Ja wenn er unbedingt will und dafür jeden erdenklichen Kompromiss eingehen will, schafft er das natürlich. Gibt genug Frauen, die zB für einen Aufenthaltstitel, Kinder, Verschleierung von Homosexualität aus religiösen Gründen etc zu einer reinen Zweckehe bereit wären.

Viele Männer wollen das aber gar nicht und bleiben lieber allein, als eine Zweckehe zu führen.

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Vergebene Frauen wirken oft auch attraktiver als Singles. Liegt an zwei Dingen: Erstens will man lieber etwas, was andere auch wollen, als das, was scheinbar keiner will, und zweitens sind viele Menschen in Beziehungen glücklicher und strahlen das dann aus, was sehr attraktiv macht.

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Ja, das ist rechtens. Natürlich geht es ihr hierbei ums Prinzip. Wahrscheinlich ist sie sauer, dass sie nicht vorher informiert wurde und findet es unmöglich, dass der Fachlehrer dem überhaupt zugestimmt hat und will diesen Fehler nun korrigieren, damit solche Absprachen nicht die Regel werden. Ich verstehe, dass es aus deiner Perspektive nervt, dennoch verstehe ich auch die gute Frau. Ich würde aber nochmals versuchen, mit dem Fachlehrer und ihr zusammen zu sprechen.

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Mitschuld tragen nur Mobbingopfer, die zuvor jemand anderem wirklich Leid zugefügt haben, und dafür dann sozial bestraft werden. Schläger zum Beispiel, Leute die sich an anderen körperlich oder verbal schwer vergreifen, oder andere in große Gefahr gebracht haben. Da dies dann aber meistens direkt von der Polizei bestraft wird, sind das nunmal die seltensten Fälle.

Mobbing trifft sonst unschuldige Menschen, die irgendwie anders sind. Manchmal nicht einmal das. Manchmal kann einen der Rädelsführer einen Clique nur nicht leiden, weil man seine Freundin mal schief angeschaut hat oder mal ne andere Meinung hatte, und hetzt dann alle auf. Manchmal entwickelt sich auch völlig grundlos eine Gruppendynamik gegen einen bestimmte Person. Dumm gelaufen quasi.

Oft trifft es auch Menschen, die eine psychische Störung oder ein körperliches Problem haben (Autisten, bei Depressionen, Magersucht, Übergewicht, Borderline etc). Diese wirken dann zwar tatsächlich manchmal auffallend, unfreundlich oder verhalten sich mal daneben, aber sie tragen ja keine Schuld daran. Hier ist Aufklärung und Toleranz gefragt!

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Wie kann ich von zuhause ausziehen ohne Geld Arbeit und mit psychischer Erkrankung?

Hallo, ich bin Christian und neu hier auf Gutefrage.

Ich bin 21 und bin psychisch krank, ich leide an Depressionen und ich habe 20 Jahre lang mit einem Narzissten zusammengelebt. Ich fühle mich deswegen schon mein Leben lang abhängig und ich möchte endlich mein Leben in die Hand nehmen.

Ich komme mit meinen Eltern eigentlich gut aus, auch wenn sie mich offen gesagt immer noch teilweise wie ein Kind behandeln. Sie sind schon über 60 und auch wenn sie mir immer helfen wollen, manchmal ist es mir unangenehm. Ich stecke in einer Zwickmühle. Denn ich möchte mich so gerne aufrappeln trotz meiner Depressionen, doch dann habe ich Angst irgendetwas, und sei es nur einen Therapeuten zu kontaktieren, um eine Therapie anzufangen, alleine zu machen, weil ich immer Angst vor dem Scheitern habe. Es kommen immer Gedanken, dass mir niemand helfen kann und dass ich so oder so depressiv bleibe. Dass sich nie etwas ändern wird. Trotzdem habe ich natürlich meine Eltern lieb und sie helfen mir wirklich sehr.

Heute war aber eine Situation im Bus die mir äußerst peinlich war.

Meine Mutter hatte genauso wie ich am selben Tag einen Termin und die Praxis liegen nebeneinander, deswegen sind wir heute zusammen Bus gefahren, hin und zurück.

An sich kein Problem aber auf der Rückfahrt hat sie sich sehr peinlich verhalten. Sie hat mich wie ein Kind behandelt. Sie hat mir einen Platz freigehalten was eigentlich nicht nötig war aber als sich ein Mann da hin setzen wollte sagte sie "Entschuldigung aber der Platz ist für meinen Sohn." Daraufhin sagte ich ist schon gut, setzen Sie sich, bitte setzen Sie sich!"

