Wie erklären sich Atheisten die Nahtod-Erfahrung von Pam Reynolds?

20 Antworten

Man hört aus Gläuigenkreisen immer wieder von angeblichen Nahtod-Erfahrungen, wo angeblich ein langer Tunnel zu sehen war, an dessen Ende ein Licht schien usw. Unser Gehirn gaukelt uns Bilder vor, die wir nicht kontrollieren können, genau so wenig wie einen Traum. Aber das als Beweis für ein Leben nach dem Tod zu interpretieren halte ich für absurd. Ich frage mich, warum tun sich gläubige Menschen so schwer, sich mit dem Gedanken an ein nur einmaliges Leben abzufinden? Wir sind genau so aus Biomasse wie alle anderen Lebewesen auf dieser Erde. Da ist nichts, was so erhaltenswert wäre, dass es für alle Ewigkeiten existieren müsste. Mit so einer Einstellung erheben sich gläubige Menschen selber zu einem göttlichen Wesen. Als Atheist lehne ich jegliche diesbezügliche Ansichten ab. Wir sterben wie jedes andere Lebewesen und danach ist nichts mehr. Das wars!

Ich kenne jemanden, der wegen einer Allergie gegen Wespenstiche zweimal Nahtoderlebnisse hatte und sich ebenfalls auf dem OP-Tisch liegen sah. Außerdem berichtet er von unendlichem Wohlsein und einem strahlenden weißen Licht.

Ich gehe davon aus, dass das die normalen Reaktionen des Gehirns sind, wenn es kurz davor ist, seine Tätigkeit einzustellen. Nur nach einer gelungenen Reanimation kann man darüber berichten.

Ähnliches berichtete eine Bekannte, die einen Darmdurchbruch hatte und ebenfalls kurz am Tode vorbei schrammte.

Ich schreibe jetzt aus der Sicht eines Gläubigen. Was ich schreibe ist subjektiv, ich bin mir dessen bewusst: Für Atheisten kann man Gott nicht beweisen. Das ist eine Frage des Glaubens. Gläubige sehen das Video und sagen "Ja klar, das ist der absolute Gottesbeweis!" und sind überzeugt, dass jeder Mensch, der das sieht, glauben muss. Atheisten sehen das und sehen keinen Zusammenhang zu Gott. Wenn man es genau nimmt, ist auch kein direkter Zusammenhang da. Für viele Menschen sind NTE eine chemische Reaktion im Kopf, Einbildung, Märchen oder was weiß ich... Jesus hat gesagt: "lass einen Menschen von den Toten auferstehen, sie werden doch nicht glauben". Es gibt immer die Möglichkeit einer anderen Erklärung. Die Menschen sind bereit, vieles zu glauben, um nicht an Gott glauben zu müssen. Gott gibt dem Menschen die Freiheit, an ihn zu glauben oder nicht. Deshalb kann es keinen 100%igen Beweis für ihn geben. Gott ist unverfügbar und der Mensch ist frei! Ist das nicht schön?

Ist das nicht schön?

Die Realität muss nicht schön sein!

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Wir Menschen in nicht-muslimischen, freien Gesellschaften habe das Recht auf Glaubensfreiheit, ja, das ist schön, da hast Du allerdings Recht!

Das frei-sein von einem Gottesglauben (Atheismus) ist KEIN GLAUBE! Sonst wäre NICHT Briefmakensammeln EIN HOBBY, und NICHT Fussballspielen EIN SPORT !!!

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Ist Antitheismus ein Fortschritt der Menschheit?

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Schöpfungsbericht der Bibel ist ausgedacht?

Hier nochmal die schöpfungstage und Ablauf:

Die Schöpfungstage
Genesis 1, 1-23

Tag 1
Gott erschafft das Licht und trennt es von der Dunkelheit:
Tag und Nacht entstehen.

Tag 2
Gott teilt die bereits vorhandenen Wasser und schafft ein Gewölbe
zwischen ihnen - den Himmel.

Tag 3
Gott teilt die Wasser auf der Erde vom trockenen Grund und formt
daraus Land und Meere. Das Land fängt an, Grünes hervorzubringen:
samentragende Pflanzen und Bäume.

Tag 4
Gott bringt Lichter am Gewölbe des Himmels an: die Sonne, den
Mond und die Sterne. Die Sonne und der Mond erhellen die Erde und
zusammen dienen sie dazu, Tage, Jahre und Jahreszeiten zu markieren.

Tag 5
Gott füllt das Meer mit Fischen und den Himmel mit Vögeln. Meeres-
tiere und Vögel werden.

Tag 6
Gott erschafft die Tiere auf dem Land und dann die Menschen, damit
sie über die anderen Tiere herrschen.

Tag 7
Gott ruht. Er segnet den siebten Tag (Sabbat) und erklärt ihn für heilig.

Was ich nicht verstehe und was Wissenschaftlich bewiesen ist!!!! , dass die Erde nicht der erste Planet im Universum war! Sondern das es davor ein Chaos gab und andere Galaxien und Sterne viel älter sind als unsere Erde. Deswegen verstehe ich Tag 1 und 4 nicht.

Und dann Tag 5 und 6. Vor langer Zeit hat ein Asteroid die Dinosaurier ausgelöscht. Das müsste ja auch in der Bibel stehen, weil das Leben aus dem Wasser kommt und das dann auch wieder eine Zeit brauchte, bis sich die Erde davon erholen konnte.

