Ich würde das wesentlich lockerer sehen: Ideen bleiben langfristig, wenn sie gut sind, sowieso nie auf einzelne Hersteller oder gar Anwender beschränkt. Es gibt eine Menge Ideen, die auf Einzelpersonen beschränkt blieben (und bleiben), die aber eben Flops waren (und bleiben). Ein prominentes Beispiel dafür ist die kalte Kernfusion. Genau zwei Firmen behaupten (seit wieviel Jahrzehnten? Zwei?), Reaktoren herstellen zu können. Und beide erzielen nicht die geringste Marktakzeptanz. Daher ist diese Idee mit nicht mehr nachweisbarem Rest von 100% entfernt ein Flop.

Ich würde den Kommentar von Minihawk erweitern um: Eine Idee ist nicht nur ohne Umsetzung Nonsense. Die Umsetzung ist nur der zwingend notwendige erste Schritt. Danach aber muss das fertige Produkt auch noch - zufriedene - Anwender finden. Gehe davon aus, dass ein einzelner Programmierer auf dieser Schiene in der Regel keine relevante Machtposition einnimmt.

Und jetzt noch meine Empfehlung für Euer Entwicklungs-Paar: Lasse dem Programmierer weitgehend freie Hand mit seinen Umsetzungsideen! Ein Programmierer ist umso besser, je mehr Spaß ihm die Arbeit macht. Und nimm Gift drauf, dass dieser Spaß mit sinnlosem Einmischen, vor allem bremsendem Einmischen, vor die Hunde geht! Wenn der mit seinem Produkt der Fertigstellung näher rückt (fertig wird sowas meistens sowieso nie - das ist wie mit Modelleisenbahn zu spielen), DANN mische Dich wieder ein und kümmere Dich mit ihm gemeinsam um das Bekanntmachen Eures Produkts. Das wird eventuell schwieriger als Du denkst.

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Es kommt auf die Umgebungsbedingungen an, ob eine Rekursion sinnvoll ist oder nicht.

Es reicht, wenn die Menge der Schleifen, die zu verschachteln sind, von Fall zu Fall variiert. Herkömmlich müsste man dann für jeden solchen Fall eine extra Schleifen-Kaskade schreiben. Mit Rekursion braucht man das trotzdem nur einmal formulieren. Etwa wie hier: http://harryboeck.dyndns.org/Experimente/GuteFrageNet/recursive\_functions.php

Jetzt stellen wir uns noch vor, dass die Menge der varianten Rekursionstiefen etwas größer sein kann und die Komplexität des Codes in den Schleifen etwas komplexer als in dieser trivialen Demo - und schon ist die Sache berechtigt.

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Ich kann den bisherigen Antworten nur sehr zurückhaltend zustimmen...

Der Inhalt von Begriffen (auch, aber nicht nur der Berufswelt) wird durch den üblichen Gebrauch der Begriffe definiert. Die IHK ist da EINE, aber mitnichten die einzige und schon gar nicht die letzte definierende Instanz.

Was hinter den Begriffen verstanden wird, entwickelt sich fortlaufend mit dem tagesaktuellen Angebot auf dem Arbeitsmarkt weiter. Staatliche Institutionen können gar nicht anders, als immer mehrere Jahre hinter der technischen Entwicklung hinterherzuhängen. Sie bauen ihre Aussagen und Richtlinien nämlich aus nichts anderem als der Analyse eben dieser Entwicklung des Arbeitsmarktes auf.

Die letzte verbindliche Definition der Berufe aus staatlicher Hand wurde in der BRD 2010 herausgegeben - die sogenannte "Klassifizierung der Berufe" ("KldB 2010"). Die zeigt in etwa an, was vor rund 10 Jahren - als das statistische Material dieser Klassifizierung zusammengetragen und ausgewertet wurde - üblicherweise an Anforderungen an die Berufe herrschte.

