Hy,

beschäftige dich einfach mal mit deiner Schwester. Egal, ob gleich wenn du heimkommst oder erst wenn du deine Hausaufgaben erledigt hast, alternativ auch nach dem Mittagessen oder vor dem Abendessen.

So wird sie dich dann am ehesten in Ruhe lassen.

Sage ihr, wann genau du dir Zeit für sie nimmst (kennt Sie die Uhr?), sprich mit ihr vielleicht vorher schon ab was ihr machen könntet.

Hast du mal keine Zeit, dann sag ihr auch das rechtzeitig.

So fühlt sie sich von dir wahrgenommen und wird nicht nicht mehr ständig nerven.

Je nach Alter könntest du auch mal kurz mit ihr Schäckern oder mach mit ihr eine kleine Aufgabe im Haushalt gemeinsam erledigen, auch so verbringst du Zeit mit Ihr. Dir wird schon noch was einfallen, wie ihr miteinander Zeit verbringt.

Es ist doch schön, eine Geschwisterchen zu haben, auch wenn es anstrengend sein kann.

Auch kannst du ja evtl. mal mit deinen Eltern über das Thema reden (ohne Schwester).

Viel Erfolg!

SkyHope

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Hallo momohnsl,

ich hatte zwar vor ca. 8 Tagen schon mal geantwortet, aber leider anhand eines Kommentares! - hier nochmal meine Antwort:

Tasha und Schwervelke haben dir beide gute Tipps zur Hand gegeben.

Versuche jemanden aus dem Kreis der Erzieher bzw. Lehrer (oder, wenn möglich, aus deiner Familie) etc. zu finden, mit dem du reden kannst. Auch wenn das evtl. noch dauert.

Leider ist es halt so das auch unter den Erziehern das Thema ADHS nicht so geläufig ist, wie es sein sollte.

Ebenfalls ist die Ausbildung von Erziehern auch nicht immer so wie StrvngerGilx das sieht. Dazu kommt, dass nicht jeder Erzieher seinen Beruf liebt oder aber demotiviert ist.

Grundsätzlich muss dir aber klar sein, dass die Erzieher bei den unterschiedlichen Gruppen nicht auf jeden einzelnen eingehen können, auch wenn das der Idealfall wäre!

Versuche also bitte, dir eine andere Grundhaltung anzueignen - siehe auch die Ideen von Tasha und Schwervelke!

Versuche nicht alles allzu negativ zu sehen, auch wenn du es nicht immer verstehst. Die Idee mit dem Tagebuch finde ich ideal, da du dort auch deinen Frust auslassen kannst.

Versuche auch, dich viel zu bewegen, dich körperlich fitt zu halten, dass powert dich aus und lenkt dich gleichzeitig ab.

Versuche so gut wie möglich zu sein, in allen Bereichen, so dass du ruhigen Gewissens dir sagen kannst: ich habe getan was ging! Auch wenn andere meinen du müsstes perfekt sein bzw. es ist nicht genug.

Versuche deine Leistungen f ü r dich selbst zu steigern! Und belohne dich anschließend selbst, auch wenn es nur ein lachendes Smily in deinem Tagebucheintrag ist. So kannst du deine Erfolge selbst erkennen.

Viel Erfolg

SkyHope 62

P. S. Dem Tipp mit dem Aufsuchen eines Psychologen kann ich nur zustimmen, aber es wird halt dauern, bis du einen Termin bekommst....

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Hallo kreativkruemmel,

vermutlich werden Linkshänder (eigentlich) nicht mehr umgeschult, aber es ist wichtig, die Erzieherinnen darauf hinzuweisen, mit ihnen zu reden! Denn es gibt auch - gerade im Vorschulalter - Kinder, die mit beiden Händen agieren!

Ich würde auf alle Fälle das Gespräch suchen, alleine schon um zu erfahren wie der Kindergarten mit dem Thema Linkshändigkeit (und auch Wechsel im Handgebrauch) umgeht.

