Was soll ich tun?

Ich bin aktuell in der 11. Klasse, FOS Bayern.

In der 11. Klasse sind ja Praktika Pflicht, wovon ich das 1. in einer Bank absolviert habe. (Banken haben mich schon immer interessiert)

Es hat mir auch sehr gut gefallen, ich kann das fast gar nicht beschreiben. Auch meine Vorgesetzten waren überaus zufrieden.

Am Montag ging mein Praktikum zu Ende und es gab ein Abschluss-Gespräch. Meine beiden Chefs haben mich da nochmals des Öfteren gelobt und gesagt: "Wir würden eine Bewerbung von Ihnen bei uns herzlichst begrüßen. Wenn Sie sich bewerben, schreiben Sie uns direkt mit Ihren Unterlagen an."

Nun mein Zwiespalt: ich würde mich zu gerne für dieses Jahr noch versuchen zu bewerben, würde so gerne dort arbeiten. Aber...sollte ich mit der Schule aufhören um eine Ausbildung anzufangen, bringt mir das so dermaßen Krach mit meinen Eltern ein. Vor allem mit meinem Vater.

Er würde mich von zu Hause rausschmeißen wenn ich ihm mit sowas komme, jetzt ungelogen. In seinen Augen ist ein Abitur Pflicht. Ich hatte schon genug Stress mit ihm, als ich sagte, ich will das allg. Abitur nicht machen, wenn dann nur Fachabi.

Aber in diesem Jahr habe ich so sehr gemerkt, dass Schule einfach nichts mehr für mich ist. Ich komm damit einfach nicht mehr klar, ich will endlich selbstständig werden und selber was erreichen. Und studieren kann ich auch noch nach einer Bank Ausbildung. Ich weiß grade einfach nicht was ich tun soll, ich habe so einen inneren Konflikt aktuell...

Was würdet ihr mir raten???

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FOS Probleme?

Ich bin seit diesem Jahr an der FOS (Bayern), Zweig Wirtschaft und Verwaltung. Habe letztes Schuljahr meine Mittlere Reife an der Realschule gemacht (Schnitt 2,0).

Jetzt sieht es jedoch echt schlecht für mich aus. Stehe in BwR bei 0 Punkten in der Kurzarbeit 2 Punkte mündlich. Englisch grade so 4 Punkte (Kurzarbeit). Geschichte mündl. 13 Punkte. Deutsch mündl. 14 und Schulaufgabe 9 Punkte. Mathe Kurzarbeit 9 Punkte.

Jedoch ist noch die Schulaufgaben in VWL, Englisch und BwR offen, und das wird ein Kampf.

Was soll ich machen wenn ich die Probezeit zum Halbjahr nicht bestehe? Auf keinen Fall werde ich dann wiederholen. Hierbei ist anzumerken, dass ich früher am Gymnasium war, nach der 9. Klasse aber an die Realschule ging nachdem ich wiederholen musste. Schon jetzt bin gefühlsmäßig wieder im selben Stress wie am Gym und komme einfach nirgends mehr hinterher.

Auch Corona spielt da eine Rolle. Meine Klasse war schon wieder in Quarantäne und es fehlen wieder 2 Wochen. Deswegen schreiben wir jetzt in den letzten 7 Schultagen 5 Prüfungen, ich komme mit dem Lernen da einfach nicht mehr hinterher.

Daher nun meine Frage, wenn man vom worst case Szenario ausgeht und ich scheitere im Februar, was soll ich dann machen? Mit meinen Eltern kann ich über sowas nicht reden, für sie (und vor allem meinem Vater) werde ich ein Nichts sein, wenn ich kein Abi habe. Vor allem dieser elterlicher Druck setzt mich gewaltig unter Stress.

Also, was sagt ihr was für Möglichkeiten ständen mir dann noch offen?

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Angst Abschluss nicht zu schaffen (Realschule Bayern)?

Momentan sind ja die Abschlussprüfungen an den bayerischen Realschulen. Nun habe ich jedoch Angst, diese womöglich nicht zu bestehen. Vorher sollte man wissen: Ich war mal auf dem Gymnasium und musste 2 mal wiederholen (wollte nicht einsehen es nicht zu schaffen, habs probiert und bin 2 mal gescheitert; ich weiß, sau dumme Idee gewesen, anstatt direkt beim 1. Versagen zu wechseln). Ich bin letztes Jahr zur 9. auf die RS und hatte einen ziemlich guten 2er Schnitt am Ende (bei weitem besser als das vom Gym).

Nun zu meinen aktuellen Sorgen. Ich bin mit diesen Jahresfortgangsnoten in die APs: Mathe 3, Englisch 3, Deutsch 2 und Physik 3.

Schon Deutsch am Mittwoch lief echt nicht gut. Ich hatte mich auf Erörterung vorbereitet und das Pech, dass die Themen dafür bescheuert waren. Unsere Lehrerin hat total daneben gelegen und die falschen Themen ausgewählt, welche uns so gar nicht gelegen haben. Ich habe zwar was halbwegs gescheites zusammengeschrieben, aber eine 2 wird's mit Sicherheit nicht. Mit einer 3 bin ich noch gut bedient.

Dann Englisch am Freitag. War ganz ok denke ich mal und gehe von einer 3 aus. Könnte aber evtl knapp werden, weil ich bei der mündlichen Prüfung damals verkackt habe, die 30 Pkt. der AP ausmacht. Habe da nur 18 erreicht.

Und dann kam Mathe...reinste Katastrophe. Ich habe wirklich wochenlang dafür gelernt und die APs von 2019 bis 2005 komplett gemacht, einige sogar doppelt. In den Übungen hatte ich immer eine 2 oder 3, meistens 3 mit Tendenz zur 2 und bin daher mit voll gutem Gefühl in die Prüfung. Aber als ich da saß und die Aufgaben sah, war ich blank. Irgendwie hab ich so sehr gehangen und sehr viel Zeit verloren, die mir letztendlich gefehlt hat. Das ist der Grund, weswegen ich viele Aufgaben nicht mal ansatzweise habe. Ich gehe davon aus, dass Mathe eine 4 wird, was bedeutet: mündliche Prüfung. Muss mind. eine 3 als Endnote darin haben.

Morgen steht Physik als letzte AP an. Da mache ich mir keine all zu großen Hoffnungen. Habe Physik ziemlich vernachlässigt und lieber Mathe gelernt, da ich auf die FOS will und die Physik Note hierbei nicht entscheidend ist. Versuche mind. eine 4 zu bekommen , was aber evtl auch ein Kampf wird. (Aber ja, ich lerne heute noch bzw bin dabei, aber musste das hier jetzt los werden)

Nun habe ich aber echt Angst den Abschluss nicht zu schaffen. Was wenn es wirklich dazu kommen sollte? Und was meint ihr bezüglich meiner Sorgen? Mache mir momentan echt sehr viele Gedanken darum und sehe aktuell keine Gewissheit über meine Zukunft. Tut mir leid für den langen Text und danke fürs Durchlesen und für eureAntworten!

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