Ja, es gibt dazu sogar auf Youtube eine Anleitung. Bei mittellangen Haaren sollte die ganz gut funktionieren.

https://youtube.com/watch?v=9cNaviES_G0

Ich hoffe, das klappt bei Dir!

Wegen des Kleides kannst Du mich auch gern kontaktieren, ich mache die seit Langem beruflich... :)

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Stretchsamt sieht von der Gleichmässigkeit des Flors eher aus wie Baumwollsamt. 

Das liegt daran, dass bei Stretchsamt der Flor nicht unregelmässig flachgepresst wird wie beim Pannesamt.

Allerdings glänzt der Stoff sehr viel mehr als BW-Samt, das liegt daran, dass er im Normalfall aus Polyester ist.

Er hat also sowohl etwas vom Baumwollsamt (gleichmässig aufrechter Flor), als auch vom Pannesamt (glänzend).

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Ich würde Dir auch als Anfang einen Nähkurs empfehlen. Schau Dich doch mal in Deiner Nähe um, ob da jemand oder eine Organisation wie die VHS oder das Haus der Familie etc. Nähkurse anbietet.

Es ist einfacher, jemanden direkt wegen Problemen fragen zu können, und alles gezeigt zu bekommen, als sich alles mühsam selber beizubringen. Nähbücher können unterstützen, aber bei konkreten Fragen sind sie manchmal nicht hilfreich.

Zusätzlich hat man bei einem Nähkurs viele Gleichgesinnte um sich, die dasselbe Ziel verfolgen, nämlich, hobbymässig nähen zu lernen. Das macht dann auch mehr Spass, als alleine zuhause vor sich hinzufriemeln. (Obwohl mir persönlich gerade das alleine arbeiten sehr viel Spass macht, aber ich kann ja auch schon nähen.)

Wenn Du dann die ersten Teile genäht hast, kannst Du vielleicht noch einen Fortgeschrittenenkurs besuchen. 

Ich habe vor Jahrzehnten genau so angefangen, erstmal einen Anfängerkurs gemacht, und dann bin ich mit einem speziellen Projekt (dem Entwurf meines Abiballkleides) zu einem Fortgeschrittenenkurs gegangen, und habe es in diesem Rahmen angefertigt.

Heute entwerfe und fertige ich professionell Brautkleider im historischen Stil - allerdings liegt dazwischen auch unter Anderem ein abgeschlossenes Studium in Kostümdesign, das Wissen und Können kommt also nicht von ungefähr.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spass bei Deinem neuen Hobby! Es ist ein äusserst kreativer, beglückender Bereich, der Dir viele neue Möglichkeiten eröffnet!

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Ich stelle es mir auf jeden Fall sehr schlicht vor. Vielleicht einfach das "beste" Kleid, was die Frau hat?

Aber es wird auch da Unterschiede geben, je nach Gegend und je nach Auslegung der Prinzipien, die die jeweilige Ortschaft hat, in der die Frau wohnt. Daher glaube ich, dass es kein "typisches" Hochzeitskleid der Amish gibt.

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Die Kleider von Stella di Libero finde ich total klasse - obwohl ich selber Brautkleider designe, bin ich da fast immer am Schmachten.

Leider kann ich Dir auch nicht genau sagen, wo Du nach Preisen dieser Kleider fragen kannst, mir fallen da nur Brautmodenzeitschriften ein, in denen eventuell Adressen mit Anbietern in Deutschland zu finden sind. Bei diesen könntest Du dann nach Preisen fragen.

Rein fachlich schätzen würde ich diese Kreationen in einen Preisbereich von mehreren Tausend Euro, vielleicht so ab 3000 bis 7000 Euro, da sie wirklich extremst aufwendig sind. Zumindest würde bei mir eine ähnliche Anfertigung in diesem Preisbereich liegen, aber ich fertige auch ausschliesslich Einzelstücke auf Maß an.

Wenn Du die tatsächlichen Preisspannen noch rausfindest, dann schreib hier mal davon, würde mich sehr interessieren, ob ich mit meiner Schätzung Recht hatte!

Viel Erfolg auf jeden Fall bei der Suche, und wenn alles nichts nützt, dann wende Dich gerne an mich wegen der Anfertigung eines von diesem Stil inspirierten Kleides.

