Ja

Nun, ich meine, wir sind auf dem richtigen Weg. Es gibt durchaus Menschen, die bewusst leben möchten, die fühlen und wissen, dass sie ein Teil des Ganzen sind, und ich gehe davon aus, dass es mehr und mehr werden. Man möge mir vergeben, dass ich nicht die aller-allerbeste Version eines Liedes beifüge, aber da ich quasi um die Ecke wohne und diese umwerfend innig ehrliche Energie des Guten hautnah miterlebe, mag das jetzt einfach mal gelten. Wir Menschen sind durchaus in der Lage, sehr liebevoll und hilfsbereit zu sein (Ausnahmen mögen noch die Regel bestätigen), aber die Samen sind gesät. Die große, uns allen innewohnende Wahrheit offenbart sich dem Menschen doch sowieso erst dann, wenn es - in den meisten Fällen - zu spät dafür ist. Oder dem einen und anderen Glücklichen in der Stille, in der Ruhe, wenn die Seele zu Wort kommen kann, wenn all' diese Alltagsnichtigkeiten zu Staub zerfallen. Dieses verkrampfende Unverständnis löst sich in nichts auf, wenn man es nur ein klein wenig aus der Distanz heraus betrachtet und mit sich selbst im Reinen ist.

https://youtu.be/NZb-SVm7eLE

...zur Antwort

Mir gefällt das Sprachbild, obwohl ich es mir nicht gerade über's Bett hängen würde. Zumindest nicht in dieser Form. Ich mag solche Fragen, die zum Träumen und zum Tiefergehen einladen. Sehr, sehr weit hergeholt erinnert mich das Sprachbild spontan an ein Meisterwerk, doch dazu später. Der "Morgenmantel" steht bei mir für den Tagesanbruch, für die Morgenröte, die "Abendrobe" für den Tagesausklang, für die herannahende Nacht. Aber wir reden hier über (Lebens-)Freude, und darauf kann ich mir sehr wohl einen Reim machen = morgens können wir dankbar sein, dass wir alle ein Dach über dem Kopf haben, einen vollen Kühlschrank, alle Liebe, die wir uns wünschen. Wir sind gesund und dürfen dankbar sein, dass es so ist. Abends, wenn der Tag sich verabschiedet, kann durchaus auch Demut in unser Herz Einzug halten, denn das, was wir alle haben, das ist nicht selbstverständlich. Das, was wir geschenkt bekommen haben, ist Anlass zur Freude. Wie wir damit umgehen, das ist jedem selbst überlassen.

Sowenig ‚weiblich‘ diese Allegorie der Morgenröte auch wirken mag, für Michelangelos Zeitgenossen war diese Figur – und die Allegorie der Nacht auf der anderen Seite – eine revolutionäre Neuerung auf dem Wege zur Darstellung des unverhüllten weiblichen Körpers, die erst im 2. Drittel des 16. Jh. als etwas übliches angesehen wurde.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Medici-Kapelle

...zur Antwort

Im RL werden diese Menschen bestimmt sehr handzahm und umgänglich sein. Nur hier - hinter der Anonymität - können sie sich dann austoben, in anderen Foren natürlich auch. Nichts persönlich nehmen, nur wenn's zu bunt wird, dann wirklich Grenzen ziehen.

...zur Antwort

Für viele Menschen wird GF auch eine Art Ventil sein, ihren aufgestauten Frust loszuwerden, ihrer eigenen Langeweile zu entkommen und jemanden anzumeckern, der gar nicht weiß, woher der Wind weht. Es gibt - dem Himmel sei Dank! - auch jede Menge fröhliche, kluge und sehr hilfsbereite Leute hier. Dieses Toxische sollte man sich nicht zu Herzen nehmen. Das ist d e r e n Problem, manche Menschen kommen mit sich selbst nicht klar.

...zur Antwort

Wir haben sehr wohl einen freien Willen. Dass wir unseren ganz normalen Grundbedürfnissen wie zum Beispiel Nahrungsaufnahme, Schlafbedürfnis oder Sicherheit unterliegen, das ist das ganz normale Leben. Den freien Willen kann ich sehr wohl dahingehend nutzen, mich täglich für etwas zu entscheiden, das über diese Grundbedürfnisse hinausgeht, denn ob wir wollen oder nicht = wir atmen, unser Herz schlägt, der Bewegungsapparat läuft einwandfrei. Wir müssen gar nicht wollen, dass der rechte Arm die Kaffeetasse hochhebt, wir tun es ohne nachzudenken.