Hilfsmittel für Linkshänder:

gibt es eine Menge:

Anspitzer, Lineal, Schere, sogar Hefte, entsprechende Schreibtischunterlage für LH, Bleistift, Füller....

Schäler für Obst, Messer, Dosenöffner....

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Wikipedia weis auch nicht alles!

Und ganz so einfach ist es nicht! - Die Linkshändigkeit hat sehr viel  Auswirkung auf das Gehirn. 

Und wenn man davon ausgeht, dass viele Linkshänder früher und leider oft auch heute noch umgeschult wurden bzw. werden, kann man getrost davon ausgehen, dass sie auch mit gesonderten Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Es gibt fast genauso viel Linkshänder wie Rechtshänder, nur ist das - bedingt durch Umschulungen -  nicht so bekannt. Darunter gibt es auch viele berühmte Menschen (Erstes Deutsches Beratungszentrum für Linkshänder, Dr. Barbara Sattler)

Den ein Eingriff auf die Händigkeit ist auch ein Eingriff ins Gehirn! Von Konzentrationsmangel bis Aggressivität gibt es eine große Liste mit möglichen Schwierigkeiten, die man nicht unberücksichtigt lassen sollte.



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Ich denke schon, dass auch heute Linkshänder zum Teil noch benachteiligt sind. Nicht zuletzt deshalb, weil eben viele Maschinen etc. für Rechtshänder ausgelegt sind.


Vor allem aber trifft es diejenigen Kinder, die sich Ihre Händigkeit bei uns Erwachsenen abgeschaut haben, jedoch auch vieles mit Links erledigen. Linkshändige Kinder sind oft haben dafür ein besonderes Talent. (s. Dr. B. Sattler, Erstes Deutsches Beratungs- und Informationszentrum für Linkshänder)


Diese Kinder werden auch heute meist immer noch zum Umgang mit der richtigen Hand animiert, da die meisten Erzieherinnen, Lehrer und Ergotherapeuten, ganz zu Schweigen von den betroffenen Eltern, nichts von diesem Umstand wissen.


Auch unser Kind war davon betroffen. Da mir aber aufgefallen ist, dass es beidhändig arbeitet und ich es dann genauer beobachtet habe konnte dem gegengesteuert werden.


Nachdem ich das testen lies, durfte es mit der linken Hand im KiGa mahlen und schneiden, das hat natürlich einigen Kampf gekostet.

Wichtig daran ist, dass man alles, was man über längere Zeit tut (z. B. Schreiben), mit seiner „Richtigen Hand“ tut, da es  Auswirkungen auf das Gehirn hat (Agressivität, Gedächtnis- und Konzentrationsschwächen u. v. m. - mehr dazu auch in meinen bisherigen Antworten)!“

Auch mit der Lehrerin in der Grundschule, die konnte das gar nicht ab, aber er durfte mit der Linken das Schreiben lernen. Nur in Handarbeit wurde nicht geholfen, da die Lehrkraft nicht wusste wie sie es umsetzen soll.

Heute agiert unser Kind beidhändig und kommt damit ganz gut zurecht.

Gruß

Skyhope

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Hallo cocchiara,

ich finde KariYagamie1 hat schon recht, dass da u. U. auch was im KiGa sein könnte, was das Kind stört! 

Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass Kinder in diesem Alter durch das Spielen… oft wirklich so abgelenkt sind, dass sie gar nicht merken, dass sie auf´s WC gehen sollten.

Auch ich habe im KiGa gearbeitet.
Normalerweise ist eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin in der Gruppe. Selbst wenn sich zwei Gruppen eine Kinderpflegerin teilen, ist es möglich, dass die Erz. oder die Kipfl. mit dem Kind zur Toilette gehen, auch wenn dies ein Mehraufwand ist.

Mindestens aber kann die Erz. dein Kind zum WC schicken, möglichst mit einem anderen Kind, auch wenn das für sie eine Weile bedeutet, dass sie sich deshalb Gedanken machen muss. 