LG von Evelyn von  tagtraumkleider.de

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Hallo Mika,

für den Fall, dass Du zwischenzeitlich noch nichts gefunden hast an Fertigschnitten, kann ich Dir auch gerne einen Mass-Schnitt auf Auftrag anfertigen. Schau einfach mal auf meine Website www.tagtraumkleider.de, und schick mir eine Mail, wenn Du Interesse hast.

Allerdings sind Mass-Schnittmuster natürlich wesentlich teurer als Normgrössenschnitte.

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Ich weiss, es ist schon schier ewig her, dass die Frage gestellt wurde, ich möchte hier auch nur mal ganz kurz einwerfen, dass es zwei unterschiedliche Methoden gibt, um zu einem Schnittmuster zu kommen: 

Zum Einen die Abformmethode, die hier ein wenig von Patpat vorgestellt wurde. Dabei geht man vom bereits vorhandenem 3D-Objekt, bei Kleidungsschnitten also dem menschlichen Körper, aus, und nähert sich dem endgültigen Schnitt durch Abformen mittels Stoff sehr direkt und ohne mühseliges Berechnen / Zeichnen. Es ist daher eine sehr intuitive Möglichkeit, zu einem Schnitt zu kommen, setzt aber voraus, dass man direkt am Körper abformen kann, der einzukleidende Mensch also vor Ort ist, stillhält, und nicht die Geduld verliert.

Zum Anderen gibt es die technische Herangehensweise, das ist das Schnittzeichnen.

Hierfür gibt es, wie ja in der Fragestellung auch erwähnt wurde, verschiedene Bücher, die dies vermitteln können. Es ist eine sehr trockene, technische Angelegenheit, und die Bücher sind manchmal nicht leicht verständlich und leider teuer, da hier Fachwissen drin steckt.

Sich dieses selbst anzueignen, ohne jemanden zu haben, der einem das eine oder andere aus dem Buch auch mal erklärt, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Der Vorteil dieser Methode ist aber die Reproduzierbarkeit, und die Anwendbarkeit auf alle möglichen Kleidungsstücke, sobald man das zugrundeliegende Prinzip verstanden hat. Für das Anfertigen eines Schnittes benötigt man dann nur noch einige wichtige Masse des Einzukleidenden, und kann alle nur denkbaren Variationen eines Stückes auf dem Papier erschaffen, und das Papierschnittmuster dann auf den Stoff legen und zuschneiden.

Ich kenne und mag beide Methoden, denn sie bieten beide ihre Vorteile. Welche für den jeweiligen Anwender am Besten geeignet ist, kann man aber nur durch Ausprobieren herausfinden.

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Also, "Ich entschuldige dies" ist ganz übel. Das bedeutet ja nur, dass Du Dir selber vergibst.

Da müsste stehen "Ich bitte um Entschuldigung."

Insgesamt würde ich das viel kürzer halten, einen Anhang zu vergessen, kann ja jedem mal passieren. Also kein grosses Gedöns darum machen.

Einfach nur "Ich bitte um Entschuldigung, ich habe in meiner ersten Mail leider versehentlich die Bewerbungsunterlagen nicht angehängt, daher reiche ich diese hiermit nach."

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Ist zwar schon ewig her, Deine Frage, aber mir fällt da spontan ein, auf Dawanda nach jemandem zu suchen, der selber gute handwerkliche Stofftiere anfertigt, also ohnehin Einzelstücke macht. 

Diese Person bzw. Personen würde ich dann mal kontaktieren mit Deiner Fragestellung. 

Da wird es sicher jemanden geben, der das machen kann, wenn es natürlich auch nie eIne 100% ig genaue Kopie sein wird, weil die Materialien andere sind, das Schnittmuster nicht so exakt abgenommen werden kann bei einem bereits geformten Plüschtier, etc.

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Da kommt einiges an Stoff zusammen, je nachdem, welchen Stoff Du nimmst, brauchst Du eventuell auch noch einen Innenstoff bzw. Futter, damit das Kleid nicht transparent wird, etc.

Aussenstoff ca. 9 bis 10 Meter, und eventuell halt dasselbe nochmal als Innenstoff.

Vom Schnitt her ist das nicht schwer umzusetzen, zumal, wenn Du Hilfe hast.

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Es gibt glaube ich nur noch sehr wenige Färbereien in Deutschland. Ob da eine in Göttingen ist, wage ich zu bezweifeln...