Unser freier Wille kann aber sehr wohl Einfluss darauf nehmen, ob wir uns anständig & liebevoll benehmen, ob wir uns weiterentwickeln wollen. Wir haben alle Verstand, das unterscheidet uns vom Tier. Instinkte und Triebe haben wir auch, aber wie wir damit ungehen, das liegt an uns. Der Kindermörder Marc Dutroux wusste sehr wohl, was er tat, es war sein freier Wille. Und da jetzt mit irgendwelchen ausgefeilten Konstrukten zu argumentieren, in seinem Gehirn seien irgendwelche Synapsen falsch verkabelt, sorry, nein, die Nummer zieht nicht. Ich sah (Jahre zurück) auf Arte "Blut & Boden". Danke für das Interview. Mir kann niemand einreden, dass diese Monster allesamt falsch verkabelte Synapsen hatten.

Man kann das eigene Fehlverhalten nicht (immer) auf falsch verkabelte Synapsen schieben, das wäre billig. Dann hätten wir ja nur noch Psychos rumlaufen, die sich selbst einen Freibrief ausstellen für alle Schandtaten.

...zur Antwort

Huch! Soeben sehe ich, dass ich ziemlich weit neben der Frage vorbeigerutscht bin! Entschuldigung bitte. Im Kern bleibt die Botschaft gleich, doch ob es deswegen mehr Dichter und mehr Dichtkunst in den südlichen Ländern gibt, das muss ich offen lassen. Die oft eher melancholische Literatur der russischen Dichter unterscheidet sich zwar von der südländischen oder auch von den märchenhaften keltisch-irischen (schottischen) Sagenwelten, aber jede Dichtkunst hat ihren eigenen Reiz, einen Zauber, der der Mentalität, dem Zeitgeist und natürlich auch dem Geist des Dichters entspricht.

Ich vermute, dass es nicht nur das Meer oder die doch eher schwerelose Atmosphäre des sonnigen Südens ist. Bitte jetzt keine Wortklauberei starten, mir ist sehr wohl bewusst, dass es auch im sonnigen Süden enorme Probleme gibt. Es ist meines Erachtens das angstfreie Ausleben von Emotionen. Angstfrei im Sinne von = es "schämt" sich niemand dafür, Gefühle zu zeigen, sie zu benennen und auch zu genießen. Da wird geliebt und geschluchzt, da wird gelitten und temperamentvoll umworben und getanzt. Es ist eine Gefühlswelt, die mitreißend ist und sich natürlich auch in Poesie, Lyrik, Musik, in Opern und Skulpturen widerspiegelt. Die Menschen der nördlichen Breitengrade werden die gleichen Gefühle haben, davon ist auszugehen. Eine Art wohlerzogene Scheu lässt sie jedoch mehr auf Distanz gehen.

Wer sich für den Vorspann (s.u.) nicht interessiert, der mag direkt durchstarten bei ca. 4.00 = Pippo Pollina ist mit seinem Camminando ein Beispiel dafür, wie mitreißend pur das sein kann.

https://youtu.be/rPAOYmBhpjs

...zur Antwort

Ich vermute, Leonardo da Vinci hat die Liebe zu allem Seienden damit gemeint, dass alles, aber auch wirklich alles, seien es Felsformationen, seien es Flüsse, Täler, Seen und natürlich Menschen aller Couleur und jeden Alters, nichts anderes sind als Manifestationen der Liebe, eines Schöpfungsaktes, der sich in stillen Stunden als göttliches Wunder offenbart. Im normalen Alltagsleben hat man gar nicht die Zeit und gar nicht die innere Stille, um einer solchen Wahrnehmung freien Lauf zu lassen. Doch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass dies bei Leonardo da Vinci der Fall gewesen ist. Seine Werke zeugen davon. Der Mann war ein Genie.