Sollte ein weiteres Gespräch mit der Erzieherin nichts bringen, wäre es sinnvoll, wenn du dich an die Kindergartenleiterin wenden würdest.

Außerdem kannst du mit viel Geduld versuchen, deinem Töchterchen begreiflich zu machen, dass ihr Toilettengehen auch im KiGa erwünscht ist. 

Und bitte nicht vergessen, sie dann gebührend dafür zu loben, wenn sie es dann das erste mal (und auch noch ein paarmal mehr…) geschafft hat.

Gib ihr doch auch die Ersatzwäsche mal selber in die Hand bzw. sage ihr, dass sie da und da zu finden ist. Auch dies ist schon ein kleiner Ansporn in die richtige Richtung.

Und bitte nicht schimpfen, wenn es nicht gleich klappt – dies gilt übrigens auch für die Erzieherin, denn wenn die schimpft, dann ist das alles andere als ein Anreiz für dein Kind. Mach ihr das gegebenenfalls klar.

Hast du mit deiner Tochter schon mal über dieses Thema geredet? – Mein Kind hätte mir durch vorsichtiges, ggf. auch mehrmaliges nachfragen mitgeteilt, wenn da was gewesen wäre.

Ich wünsche dir viel Erfolg, Kraft und Ausdauer!

Skyhope62

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Dringend Hilfe, spezieller Fall Kind psychisch krank?

Hallo,

derzeitige Situation: Kind 14 Jahre hat viele psychische Probleme (Selbstmordged., Depression, schwul, sein, Schlafstörung, Konzentrationsstörung,...) - seit 1 Jahr in 1x wöchentlicher Behandlung. Vater hat sich 14 Jahre nicht gekümmert, will nun geteiltes Sorgerecht anfechten und das Kind bei ihm lebt. Nichtleibliche-Oma will das Kind ebenfalls eher bei sich als bei Mutter (hatte vor Jahren schon versucht das Kind zu sich zu holen)

Vor 3 Wochen hat Kind einen Koffer gepackt ist zum Vater gezogen (hat dort zum rauchen, trinken angefangen) dieser hatte das Kind nach 3 Tagen zur Oma gebracht und zur Mutter gemeint er schaffe das nicht. Seitdem pendelt Kind zwischen Papa und Oma - kaum Regeln dabei z.B. während der Schulzeit um Mitternacht ins Bett gehen.

Jugendamt wurde eingeschaltet um Hilfe für Mutter die natürlich das Kind wieder bei sich will. Gab eine große Runde mit Jugendamt, Psychologe, Mutter Kind und Oma. Kind soll eine Therapie machen. Klinikgespräch ergab das es dringend sei und stationär wg der vielen Probleme. Vater und Oma sind gegen Aufenthalt einer Klinik und beeinflussen auch das Kind. Jugendamt sagt man muss reden und er könne bis zu einer Entscheidung ja bei der Oma leben. Die beiden sowie der Psychologe sind nun heute zum Entschluss bekommen dem Kind gehe es besser und es gäbe keine Probleme mehr.

Was ist nun wenn Mutter (alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht) das Kind einfach wieder zu sich holt (Kind wurde nie geschlagen oder sonstiges - eher zu verwöhnt, hatte nur ein Paar Regeln wie zB Pünktlichkeit zu befolgen)? Das Recht ist auf ihrer Seite doch? Was wenn das Kind sich weigert mitzukommen - kann man es einweisen lassen wenn es droht davon zu laufen oder sich was antut?

Bitte um Hilfe, Danke vorab.

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Hallo christian130585,

leider wird insgesamt die Geschichte sehr verworren erzählt, nicht zuletzt vom zeitlichen Ablauf her.

Gut, man will vermutlich auch nicht alles erzählen, zumal es so aussieht, als wenn alles sehr komplex ist - das ist nachvollziehbar! 

