Hey Nico357,

also sry aber als Christ liegt es nahe, dass man das glaubt, was in der Bibel steht und deshalb auch so argumentiert :)

Gott hat Mann und Frau geschaffen, die gemeinsam den Bund der Ehe eingehen sollen. Alles andere geht gegen den Willen Gottes und ist damit eine Perversion bzw. Sünde. 

Allerdings betrifft das nicht nur Homosexualität, da die Bibel grundsätzlich alle Arten von sexueller Unmoral verurteilt - Ehebruch, unreine Gedanken, lüsternde Blicke, Selbstbefriedigung, provokante Bekleidung,... Genau das ist das Problem: Homosexualität wird als die schlimmste Sünde überhaupt abgestempelt, dabei ist bei dem Fall mit den lüsternden Blicken ein Hetero genauso betroffen, wie ein Bi- oder Homosexueller.

Ich mache jetzt mal aber noch eine sehr gewagte Aussage: Bisexualität bzw. Homosexualität an sich ist noch keine Sünde.

Welcher Homosexueller ist denn bitte eines Tages aufgewacht und hat sich dazu entschieden, homosexuell zu werden? Also ich nicht. Und sonst wohl auch kaum einer. Man kann es nicht beeinflussen, wenn man sich vom gleichen Geschlecht angezogen fühlt; aber man kann entscheiden, ob man dem nachgibt oder nicht. Erst wenn man es tut, wird es zur Sünde. 

Und so ist es mit vielen Dingen: Wir alle haben (sexuelle) Verlangen, die erst zur Sünde werden, wenn wir sie ausleben. Wir haben vllt manchmal das Bedürfnis, über andere so richtig abzulästern, aber erst, wenn wir dem Bedürfnis nachgeben, sündigen wir. Genauso haben wir vllt das Bedüfnis, andere mit lüsternden Blicken anzusehen - erst wenn wir es tun, wird es zur Sünde.

Außerdem gehen viele automatisch davon aus, dass man seine Sexualität auch auslebt - aber solange man seine Bi- bzw. Homosexualität nicht auslebt, wird es auch nicht zur Sünde. Um hier noch etwas wichtiges hinzu zu fügen: Das Ausleben kann bereits mit unreinen Gedanken beginnen. Gedanken mögen vllt erst einmal harmlos scheinen, aber im Prinzip passiert alles, was wir tun, zunächst in Gedanken und diese übertragen sich - wenn wir ihnen Raum geben - irgendwann in die Realität. Ich spreche leider aus Erfahrung.

1. Korinther 6:9-10: »Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben«

lg

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Hallo belilokoto,

zuerst einmal muss ich auf das hier eingehen:

Das wichtigste - und ich glaube, da bin ich Gottes Meinung - ist, kein schlechter Mensch zu sein (Mörder z.B.).

...das ist nämlich die Grundlage für den obernen Teil. Das Problem ist, dass es Gott nicht genügt, wenn wir unser »bestes« geben. Genau genommen sagt die Bibel nämlich, dass unsere Gerechtigkeit einem verschmutztem Gewand gleicht. Das Ding ist: Gott ist vollkommen heilig und gerecht. Deshalb hat Er auch einen wesentlich höheren Standard von »gut« als wir das tun.

Ein gutes Beispiel sind immer die 10 Gebote. Hier einmal ein kleiner Selbsttest mit nur 3/10 Geboten - hast Du diese Gebote schon einmal gebrochen?

• Hast Du schon einmal gelogen?

• Wart Du Deinen Eltern gegenüber schon einmal ungehorsam?

• Hast Du jemanden schonmal um etwas beneidet?

Unserem Standard zufolge wärst Du auch dann noch ein guter Mensch, wenn Du alle dieser Gebote bereits schon mehrere Male gebrochen hättest - Du wärst »gut«, selbst wenn Du schon mal gelogen hast, ungehorsam warst - kurz: noch niemanden umgebracht hast (nicht nur »zB Mörder«). Das ist so ziemlich das Einzige, was Du laut Gesellschaft nicht tun darfst, wenn Du als »guter Mensch« durchgehen willst.

Jetzt ist das Problem aber, dass Gottes Standard viiiiiel höher ist: Brichst Du nur eines dieser Gebote ein einziges Mal, verlierst Du Deine Heiligkeit - so wie Adam und Eva es taten, weil sie Gott ungehorsam waren (=sündigten).

Worüber reden wir eigentlich? Genau, wie malen uns unseren Gott, wie er uns passt. Denn er sagt ja nichts. Also darf man ihn sich so ausmalen, wie einen passt.

Doch, das tut Er sehr wohl. Alles, was wir wissen müssen, steht in Seinem Wort, der Bibel. Und das sagt die Bibel:

Römer 3:22-27:

»Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:  Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist. Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens

Aus diesem Text sollte sich Deine Frage eindeutig klären. Wir sind allein aus Gnade errettet, weil wir ALLE Sünder sind. Und Sünde ist das, was uns von Gott trennt - uns ALLE, nicht nur die »schlechten Menschen«. Im Alten Testament galt tatsächlich noch der Grundsatz »gerecht durch Werke«, aber wie hier im Vers 27 beschrieben, leben wir jetzt unter dem Bund: »gerecht durch Glaube«. KEINER kann sich Gott verdienen. Es ist Seine Gnade, und nichts anderes.

In einigen anderen Bibelversen wird zwar eindeutig gesagt, dass wir noch immer Werke tun sollen - aber auf Grundlage unseres Glaubens & aufgrund unseres Glaubens. Die Bibel redet tatsächlich auch von »Schätzen im Himmel«, aber trotzdem ändert das nichts an Gottes Bild über uns.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg :-)

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Hey,

bissl alt die Frage aber egal🙈

Nein - Allah ist anders als der Gott der Bibel, denn es gibt sehr grundlegende Unterschiede zwischen dem islamischen & dem christlichen Gott.

Zunächst einmal bei den heiligen Schriften: im Christentum ist die heilige Schrift; sprich das Wort Gottes, die Bibel; im Islam gilt der Koran, der 622 Jahre nach der Bibel entstand, als Wort Gottes & soll eine Art »Korrektur« für die Bibel sein.