Aber meine Mutter meinte bestimmerisch "Christian setz dich hin, Christian setz dich endlich hin!"

Ich liebe meine Mutter, bitte nicht falsch verstehen, aber das war mir schon sehr unangenehm. Schließlich habe ich mich gesetzt und ein Mädchen saß uns gegenüber. Meine Mutter hat dann einige private Dinge gesagt, die ich hier nicht nennen will.

Schließlich kam eine Bekannte von ihr und sie redeten sehr laut im Bus auch über private Dinge über mich. Auch redete sie Dinge wie "Naja diesen neumodischen Kram habe ich nicht." dann stupst sie mich an und fragt "Hast du Facebook?" daraufhin schmunzelte immer das Mädchen mir gegenüber. Ich fühlte mich total blamiert und wie ein Muttersöhnchen.

Ich weiß, dass sie das nicht mit Absicht macht und wie gesagt habe ich sie lieb, aber trotzdem war ich verdammt sauer, weil ich mich bloßgestellt fühle.

Ich stieg daraufhin dann mit dem Vorwand, noch etwas erledigen zu müssen, früher aus und ging dann den restlichen Weg nach Hause.

Jetzt habe ich den Entschluss gefasst: Ich möchte endlich ausziehen. Ich möchte selbstständig werden und unabhängig sein.

Jetzt zu meiner Frage: Wie kann ich als psychisch kranker ohne Geld, ohne Ausbildung oder sonstiges denn alleine leben? Ich fühle mich total hilflos aber ich habe einfach auch meinen Stolz. Ich muss selbstständig werden!!

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Beziehst du HartzIV? Dann ist es vor deinem 25. Lebensjahr tatsächlich sehr schwer. Wärst du gesund, so wäre die beste Lösung, eine Ausbildung in einer anderen Stadt anzufangen, so dass du faktisch umziehen musst - dann würde das Jobcenter den Umzug bezahlen und ggf auch die Wohnung übernehmen.

Wenn du beim Jobcenter einen freundlichen Ansprechpartner hast, dann erkläre dort deine Situation ganz offen und bitte darum, dass sie dir Möglichkeiten aufzeigen, wie du ausziehen kannst um langfristig gesund Arbeit aufzunehmen. Eventuell gibt es andere Lösungen, Eingliederungsmaßnahmen sehr weit weg oder ähnliches.

Wenn du akut krank bist, könntest du zur Behandlung in eine Klinik gehen. Dann wärst du zunächst auch weg. Vielleicht können dir dort dann auch andere Wege und Möglichkeiten aufgezeigt werden, betreutes Wohnen etwa.

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Als Doktorand bin ich drei Jahre lang unfassbar glücklich und motiviert für dieses Gehalt aufgestanden.

Ich denke, wenn man dafür etwas tun kann, was einen erfüllt, und wenn dies nur für eine begrenzte Zeit ist und nicht den Rest des Lebens, und wenn man keine fünf Kinder mit durchzubringen oder viele Schulden abzubezahlen hat, geht das sogar problemlos und mit einem Lächeln.

Als langfristiges Gehalt ist man damit dann aber auf jeden Fall auf weitere staatliche Unterstützung angewiesen (wie zB Wohngeld), sonst sitzt man heutzutage wohl schneller auf der Straße als man schaut. Ich wünsche jedenfalls auch niemanden, damit in die Familienplanung oder die Rente starten zu müssen.

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Ich habe mich dafür entschieden, weil ich einfach tatsächlich mehr wissen wollte. Ich fand das Studium wahnsinnig spannend und war neugierig, es gab Dinge, mit denen ich mich unbedingt noch beschäftigen wollte. Nach dem Bachelor aufzuhören hätte mich maßlos enttäuscht. Daher habe ich noch einen Master gemacht, und jetzt arbeite ich an der Uni :) für mich war es also einfach.

Letztlich bringt ein Masterabschluss schon deutlich mehr als ein Bachelor, aber auf lange Sicht gesehen, dazu gibt es auch Studien. Bei Berufsanfängern ist der Unterschied noch nicht so groß. Denn höhere Positionen werden häufig nur an Masterabsolventen vergeben - in Bewerbungen konkurriert man eben mit diesen. Auch die Geisteswissenschaftler.

Dennoch denke ich, dass man das nur tun sollte, wenn man zumindest ein wenig wissenschaftliches Interesse mitbringt, und sich nicht mühsam durch den Bachelor gequält hat. Oft ist es am Ende ja auch eine Frage der Finanzierung.

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Wieso bin ich mit meinem Leben immer dann extrem unzufrieden, nachdem ich einen coolen Film gesehen habe?

ich weiß, dass das echt komisch klingt, aber es ist nun mal so!