Googel doch mal direkt nach dem Stichwort "Färberei" oder "Brautkleid färben lassen". Wäre aber wie gesagt, reines Glück, wenn da was in Göttingen dabei ist.

Wenn Du Dich traust, könntest Du ein Kleid aus Wildseide auch selber färben. Könnte allerdings sein, dass es einläuft oder die Struktur des Stoffes sich verändert.

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Brautkleider zu designen ist eine Unterkategorie von Modedesign.

Du kannst also entweder die Sache von Grund auf angehen, und eine Schneiderausbildung machen, und dann noch eventuell eine Meisterschule besuchen, und Dich dann an einer Hochschule für Modedesign bewerben - oder ganz direkt versuchen, einen der begehrten Studienplätze an einer Hochschule zu erhalten.

Aber empfehlen würde ich Dir, auf jeden Fall erstmal in den Beruf reinzuschnuppern durch ein Praktikum. Was nützt es Dir, wenn Du erst in der sehr viel späteren Berufspraxis merkst, dass der Job gar nichts für Dich ist, weil Du Dir totale Illusionen davon gemacht hast?

Ich bin selber als Designerin tätig, und meine Hauptkundschaft sind Bräute, die bei mir ihre Brautkleider in Auftrag geben. Bis zu meiner Selbständigkeit war es aber ein sehr langer, steiniger Weg - und ich würde ihn nicht jedem empfehlen, vor Allem nicht Jemandem, der noch gar keinen Praxiseinblick in das Berufsfeld hatte, und sich sehr idealisierte Vorstellungen davon macht.

Wenn Du Dich mal im Netz umschaust, wirst Du auch schon sehr schnell merken, dass die meisten Damen, die sich nach Brautkleidern umschauen, nur absolute Billigschnäppchen haben möchten, die bei den Wunsch-Preisen leider nur aus China und anderen Niedrigstlohnländern kommen können. Es ist halt die Frage, ob Du wirklich in so einer hart umkämpften Branche arbeiten möchtest, denn wenn Du nicht komplett alles selber machst, bedeutet es, dass Du auch andere Leute ausbeuten musst. Und selbst, wenn Du alles eigenständig machst vom Design bis zur Fertigstellung, heisst das leider noch lange nicht automatisch, dass Du auch die Preise dafür gezahlt bekommst, die Du zum Leben eigentlich bräuchtest. Zusätzlich gibt es Auftragseinbrüche, die unvorhersehbar sind, Ärger mit Bridezillas (Ohja, Bräute ticken anders!), Schwierigkeiten mit der Zahlungsmoral der Kundinnen etc., etc.

Also insgesamt: Ein Beruf, der wahrlich kein Zuckerschlecken ist, und nur von Ferne wie ein Traumjob aussieht.

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Hallo Moeps,

ich habe selber Kostümdesign studiert (an der FH Hannover), daher spreche ich aus Erfahrung. :)

Wenn Du wirklich etwas im Bereich Film, Theater oder Fernsehen machen möchtest, dann wähle auch Kostümbild / Kostümdesign als Studienausrichtung.

Du kannst zwar auch Modedesign studieren und damit an dasselbe Ziel gelangen (an der Fh Hannover liefen diese beiden Studiengänge im Grundstudium ohnehin fast immer gemeinsam), aber die Ausrichtung ist hier ganz klar die Industrie. Und wenn das nicht Deine Vorstellung von Deiner späteren Tätigkeit ist, dann ist es dadurch auch ganz klar ein unpassendes Studium.

Vorteil, wenn Du Dich für Modedesign bewirbst, ist aber ganz klar, dass Du wesentlich mehr Auswahl an Hochschulen hast. Dadurch gibt es wiederum mehr Studienplätze, und so hast Du mit einer Bewerbungsmappe mit künstlerischen Eigenarbeiten auch mehr Chancen, einen Studienplatz zu ergattern.

Als ich anfing, Kostümdesign zu studieren, gab es bei der FH Hannover gerade mal 4 Studienplätze in diesem Studiengang. Damals bewarben sich rund 120 Leute mit einer Mappe für einen dieser 4 Plätze. Die Chancen waren also schon damals recht gering. Inzwischen ist Kostümdesign beliebter geworden (auch durch die vielen Kostümfilme der vergangenen Jahre), so dass sich sicherlich wesentlich mehr Leute darum bewerben.