Aus diesem Grund findet man auch ähnliche Dinge in der Bibel & im Koran: dazu gehören zB der Sündenfall, die Jungfrauengeburt, die Stammesväter wie Abraham etc. Da könnte man sagen: Gut, eigentlich gibt es ja doch keine so großen Unterschiede. Aber wenn man sich die Frage stellt, was die allgemeine Botschaft der jeweiligen Schriften ist, dann sieht man einen ganz grundlegenden Unterschied:

Die Kernbotschaft der Bibel ist die sündige Natur des Menschen und der einzige Weg zur Erlösung durch Jesus Christus, der stellvertretend für alle, die an Ihn als Erretter glauben und Ihm nachfolgen, am Kreuz gestorben ist. Es gibt n guten Bibelvers, der genau das aussagt...ich poste ihn in den Kommentaren, wenn ich ihn wieder find :)

Die Kernbotschaft des Koran ist - also würd ich jetzt mal sagen - , dass Allah Herr ist und nach ihm Mohammed, sein Gesandter. Da der Koran Jesus als Messiahs ablehnt (& als Propheten bezeichnet), gibt es kein Sühneopfer für die Sünden der Welt und damit auch keine Möglichkeit zur Errettung (die Kreuzigung Jesu ist zwar auch im Koran enthalten, aber dort steht, dass in Wirklichkeit Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern ein Duplikat).

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es im Koran eine klar formulierte Sure zum Thema »Erlösung« gibt; ich weiß nur, dass manche Muslime sagen, das Gute muss das Schlechte überwiegen...und andere meinen, sie müssten sich in die Luft sprengen, um in den Himmel zu kommen.

Da der Weg zur Erlösung doch eigentlich das Entscheidenste ist, aber in Bibel & Koran sehr unterschiedlich sind, kann man also nicht sagen, dass die beiden Religionen denselben Gott haben.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg

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Hey,

bissl alt die Frage aber egal🙈

Ich glaube an den Gott der Bibel. Auf rationaler Ebene schon einmal deshalb, weil mir niemand verkaufen kann, dass die Welt und wir nicht mehr als ein Produkt des Zufalls sind und aus dem »Nichts« entstanden sind. Also was war vor dem Urknall? Woher kommt die Materie? Verstehst, was ich mein? Das aus dem »nichts« nicht einfach »etwas« werden kann ist schließlich eine simple, logische Erkenntnis. 

Wenn also nichts innerhalb des Universums, die Ursache für das Entstehen des Universums sein kann, dann muss die Ursache unmittelbar außerhalb des Universums liegen. Dazu kommt, dass es einige Faktoren gibt, ohne die, wenn sie nur um einen Minimalwert verschieden wären, das Leben auf der Erde nicht möglich wäre (zB Abstand zur Sonne, Sauerstoffgehalt in der Luft, Neigung der Erdachse, etc.). 

D.h. die Ursache unserer Existenz liegt außerhalb des Universums & hat zudem einen relativ hohen IQ. Dieses etwas könnte man schon als Gott bezeichnen.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Welcher Gott? Da hat man schließlich ne große Auswahl.

Auf rationaler Ebene lässt sich diese Frage nach dem Ausschlussverfahren klären: Die erfundenen Gottheiten, die aus der römischen bzw. griechischen Mythologie stammen, schließe ich schon einmal aus. Schließlich lässt es sich schlussfolgern, dass der Glaube, Zeus sei für den Donner verantwortlich, aus der Unwissenheit der Menschen der damaligen Zeit hervorging. Also sind mir diese Gottheiten als Christ schlichtweg schon einmal zu billig ;-)

Die 5 Weltreligionen sind Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Letztere beiden Religionen fallen in die Kategorie Esoterik, da diese nicht direkt etwas mit Götterglaube zu tun haben, sondern eher mit esoterischen Inhalten, wie der Selbsterkennung, der Reinkarnation, oder dem Pfad der Erleuchtung, der durch Meditation erreicht werden sollen. Deshalb schließe ich auch diese aus (über die vielen weiteren Gründe könnte ich ein Buch schreiben).

Bleiben also noch die 3 abrahamitischen Religionen, Christentum, Judentum & Islam, die garnicht mal so verschieden sind. In allen 3 Religionen glaubt man an einen Gott (Jahwe; Allah); an den Sündenfall durch Adam und Eva; und an die nötige Wiederversöhnung mit Gott durch einen Mittler (Messias) zwischen Mensch und Gott.

Im Christentum übernimmt diese Rolle Jesus Christus, der am Kreuz den Preis stellvertretend für die Sünde für alle, die Ihn als Herrn und Erretter annehmen und von ihrer Sünde umkehren (=Buße tun), bezahlt hat (Johannes 3:16).

Im Judentum erwartet man den Messias noch immer, da sie einen Messias erwarten, der in Herrlichkeit kommt und nicht, wie Jesus, am Kreuz stirbt.

Im Islam wird Jesus von Mohammed als Prophet abgetan und stattdessen bezeichnet sich Mohammed als den "Gesandten Allahs", der sozusagen direkt nach Allah kommt und damit Jesus Rolle einnimmt, obwohl der Weg zur Errettung dennoch unklar bleibt.

An dieser Stelle könnte ich noch einige weitere Aspekte aufzählen, warum ich an den christlichen Gott glaube. Um hier noch etwas hinzuzufügen: Religion & Glaube sind 2 paar Stiefel. Während Religion die formale Einhaltung von Geboten bezeichnet, beschreibt der Glaube die individuelle Beziehung zu Gott (damit meine ich jetzt aber nicht, dass man sich seinen eigenen Gott ausdenkt). Die Bibel sagt, dass der Glaube, wenn er keine Werke hervorbringt, tot ist. Klar - was bringt es auch, wenn man offiziell einer Religion angehört, aber Gegenteiliges lebt?

Ich als Gläubige sage, dass man Gott erleben muss. Er ist das, was Sein Wort, die Bibel über Ihn aussagt & Er ist ein lebendiger Gott. Gott ist für mich kein wissenschaftliches Projekt, schließlich wird man nicht errettet, nur weil man etwas über Gott weiß. Die Pharisäer, das waren die Schriftgelehrten & zudem religiösesten Leute in der Bibel, wussten viel über Gott aber waren nicht daran interessiert, etwas von Gott zu wissen. Etwas über Gott zu wissen konnte sie aber nicht erretten.