Erst gestern habe ich einen tollen Film mit einer mega inspirierenden Hauptfigur gesehen. Fast so wie in jedem Film... und mir ist es diesmal extrem aufgefallen, wie glücklich ich bin wenn ich den Film sehe, an ihn denke und dann will ich nur noch so sein und leben wie die Hauptpersonen. Filme beschäftigen mich mehrere Tage noch nachdem ich sie gesehen habe. Im Vergleich zu ihnen ist mein Leben einfach nur langweilig und ich selber nicht ansatzweise so erfolgreich und cool wie die Personen.

Kann mir jemand sagen wieso das so ist? Eigentlich mag ich mein Leben und bin so grob auch mit mir zufrieden. Ich denke durch die ganzen Karaktere die ich bewundere mehr nach wer ich sein will und wer ich momentan bin. Doch leider kann ich an manchen Sachen einfach nichts ändern und das wiederrum mach mich echt unglücklich. Will mir mein Unterbewusstsein so vermitteln, dass ich etwas in meinem Leben und Verhalten ändern soll? Immerhin versuche ich bereits jetzt schon mich immer zu verbessern und "perfekt" zu werden. Aber wie gesagt, dauert das lang, ist teilweise unmöglich und bei manchen Dingen habe ich vielleicht zu wenig Selbstbewusstsein.

Geht es vielleicht jemanden genau so? Ich will mich nicht nach einem Film schlecht fühlen, sondern inspiriert Neues zu probieren und so weiter. Doch leider mach ich dann unterbewusst mein Leben runter und ich würde am liebsten alles umkrempeln. Aber komischerweise weiß ich nicht mal wie genau meine "perfekte" Welt aussehen sollte, da ich einfach nicht weiß was ich will und dann will ich alles gleichzeitig.

Wie kann ich das verhindern?

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Zunächst mal sind Filme eben Filme und nicht die Realität. Kein jemals lebender Mensch ist oder war so wie die Hauptfigur eines Films oder hat so ein Leben geführt.

Sogar wenn Filme über echte Personen gemacht werden, werden ihre Charaktere stark überzeichnet und die Story völlig dramatisiert. Das echte Leben ist immer farbloser und unspektatukärer als jeder Film, sogar wenn es Dokus sind.

So. Und wenn du dich nun mit diesen fiktiven Leuten vergleichst, und genau das tust du, kannst du nur verlieren und dich schlecht fühlen. Denn als echter Mensch mit Schwächen und Problemen, die 100% aller Menschen haben, und einem durchschnittlichem Leben, was gefühlt 95% aller Menschen nunmal führen, stinkst du eben immer maßlos dageben ab.

Daher: Akzeptiere einfach, dass Filme Märchen sind, dass sie niemals die Realität zeigen können, dass wirklich niemand, keiner, absolut kein Schwein auf Erden so sein und leben kann wie diese Figuren, und dass du dich und dein Leben mit diesen weder vergleichen darfst noch überhaupt kannst.

Dasselbe gilt für Menschen, denen du auf Instagram oder YouTube folgst. Medien zeigen immer nur einen kleinen Ausschnitt aus der Realität, und funktionieren anders als das echte Leben.

Wenn du es inspirierend findest, dann nimm das an, träume ein wenig und schau, wie du als kleiner Durchschnittsmensch ein winziges bisschen davon in deinen Alltag integrieren könntest, so dass es realistisch ist. Dann hast du schon mehr geschafft als die meisten.

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Solche Sachen bedeuten wirklich nichts, mach dir keinen Kopf. Es ist ein abergläubisches Märchen, dass Träume einem etwas sagen wollen oder die Zukunft voraussagen könnten.

Mit Träumen verarbeiten wir den vergangenen Tag, manchmal auch Erlebnisse von früher, die uns sehr beschäftigen oder belasten. Träume blicken also quasi in die Vergangenheit. Manchmal ist es sogar sowas unbedeutendes wie eine Youtube Werbung, die wir am Tag zuvor gesehen haben, ein Film oder eine Erzählung, die uns tiefer beeindruckt als gedacht und von der wir dann wild träumen.

Das Menschen schlimme Albträume mit Monstern, Geistern, Tod und Verderben haben ist übrigens normal. Das hat jeder mal. Du eben jetzt erst zum ersten Mal.

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Deine Kollegin kann deine Freundin absolut nicht leiden und lässt das auch ordentlich raushängen, und du bist auch noch so schlau gewesen, das detailliert zu berichten und so die beiden gegeneinander aufzuhetzen und nun wunderst du dich, dass deine Freundin ihre Krallen ausfährt und überreagiert.