...zur Antwort
Ja

Ja, das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede. Es ist eine Chance, um Wunderbares zu (er-)schaffen bzw. zu erreichen. Wir haben ein Paradies zur Verfügung gestellt bekommen, aber was tut der Mensch dem Menschen an, was geschieht mit dem prachtvollen Erbe, das uns allen hinterlassen wurde.

https://youtu.be/c4RIPjk6Jh4

https://youtu.be/xNU1pvc2nv4

...zur Antwort

Ehrlich gesagt, für mich ist das 100 %ig nachvollziehbar. Es gibt geniale Talente, die im Verborgenen schlummern, ungenutzt, unbefruchtet, eine verschwenderische Fülle an Poesie, an Wissen und Musik, an - das klingt jetzt vielleicht etwas befremdlich - göttlich schönen Botschaften, die lediglich ein adäquates Medium benötigen, um vielen Menschen etwas zu schenken, das sie bis ins Herz, ja, bis in die Seele hinein berührt. Es wäre, um bei Immanuel Kant und dem kategorischen Imperativ zu bleiben, durchaus vernünftig und - gerade im heutigen Weltgeschehen - auch eine Pflicht, die Menschen zu beschenken mit Sichtweisen, die sie nicht erneut zu Äußerlichkeiten verführen (zum Beispiel den neuesten Modetrend), sondern sie behutsam mit Verständnis und Zartgefühl zurückführen zu ihren eigenen Wurzeln und ihren echten Bedürfnissen. Werden diese tröstenden, aufbauenden, tiefsinnigen Sichtweisen anerkannt, übernommen, bestenfalls ins Leben integriert? Das ist nachrangig. Niemand kann dafür garantieren. Jeder Mensch hat seinen individuellen Entwicklungsstand und wird oder kann für sich angstfrei und zwanglos das übernehmen, was seinem Wesen entspricht. Es liegt mir fern, Religionsdiskussionen zu initiieren. Es geht um die Essenz. Nehme ich alleine die Jugendlichen, die vernachlässigt zu Drogen & Alkohol greifen, dann kann ich Immanuel Kant nur zustimmen. Und es sind nicht nur die Jugendlichen, die sich doch im Grunde genommen nach Orientierung, nach Halt und Hilfe zur Selbsthilfe sehnen, wobei lebensverneinende Frömmelei bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Wer solche Talente in sich trägt und sie verkümmern lässt, handelt unvernünftig und - ich bitte um Entschuldigung für meine unverblümte Offenheit - im Kantschen Sinne unmoralisch.

"Der kategorische Imperativ ist deontologisch, das heißt, er bezieht sich auf den Begriff der Pflicht. Es wird eben nicht bewertet, was die Handlung bewirkt, sondern wie die Absicht beschaffen ist. Wenn der Wille gut ist, dann ist auch die Handlung moralisch gerechtfertigt. Der Wille zum Guten allein ist das, was moralisch gut ist." Das habe ich soeben abgetippt, das ist nachzulesen bei Immanuel Kant.

...zur Antwort

Ich vermute, dass die Reduzierung, dass der Wegfall der äußerlichen Reizüberflutung ein Tor zu Innenwelten öffnet (oder öffnen kann) und dass dadurch die Reichhaltigkeit der außergewöhnlichen Schöpferkraft freigesetzt wird. Wenn alle Alltagsablenkungen wegfallen, wenn auch sehr traurige Erlebnisse den Gedankenfluss in eine ungeahnte Richtung zwingen, dann können Poesie, Literatur, Musik, Kunstwerke von höchster Genialität durchaus daraus entstehen. Tiefe Gefühle - seien sie unter anderem in Stein gemeißelt, auf Leinwand gebannt oder in herrlicher Musik verewigt - überdauerten Jahrhunderte. Wir sind noch heute ergriffen, wenn wir damit in Berührung kommen. Es gibt unzählige Beispiele.

https://youtu.be/0u0M4CMq7uI

...zur Antwort

Hass entsteht nicht, Hass verschiebt sich. So recht nachvollziehbar ist das nicht, aber wir versuchen's mal. Ganze Völkerscharen wurden in Hass hineinmanipuliert. Die Schuld für Fehlentscheidungen oder Versagen aller Art wurde auf "die anderen" abgeschoben. Schuld an allem waren damals die Juden. Schuld an misslichen Situationen sind immer (im Kleinen wie im Großen) die anderen, und ich kann mir durchaus vorstellen, dass das bis zum Hass eskaliert. Die Geschichte ist voll davon.