Der Punkt war schließlich schon immer unsere Sünde, die das Verhältnis zu Gott, der vollkommen heilig ist, zerstört hat - nicht, dass man Gott nicht beweisen kann.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg :-)

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Hey,

bissl alt die Frage, aber egal🙈

Ja, ich glaube an den Gott der Bibel. Auf rationaler Ebene schon einmal deshalb, weil mir niemand verkaufen kann, dass die Welt und wir nicht mehr als ein Produkt des Zufalls sind und aus dem »Nichts« entstanden sind. Also was war vor dem Urknall? Woher kommt die Materie? Verstehst, was ich mein? Das aus dem »nichts« nicht einfach »etwas« werden kann ist schließlich eine simple, logische Erkenntnis. 

Wenn also nichts innerhalb des Universums, die Ursache für das Entstehen des Universums sein kann, dann muss die Ursache unmittelbar außerhalb des Universums liegen. Dazu kommt, dass es einige Faktoren gibt, ohne die, wenn sie nur um einen Minimalwert verschieden wären, das Leben auf der Erde nicht möglich wäre (zB Abstand zur Sonne, Sauerstoffgehalt in der Luft, Neigung der Erdachse, etc.). 

D.h. die Ursache unserer Existenz liegt außerhalb des Universums & hat zudem einen relativ hohen IQ. Dieses etwas könnte man schon als Gott bezeichnen.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Welcher Gott? Da hat man schließlich ne große Auswahl.

Auf rationaler Ebene lässt sich diese Frage nach dem Ausschlussverfahren klären: Die erfundenen Gottheiten, die aus der römischen bzw. griechischen Mythologie stammen, schließe ich schon einmal aus. Schließlich lässt es sich schlussfolgern, dass der Glaube, Zeus sei für den Donner verantwortlich, aus der Unwissenheit der Menschen der damaligen Zeit hervorging. Also sind mir diese Gottheiten als Christ schlichtweg schon einmal zu billig ;-)

Die 5 Weltreligionen sind Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Letztere beiden Religionen fallen in die Kategorie Esoterik, da diese nicht direkt etwas mit Götterglaube zu tun haben, sondern eher mit esoterischen Inhalten, wie der Selbsterkennung, der Reinkarnation, oder dem Pfad der Erleuchtung, der durch Meditation erreicht werden sollen. Deshalb schließe ich auch diese aus (über die vielen weiteren Gründe könnte ich ein Buch schreiben).

Bleiben also noch die 3 abrahamitischen Religionen, Christentum, Judentum & Islam, die garnicht mal so verschieden sind. In allen 3 Religionen glaubt man an einen Gott (Jahwe; Allah); an den Sündenfall durch Adam und Eva; und an die nötige Wiederversöhnung mit Gott durch einen Mittler (Messias) zwischen Mensch und Gott.

Im Christentum übernimmt diese Rolle Jesus Christus, der am Kreuz den Preis stellvertretend für die Sünde für alle, die Ihn als Herrn und Erretter annehmen und von ihrer Sünde umkehren (=Buße tun), bezahlt hat (Johannes 3:16).

Im Judentum erwartet man den Messias noch immer, da sie einen Messias erwarten, der in Herrlichkeit kommt und nicht, wie Jesus, am Kreuz stirbt.

Im Islam wird Jesus von Mohammed als Prophet abgetan und stattdessen bezeichnet sich Mohammed als den "Gesandten Allahs", der sozusagen direkt nach Allah kommt und damit Jesus Rolle einnimmt, obwohl der Weg zur Errettung dennoch unklar bleibt.

An dieser Stelle könnte ich noch einige weitere Aspekte aufzählen, warum ich an den christlichen Gott glaube. Um hier noch etwas hinzuzufügen: Religion & Glaube sind 2 paar Stiefel. Während Religion die formale Einhaltung von Geboten bezeichnet, beschreibt der Glaube die individuelle Beziehung zu Gott (damit meine ich jetzt aber nicht, dass man sich seinen eigenen Gott ausdenkt). Die Bibel sagt, dass der Glaube, wenn er keine Werke hervorbringt, tot ist. Klar - was bringt es auch, wenn man offiziell einer Religion angehört, aber Gegenteiliges lebt?

Ich als Gläubige sage, dass man Gott erleben muss. Er ist das, was Sein Wort, die Bibel über Ihn aussagt & Er ist ein lebendiger Gott. Gott ist für mich kein wissenschaftliches Projekt, schließlich wird man nicht errettet, nur weil man etwas über Gott weiß. Die Pharisäer, das waren die Schriftgelehrten & zudem religiösesten Leute in der Bibel, wussten viel über Gott aber waren nicht daran interessiert, etwas von Gott zu wissen. Etwas über Gott zu wissen konnte sie aber nicht erretten.

Der Punkt war schließlich schon immer unsere Sünde, die das Verhältnis zu Gott, der vollkommen heilig ist, zerstört hat - nicht, dass man Gott nicht beweisen kann.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg :-)

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Hallo Dreamboyx3,

ja, es gibt sehr grundlegende Unterschiede zwischen dem islamischen & dem christlichen Gott.

Zunächst einmal bei den heiligen Schriften: im Christentum ist die heilige Schrift; sprich das Wort Gottes, die Bibel; im Islam gilt der Koran, der 622 Jahre nach der Bibel entstand, als Wort Gottes & soll eine Art »Korrektur« für die Bibel sein.