Sorry, aber du hast echt nicht viel Menschenkenntnis oder :D

Deine Freundin ist eifersüchtig, und es geht natürlich gar nicht, dass sie sagt, dass du ihr "gehörst", aber es macht deutlich, dass sie sich quasi wie im Krieg gegen deine Kollegin fühlt. Du "gehörst ihr" im Sinne von: die andere soll die Finger von dir lassen. Es liegt jetzt an dir, diese Fronten wieder etwas zu beruhigen.

Gegenüber deiner Kollegin solltest du klarmachen, dass deine Freundin dir wichtig ist und du willst, dass sie mit Respekt behandelt wird, deiner Freundin solltest du klarmachen, dass du sie liebst und dir deine Kollegin als Frau herzlich egal ist.

Ich rieche allerdings heraus, dass du gerade nicht so viel Bock auf die Beziehung hast und das Gestichel deiner Kollegin eigentlich nicht wirklich in die Schranken weisen willst. Warum?

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Du darfst einfach niemals, nie jemals wieder auf irgendetwas antworten was er tut. Egal was er sagt, ob er dich beleidigt, vollschleimt, Lügen ausdenkt, dich provozieren will - nie wieder auch nur einen einzigen Buchstaben antworten.

Das ist das einzig richtige, was du tun kannst, denn er macht NUR deshalb immer weiter, weil du immer und immer wieder darauf anspringst. Das gefällt ihm. Ihm ist egal, wie du reagierst, er genießt es dass du immer wieder reagierst und an ihn denken musst. Das stachelt ihn an. Reagiere niemals wieder, nie mehr, ohne Erklärung oder Abschied. Nach einziger Zeit verliert er dann die Lust.

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Dem Jobcenter ist vollkommen egal was Menschen tun die kein Arbeitslosengeld 2 bekommen. Warum auch? Das Jobcenter ist nicht dazu da, alle Menschen zu überwachen, ob sie auch alle brav immer arbeiten. Das Jobcenter zahlt HartzIV aus und tut alles, um diese Empfänger schnell wieder in einen Job zu bekommen weil das Geld andere über Steuern zahlen müssen die arbeiten. Übrigens interessiert auch die Arbeitsagentur nicht im Allergeringsten, was du machst, wenn du kein Arbeitslosengeld 1 beziehst.

Du selbst musst halt schauen, wie du ab sofort ohne Job über die Runden kommst, und du musst das ganze mit deiner Krankenversicherung selber klären, die du ab sofort natürlich auch selbst zahlen musst.

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Ja, natürlich ist das OK. Manchmal, wenn jemand zum Beispiel akut suizidgefährdet ist, manchen Therapeuten notfallweise weiter. Im Regelfall, nur weil jemand noch Redebedarf hat und traurig ist, machen sie das definitiv nicht.

Du musst aber bedenken, dass nach dir ja auch noch andere Leute kommen denen es schlecht geht und die ihre Termine so geplant haben, dass es zeitlich passt. Zudem mag sie vielleicht auch selbst Termine haben, Kind aus der Kita holen zum Beispiel. Die Therapeutin ist ja nicht nur alleine für dich da.

Mit abgeschoben werden hat das gar nichts zu tun, und ich finde es fast egoistisch von dir, so zu denken.

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Vermutlich wäre die einzige mögliche Art, ihm bald freundlich und sachlich zu sagen: Ich habe mich in dich verliebt. Meinst du, das wird was? Überleg es dir mal. Wir können uns ja mal besser kennenlernen, wenn du möchtest.

Subtile Andeutungen wird er nicht verstehen. Emotionale Annäherung wie du sie dir vorstellst wird es nicht geben. Es ist nicht so, dass Autisten "nur auftauen" müssen oder "ihre Gefühle entdecken" müssen. Er ist so wie er jetzt ist dann auch in einer möglichen Beziehung: verschlossen, sachlich und freundlich, lebt in seiner eigenen Welt, wo du niemals hinkommen wirst selbst wenn ihr zusammen wärt. Weil das eben Autismus ausmacht.

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Mal eine vielleicht blöde Frage, aber warum denn gleich vegan, wenn du eigentlich dir schon nicht mal recht vorstellen kannst, vegetarisch zu leben?

Fang doch mal zwei drei Wochen mit vegetarisch an, und probiere auch mal Beyond Meat. Das wird zwar gerne verteufelt von Hardcore-Veggies, wobei mir bisher niemand stichhaltig erklären konnte warum außer "aus Prinzip". Ich finds mega lecker und es hilft mir dabei, sehr viel weniger Fleisch zu essen als ich normalerweise tun würde. Daher halte ich es für eine absolut sinnvolle Erfindung.