Sind es nicht die Juden, dann sind es die Homosexuellen, sind die es auch nicht, dann sind es eben die mit der anderen Hautfarbe, und wenn die es auch nicht sind, dann haben wir immer noch die Frauen, die man mit hasserfüllter Gewaltbereitschaft zum Gehorsam zwingen kann. Fangen Frauen an, sich zur Wehr zu setzen, gut, dann kann noch immer das Haustier zum Opfer des Hasses werden, mit dem man selbst tagtäglich dahinvegetiert.

...zur Antwort

Mich spricht das nun nicht so an, aber wenn das derzeit für Dich "Deine Musik" ist, dann ist das doch total in Ordnung. Genieße es in vollen Zügen und lass' Dich nicht beeinflussen. Auch nicht von mir! ;-) "Aicha" von Khaled hat mir immer gut gefallen und geht - na ja - ein wenig in diese Richtung.

https://youtu.be/gzlHucbD76U

...zur Antwort

Ich bin durch und durch ein Einzelgänger. Die Gründe, warum sich Menschen zum Einzelgänger entwickeln, sind mannigfaltig. Der eine zieht sich zurück, weil er enttäuscht worden ist und nicht mehr verletzt werden möchte, ein anderer mag sich nicht mehr mit den Freuden der Grillfeste oder der Konsumtempel umgeben.

Und ich gehöre zu der Gruppe von Einzelgängern, die ihr Alleinsein über alle Maßen lieben. Es ist "meine" Musik, die ich höre, es sind meine (kreativen) Träume, die ich verwirkliche, und völlig problemlos gönne und wünsche ich allen anderen alles Glück der Welt auch mit der Nähe, die sie sich ersehnen. Das ist es doch, was zählt = die Hauptsache ist, man ruht in sich selbst. Ein glücklicher Mensch richtet kein Unheil an.

...zur Antwort

Für mich hört sich das spontan nach "Ohnmacht" & "Hoffnungslosigkeit" an. Ob da eine Therapie greift, das entzieht sich meiner Kenntnis. Sehr viel hängt davon ab, wie Du mit Dir selbst umgehst, Du kannst Dich "krank" essen oder auch gesund ernähren und Dich weitaus besser fühlen. Du kannst Deine Talente ausleben, denn die hast Du ganz gewiss. Setz' Dir positive Ziele, die Dir Freude machen, die Dich beflügeln, dann kommt der Rest automatisch. Die meisten von uns haben ähnliche Phasen im Leben erlebt, mit anderen Vorzeichen vielleicht, aber okay. Lass' Dir die Schönheit Deiner Zukunft nicht vergällen mit Niedergeschlagenheit und Ohnmachtsgefühlen. Das geht vorüber. Du brauchst nur mit einem veränderten Gedankengut zu starten. Alles Gute wünsche ich Dir!

https://youtu.be/wGcc5-BQymw

...zur Antwort

Erstklassige Antworten sind bereits gepostet worden, ich brauche nichts zu wiederholen. Ja, ich kann alles vergeben. Vielleicht nicht auf Anhieb, wenn der Schock noch voll greift, wenn die Verletzung bis ins Herz gegangen ist und nicht nur oberflächlich die Haut geritzt hat. Die Wunde muss erst ausheilen. Dann kann ich darüber nachdenken, wer wann und warum sich zu einem solchen Unrecht hat hin- oder mitreißen lassen. Habe ich einen für mich nachvollziehbaren Schlüssel gefunden, dann ist es mir sehr leicht, zu vergeben.

Während des Zweiten Weltkriegs wird der britische Offizier Eric Lomax von den Japanern erst gefangen genommen und anschließend in ein Kriegsgefangenenlager gebracht, wo er gezwungen wird, bei der Thailand-Burma-Eisenbahn nördlich der Malaiischen Halbinsel zu arbeiten. Während seines Aufenthalts im Lager wird Lomax von den Kempeitai gefoltert, weil er einen Funkempfänger gebaut hat, mit dem die Gefangenen Nachrichten der BBC hören können. Die Folterknechte verprügeln ihn und pressen Wasser mit einem Schlauch in seinen Mund, bis er fast ertrinkt.