Aus diesem Grund findet man auch ähnliche Dinge in der Bibel & im Koran: dazu gehören zB der Sündenfall, die Jungfrauengeburt, die Stammesväter wie Abraham etc. Da könnte man sagen: Gut, eigentlich gibt es ja doch keine so großen Unterschiede. Aber wenn man sich die Frage stellt, was die allgemeine Botschaft der jeweiligen Schriften ist, dann sieht man einen ganz grundlegenden Unterschied:

Die Kernbotschaft der Bibel ist die sündige Natur des Menschen und der einzige Weg zur Erlösung durch Jesus Christus, der stellvertretend für alle, die an Ihn als Erretter glauben und Ihm nachfolgen, am Kreuz gestorben ist. Es gibt n guten Bibelvers, der genau das aussagt...ich poste ihn in den Kommentaren, wenn ich ihn wieder find :)

Die Kernbotschaft des Koran ist - also würd ich jetzt mal sagen - , dass Allah Herr ist und nach ihm Mohammed, sein Gesandter. Da der Koran Jesus als Messiahs ablehnt (& als Propheten bezeichnet), gibt es kein Sühneopfer für die Sünden der Welt und damit auch keine Möglichkeit zur Errettung (die Kreuzigung Jesu ist zwar auch im Koran enthalten, aber dort steht, dass in Wirklichkeit Jesus nicht gekreuzigt wurde, sondern ein Duplikat).

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es im Koran eine klar formulierte Sure zum Thema »Erlösung« gibt; ich weiß nur, dass manche Muslime sagen, das Gute muss das Schlechte überwiegen...und andere meinen, sie müssten sich in die Luft sprengen, um in den Himmel zu kommen.

Da der Weg zur Erlösung doch eigentlich das Entscheidenste ist, aber in Bibel & Koran sehr unterschiedlich sind, kann man also nicht sagen, dass die beiden Religionen denselben Gott haben.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg

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Hallo malTee96 :-)

Ja, ich glaube an den Gott der Bibel. Auf rationaler Ebene schon einmal deshalb, weil mir niemand verkaufen kann, dass die Welt und wir nicht mehr als ein Produkt des Zufalls sind und aus dem »Nichts« entstanden sind. Also was war vor dem Urknall? Woher kommt die Materie? Verstehst, was ich mein? Das aus dem »nichts« nicht einfach »etwas« werden kann ist schließlich eine simple, logische Erkenntnis. Wenn also nichts innerhalb des Universums (was übrigens übersetzt soviel wie »ein Wort« bedeutet), die Ursache für das Entstehen des Universums sein kann, dann muss die Ursache unmittelbar außerhalb des Universums liegen. Dazu kommt, dass es einige Faktoren gibt, ohne die, wenn sie nur um einen Minimalwert verschieden wären, das Leben auf der Erde nicht möglich wäre (zB Abstand zur Sonne, Sauerstoffgehalt in der Luft, Neigung der Erdachse, etc.). D.h. die Ursache unserer Existenz liegt außerhalb des Universums & hat zudem einen relativ hohen IQ. Dieses etwas könnte man schon als Gott bezeichnen.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Welcher Gott? Da hat man schließlich ne große Auswahl.

Auf rationaler Ebene lässt sich diese Frage nach dem Ausschlussverfahren klären: Die erfundenen Gottheiten, die aus der römischen bzw. griechischen Mythologie stammen, schließe ich schon einmal aus. Schließlich lässt es sich schlussfolgern, dass der Glaube, Zeus sei für den Donner verantwortlich, aus der Unwissenheit der Menschen der damaligen Zeit hervorging. Also sind mir diese Gottheiten als Christ schlichtweg schon einmal zu billig ;-)

Die 5 Weltreligionen sind Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Letztere beiden Religionen fallen in die Kategorie Esoterik, da diese nicht direkt etwas mit Götterglaube zu tun haben, sondern eher mit esoterischen Inhalten, wie der Selbsterkennung, der Reinkarnation, oder dem Pfad der Erleuchtung, der durch Meditation erreicht werden sollen. Deshalb schließe ich auch diese aus (über die vielen weiteren Gründe könnte ich ein Buch schreiben).

Bleiben also noch die 3 abrahamitischen Religionen, Christentum, Judentum & Islam, die garnicht mal so verschieden sind. In allen 3 Religionen glaubt man an einen Gott (Jahwe; Allah); an den Sündenfall durch Adam und Eva; und an die nötige Wiederversöhnung mit Gott durch einen Mittler (Messias) zwischen Mensch und Gott.

Im Christentum übernimmt diese Rolle Jesus Christus, der am Kreuz den Preis für die Sünde für alle, die Ihn als Herrn und Erretter annehmen und von ihrer Sünde umkehren (=Buße tun), bezahlt hat (Johannes 3:16).

Im Judentum erwartet man den Messias noch immer, da sie einen Messias erwarten, der in Herrlichkeit kommt und nicht, wie Jesus, am Kreuz stirbt.

Im Islam wird Jesus von Mohammed als Prophet abgetan und stattdessen bezeichnet sich Mohammed als den "Gesandten Allahs", der sozusagen direkt nach Allah kommt und damit Jesus Rolle einnimmt, obwohl der Weg zur Errettung dennoch unklar bleibt.

An dieser Stelle könnte ich noch einige weitere Aspekte aufzählen, warum ich an den christlichen Gott glaube. Um hier noch etwas hinzuzufügen: Religion & Glaube sind 2 paar Stiefel. Während Religion die formale Einhaltung von Geboten bezeichnet, beschreibt der Glaube die individuelle Beziehung zu Gott (damit meine ich jetzt aber nicht, dass man sich seinen eigenen Gott ausdenkt). Die Bibel sagt, dass der Glaube, wenn er keine Werke hervorbringt, tot ist. Klar - was bringt es auch, wenn man offiziell einer Religion angehört, aber Gegenteiliges lebt?

Ich als Gläubige sage, dass man Gott erleben muss. Er ist das, was Sein Wort, die Bibel über Ihn aussagt & Er ist ein lebendiger Gott. Gott ist für mich kein wissenschaftliches Projekt, schließlich wird man nicht errettet, nur weil man etwas über Gott weiß. Die Pharisäer, das waren die Schriftgelehrten & zudem religiösesten Leute in der Bibel, wussten viel über Gott aber waren nicht daran interessiert, etwas von Gott zu wissen. Etwas über Gott zu wissen konnte sie aber nicht erretten.

Der Punkt war schließlich schon immer unsere Sünde, die das Verhältnis zu Gott, der vollkommen heilig ust, zerstört hat - nicht, dass man Gott nicht beweisen kann.

Hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg :-)

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Hallo mondxmaedchen,

das ist eine gute & berechtigte Frage.

Der Gott der Bibel ist vollkommen heilig und hat damit auch entsprechende Ansprüche an uns.

Die Bibel lehnt alle Arten von sexueller Unmoral ab: Ehebruch, Unzüchtigkeit, lüsternde Blicke, Inzucht, Homo & Transsexualität, etc. Alles, was außerhalb der Ehe von Mann und Frau ist, ist eine Perversion und damit unmoralisch und Sünde. Sünde ist aber genau das, was uns von Gott, der ja vollkommen heilig ist, trennt.

Die Ehe ist in der Bibel der heilige, von Gott gesegnete Bund zwischen Mann und Frau. Innerhalb der Ehe können Mann & Frau so viel Sex haben, wie sie wollen; um genau zu sein gibt es in der Bibel ganze Kapitel über die Lust und Leidenschaft in der Jugend und dass diese gottgegeben ist - aber innerhalb der Ehe, denn die Ehe ist ein Bund der gegenseitigen Treue und Gottes Liebe soll an dieser offenbar werden.

Selbstbefriedigung wird zwar in der Bibel nicht bei den sexuellen Sünden mit aufgezählt, aber fällt dennoch ziemlich offensichtlich in die Kathegorie sexueller Unmoral.

Außerdem sind viele Christen aus der charismatischeren Ecke davon überzeugt, dass hinter der Selbstbefriedigung Dämonen stecken.

Hoffe ich konnte Dir bisschen weiter helfen,

lg :-)

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Hallo Ratish!

Also ich nehme mal stark an, dass Du weißt, dass Jesus das nicht wortwörtlich gesagt hat ;-)

Jesus hat schlicht und einfach gesagt: »Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort erfüllt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« ~ Galater 5:14

Und ja, das bedeutet durchaus, dass man seinen Nächsten lieben & respektieren soll, aber das heißt nicht, dass man mit den Moralprinzipien der Person übereinstimmen oder sie gar für sich übernehmen muss.

Heißt: Man kann einen Homosexuellen lieben & akzeptieren, ohne Homosexualität richtig zu finden. Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern ist eine individuelle, moralische Meinung, auf die laut Grundgesetz jeder ein Recht hat.

Dasselbe mit Flüchtlingen: Man kann Flüchtlinge akzeptieren bzw. respektieren, ohne es richtig finden zu müssen, dass sie unfaire Ansprüche stellen können und selbst bei Vergehen nicht abgeschoben werden (ich bin 4-facher Zeuge von diesen Fällen, also bitte stellt mich nicht als rassistisch hin, das hat damit nämlich nichts zu tun ;-) ).

Lg

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Wenn Gott nur aus dem Grund Leid zulässt, weil er mit Leid die Menschen erziehen will, lässt er auch Leid bei Liebeskummer zu, obwohl..?

[Fortsetzung der Frage] obwohl man nichts schlimmes gemacht hat und die Person, die man liebt und viel Zuneigung gegeben hat, jemanden anderen entschieden hat?

Vorab, der Text wird bisschen lang. Von daher bitte Ich um Verständnis!

Hey,

im Religion-Unterricht machen wir gerade über die Theodizze-Frage und während im Unterricht wurde angesprochen, warum Gott Leid überhaupt zu lässt, obwohl er doch so allmächtig ist.

Wir dachten, bzw. Ich dachte, dass Gott nur bei den Menschen Leid zu lässt, die böse Taten begangen haben. Doch Leid gibt es fast überall, auch bei guten Menschen, die an Gott glauben & beten, nie was schlimmes gemacht haben, immer freundlich sind, usw., wird Leid zu gelassen. Ein sehr guter Beispiel ist Hiob (hoffentlich kennt ihr ihn alle). Doch unser Reli-Lehrer hat was anderes dazu gesagt und zwar nicht, weil Gott die bösen Menschen bestrafen will, sondern um diese zu erziehen, in Form von Leid (z.B. Verlust an "Luxus", Tod der eng zusammenen Menschen, etc.), die er an unserer Welt zu lässt, weil durch Leid erkennen die Menschen ihren Fehlern und bereuen sie diese, indem sie durch andere gute Taten wieder ausgleichen.

Da mich dieses Thema wirklich sehr interessiert, habe ich mir auch selber eine Frage gestellt, ob Gott auch bei Liebeskummer Leid zu lässt, wenn gerade eine Person vergeben geworden ist, die man liebt, deswegen seelische Schmerzen bekommt - in Form von Kummer.

Mich wird eure Meinungen zu diesem Thema wirklich stark interessieren!

PS: Hoffentlich passiert mit mir nicht, weil ich über Gott bisschen schlecht geredet haben, bezüglich mit Leid zu lassen, etc... Hab auch deswegen schlechtes Gewissen.. :/

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Hallo Kazule!

»Wir dachten, bzw. Ich dachte, dass Gott nur bei den Menschen Leid zu lässt, die böse Taten begangen haben. Doch Leid gibt es fast überall, auch bei guten Menschen, die an Gott glauben & beten, nie was schlimmes gemacht haben, immer freundlich sind, usw.«

Um erst einmal etwas klar zu stellen: Laut der Bibel bzw. Römer 3:23 gibt es soetwas wie einen »guten Menschen« nicht:

»Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen (...)«

Deshalb kann man auch nicht sagen: "Warum lässt Gott es zu, dass »guten« oder »unschuligen« Menschen Schlechtes widerfährt?"

Laut Bibel bist Du nur dann ein guter Mensch (»heilig«), wenn Du alle Gebote gehalten hast, angefangen mit den 10 Geboten (die lauten: »Du sollst nicht lügen; stehlen; Deinen Nächsten um etwas beneiden; deinen Eltern gehorsam sein,...«).

Laut Gesellschaft bist Du auch dann noch ein guter Mensch, wenn Du schon einmal gelogen, Deinen Eltern ungehorsam warst, - kurz - noch niemanden umgebracht hast. Der Grund dafür ist, dass sich Menschen immer am Rest der Gesellschaft bzw am Standard der anderen Menschen messen, obwohl dieser Standard sehr gering ist.

