Ich selbst bin mit 6/7 von meinen Eltern aufgeklärt worden, zumindest über die Grundlagen. Der Anlass war einfach, das meine Mutter wieder schwanger war.

Der Rest kam dann aus verschiedensten Quellen - Schule, Freunde, Zeitschriften, Eltern... Unter anderem hat die Mutter einer Freundin mal ein paar Kondome aus der Schublade geholt und uns gezeigt, wie man die richtig benutzt. Im ersten Moment war uns das furchtbar peinlich (14 jährige Mädels halt...), aber letztendlich hatten wir eine Menge Spaß mit den Dingern.

Eigene Kinder habe ich noch nicht, aber ich werde mich sicher nicht darauf verlassen, dass irgendjemand anders mein Kind aufklärt. Mein Bekanntenkreis sieht das genauso wie ich, nur über das richtige Alter gibt es verschiedene Ansichten. Ist aber sicher auch vom Kind abhängig.

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Klar, unter Umständen kann man eine Demokratie auch demokratisch abschaffen, nur ab dem Zeitpunkt ist es dann auch keine Demokratie mehr. Eine wehrhafte Demokratie hat Sicherheiten gegen so was eingebaut.

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Das kann man so sehen, denn der Reichstag hat letztendlich für das Ermächtigungsgesetz gestimmt. Allerdings finde ich diese Betrachtungsweise zu kurzsichtig.

Zum einen hat sich der Reichstag "nur" selbst entmachtet. Abgeschafft war er damit noch nicht. Zum anderen lief die Abstimmung auch nicht sauber ab. Die Abgeordneten der KPD waren nicht anwesend, weil sie verhaftet oder auf der Flucht waren. Darüberhinaus war das Gebäude von der SS und SA abgesperrt und selbst im Gebäude wimmelte es von entsprechend Uniformierten. Da wurde also massiv Druck auf die Abgeordneten ausgeübt. Vor der Abstimmung wurde dann auch noch die Geschäftsordnung geändert, damit das von den Nazis erwünschte Ergebnis herauskam. Die SPD stimmte dennoch geschlossen gegen das Gesetz.

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Ja, einer

Der war bei der Kriegsmarine. Gibt ein paar ziemlich interessante Fotos von ihm aus der Anfangszeit. Er hat sein Leben lang gerne fotografiert.

Der andere hatte das Glück ein paar Jahre jünger zu sein. Zuletzt haben sie ihn zwar auch noch eingezogen, aber er hat sich bei einem Fliegeralarm aus dem Zug gestohlen und sich irgendwie wieder nach Hause durchgeschlagen. Seine Mutter hat ihn dann auf dem heimischen Hof versteckt.

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War bei mir jedenfalls genauso. Nachdem die Fäden gezogen waren wurde es aber recht schnell (2-3 Tage) besser.

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Für meinen laienhaften Blick sehen deine Hände einfach viel benutzt und dadurch strapaziert und etwas trocken aus.

Was machst du denn den ganzen Tag mit den Händen? Bei manchen Tätigkeiten sind Handschuhe sinnvoll, für andere Tätigkeiten gibt es gute Hautschutzcremes. Wenn man fertig ist (womit auch immer), ist in aller Regel eine gründliche Reinigung und etwas Pflege hilfreich. Urea ist ein Bestandteil von Handcremes, der bei trockenen Händen oft Wunder wirkt.

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Ja, aber ich kann damit umgehen.

Sowas sollte man als Lehrer wahrscheinlich nicht ständig machen, aber Schüler müssen auch lernen und üben sich eigenständig in Themen und Fragestellungen einzuarbeiten.

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Wenn du meinst aus beruflichen Gründen impfberechtigt zu sein, brauchst du eine entsprechende Bescheinigung vom Arbeitgeber. In deinem Fall könnte das eventuell auch deine Schule machen, weil die ja einen besseren Überblick über deine Tätigkeiten haben. Ich kann dir aber nicht mit Sicherheit sagen, ob die das machen oder auch nur dürfen. Fragen schadet aber mit Sicherheit nicht.

Nur auf dein Wort hin, dass du die Impfung brauchst, bekommst du auf jeden Fall keine Impfung. Du musst deine Berechtigung immer irgendwie nachweisen.

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Die Formulierung "sie kriegen mehr Rechte" finde ich unglücklich gewählt. Es ist doch eher so, dass man Einschränkungen zurücknimmt, die für diese Leute nicht mehr verhältnismäßig sind. Natürlich ist das Risiko von und für Geimpfte nicht Null, aber es ist geringer als von und für Nicht-Geimpfte. Die Impfung einem negativen Schnelltest gleichzusetzen klingt für mich sinnvoll, beides bietet eine gewisse Sicherheit, wenn auch keine 100%ige. Testen lassen kann sich schließlich jeder, auch wenn es zugegebenermaßen mehr Aufwand ist, sich ständig testen zu lassen, als 1-2 Mal zur Impfung zu gehen.

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Während Speisen und Getränke verzehrt werden, muss in unseren Fernverkehrszügen keine FFP2-Maske getragen werden.

Quelle: DB

Du darfst die Maske also zum Essen oder Trinken abnehmen.

Nur nutz das bitte nicht als Ausrede um die Maske die ganze Zeit abnehmen zu können, indem du die ganze Zeit futterst. Tröpfcheninfektion ist bei genügend Abstand wirklich sehr unwahrscheinlich. Aber man pustet ohne Maske die ganze Zeit Aerosole in die gemeinsame Atemluft und besonders bei einigen der neueren Corona-Varianten ist das wohl ein relevanter Infektionsweg.

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Es kommt auf deine Familie an. Bei meiner Familie hätte das keinen gestört, wenn das zu deinem normalen Stil gehört. Ich kenne aber auch Leute, die so was anders sehen.

Sprich mit deinen Eltern oder anderen Familienmitgliedern, die auch zur Beerdigung gehen, und frag die nach ihrer Einschätzung.

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Ein Schnelltest reicht. Es darf allerdings kein Selbsttest sein, sondern es muss ein professionell gemachter Test (Teststation, Apotheke) sein.

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In dem Fall dürfte es wesentlich schneller gehen, die einzelnen Terme einzutippen, als dir einen passenden Zusammenhang zwischen den Summanden zu überlegen.



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Der 1. Mai wurde zwar tatsächlich 1933 unter den Nationalsozialisten in Deutschland zum gesetzlichen Feiertag und die Nazis haben das, wie alles was ihnen in die Finger kam, zu ihren Gunsten genutzt. Aber schon in der weimarer Nationalversammlung 1919 versuchten in erster Linie SPD und DDP den 1. Mai als Feiertag zu etablieren.

Besonders da der 1. Mai auch international als Tag der Arbeiterbewegung gesehen wird und in weiteren Ländern als in Deutschland ein Feiertag ist, würde ich den 1. Mai nicht zu einem NS-Feiertag herabsetzen.

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