Außerdem ist es doch wahrscheinlicher, dass wir aus dem Wasser kommen, also aus Organismen uns entwickelt haben und nicht erschaffen worden sind.

Irgendwie kommt mir das alles komplett unlogisch vor was die Bibel da lehrt. Und Vorallem das trotz wissenschaftlicher Beweise noch so viele daran glauben. Warum ist das so?

PS: Ich schließe eine Art "Macht" hinter allem nicht aus. Aber bin nicht gläubig. Lasse mich gerne auch vom Gegenteil überzeugen, aber nur wenn es logische Argumente sind!

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Wie nennt man jene Christen, die glauben, dass Jesus Gott sei?

Also nicht nur Gottes Sohn oder ein auserwählter Mensch (also im übertragenen Sinne ein Sohn), sondern wirklich Gott selbst? Wie es zum Beispiel Abdul Memra vertritt. Gibt es da eine Sammelbezeichnung für diese Lehre?

Es werden sicher einige sagen: "Das sind die WAHREN Christen oder die FALSCHEN Christen!" Ich möchte hier keine Wertung abgeben oder hören. Mich interessiert die Sammelbezeichnung jener Lehre, wie sie von neutralen Personen auch benutzt wird.

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Ist das eigennützige verschmelzen von Samnezelle und Eizelle ein pfuschen in Gottes Handwerk und damit nicht moralisch vertretbar?

Frage steh oben.

Es gibt ja schon z.B künstliche Befruchtung oder Samenspende. Nur frage ich mich Vorallem bei der Samenspende, ob Gläubige bzw Humanisten das nicht moralisch abwertend sehen. Es wird ja schon an einer ektogenese geforscht. Das heißt die Embryonen wachsen in einer künstlichen Gebärmutter auf und die Mutter "Gefühle" werden dabei künstlich nach simuliert.

Ich hab 2 Frage dazu.

1. Wird es einen Aufstand geben, wenn das mit der Ektogenese möglich ist? Ich meine es bringt dennoch Vorteile z.B um Behinderungen zu besiegen.

2. Wird die Hemmschwelle dabei sinken und Menschen werden als Sinn zum Zweck genutzt werden? Stichwort: Individualitätsverlust?

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Ist der Atheismus eine Weltanschauung / Philosophie?

In einer vorangehenden Diskussion wurde ich von zwei Atheisten scharf angegriffen, als ich die Meinung geäußert habe, der Atheismus sei eine Weltanschauung. Wohlgemerkt, ich bin absolut NICHT der Meinung, dass der Atheismus eine Religion ist.

Die beiden versuchten mir zu erklären, dass das Wort "Atheismus" nur "ohne Gott" bedeuten würde. Dies wäre die einzige Bedeutung des Wortes "Atheismus" und da gäbe es auch nichts zu ergänzen. Atheismus sei Gottlosigkeit, nicht mehr und nicht weniger.

Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

Außerdem lässt sich Atheismus in meinen Augen sogar übersteigern und kann auch extremistische Züge annehmen: es gibt Atheisten, die alles Religiöse regelrecht hassen, Gläubige als Spinner und ihre heiligen Schriften provokant als Märchenbücher bezeichnen. Sie sind überzeugt, dass die Welt ohne irgendwelche Religionen besser dran wäre und man Religionen am besten alle sofort verbieten sollte.

Meine Frage richtet sich in erster Linie an Atheisten. Bevor ihr antwortet, ruft euch bitte noch einmal ins Gedächtnis, dass ich nicht behaupte, dass Atheismus eine Religion sei. Aber warum seid ihr davon überzeugt, dass Atheismus auch keine Weltanschauung oder keine Philosophie ist? Was sind denn in euren Augen die entscheidenden Unterschiede?

Noch etwas: Bei der Diskussion würde ich mich sehr freuen, wenn die Netiquette beachtet wird. Unsachliche und gar beleidigende Kommentare und Antworten werden gemeldet, und zwar egal, aus welcher Richtung sie kommen.

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Die Bibel wird von Atheisten immer gern als "Märchenbuch" verspottet. Was ist an Märchen denn überhaupt so schlecht?

Ich unterstelle einfach mal, dass jeder Mensch, der seine Kindheit als glücklich bezeichnen würde, abends vorm Zubettgehen eine Geschichte vorgelesen bekommen hat. Auch sonst sollte das Lesen eines Buches, von dem ja wohl die mit Abstand meisten fiktive Erzählungen sind und keine wissenschaftlichen Tatsachenberichte, wohl bei allen Menschen den Horizont erweitern.

Sicher, die Bibel wurde und wird vielfach benutzt, um schlimme Dinge zu legitimieren, die auf unserer Welt geschehen - dem Vorwurf können Grimms Märchen meist aus dem Weg gehen. Religiöser Fanatismus ist immer abzulehnen und zu verurteilen, das sehe ich genauso. Wer die Bibel wörtlich nimmt, läuft durchaus berechtigt Gefahr, von seiner Umwelt genauso belächelt zu werden, wie jemand, der an Elfen und Kobolde glaubt.

Doch finden sich in der Bibel nicht auch genauso viele elementare Wahrheiten? Eine jahrtausendealte Weisheit, die auch von ihren vehementesten Kritikern nicht geleugnet werden kann? Kann man nicht auch als Atheist der Meinung sein, dass es sich bei der Bibel um ein hervorragendes Buch handelt, von hohem literarischem und kulturstiftendem Wert?

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