Wieso sollte der Stoff, den du lernst, andere Qualität haben, wenn du den Ort wechselst? Die Unterschiede sind v.a. die Gebühren und die Rankings. Mit denen verhält es sich jedoch folgendermaßen:

Ist man oben, sind Rankings spitze, ist man unten, kritisiert man sie. Ihre Aussagekraft ist gering. Ein Lehrer, der nur Einser verteilt, deswegen ein guter Lehrer? Oder ist ein Lehrer, der fachlich kompetent ist, gleich automatisch ein guter Lehrer? Und wie will man die Qualität bewerten. Jeder sieht's anders...

Was man bei amerikanischen Unis beachten muss (ich habe dort fast 20 Jahre gelehrt):

- 50% Asiaten

- 30 % Europäer

- 10% Amis

- 10% andere

...zur Antwort

Ruf an, oder kostet es zu viel?

...zur Antwort

War das Matheabi 2019 zu schwer oder was?

Moin!

nicht nur durch soziale Netzwerke, sondern auch dadurch, dass meine Eltern Mathelehrer sind habe ich mitbekommen, dass es große Diskussionen um das Matheabi 2019 gab bzw. gibt und es nun auch Petitionen etc. gibt.

Ich selber habe letztes Jahr mein Abi geschrieben und studiere jetzt Mathe. Jetzt ist es aber so, dass ich zum Beispiel auf Instagram oft Dinge lese wie: „Jetzt gibt es Proteste, dass das Matheabi viel zu schwer sei... Mimimi lasst doch gleich jeden mit 1,0 durch Abitur durch.“ und so weiter. Also eher nach dem Motto, dass das Abi nicht zu schwer sei, sondern die Schüler einfach zu wenig tun oder auch, dass einfach immer mehr Schüler auf Gymnasien sind, obwohl sie dort nicht wirklich hingehören.

Meine Eltern wiederum sagen aber das Abi war schwer. Vor allem die Formulierungen der Aufgaben waren stark verklausuliert und es war für z.B. einen grundlegenden Mathe Kurs (der Analysisteil vor allem) viel zu umfangreich mit Operatoren wie „entscheiden Sie“ oder „begründen Sie“ und kaum bis gar keine Aufgaben mit „berechnen sie“.

Also nicht falsch verstehen: natürlich ist es auch grundlegend so etwas zu machen, aber ich glaube, meine Eltern können das schon gut einschätzen. Also zusammen gefasst meinen Sie, es war eigentlich nicht zu schwer, es waren vor allem für das grundlegende Niveau die Aufgaben zu schwer oder soll ich sagen zu schlecht formuliert und kaum leichte Aufgaben, bei denen man einfach nur rechnen muss.

Meine Frage lautet also:

Was sagt ihr zu dem Thema Mathe-Abi 2019? Schuld der Behörde oder Schuld der Schüler?

...zur Frage
„Schuld“ der Schüler

Ich beziehe mich bei meiner Antwort auf das Mathe-Abi in Bayern 2019 (es gibt da keine Grund-/Leistungskurse).

Im Vergleich zum Vorjahr war es deutlich schwerer, aber das von 2018 war auch eher leicht. Man hatte die Ersatzprüfung hernehmen müssen, da vorher ein Teil geklaut wurde. Natürlich ist die von 2018 dann nicht so zu 100% angemessen und anspruchsvoll gewesen; man braucht sie ja in 95% der Fälle nicht.

Das diesjährige Abi war zugegebenermaßen textlastig; jedoch sollte es einem im Durchschnitt 17 bis 18- jährigen Gymnasiasten, der seit 12 Jahren liest und seit 8 Jahren in allen möglichen Formen und Sprachen, nichts ausmachen, fünf Zeilen zu lesen und zu kapieren, dass die ,,Gäste auf einer Schifffahrt" nur LaberRharbarber sind. Wer das nicht filtern kann, hat keine Hochschulreife verdient. Die Aufgaben waren absolut lehrplankonform und man konnte sie lösen, wenn man die letzten zwei Jahre ansatzweise aufgepasst hat. Denken musste man halt; aber das wurde den Schülern wohl nicht vorher mitgeteilt und da hatten sie leider ihr Hirn zuhause liegengelassen...

Wäre peinlich, wenn das Kultusministerium auf den Zug aufgesprungen wäre, dann würde ja jedes Fach bis zur besseren Note nachverhandelt werden...

...zur Antwort

Auch wenn dieser Thread schon fast 10 Jahre alt ist, möchte ich noch etwas hinzufügen:

Intelligenz misst man mit einem IQ-Test. Intelligenz ist, was ein IQ-Test misst. Mehr nicht. Es gibt die unterschiedlichsten Hochbegabten. Manche sind einseitig, andere sind vielseitig. Das gilt auf mehreren Ebenen: kognitiv vs. sozial/emotional, ein Fach(gebiet) vs. mehrere Fachgebiete, sich der aus der Norm fallenden Position bewusst vs. unbewusst. Manche Hochbegabte haben die Eigenschaft, ihre Umgebung exakt zu beobachten. Fast schon wie Big Brother. Viele fühlen sich unverstanden. Sie freut es grundsätzlich und ihre Interessen machen Spaß, aber das Umfeld gibt einem jeden Tag den Eindruck "glücklich" (im Sinne der Hochbegabten) zu sein sei höchstgradig abnormal. Das führt dazu, dass man Anerkennung braucht. Ich stimme zu, viele reflektieren sich selbst enorm. Das führt alles dazu, dass das Leben aus dem Ruder gerät, wenn mal schwierige Lebenssituation auftreten.

...zur Antwort