Wenn du mit vegetarisch gut zurecht kommst, kannst du ja langsam auf vegan umstellen, vielleicht auch erstmal nur ein zweimal die Woche, bis du mehr Gerichte kennst.

Muss ja nicht immer alles radikal umgeworfen werden, das klappt so gut wie nie weil man das als normaler Menschen nicht durchhalten kann, wenn die Motivation nicht wirklich krass hoch ist.

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Klar kannst du überall reinlaufen, zumindest in den staatlichen Unis. Du kannst aber nicht einfach in jede Vorlesung, außer in die öffentlichen, die meist auf der Homepage angekündigt sind, in der Mensa zahlst du dann den Besucherpreis und Bücher kannst du nur mit Ausweis ausleihen.

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Weil Trauer lange braucht. Sehr lange. Ganz sicher sehr viel länger als ein paar Monate.

Ich habe mal die Berichte einer sogenannten Trauerbegleiterin gelesen. Das sind Menschen, die ehrenamtlich andere betreuen, bei denen ein Familienmitglied gestorben ist.

Diese Frau berichtete, dass das schlimmste an der Trauer ist, dass alle erwarten, daß man sich nach ein paar Wochen wieder beruhigt hat und alles verarbeitet hat und man wieder normal funktioniert. Dabei haben die meisten Menschen einen so schweren Verlust oft nicht einmal nach einem oder zwei Jahren ganz verarbeitet. Trauer dauert sehr lange, und das ist normal. Heute akzeptiert das aber niemand mehr in einer Welt in der alle immer 100% leisten müssen und alles schnell schnell gehen muss.

Ich denke, es ist wichtig, einfach zu akzeptieren dass Trauer lange dauert und man die nicht bewusst abschalten kann. Sprich mit anderen darüber, und wenn das Umfeld es nicht mehr hören kann ("langsam musst du da doch mal drüber weg sein das Leben geht weiter"), dann sprich mit jemanden, der professionell ist, einem Trauer Begleiter, Seelsorger und Therapeuten.

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Bin ich eine schlechte Freundin (Freundschaft)?

Ich bin in einer Clique von Mädchen, die ich dieses Jahr kennengelernt habe.

Ich beschreibe sie jetzt mal in ihren Anfangsbuchstaben :

  • Me : Eine gute Freundin, aber missgünstig, manchmal überheblich und will immer besser sein als den anderen. Sie behandelt mich manchmal auch total dumm (im Gegensatz zu den anderen Mädchen), weil sie sich halt für was besseres hält. Wenn sie sieht, dass ich etwas habe, was sie nicht hat, dann reagiert sie angewidert. Schadenfreudig.
  • Ma : Ist ähnlich zu Me, überheblich, behandelt mich manchmal auch wie eine Dumme, ist jedoch nett, aber auch wettkämperisch. Ist die beste Freundin von Me, redet aber oft schlecht über sie, wenn sie nicht da ist. Lästert auch manchmal mit A über andere
  • A : Macht manchmal Scherze über mich und meine Fähigkeiten. Habe deswegen Distanz zu ihr aufgebaut, behandle sie aber noch normal. Lästert oft über andere
  • Ang : Ist negativ umgestellt, Depression, negative Gedanken, aber eine fürsorgliche Freundin (manchmal aber taktlos)

Wir sind zu sieben in der Gruppen und ich verstehe mich zurzeit nur mit 4 von denen. Zumals A, Me und Ma gehen mir in der letzten Zeit auf die Nerven und ich versuche mich von ihnen zu entfernen. Von A habe ich mich schon entfernt, mit Ma und Me bin ich viel gemeiner und kälter geworden, weil ich einfach nicht mehr so von ihnen behandelt werden möchte. Ich weiß niemand ist perfekt, weder ich noch die anderen, aber man sollte wenigstens finde ich versuche sich seinen Freunden gegenüber respektvoll zu benehmen.

Was denkt ihr von meiner Reaktion und was sollte ich ändern?

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Du solltest zumindest ehrlich sein und zugeben, dass diese Mädels nicht deine Freundinnen sind. Wenn man so über Menschen redet und denkt wie du über sie, dann sind das keine Freundinnen von dir, du denkst sehr schlecht über sie und magst sie nicht einmal.

Sie sind halt zufällig in der gleichen Clique wie du, aber das ist eher eine Zweckgemeinschaft als echte Freundschaft. Halte dich einfach von ihnen fern und mach nur was mit deinen echten Freundinnen, also die die du magst über über die du gut denkst.

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