Leider bin ich kein Fachmann, aber wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht und die Aufenthaltsbestimmung hat, dann liegt das Recht auf ihrer Seite. Ob der Junge nun will oder nicht, ist eine andere Sache, aber er steckt noch voll in der Pupertät und es geht allein um das Kindeswohl! - Das heißt, notfalls auch gegen seinen Willen!

Am besten versucht Ihr mit weiteren Einrichtungen Kontakt aufzunehmen, z. B. www.kinderschutz.bayern.de

Versucht, Kontakt mit einem Sozialpädagogen aufzunehmen - Gibt es an der Schule Eures Kindes evtl. eine/n Sozialpädagogen/in?

Es gibt auch unabhängige Sozialpädagogen, übers Internet zu finden! – Ob es für Euch das richtige ist, könnt nur Ihr entscheiden, denn Ihr kennt die Situation am besten!

Oder:

http://www.buendnis-depression.de/depression/kinder-und-jugendliche.php

Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.: Kinder und Jugendliche

Einfach mal im Internet stöbern.

Notfall könnt ihr einen Anwalt für Familienrecht einschalten. – Wenn es um das liebe Geld geht, gibt es auch die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe!

andere, evtl. hilfreiche Seiten: http://www.123recht.net/Gemeinsames-Sorgerecht-wird-missachtet-\_\_f486829.html

www.123recht.net Forum Familienrecht Gemeinsames Sorgerecht wird missachtet

http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=126034.html

Ich habe vorhin folgendes in die Googel-Suche eingegeben:„vater will das kind an die sorgeberechtigte mutter nicht herausgeben“ – Da erscheint so einiges….

Hier auf dieser Seite werdet Ihr vermutlich nur durch Zufall Hilfe finden. 

Denn „kluge“ halbgare Meinungen anderer sind nicht unbedingt hilfreich.

Und bitte, behaltet trotz allem das Kindeswohl im Auge.

Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Ausdauer!

SkyHope62

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Hallo sissy2302,

gut, du hast ihr ja jetzt schon Hausarrest gegeben, die Zeit ziehe am Besten auch durch. 
Aber ohne Freunde! 

- Ob du ihr jetzt noch das Handy / PC entziehst, wäre zu überlegen...

Auf alle Fälle, auch wenn es nicht ganz einfach ist, geh mit ihr zu diesem Laden - diese Peinlichkeit wird auch sie emfpfinden, vor allem wenn sie evtl. da auch nochmal zum Einkaufen hin muss!

Evtl. kann sie da ja mal als "Ausgleich" die Regale einräumen etc. - wenn der Inhaber damit einverstanden ist.Oder sie zahlt die gestohlene Ware mit ihrem Taschengeld ab.

Vor allem, rede mit deiner Tochter über dieses Geschehnis und frag sie warum sie das getan hat.


Sprich darüber (ich-Form) dass es dich verletzt hat...

Viel Glück!

SkyHope 62

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Hallo,

ich finde die Antwort von Dahica sehr hilfreich.

Zudem ist der Tipp, die Tür nur für ein paar Sekunden zu schließen und diese Türschließ-Phasen langsam zu verlängern bis die 5 Minuten und später noch mehr Zeit erreicht sind, sehr sinnvoll.

Kennst du das "Traumfresserchen" von Michael Ende? - Es frißt Träume des Kindes.
Meinen hat das Buch dazu auch sehr geholfen: 

Traumfresserchen, Traumfresserchen!

Komm mit dem Hornmesserchen!

Komm mit dem Glasgäbelchen!

Sperr auf dein Schnapp-Schnäbelchen!

Träume, die schrecken das Kind,

die lass dir schmecken geschwind!

Aber die schönen, die guten sind mein,drum lass sie sein!

Traumfresserchen, Traumfresserchen,

dich lad ich ein!
                                                 von Michael Ende, 1978

Liebe Grüße und ganz viel Kraft!

Skyhope62

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Linkshändig, rechtshändig, beidhändig begabt doch nicht gut?

