Das ist normal bei einem Auslandsaufenthalt. In den ersten Tagen bis Wochen muss sich der Körper auf die veränderten Bedingungen einstellen: anderes Klima, evtl. andere Essensgewohnheiten, umgestellter Lebensrhythmus, Stress durch Fahrt und Unternehmungen etc. Kauf dir Apfelmus, esse davon eine Schüssel und trinke dazu in regelmäßigen Abständen stilles Wasser. Das hilft mir in solchen Situationen, denn mir geht es genauso.

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Man kann auch als Durchschnittsschüler studieren. Ich kenne jemanden, der im Studienabschluss viel besser als im Abi war, weil er in der Schulzeit nur andere Dinge im Kopf hatte als lernen. Wenn du in der Schule viel Zeit investieren musst, nichts mehr anderes machst als lernen und für die Prüfungen Tag und Nacht durchlernst, aber nur Noten im mittelmäßigen Bereich hast, würde ich dir das Studieren auf keinem Fall empfehlen, wenn du aber sehr viel Zeit für andere Dinge hast, deinen Hobbies nachgehst etc., nicht so zum Lernen kommst und deine Noten deshalb so sind, wird auch das Studium für dich machbar. Wenn man beim Lernen nur Details lernt und den großen Zusammenhang nicht sieht und deshalb so viel lernen muss, empfiehlt sich ein Studium auch nicht.

Nur lernen ist nach meiner Erfahrung für die Uni zu wenig. Es ist wichtig, das zu verstehen, was man in den Kursen lernt und es zu überblicken, einen Blick für das Wesentliche und Mut zur Lücke zu haben. Sonst wird man mit dem Lernen nie fertig!

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Ich schreibe jetzt aus der Sicht eines Gläubigen. Was ich schreibe ist subjektiv, ich bin mir dessen bewusst: Für Atheisten kann man Gott nicht beweisen. Das ist eine Frage des Glaubens. Gläubige sehen das Video und sagen "Ja klar, das ist der absolute Gottesbeweis!" und sind überzeugt, dass jeder Mensch, der das sieht, glauben muss. Atheisten sehen das und sehen keinen Zusammenhang zu Gott. Wenn man es genau nimmt, ist auch kein direkter Zusammenhang da. Für viele Menschen sind NTE eine chemische Reaktion im Kopf, Einbildung, Märchen oder was weiß ich... Jesus hat gesagt: "lass einen Menschen von den Toten auferstehen, sie werden doch nicht glauben". Es gibt immer die Möglichkeit einer anderen Erklärung. Die Menschen sind bereit, vieles zu glauben, um nicht an Gott glauben zu müssen. Gott gibt dem Menschen die Freiheit, an ihn zu glauben oder nicht. Deshalb kann es keinen 100%igen Beweis für ihn geben. Gott ist unverfügbar und der Mensch ist frei! Ist das nicht schön?

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Hier die katholische Lehrmeinung:

Das ist eigentlich ganz einfach: da geht es nur um Sex außerhalb der Ehe. Das ist nicht gewünscht. Außereheliche Beziehungen sind keine "Unzucht". Mit "Unzucht" sind "alle Formen sexueller Handlungen außerhalb der ehelichen Gemeinschaft" gemeint, die oft auf "Verführung, Lüge, Gewalt, Abhängigkeit und Missbrauch" basieren. (Ich hab hier mal den Jugendkatechismus etwas abgekürzt zitiert.)

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Solche Menschen kenne ich auch. Es ist nicht ganz einfach, zu verstehen, was sie wirklich wollen. Ich gehe bei ihnen davon aus, dass sie eine besonders drastische Art haben, sich auszudrücken, dass sie sowohl das Gute als auch das Schlechte in Hyperlativen schildern. Das hilft mir persönlich im Umgang mit solche Menschen sehr.

Wie ich sonst damit umzugehen versuche: Am besten ist es, wenn man versucht, ruhig zu bleiben, sich v.a. bei einer schlechten Stimmungsphase an die gute erinnern und diese als Maßstab für die Beurteilung des Menschen heranziehen. Dann sieht man den Betroffenen nämlich gleich positiver und eher so, wie er wirklich ist. Wenn er in einem Loch ist, sich denken: da muss er jetzt durch, damit es ihm wieder besser geht. Vielleicht braucht er es ja, um emotional ausgeglichener zu werden? In einer solchen Situation ist es oft gut, einfach dazusein, zuzuhören und beobachten, was dem Menschen gut tut. Wie reagiert er auf das, was ich sage? Was macht ihn in welcher Situation froh, was eher traurig. Mit der Zeit kann man Verhaltensmuster entwickeln, um das Gespräch ins Positive zu lenken. Das Wichtige ist aber wirklich, zuzuhören. Das löst automatisch viele Probleme.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die innere Stimme der Hoffnung langfristig gesehen immer recht behält. Das muss man sich in schwierigen Situationen vor Augen halten!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Alles Gute!