Im Jahr 1980 lernt Lomax während einer Zugfahrt Patti kennen, die er kurz darauf heiratet. Die Ehe scheitert beinahe, weil Lomax immer noch an einem psychischen Trauma aus der Kriegszeit leidet. Seine Frau Patti will ihm helfen, nachdem Lomax’ Freund Finlay ihr von den grauenhaften Leiden im Lager berichtet hat. Erst als Finlay Selbstmord begeht, entscheidet Lomax sich, einen seiner noch lebenden Peiniger namens Takashi Nagase aufzusuchen und ihn mit seiner Vergangenheit zu konfrontieren.

Er reist nach Thailand, wo Nagase ein Museum betreibt. Beide sitzen am Tisch, doch diesmal stellt Lomax die Fragen. Die Situation spitzt sich zu, als Lomax Nagases Arm in eine Vorrichtung zum Knochenbrechen legt. Doch Lomax schlägt mit dem Knüppel neben Nagases Arm und verschont ihn. Der Japaner erzählt, die militärische Führung Japans habe sie im Krieg belogen. Lomax habe nie aufgegeben und ihnen die Wahrheit gesagt.

Wieder in Schottland erhält Lomax von Nagase einen Brief, in dem dieser ihn um Verzeihung für seine Taten bittet. Lomax reist erneut nach Thailand, diesmal mit seiner Frau Patti. Diese wird Zeugin, als Lomax Nagase verzeiht.

Eine Tafel am Ende des Films informiert die Zuschauer, dass Lomax und Nagase bis zu ihrem Lebensende Freunde waren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Liebe_seines_Lebens_%E2%80%93_The_Railway_Man

...zur Antwort

Ein ganz normales Alltagsbeispiel wäre: "Ach, nein, das mache ich jetzt nicht. Dazu habe ich echt keine Lust". Keine 2 Minuten später ist das Thema positiv erledigt, man hat es ohne viel Tamtam doch gemacht.

Ein anderes Beispiel ist die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens (A Christmas Carol). Dieser Geizhals Scrooge hat durch seine (Wohl-)Taten seine eigenen Worte sehr schön widerlegt.

Weniger schön sind die wohlklingenden Worte vieler Kirchenfürsten, die da Wasser predigen, selbst aber Wein trinken. Die Kirchenfürsten. Nicht die Worte. Sie bringen Gottes Worte und die Liebe des Herrn zu Gottes Kindern. Weiter brauche ich darauf nicht einzugehen. Da kann es einem nur übel werden.

Auch die guten Vorsätze zum neuen Jahr fallen darunter. Oder leere Versprechen.

Worte entsprechen nicht immer den Taten, die Taten sagen mehr als alle Worte.

...zur Antwort

Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn der eine oder andere Mensch sich den Tod herbeisehnt. Schmerzerfülltes Siechtum ist nur einer der vielen Aspekte. Das grausame Elend möge bitte endlich ein Ende haben. Aber es gibt auch Suizidgefährdete, die ihr Leben beenden möchten aus Gründen, die für Außenstehende nicht (so leicht) nachvollziehbar sind. Wir alle wissen, dass Liebeskummer ausheilt, auch wenn es für Pubertierende oder Verliebte erst einmal wie der komplette Weltuntergang empfunden wird.

Euthanasie = Diese war bis Ende 2020 weltweit in wenigen Staaten wie den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Kanada straffrei. Am 18. März 2021 billigte als viertes europäisches Land auch Spanien die Legalisierung der aktiven Sterbehilfe mit deutlicher Mehrheit im Parlament.

...zur Antwort

Vielleicht ist es ein gangbarer Weg, etwas mehr Eigenverantwortung zu zeigen? Es geht ja nicht nur um Waldbrände, Überschwemmungen oder Krisensituationen aller Art. Hilfsbereitschaft ist dem Menschen angeboren. Den meisten jedenfalls. Sag' ich jetzt mal so. In Krisenzeiten rücken die Menschen enger zusammen und helfen und stützen, wo es nur geht. Vielleicht ist es ein gangbarer Weg (ich wiederhole mich in diesem Fall gerne), Kräfte, Ideen, Pläne zu vereinen, um auch mal Innovatives auf's Gleis zu setzen, von denen jeder profitiert? Finanzieller Zugewinn ist damit nicht gemeint. Lebensqualität, Sicherheit, angstfreies Miteinander und raus aus diesem völlig übertriebenen Konsumverhalten: wir können uns sehr wohl selbst helfen, auch wenn der Staat uns nicht "offiziell" um Mithilfe bittet. Es liegt an uns. An niemandem sonst.

...zur Antwort