Hi, öh...ich habe da irgendwie ein Problem und zwar bin ich vor kurzem auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht umtrainierter Linkshänder bin, denn ich habe früher das J spiegelverkehrt geschrieben und meine Schrift war grauenvoll! Sie sah in der Grundschue aus, wie ein rechtshänder, der mit links schreibt. Außerdem, als ich links und rechts zu unterscheiden gelernt habe, da haben mir alle immer gesagt, dass rechts die Hand ist mit der ich schreibe. "Ja, äh...mit welcher Hand schreibe ich denn?" Aber so genau weiß ich das nicht mehr. Ich habe keine Legasthenie, aber dafür extrem ADHS und Aufmerksamkeitsprobleme und solche Dinge halt, die auch oft bei Leuten auftreten, die umtrainiert wurden.

Deshalb mache ich jetzt verschiedene Übungen, weil ich beidhändig begabt sein möchte. Ich schreibe öfters mit der linken Hand. Natürlich bin ich darin nicht so gut, wie mit der rechten, aber eigentlich klappt es richtig gut. Wenn ich langsam schreibe, dann sieht meine linkshändige Schrift ganz normal aus. Auch beim Klavierspielen habe ich jetzt angefangen parallel mit gleichen Händen das gleiche zu spielen und außerdem das gleiche nur halt nicht parallel sondern spiegelverkehrt und außerdem spiele ich mit den Händen überkreuzt ( also linke Hand spielt den Part der rechten und umgekehrt). Und außerdem schreibe ich nicht nur mit links ganz normal, sondern auch manchmal von rechts nach links, und dabei drehe ich alle Buchstaben um, sodass der Text am Ende dann spiegelverkehrt dasteht.

Es heißt, dass umtrainierte Linkshänder wieder anfangen sollten mit links zu schreiben.

Aber woher weiß ich, ob ich wirklich Linkshänder bin? Ich mache für gewöhnlich die meisten Dinge mit rechts, also eigentlich alle. Ich darf doch nicht auf einmal anfangen mich umzutrainieren, wenn ich in Wahrheit gar nicht linkshändig bin.

Ich dachte mir, okay, dann werde ich halt jetzt einfach mal beidhändig begabt. Das ist kein Problem, es klappt eigentlich ganz prima. Ich habe auch mal die Maus vom Computer nach links gestellt.

Aber jetzt lese ich im Internet, dass es gar nicht so gut ist beidhändig begabt zu sein. Wie jetzt? Soll ich etwa wieder damit aufhören? Nicht dass ich da jetzt etwas total falsch mache!

Ich habe auf einmal irgendwie Angst bekommen, weil es heißt, dass es viele Probleme bei so etwas geben kann, also bei Beidhändigkeit oder Umtrainierung der Händigkeit, es sei denn man tut sich sozusagen umumprogrammieren, also wieder so, dass es richtig ist.

Aber wenn ich jetzt doch Rechtshänderin bin, dann müsste ich ja jetzt eigentlich Rechtshänderin bleiben, oder? Aber das will ich gar nicht! Die rechte Gehirnhälfte ist doch die stärkere, Linkshänder sind oft viel begabter. Ich will also Linkshänderin sein.

Was soll ich machen? Soll bei rechts bleiben? Mich umtrainieren? Weiter mit meinen Übungen zur Beidhändigkeit machen? Ist es wirklich so verkehrt beidhändig begabt zu sein? Irgendwie herausfinden, was ich jetzt tatsächlich bin?

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Hallo,

es kann schon sein, dass du Linkshänder bist, dies hat laut
Dr. Johanna Barbara Sattler (http://www.linkshaender-beratung.de/)

jedoch nicht unbedingt etwas mit der Füßigkeit zutun!

Näheres erfährst Du unter o. g. Internetadresse.