Gemeinerweise (oder sollte man die verschwörerische Vermutung äußern "wegen Unfähigkeit"?) haben diese Leute diese Klassifizierung nur in Form von Excel-Dateien und schweren PDF-Wälzern für die Öffentlichkeit bereitgestellt. Man muss sie sich programmtechnisch aufbereiten, um sie im Alltag tatsächlich nutzen zu können.

Oder man sucht sich Angebote im Internet, wo andere Leute das schon erledigt haben. Zum Beispiel einen http://www.berufefinder.com.

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https://www.sqlite.org/c3ref/intro.html

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Ähämmm... Also: "die meisten Online Magazine wie Spiegel, Welt, ect" ist eine gewagte Aussage... "Die paar Propaganda-Schleudern vom Springer-Verlag" würde es besser treffen. Und DIE - tja: Die haben halt seit ein paar Wochen eine Abwehr von allzu blonden DAU's aufgebaut... Die stoßen also genau ihr Stamm-Publikum vor den Kopf. Aber das SOLL bei denen so sein. Und das ist sogar aus externer Sicht gut so: Da trifft Ar.ch auf Eimer. Ich kann das nur gutheißen: Die Propaganda-Blätter verlieren dadurch einen Teil ihres Einflusses. Gerne mehr davon!

Zurück zur Frage: Wenn das TATSÄCHLICH nur bei den genannten Journallien der Fall ist, hat das nichts mit dem Browser zu tun. Nur wenn es deutlich weiter gestreut wäre, würde es sich lohnen, sich darüber einen Kopf zu machen.

Das zuletzt in der Frage genannte Problem - dass eine Seite bei eingeschaltetem Javascript nicht fertig wird mit dem Laden und dadurch dann AUCH nicht bedienbar bleibt bis zum Eintreffen des Timeout nach einer Minute oder so - ist dagegen durchaus etwas, was einem häufiger passieren kann: Da ist eben ein Server, der eine dynamisch per Javascript nachzuladende Ressource liefern soll, nicht erreichbar. Das kann sehr viele Ursachen haben, angefangen von Netzwerkeinstellungen einschließlich Proxy-Einstellungen bis zu Filtern, die der Provider ungebeten in den Weg legt, und nicht zuletzt Überlastungen der den Dynamodreck nachliefernden Server. Und wo die wiederum verursacht sind, kann auch viele verschiedene Ursachen haben.

Eine durchaus funktionierende Lösung dafür besteht darin, Javascript generell auszuschalten und selektiv nur genau das zuzulassen, was zwingend für die gewünschte Funktion der betreffenden Seite notwendig ist. Das ist ein Tradeoff zwischen hingenommener Belästigung und investiertem Konfigurationsaufwand: Wenn Du letzteren nicht angehen willst, ist die Belästigung noch nicht intensiv genug gewesen. Dann warte einfach ab!

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Beim "Erzeugen" von Benutzereingaben werden sich die Browser auf die Hinterbeine stellen. Aus gutem Grund: Wenn das funktionieren würde (bzw. soweit Fehler in den Browsern sind, die das irgendwie hintenherum funktionieren lassen), könnten Malware-Schreiber auf der ganzen Welt etwa 99% (das kommt ziemlich exakt hin) aller PC's am Internet völlig ohne jede Chance der Besitzer, dagegen etwas zu unternehmen, übernehmen.

Javascript DARF es nicht möglich sein, Benutzeraktionen auszulösen, auch nicht auf den Browser beschränkt.

Was soweit möglich ist - das Erzeugen neuer Browserfenster (alias Tabs), in die beliebiger Inhalt (von beliebigen URL's) geladen werden kann, ist schon schlimm genug. Regelmäßig gibt's auch hier auf GuteFrage das Gejammer von Leuten, die sich eine Malware eingefangen haben, die genau sowas macht. Was nicht nur auf die Nerven gehen kann, sondern regelrecht gefährlich sein kann. Wenn dadurch nämlich Zugriffe ausgelöst werden, die aus welchen Gründen auch immer Strafverfolgungsbehördern oder Geheimdienste dieser Welt in die Spur schicken.