Deshalb ist ein »guter Mensch« aus Perspektive des Otto-Normalbürgers etwas ganz anderes, als ein »guter« oder »gerechter Mensch« aus Gottes Perspektive - schließlich ich Gott vollkommen heilig und unfehlbar.

Alle Menschen stehen aufgrund des Sündenfalls (Adam & Eva🍎) unter der Erbsünde (= Veranlagung zu sündigen) und sind deshalb Sünder. Unsere sündige Natur ist das, was uns von Gott trennt, der vollkommen heilig und gerecht ist.

Aufgrund unserer sündigen Natur leben wir nicht mehr im Paradies, sondern in einer Welt, die von der Sünde beherrscht wird. Sünde ist alles, was gegen Gottes Willen bzw. Seine Gebote verstößt. Würden sich alle Menschen an Gottes Gebote halten und nicht lügen, egoistisch sein, stehlen, - sündigen, dann wäre unsere Welt übrigens super.

»Doch unser Reli-Lehrer hat was anderes dazu gesagt und zwar nicht, weil Gott die bösen Menschen bestrafen will, sondern um diese zu erziehen, in Form von Leid«

Da hat Dein Reli-Lehrer garnicht mal so Unrecht, es gibt nämlich eine Bibelpassage, die genau das aussagt. Allerdings gilt das nicht für alle Menschen, da nicht alle Menschen Kinder Gottes sind; sondern nur für die Menschen, die in Christus sind.

»Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er (...) Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Leid; später aber gewährt sie denen, die durch sie geschult worden sind, Gerechtigkeit als Frucht des Friedens.« ~ Hebräer 12:6-11

»ob Gott auch bei Liebeskummer Leid zu lässt, wenn gerade eine Person vergeben geworden ist, die man liebt, deswegen seelische Schmerzen bekommt - in Form von Kummer.«

Ich beantworte Deine Frage mal mit einem Fakt: Nur einer von Jesus 12 Jüngern ist eines natürlichen Todes gestorben. Als Christ sollte es Standard sein, den Märtyrertod zu sterben - genauer gesagt ist das eine Selbstverständlichkeit in der Bibel. Da ist Liebeskummer denk ich noch besser zu ertragen.

Lg ;-)

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Hallo VirusBanane24!

»Verlorene Seelen« sind die Menschen, die aufgrund ihrer Sünde die Ewigkeit getrennt von Gott & Seiner Herrlichkeit verbringen müssen. Da alle Menschen seit dem Sündenfall (Adam & Eva🐍) unter der Erbsünde stehen (=Veranlagung zu sündigen) und damit Sünder sind, kann kein einziger Gott gerecht werden, da dieser vollkommen heilig & gerecht ist.

Aus diesem Grund haben die Menschen zu alttestamentlichen Zeiten Tiere geopfert bzw. deren Blut vergossen, um sich von ihrer Sünde zu reinigen, damit sie keine »verlorenen Seelen« mehr waren. Der Plan ist nur leider nicht aufgegangen, denn in Hebräer 10:11 heißt es: »Und jeder Priester steht Tag für Tag da und versieht seinen Dienst und bringt oftmals die gleichen Opfer dar, die doch niemals die Sünden wegnehmen können.«

Selbst wenn Tierblut die begangenen Sünden tilgen konnte, änderte es dennoch nichts an der sündigen Natur des Menschen - im Prinzip wurde immer nur die Knospe abgeschnitten, aber nie die Wurzel gezogen. Deshalb musste eine andere Lösung her, die im nachfolgenden Satz kommt:

»Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. (...) Dieser aber hat ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht, das ewiglich gilt, und hat sich zur Rechten Gottes gesetzt und wartet hinfort, bis seine Feinde zum Schemel unter seine Füße gelegt werden. Denn mit einem einzigen Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden (...)«

Nachdem Jesus dann gestorben war, wurde es zur Aufgabe der Jünger, allen Menschen - den verlorenen Seelen, die nichts von dem Erlösungswerk Christi wussten - von der frohen Botschaft zu berichten.

»Wenn die verlorenen Seelen keinen Frieden finden können warum sind sie dann nicht in der Hölle? Wie können verlorene Seelen Frieden finden?«

Du scheinst wirklich zu viele Horrorfilme geschaut zu haben ;-)

Hier heißt »verlorene Seele« nicht soviel wie »der Geist einer verstorbenen Person«, sondern bezeichnet die Seelen der lebendigen Menschen, die aufgrund ihrer Sünde irgendwann mal in die Hölle kommen, obwohl sie noch am Leben sind. Du und ich haben eine Seele und wohnen in einem Körper. Wenn wir nicht umkehren und Jesus nachfolgen, dann sind wir ab diesem Zeitpunkt bereits verlorene Seelen.

Lg

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Hallo IchWillAuch,

nein nein und nochmals nein. Das würde bedeuten, dass wir Christus Opfer nicht bedürfen und damit indirekt verspotten.

Selbst, wenn wir sterben und unser Blut vergießen ändert das nichts an unserer sündhaften Natur.

Wir alle stehen aufgrund des Sündenfalls (Adam & Eva🐍) unter der Erbsünde (= Veranlagung zum sündigen), weshalb wir von Geburt an sündigen, oder wie die Bibel sagt:

»Das Sinnen und Trachten des Menschenherzens ist böse von Jugend auf!« ~ 1. Mose 8:21

Im AT haben Menschen versucht, sich durch Tierblut zu reinigen, was jedoch nichts an ihrer sündigen Natur ändern konnte (Hebräer 10:11), d.h. selbst wenn die Sünden gesühnt waren war das erneute sündigen vorprogrammiert. Nur Jesus Blut konnte die Menschen von Grund auf von aller Sünde reinigen, weshalb Jesus auch als »Hohepriester« oder »endgültiges Sühneopfer« bezeichnet wird.

Wenn wir aber Jesus als Erretter von unseren Sünden annehmen, so sind wir eine »neue Schöpfung« in Christus bzw. von Neuem geboren. Wir werden zwar nicht im Fleisch wieder geboren, aber unser bis zu diesem Zeitpunkt sündige Geist wird von Neuem geboren. Im geistlichen Raum sind wir eine neue, reine, gerechte Schöpfung.

»Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!« ~ 2. Korinther 5:17

»Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.« ~ 1. Johannes 3:9«

lg

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Hallo joerosac,

man kann den Islam nicht einfach »reformieren« bzw. sich hinbiegen, wie man möchte, denn dann wäre es schließlich kein »echter Islam« mehr.

Möchte man einen echten Islam, dann sollte dieser auf Grundlage des Korans sein. Und laut dem Koran gibt es nie und nimmer so etwas wie einen »liberalen Islam«; das, was die Muslime im Westen hier leben ist bestenfalls eine verwässerte Version des Islams.

Und leider wissen die meisten Muslime das nicht einmal, da sie nichts hinterfragen dürfen & die Imame mehr oder minder diejenigen sind, die den Koran nach Belieben auslegen.

Der Koran sagt, Muslime sollen Christen & Juden hassen, dürfen sich nicht ihrer Umgebung anpassen, sondern sollen ihre Umgebung dem Islam entsprechend verändern,...

Da kannst Du eine »Reformation« vergessen.

lg

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Ist es nicht Gottes Schuld, dass Menschen sündigen?

Hallo. Ich bin ein Atheist und schon der Anfang der Bibel hat mich irritiert. Im folgenden betrachte ich die erste Sünde der Menschen mit folgenden Prämissen: 

-Gott ist allwissend, omnipotent und von seiner Natur aus liebend

Dem biblische Gott werden meines Wissens nach diese Eigenschaften zugeschrieben.

-Gott hat den Menschen mit einem freien Willen erschaffen, jedoch

-muss Gott ja auch die Parameter festgelegt haben, nachdem die Menschen handeln, schließlich hat er sie ja erschaffen

-da Gott allwissend ist, weiß er, obwohl der Mensch einen freien Willen hat, wie sich der Mensch entscheiden wird, da er ja alles weiß

Darum hätte Gott wissen sollen, dass der Mensch, wie er ihn erschaffen hat, vom Baum der Erkenntnis isst und so sündigt.

Daraus folgt doch, dass

 -Gott entweder nicht von seiner Natur aus liebend ist und den Menschen so erschaffen hat, dass er sündigt und daraufhin bestraft wird, obwohl wie Gott ihn wie angemerkt so erschaffen hat, dass er sündigen wird

-Gott nicht Allwissend ist und er nicht wusste, dass die Menschen, wie er sie erschaffen hat, sünden werden

-Gott nicht omnipotent ist und er die Menschen deshalb nicht so erschaffen konnte, dass sie nicht sündigen, obwohl er wusste, dass sie sündigen werden und er von Natur aus liebend ist, weshalb er es verhindern wollen sollte. 

Hoffentlich ist meine Verwirrung klar geworden und vielleicht kann die Frage ja auch zu Gunsten eines biblischen Gottes beantwortet werden.

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Hallo FamegAmerHD,

das ist eine sehr gute & berechtigte Frage.

Laut Bibel wusste Gott aber von Anfang an, dass der Mensch sich gegen Ihn versündigen würde. Im folgenden Vers wird deutlich, dass es Gott beim vorherbestimmten Erlösungswerk auch um Seine Ehre ging - Gottes Ehre ist ein Hauptmotiv Gottes, dass sich übrigens durch die ganze Bibel erstreckt.

»Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus. Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe; er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit. (...)« ~ Epheser 1:1-9

Eine andere Argumentation ist, dass der freie Wille Verantwortung mit sich bringt, die Adam & Eva alleinig trugen. Niemand hat sie dazu gezwungen, sich falsch zu entscheiden.

Lg

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Hallo VirusBanane24,

das ist eine wirklich gute Frage, hab ich mich auch schon oft gefragt. Vielleicht kann der folgende Vers das beantworten:

»Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.« ~ 1. Johannes 3:9

Wir alle stehen aufgrund des Sündenfalls (Adam & Eva🐍) unter der Erbsünde (= Veranlagung zum sündigen), weshalb wir von Geburt an sündigen, oder wie die Bibel sagt: »Das Sinnen und Trachten des Menschenherzens ist böse von Jugend auf!« ~ 1. Mose 8:21

Wenn wir aber Jesus als Erretter von unserern Sünden annehmen, so sind wir eine »neue Schöpfung« in Christus bzw. von Neuem geboren. Wir werden zwar nicht im Fleisch wieder geboren, aber unser bis zu diesem Zeitpunkt sündige Geist wird von Neuem geboren. Im geistlichen Raum sind wir eine neue, reine, gerechte Schöpfung.

»Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!« ~ 2. Korinther 5:17

So lange wir auf der Erde sind, sind wir auch als neue Schöpfung in Christus noch immer ein Stück weit an unser sündiges Fleisch gebunden, deshalb sagt Paulus auch, wir sollen »unser Fleisch bezwingen« & »im Geiste wandeln« (Galater 5:16). Aber im Himmel haben wir keinen physischen bzw. fleischlichen Körper mehr, also werden wir dann auch nicht mehr sündigen können.🌈

Lg

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Hallo MalerJonas,

das liegt daran, dass sich Homosexualität nur schlecht verbieten lässt. Man kann höchstens verbieten, dass Homosexuelle ihre homosexuellen Gefühle in Form einer Beziehung ausleben, aber dass Homosexuelle eben homosexuelle Gefühle haben, also homosexuell sind, kann man nicht verbieten. Anders wäre dies, wenn es sich dabei um eine Entscheidung handeln würde - aber mal ehrlich: Wer wacht bitte eines Tages auf und entscheidet sich, homosexuell zu werden?

Außerdem: Wenn man Homosexuelle aus der Kirche verbannen würde, dann muss man auch alle anderen sexuell Unmoralischen und Sünder im Allgemeinen aus der Kirche verbannen: dazu gehören laut Bibel Menschen, die mit Lust einen Mann/ eine Frau ansehen; Ehebruch begehen; sich scheiden lassen; unehelichen Sex haben; lügen; Vater & Mutter nicht ehren; andere beneiden,... Heißt: Wenn man das konsequent bzw. fair durchzieht, dann wäre die Kirche sofort leer.

