und dir Wissen im Islam anzueignen. Irgendwann wirst du selbst merken, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, deine Familie einzuweihen. Vielleicht werden sie mit Ablehnung reagieren - mach ihnen einfach klar, dass du gerne deinen eigenen Weg gehen möchtest. Versuche nicht, sie "zu bekehren" oder sie gar als Ungläubige dazustellen, sondern zeigen ihnen den Respekt, den Eltern verdienen. Unterstütze sie weiterhin und zeige dich als guter Sohn oder gute Tochter. Dann werden sie ihr Misstrauen ablegen. Oft haben Eltern Angst, dass Kind zu verlieren, weil es nun Muslim ist (redet nicht mehr mit uns, besucht uns nicht mehr usw.).

Vielleicht reagieren sie auch überraschend positiv und akzeptieren von Anfang an deine persönliche Glaubenseinstellung. Ich wünsche dir Geduld und Allahs Segen.

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Ja, kommt auf die persönliche Einstellung an....

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