Was völlig legal möglich ist, ist innerhalb einer Webseite Elemente zu manipulieren (auch zu erzeugen oder verschwinden zu lassen). Dazu kann auch das Setzen des "Focus" gehören. Die Tab-Taste verhält sich regelmäßig genau so, dass der "Focus" in der Reihenfolge der Anchors und Formularelemente im DOM wandert. Das sollte sich recht einfach nachbauen lassen, indem man sich alle Elemente, über die man den Fokus wandern lassen will, in einer Liste geben lässt (etwa von "xpath" alias "evaluate()" mit Parameter "ORDERED_NODE_SNAPSHOT_TYPE" oder analog oder mit dem Äquivalent von jQuery). Da kann man dann zum aktuell "gefukusten" Element das nächstfolgende greifen.

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Ich würd's nicht mit "select" machen, denn das würde implizieren, dass Javascript notwendig wäre zum Abschicken der Anfrage an den Server.

Ohne Javascript funktioniert's, indem man die Menüpunkte als Anchor (a href...) auslegt oder als Button (die um das Menü herum dann noch ein form benötigen).

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Na ja: 10. Klasse / 16 Jahre - da hast Du Dein gesamtes Leben noch vor Dir. Da hast ja gerade mal die 9. Klasse abgeschlossen. Arbeite auf ein Mathe- oder Ingenieurs-Studium hin, dann kommt das Verständnis der komplexeren Materie von ganz allein.

Aber auch schon mit dem Wissen der 9. Klasse kann man ne Menge anfangen. Du hast in Mathe schon Funktionen kennengelernt, Zahlenreihen, ne Menge Geometrie, Koordinatensysteme. Und Sinus/Cosinus müsste doch auch schon drangewesen sein? So dass Du Dich an sowas wie lineare Transformationen wagen könntest?

Wenn Du in Mathe kein Ass bist, kann das Programmieren auch helfen, eines zu werden. Versuche, das, was Du in Mathe/Physik/Chemie lernst, zu visualisieren: Funktionsverläufe, mathematische und geometrische Operationen und dergleichen. Sobald es Dir gelingt, das Zeug in einfachen Programmschnipseln umzusetzen, hast Du zwei Klappen mit einer Fliege geschlagen:

  • Du hast verstanden wie es funktioniert und eine visuelle Vorstellung davon entwickelt.
  • Du wirst von ganz allein Ideen entwickeln, das Zeug in "richtigen" Programmen anzuwenden.

Und DANN ist das Programmieren keine Frage des Verstehens mehr, sondern "nur noch" eine Frage des Einarbeitens in Bibliotheken und eine von Flüchtigkeitsfehlern, die der Fluch sämtlicher Programmierer auf der ganzen Welt sind.

Also: Bleib mal ganz gelassen!

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Ja, das Problem als solches ist altbekannt. Und hat offenbar verschiedene Ursachen. Was surfenohneende geschrieben hat - Rechner-Uhrzeit fehlerhaft - ist eine der möglichen. Daneben kann es geschehen, dass die Zertifikatsdatenbank korrupt wird. Irgendwann um die Version 20 herum hatten die Firefoxer mal eine Codeänderung eingebaut, die gewisse Zustände der Zertifikatsdatenbank nicht mehr akzeptiert. Der Fehler war eindeutig und wiederholbar mit up/downgrading und zeigte exakt das von Dir beschriebene Verhalten: Der Schaltknopf für Zertifikatsausnahmen wurde unterschlagen. Es fand sich aber niemand, der dies als Fehler anerkannte. Er war mir auch später in einer höheren Version nochmal begegnet. Dagegen half bei mir damals, die Zertifikatsdatenbank komplett wegzuschmeißen, woraufhin die automatisch neu und dabei fehlerfrei angelegt wird. Dumm ist das, wenn Du bestimmte wichtige Zertifikate drin hast, die Du explizit geprüft hast und die WICHTIG sind, wie zum Beispiel die Deiner Bank oder bevorzugter Online-Händler.

Du kannst aber solche Zertifikate exportieren und später wieder importieren lassen. Ist allerdings aufwendig.