So viele Menschen sind der sexuellen Unmoral schuldig, wie viele Geschiedene gibt es beispielsweise? Also wie kommt es, dass Homosexualität als die schlimmste Sünde überhaupt abgestempelt wird? Zudem verdammen sich viele Homosexuelle selbst und sind unter einem immensen emotionalen Druck, weil sie ihre homosexuellen Gefühle nicht ausleben können. Umso schlimmer ist es, wenn andere Leute ihnen auch noch die Schuld dafür geben & aus der Kirche werfen möchten.

Lg

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Hallo TheNewMan16,

die Bibel sagt, dass Maria Jesus vom Geist Gottes (dem Heiligen Geist) empfangen hat:

»Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?  Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden«

~ Lukas 1:34-35

Lg

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Hallo joerosac,

eine sehr passende Bibelstelle im Bezug auf die heutige Zeit ist Römer 1:18-32:

»Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es wahrnimmt, ersehen an seinen Werken, sodass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere.  Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren.  Sie haben Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen. Darum hat sie Gott dahingegeben in schändliche Leidenschaften; denn bei ihnen haben Frauen den natürlichen Verkehr vertauscht mit dem widernatürlichen; desgleichen haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen und sind in Begierde zueinander entbrannt und haben Männer mit Männern Schande über sich gebracht und den Lohn für ihre Verirrung, wie es ja sein musste, an sich selbst empfangen. Und wie sie es für nichts geachtet haben, Gott zu erkennen, hat sie Gott dahingegeben in verkehrten Sinn, sodass sie tun, was nicht recht ist, voll von aller Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier, Bosheit, voll Neid, Mord, Hader, List, Niedertracht; Ohrenbläser, Verleumder, Gottesverächter, Frevler, hochmütig, prahlerisch, erfinderisch im Bösen, den Eltern ungehorsam, unvernünftig, treulos, lieblos, unbarmherzig. Sie wissen, dass nach Gottes Recht den Tod verdienen, die solches tun; aber sie tun es nicht nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die es tun.«

Zwar ist dieser Vers im Kontext betrachter keine Prophetie auf die heutige Zeit, aber dennoch finde ich gerade in der heutigen Zeit einige Aspekte dieses Verses wieder.

Hoffe ich konnte Dir ein wenig weiter helfen,

lg

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Hallo Jan06470!

»Also, meine Mutter und Vater glauben an Gott. Mein Vater betet sogar jeden Tag. Meine Mutter nicht. Beide glauben aber trotzdem an die Existenz Gottes.«

Glaube ist keine intelektuelle Zustimmung. An Gott glauben heißt nicht, eine Beziehung zu Gott zu haben - intelektueller Glaube errettet laut Bibel nicht. Die Pharisäer (= Schriftgelehrten) waren die gesetzestreusten und gebildetsten Menschen zu alttestamentlichen Zeiten überhaupt - errettet waren sie tdm nicht: Sie wussten zwar alles über Gott, aber sie hatten nichts mit Gott zu tun.

Es gibt ein Gleichnis in der Bibel, das von einem Pharisäer und einem Zöllner handelt: Der Pharisäer sagt zu Gott, dass er immer alle Gebote hält, von allem den 10ten Teil gibt und viel besser ist, als alle anderen Menschen, eingeschlossen des Zöllners. Der Zöllner dagegen gesteht vor Gott ein, dass er Seine Gnade benötigt, weil er nicht aus sich selbst vor Gott bestehen kann.

Und darum geht es: Wir Menschen stehen seit dem Sündenfall (Adam & Eva🍎) unter der Erbsünde (= Veranlagung zu sündigen) und sind deshalb alle Sünder, die ihre Heiligkeit verloren haben und mit Gottes Standard nicht mithalten können (Römer 3:23) - deshalb brauchen wir alle Gnade (=unverdiente Gunst). Du stellst Dich selbst als einen super schlechten, eiskalten Menschen da, aber weißt Du was? Du bist wie der Zöllner, der nicht hochmütig angibt, wie toll er ist, sondern der einsieht, dass er schuldig ist.

Und so geht das Gleichnis aus: Am Ende findet der Zöllner Gnade & der Pharisäer nicht. Warum? - Der Pharisäer hat sich am Standard der Menschen gemessen, aber der Zöllner am Standard Gottes.

Weißt Du, bei mir in der Gemeinde/Kirche erlebe ich es immer wieder, wie Christen sich über andere aufregen bzw. lästern (und ja, auch mir passiert das). Weißt Du, warum Leute über andere lästern? - Weil sie sich in dem Moment selbst so richtig gut fühlen. »Der da hat die und die Schwächen, aber ICH nicht«. Wie der Pharisäer, der auf den Zöllner herab sieht. Du bist nicht eiskalt, wir ticken alle von unserer (sündigen) Natur aus so.

Und was machen wir jetzt? - Vor 2000 Jahren ist Gott Mensch geworden - Jesus Christus - und hat am Kreuz den Preis für die Sünde von all denen, die Ihn als Herrn & Erretter von unserer Sünde annehmen und Buße tun, bezahlt. Buße tun bedeutet nicht nur, dass einem seine Sünden Leid tun, sondern dass man davon umkehrt, also sie nicht wieder tut. Jeder, der Jesus annimmt, wird »von neuem geboren«, d.h. bekommt eine neue Natur. Er erhält den Geist Gottes - den heiligen Geist - der in unserem Inneren wohnt und uns hilft, unsere alte, sündige Natur zu überwinden.

»Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, 21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. 22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,23 Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. 25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln!« ~ Galater 5:16-25

Lg

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Hey du ;-)

Vielleicht erklärt die bekannte Aussage: »Not lehrt beten« das. In armen Ländern oder in Ländern, wo Verfolgung herrscht, wachsen die Gemeinden nämlich rasant.

Aber hier, wo die Evolution als Fakt verkauft wird und Wohlstand und Toleranz herrschen, scheint es äußerst unattraktiv, sich einem Gott und Seinen Regeln zu unterwerfen. Wahrscheinlich denken viele aufgrund unseres Wohlstands auch, sie bräuchten Gott nicht.

Lg

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