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Es gibt beschauliche kontemplative Orden. Den Menschen geht es v.a. um das Beten. Sie tragen eine Ordenstracht und verbringen ihr Leben fast ausschließlich innerhalb des Klosters. Dort wird die meiste Zeit am Tag geschwiegen und viel gebetet. Es gibt regelmäßige gemeinsame Gebete (meist so 3x am Tag), bei denen 1/2 Std. oder länger gemeinsam gebetet, meditiert und gesungen wird, dann verbringt man auch viel Zeit mit dem stillen Gebet. Die Ordensmenschen sind über die Zeitung bestens informiert und können so ganz konkret für Menschen beten, die Hilfe brauchen. Es versteht sich von selbst, dass die Ordensleute an die Macht des Gebetes glauben. In strengen Orden gibt es auch noch Gebete in der Nacht.

In der Gemeinschaft selbst gibt es Aufgaben, die verteilt werden: Waschen, Kochen, Nähen, Handwerkliches, Einkaufen etc... Um ihr Gemeinschaftsleben finanzieren zu können, arbeiten manche Ordensleute, die in weniger abgelegenen Klöstern leben, teilzeit entweder außerhalb oder stellen selbst Produkte her (Käse, Bier, Backwaren u.ä.) und verkaufen diese. Machmal liegt das Kloster sehr abgelegen und hat eine eigene Landwirtschaft, sodass der Orden absolut autonom ist. Dann gibt es noch Orden, die Krankenhäuser, Schulen, Heime oder andere Institutionen besitzen, in denen die Ordensmenschen angestellt sind.


Andere sind aktiv ausgerichtet: diese Ordensmenschen gehen in die Welt hinaus, v.a., um sich um bedürftige Menschen zu kümmern. Sie wohnen meist nicht in einem richtigen Kloster, sondern in einer Art WG oft mitten in der Stadt zusammen und tragen keine Ordenstracht, um sich nicht von den anderen Menschen abzusetzen. Sie sind im sozialen Bereich tätig, üben einen ganz normalen Beruf aus, mit normalem Arbeitsvertrag und Arbeitsbedingungen, wie "normale" Menschen auch, sie arbeiten oft als Krankenpfleger, Lehrer, Ärzte - da gibt es so gut wie alle Berufe -, aber auch als freiwillige Helfer ohne Bezahlung... . Auch diese Ordensmenschen haben meist mindestens ein gemeinsames Gebet am Tag, betrachten für sich außerdem die Schrift, und sind in sofern auf eine andere Weise kontemplativ, als sie versuchen, jeden Moment aufmerksam für die Gegenwart Gottes zu leben und seine Liebe zu spüren und weiterzugeben.

Ein Mensch, der eine Berufung zum Ordensleben verspürt, hat eine große Auswahl an Orden und das ist gut so, denn so werden seine individuellen Interessen und Vorzüge berücksichtigt und er kann sich perfekt entfalten.

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Sag es ihm. Er wird schon ein bisschen sauer sein. Dann brauchst du etwas Geduld! Wenn er dich liebt, wird es trotzdem was Schönes zwischen euch! Mit der Wahrheit fährt man immer am besten!

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Eigentlich hat ja Josef Jesus adoptiert, weil Gott sein Vater ist ;). Zuerst hat Josef nicht geglaubt, dass das stimmt, als Maria ihm gesagt hat, dass sie von Gott schwanger ist und wollte sie verlassen. Als ihm aber im Traum gesagt wurde, dass er Maria zu sich nehmen sollte, hat er es gemacht:

"Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, daß sie schwanger war von dem heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus." (aus dem Anfang des Matthäusevangeliums)

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Eine spannende Frage! Hier hast du die Antwort. Das Deutsche ist im lateinischen Alphabet (einschließlich der deutschen Varietäten des Niederdeutschen und einigen (nicht allen) nordfriesischen Schriftdialekten) zusammen mit dem Luxemburgischen die einzige Sprache, welche eine generelle Substantiv-Großschreibung kennt. (siehe Wikipedia - Großschreibung)

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