Eine kurze Zusammenfassung: http://www.linkshaender-beratung.de/deutsch/Praxisergo.htm

Ansonsten habe ich bei mir hier im GuteFrage-net über Linkshändigkeit geschrieben, u. a. :  https://www.gutefrage.net/nutzer/SkyHope62/antworten/hilfreichste/1

Meinem Sohn konnte ich über die Seite von Dr. Barbara Sattler helfen!

Gruß

SkyHope62

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Hallo,wenn genügend Platz da ist, spricht nichts dagegen, dass euer Kind bei euch im Schlafzimmer ist.

Bei meinen stand die Wiege so lange wie möglich neben uns – in diesem Fall konnten die Kinder nicht in unser Bett, aber es hat genügte, kurz Händchen zu halten bzw. kurz beruhigend auf sie einzusprechen. Dazu musste ich nicht aufstehen und konnte dann gleich weiterschlafen.
Das geht natürlich auch mit einem Bettchen – wenn man dies möchte, kann das Gitter auf einer Seite weg bleiben – so kann das Kind ins große Bett – aber dann würde ich es konsequent nach kurzer Zeit wieder in sein Bettchen legen.

Wir haben dann etwa im Alter von 8 Monaten jeweils damit angefangen, das Kind mittags im Kinderzimmer schlafen zu lassen. Später dann auch in der Nacht.
Wenn es geweint hat ging einer von uns kurz hin, hat es beruhigt und dann haben sie (– mit dem Daumen im Mund – ) weiter geschlafen.

Am besten ist es (auch Mittags) eine kurze Geschichte zu erzählen, ein Schlaf-Lied zu singen oder sonst ein Ritual durchzuführen – das gibt dem Kind auch Sicherheit.
Mehr wie zwischen 3  und 8 mal würde ich das aber nicht machen.
Die Abstände hierfür haben wir dann verlängert. Und irgendwann mussten wir gar nicht mehr hin. 

Evtl. mal von Gang aus kurz mit dem Kind sprechen – damit es hört, dass man da ist. Gegebenenfalls auch ein Nachtlicht brennen lassen.

Abends zu füttern ist einen Versuch wert – wenn es die Brust zur Beruhigung braucht, spricht ja nichts dagegen, dies anschließend zu tun – wenn dir dabei wohler ist.

Setz dich nicht unter Druck und lass Dir nichts einreden. Du bist die Mutter und hast ein Gefühl dafür entwickelt, was dein Kind braucht! 

Ich habe damals auch nichts davon gehalten unsere Kinder schreien zu lassen – so kann es nämlich kein Urvertrauen aufbauen.

Viel Erfolg und alles Gute

SkyHope 62

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ADS ADHS - Tipps Welche spiele zu Hause?

Mein Sohn war schon immer etwas langsamer als andere, aber das hat mich nie gestoert er durfte immer alles was er will , er war ja immer so lieb artig und perfekt, da war nichts böses!

Jetzt ist er in der 1. Klasse und er ist der Langsamste, ist zwar intelligent, aber er träumt den ganzen Tag. Kinder interessieren ihn auch nicht wirklich... immer die 2 gleichen Kids. Nach 5 Monaten ist der Lehrerin mal eingefallen uns das mitzuteilen. Ich hatte gedacht - im Test Null Fehler und immer schnell mit den Hausies fertig, muss ja wohl alles OK sein. Nun sagte sie mir, er schafft es wahrscheinlich nicht durch die 2. Klasse.Ich bin total im Schock und hab auch Angst zum Arzt zu gehen, Ergo Therapie war letztes mal voll der Reinfall. Und es ist ja klar dass die Ärzte ihn gleich mit ADS diagnostizieren hat ja heute jeder... (sorry aber die Ärzte machen sich es heute echt leicht und ich kann zu 10 Ärzten gehen und jeder hat eine andere Theorie und ich such mir dann die Beste aus)

