Erst Bachelor/Master oder Bachelor/Bachelor+Master (Lehramt & Auslandsstudium)?

Hallo, ich bin momentan im 2. Semester und studiere Grundschullehramt.

Ich finde mein Studium an sich total interessant und es macht mir sehr Spaß (Studiengänge Kunst und Englisch). Jedoch kommen immer wieder Zweifel hoch, ob denn der Lehrerberuf mich auf Dauer vielleicht doch auslaugen würde.

Ich hatte schon Praktika und mir macht die Arbeit mit Kindern echt Spaß, jedoch habe ich so viele verschiedene Interessen (vor allem im Kreativen Bereich), dass es mich manchmal sehr verunsichert, ob es mir nicht zu wenig "Kreativität" ist. Da mir mein Studium liegt, ich aber jetzt nicht wissen kann, wie es bei mir 20 Jahre im Lehrerberuf aussehen wird mental, überlege ich, nach meinem Studium noch eine Zusatzqualifikation (Bacherlor) zu machen. Würde nämlich sehr gerne in UK studieren, da es schon immer mein größter Wunsch war.

Ist es nun ratsam, gleich nach dem Bachelor mich für einen anderen Studiengang (oder Lehrerqualifikation PGCE in England/Schottland statt Master in Deutschland) zu machen, oder erst mein Lehramtstudium mit dem Master komplett zu beenden und mich danach umzuschauen? Ich habe ständig Angst, dass ich wertvolle Lebensjahre verliere und kriege dieses Gefühl nicht los, dass ich vielleicht nach 10 Jahren im Lehrerberuf keine Kraft mehr habe oder es mich doch nicht glücklich machen wird wie anfangs angenommen.

Wie würdet ihr wählen?

Bachelor/Bachelor und dann Master, oder Bachelor/Master und dann neues Studium beginnen?

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Zu viele Interessen, ist der Beruf das Richtige für mich?

Kurz vorab: Ich bin w, 19 und studiere momentan Grundschullehramt (2. Semester). Falls sich jemand damit auskennt, ich bin vom Persönlichkeitstyp INFJ und ambivertiert. Ich bitte euch, den Text durchzulesen, weil ich nicht mehr weiter weiß.

Das Studium macht mir wirklich sehr Spaß, habe neue Leute kennengelernt, die Vorlesungen sind auch echt spannend und ich gehe gerne hin. Ich mochte Kinder immer sehr, wollte ihnen später Werte und Wissen beibringen und sie auf ihrem Weg ins Leben begleiten. Ich konnte schon immer gut mit Menschen, half gerne und brachte gerne Dinge bei.

Nun habe ich auch mal ein Praktikum in einer Grundschule gemacht und es hat mich ziemlich überwältigt. Irgendwie ist alles ganz anders als erwartet. Die meisten Kinder sind unfassbar frech, ich hatte sie zwar auch unter Kontrolle, aber diese ganzen neuen Erfahrungen haben mich ziemlich fertig gemacht. Kam auch oft weinend nach hause, weil ich plötzlich meinen gesamten Lebensweg infrage gestellt habe. Klar, es gab echt tolle Momente, als ich zum Beispiel eine Stunde übernehmen durfte und mit den Kindern musiziert habe. Das hat mir wieder ein wenig Hoffnung gegeben.

Jedoch habe ich einfach so viele Interessen, es viel mir schon schwer sich für eins zu entscheiden. Ich bin kreativ und liebe Sprachen, weshalb ich auch Lehramt Kunst und Englisch/Deutsch genommen habe. Jedoch habe ich auch überlegt etwas wie Medien-/Kommunikationsdesign zu machen, habs dann aber wegen der finanziellen Unsicherheit nicht gemacht. Eigentlich würde ich mich gerne halbtags selbstständig machen, vielleicht auch Musik machen und dass man als Lehrer auch von Zuhause arbeiten muss, war ein zusätzlicher Pluspunkt.

Ich bin irgendwie eifersüchtig, wenn ich höre, dass andere Leute sich "trauen" was im kreativen Bereich zu studieren, weil ich mich dann erst recht feige fühle. Ich habe keine Ahnung, ob es normal ist, sich so überfordert zu fühlen, aber wenn ich daran denke, den Lehrerberuf 40 Jahre lang zu machen, verzweifle ich innerlich ein bisschen. Nicht falsch verstehen, mich würde der Beruf freuen, aber bei dem Gedanken, NUR den Beruf auszuüben und nichts nebenbei zu machen, macht mich fertig...

Hatte erhofft, dass ihr vielleicht Erfahrungen machen konntet oder mir zumindest einen guten Rat geben würdet.

Leben, Beruf, Kunst, Schule, Kreativität, Psychologie, Grundschule, Lehramt, Liebe und Beziehung, Medien, Zukunftsangst, Ausbildung und Studium
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Abnehmen - Wie ernährt man sich unterwegs/bei anderen zu Besuch dennoch gesund?

Hallo!