Schuld am fehlerhaften Zustand sind nur einzelne Zertifikate, die, wenn rausgeschmissen, die ganze Sache wieder korrekt funktionieren lassen. Aber das Neuanlegen der Datenbank dürfte der schnellere Weg sein.

Welche Datei dafür verantwortlich ist, hat im Laufe der Versionen ebenfalls immer wieder mal gewechselt. Da musst Du Dich immer wieder neu reinlesen.

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CSS Wörter durch Befehl automatisch ersetzen?

Okay, also ich versuche gerade eine Art overlay für eine bestimmte (nicht meine) Website zu schreiben. Es ist eine Chatsite (omegle(dot)com), die ich häufig für Rollenspiele nutze (nichts versautes, es geht um eine Serie und es ist sind praktisch nur Geschichten, die abwechselnd fortgeführt werden, alles ganz harmlos).

Wie auch immer, seit ich die Chrome Erweiterung "Stylish" gefunden habe, habe ich das Bedürfnis entwickelt, die Seiten, die ich häufig benutze meine Wünschen anzupassen, jedenfalls, was das Layout angeht. Läuft auch alles ganz gut, dank Google und vielen verschiedenen Websites auf denen die verschiedenen Befehle erklärt werden. Ist alles relativ easy zu händeln mit ein bisschen logischem denken.

Was ich aber jetzt versuchen will ist eine Art automatische Wortkorrektur, allerdings gehts mir da mehr um die Formatierung. Die Sache ist, während des schreibens werden Wörter die im Normalfalll kursiv sein sollten, also extra betont werden mit Slash markiert, also zum Beispiel /Auto/, was dann eigentlich Auto ein sollte, da die Seite aber keinen Rich Text editor anbietet hat sich das irgendwie als Ersatz eingebürgert.

Meine Frage ist jetzt ob es nicht möglich wäre, dass alles was ich oder mein jeweiliger Chatpartner mit /.../ markiert im eigentlichen Chatverlauf kursiv und ohne Slash dargestellt werden, so in der Art wie :D und :) etc auf z.B. Facebook in Smileys umgewandelt werden. Da verschwindet die Buchstaben/Symbol Kombination ja auch und wird durch eine Grafik ersetzt. Hoffe jemand kann mir da weiterhelfen.

Danke schon mal im Vorraus :)

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Mit CSS geht das nicht, weil CSS auf XML-Auszeichnungen von Text angewiesen ist ("Selektoren"). Und "/" ist keine XML-Auszeichnung. HTML-Tags und -Attribute wären es. Aber die gibt's ja im Chat nicht.

Was gehen könnte, ist ein Javascript in einem Lesezeichen. Die werden im Kontext der Seite ausgeführt, die gerade angezeigt wird, während das Lesezeichen aktiviert wird.

https://en.wikipedia.org/wiki/Bookmarklet

Ich würde einen Ansatz nehmen in der Art, ein setInterval einzusetzen, das jede Sekunde oder so die Chatbox durchsucht und ersetzt.

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Wenn Du wirklich ordentlich PHP üben willst, nimm Dir den PHP-Interpreter und einen stinknormalen, einfachen Editor wie Notepad++ oder Textpad oder was ähnliches! Bzw. wenn Du Serverprogrammierung angehen möchtest, nimm statt dem PHP-Interpreter einen XAMPP!

Die Integrierten Entwicklungsumgebungen sind für PHP totaler Overkill. Und wie Du gerade gelernt hast, sind sie mitunter auch noch schlampig programmiert. Das einzige, was der PHP-Designer besser kann als ein normaler Editor, ist das hierarchische Auflisten von Funktionen und Klassen. (mit dem Code-Explorer). Wenn Du den brauchst, hast Du aber einfach nur suboptimal programmiert: Dieselbe Wirkung kann man schon durch sinnvolle Einrückung und "Code Folding" bei einfachen Editoren erreichen. Bis Projekte aber so groß werden, dass man diese Übersichts-Funktionen tatsächlich brauchen kann, vergeht etwas Zeit. Für den Moment verzichte doch einfach drauf!

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