Wir haben nun selber intensiv mit ihm gearbeitet an der Sitzhaltung und Stifthaltung (er kann es aber man muss ihn ständig erinnern) Habt ihr Tipps welche Spiele ich mit ihm spielen kann ? Ich finde nichts konkretes im Internet.Ich werde meinem Kind KEINE Medikamente geben. Ich möchte das erst mal selber probieren. Ich war mir nicht im klaren wie schlimm das alles ist. Bevor ADHS zur Mode wurde haben das unsere "Vorfahren " ja auch selber hinbekommen. Spielkonsolen und der Ganze Müll wurde abgeschafft. Es ist schon etwas besser geworden (in 2 Wochen) Wir haben immer geschimpft und das war total falsch ... Für mich bricht eine Welt zusammen und ich fühle mich als hab ich als Mutter total versagt!

Hat hier jemand eine aehnliche Situation und kann mir Ratschläge und bestenfalls Erfolgsgeschichten mitteilen? Vielen Dank schonmal!

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Hallo Busymom,

du schreibst hier leider nicht, was genau der Lehrerin
aufgefallen ist.

Aus deinem Text meine ich herauszulesen, dass er vermutlich
ein ADS-Träumerchen ist. Das war auch bei unserem Kind so.

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-Störung, wenn auch leichterer
Art kann aber auch einer Lese-Rechtschreibstörung bzw. einer
Lese-Rechtschreibschwäche zu Grunde liegen.

Unser Kind hatte eine LRS-Störung. Damals wurde in der PTE
(Pädagogisch-therapeutische Einrichtung) bei ihm festgestellt, dass er immer
nur 3-4 Buchstaben auf einmal erkennt - d. h. wenn es z B. Wörter mit größeren
Silben gab, konnte es dies schon nicht mehr lesen.

Dazu haben Sie mit ihm auch an seiner Aufmerksamkeit
gearbeitet und es ist alles besser geworden.

Die eine oder andere Ergotherapie hat nicht so viel
gebracht, zumal unser Kind auch ein sich selbst umgeschulter Linkshänder
war.  Da muss man erst mal drauf kommen
und die Ergo-Therapeutin hat dies nicht erkannt!

Nachdem wir in der Linkshänderberatung waren hat es mit der
linken Hand schreiben gelernt. Die Aggressivität bzw.  impulshafte Ausbrüche gingen bald darauf
zurück - allerdings ist es auch heute noch beidhändig.

Auch diese Tatsache hat bei unserem Kind bewirkt, dass es
nicht gerne gelernt hat.

Heute kann es passabel lesen, braucht aber immer noch viel
Zeit. Die Verträumtheit bleibt, wenn auch abgemildert.

Gespielt haben sie damals mit ihm Memory und sogenannte
Aufmerkamkeitsspiele (hauptsächlich in der PTE).

In der ERGO haben sie es mit verschiedenen Instrumenten
spielen lassen und auch das Bällebad (Such-Spiele) haben unserem Kind geholfen.

Aber ganz wichtig! - zu deiner Entlastung solltest du mit
ihm Tatsächlich zum Arzt/Therapeuten gehen. Denn du bist viel zu sehr in das
Ganze involviert und das merkt dein Kind auch!

Gerade bei einem Träumerchen schadet z. B. eine
Verhaltenstherapie oder auch eine Familientherapie auf keinen Fall.

Allerdings, die richtige zu finden ist nicht einfach. Auch
wir mussten damals den Ergo-Therapeuten wechseln.

Mir fällt gerade ein, dass eine sog. ganzheitliche
Ergotherapie mit ihm auch viel Bewegungsspiele gemacht hat (Trampolin,
Hüpfspiele und was weiß ich sonst noch - ist schon zu lange her!) - Ich weiß
nur noch, dass ihm das ganz gut getan hat.

Gelernt hat unser Kind auch oft im Gehen! - so konnte es
sich z. B. Gedichte etc. besser merken.

Viel Erfolg!

Falls du noch Fragen hast, kannst du gerne mit mir Kontakt
aufnehmen.

LG

SkyHope 62

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