Bei uns waren die Vorbildungen sehr unterschiedlich. Zwei hatten eine Schneiderausbildung, eine war Schneidermeisterin und ich hatte zwei sehr lange Praktika an Theatern absolviert. Ein 6-monatiges Praktikum in einem einschlägigen Betrieb war aber ohnehin Pflicht für alle, und das würde ich Dir auch als Allererstes ans Herz legen:

Mach ein Praktikum in dem Bereich, in dem Du später arbeiten möchtest! Und zwar ein mehrmonatiges, weil Du nur so tatsächlich etwas über Dein Berufsfeld erfährst.

Also, wenn Du zum Film willst: Berwirb Dich um ein Praktikum beim Film! Wenn Du später am Theater arbeiten willst: Frag beim Theater an.

Und ein weiterer Vorteil eines Praktikums ist, dass Du gleich die richtigen Leute kennenlernst. Nur die Leute, die den Beruf auch ausüben, können Dir weiterhelfen und Dir etwas darüber erzählen, und Du kannst auch während des Studiums vielleicht die eine oder andere Assistenz / Hospitanz machen, um den Bezug zur Praxis nicht zu verlieren - und vor Allem auch, um weiterhin einen Fuß in der Tür zu haben, und Deinen Namen und Dein Talent nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wenn Du viel Glück hast, und Dich schon während des Praktikums engagiert und talentiert zeigst, eröffnet sich vielleicht für Dich auch der direkte Weg, in den Beruf einzusteigen ohne ein vorheriges Studium. Auch deshalb: Unbedingt ein Praktikum machen! Gerade während meiner Zeit am Theater habe ich mehrfach erlebt, dass jemand aus einem artfremden Beruf als totaler Quereinsteiger in einem künstlerischen Theaterberuf angenommen wurde - und zwar ausschliesslich über Assistenzen und Praktika!

Wenn Du, wie ich, doch lieber ein Studium als Grundlage haben möchtest, dann besuch auch mal die Studien/Mappenberatung an der Schule Deiner Wahl. Zeig denen, was Du in Deine Mappe tun willst, und hör Dir genau die Ratschläge an. Du kannst natürlich auch einen Mappenkurs an einer VHS belegen, diese sind aber je nach Kursleiter sehr unterschiedlich, und mit Sicherheit nicht auf Kostümbild zugeschnitten.

Achja: Wenn Deine Mappe angenommen wird, heisst das bei den staatlichen Hochschulen noch nicht, dass Du auch einen Studienplatz hast. Du musst erst eine praktische Prüfung machen, und ein mündliches Kolloquium hinter Dich bringen. An der FH Hannover war das so, dass die Gesamtpunktzahl aus Mappenbewertung, Prüfung und Kolloquium zusammengezählt wurde (Höchstpunktzahl war 15), und danach die Studienplätze vergeben wurden. Also z.B. hat einer 10, zwei andere 8, und eine andere 6 Punkte erreicht. Bei 4 Studienplatzen erhalten alle einen Platz.

Aber: Wenn mehr als 4 Leute eine Punktzahl erreichen, die ihnen einen Studienplatz ermöglicht, dann bedeutet das, man hat automatisch Wartesemester, wenn man die geringere Punktzahl hat.

Auch möglich: Es gibt weniger als 4 Leute, die überhaupt Punkte bekommen. Dann besteht das Semester aus weniger Studenten. War z.B. in einem Semester unter mit der Fall. Da gab es nur zwei Studentinnen. Bei uns gab es dann später sogar teilweise 6, weil einige noch von Modedesign zu Kostümdesign gewechselt sind, und andere wiederum aufgehört haben mit dem Studium.

Wie auch immer Du Dich entscheidest: Viel Glück auf diesem steinigen Weg wünsche ich Dir!

Ich habe mich vor fast zehn Jahren selbständig gemacht, weil ich lieber alleine arbeite, und nicht weiter am Theater tätig sein wollte, und bin damit sehr glücklich.

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Ist zwar schon länger her Deine Frage, aber bei mir kosten die maßgefertigten Brautkleider zwischen ca. 500 bis über 2000 Euro - das kommt sehr auf's Modell (Schnitt) an, aber auch auf die verwendeten Materialien und, ganz wichtig für die Arbeitszeit, auf die gewünschten Details. Denn die Detailarbeit ist das, was die Hauptarbeitszeit ausmacht. Ein schlichtes Brautkleid ist daher fast immer günstiger als ein verziertes.

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