Ich bin momentan gut dabei, nach der Essstörung (Esssucht) endlich in ein gesundes Leben zu finden. Mir geht es mittlerweile super und das Abnehmen klappt auch gesund durch eine App und Kaloriendefizit und Sport. (alles im guten Rahmen, da auf Nährstoffe geachtet wird; Blutwerte haben sich auch verbessert)

Jedoch habe ich momentan Semesterferien und bin eigentlich nur mit anderen Leuten unterwegs oder bei der Familie meines Freundes. Natürlich möchte ich nicht unhöflich sein und alles ablehnen oder sagen, dass man es nicht essen möchte, aber die Essgewohnheiten sind nunmal ein wenig anders, als meine. Nicht falsch verstehen, es schmeckt mir sehr gut und es gibt auch viel Gemüse, aber dennoch eben mehr Brötchen zum Frühstück oder Desserts. Auch ist es schwierig dort Sport zu machen...

Ich weiß, dass es nicht so "schlimm" ist, aber ich bin momentan wirklich dabei, etwas an meinem Leben und meinem Körper GESUND zu verändern und möchte das auch beibehalten, wenn ich einige Wochen nicht Zuhause bin.

Auch das unterwegs essen fällt mir manchmal schwer, da ich eine kleine Person bin und eigentlich nur die Hälfte des bestellten Essens bräuchte...

Hat jemand einige Tipps, mit denen ich weiterhin Fortschritte machen kann (Abnehmen bzw. Muskelaufbau und Fettabbau), auch wenn ich unterwegs bin?

Bitte keine Kommentare zum Gewicht oder ob das gesundheitlich gut ist. Mir geht es mittlerweile gut, ernähre mich vegetarisch, achte auf Eisen und B12-Zufuhr.

Medizin, Ernährung, abnehmen, Familie, Körper, Beziehung, Ernährungsumstellung, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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An einem Lerntag in der Pause Internet/Videos gucken?

Hey, ich bin nun im ersten Semester und momentan in der Klausurenphase, schreibe übernächste Woche meine erste Klausur.

Ja, ich habe früh genug angefangen, erstelle mir Lernpläne etc. und ian den Lernpausen mache ich entweder Yoga, bewege mich anderweitig, gehe kurz an die frische Luft oder esse was.

Es ist bekannt, dass man direkt nach dem Lernen kein Fernsehen/Youtube gucken oder sich viel im Internet aufhalten sollte, damit die Informationen nicht überschrieben werden. Darum achte ich darauf, mein Handy weggelegt zu haben und direkt nach dem Lernen mein Gehirn erstmal so 10-20 Min. verarbeiten zu lassen.

Jedoch schaue ich während des Essens beispielsweise wahnsinnig gerne kreative Videos oder Vlogs, weil es mich entspannt. Meine Frage ist nun, ob das eher kontraproduktiv ist? Soll ich also den ganzen Tag (bis auf vor dem Lernen vllt) auf all das verzichten? Sprich für mehrere Wochen?

Außerdem frage ich mich, wie es sein kann, dass sowas so "schlecht" sein kann, wenn es doch quasi das Gleiche ist, als würde man sich kurz mit seinen Freunden treffen, sie reden oder Musik hören, wie es eben durch die Menschen auf dem Bildschirm so ist. (Spreche nicht von Serien, sondern wie gesagt von ruhigen Youtube-Videos.)

Habt ihr Tipps? Wie bereitet ihr euch für Uni-Prüfungen vor?

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Fressattacken am Wochenende, was tun (Abnehmen)?

Hallo, ich habe vor paar Wochen angefangen, regelmäßig Sport zu machen, bzw. täglich etwas Bewegung in den Alltag miteinzubauen, Yoga, Joggen, Hometraining. Gesunde Ernährung fällt mir nach langem auf und Ab einfacher, nachdem ich in meiner Vergangenheit viel mit Essstörungen zu kämpfen hatte. (entweder zu viel Ungesundes oder kaum was gegessen)

Nicht nur tue ich es fürs Aussehen, sondern vielmehr für die Gesundheit meines Körpers und meiner Seele.

Ich sehe sowohl innerlich als auch äußerlich Erfolge.

So weit so gut. An den Wochenenden, wenn ich bei der Familie oder Freunden zu Besuch bin, gibt es immer so viel Essen, Chips, Pizza, süße Snacks, eigentlich JEDES Wochenende.

Andere Menschen können sich kontrollieren und sich "mal was gönnen", ich haue dann aber richtig rauf, denk mir "ach jetzt ist ja eh egal, scheißdrauf".

Das hat nichts mehr mit Gönnen zu tun, weil ich mich dann so schlecht fühle, als müsste ich mich gleich übergeben (mental und körperlich) und enttäuscht bin von mir, weil ich unter der Woche so gute Erfolge gemacht habe.

Was für eine Auswirkung hat es aufs Abnehmen, wenn ich am Wochende zu viel esse?

Und das Wichtigste: wie kann ich diese Fressattacken eindämmen, wenn es keine "gesunden Alternativen" gibt?

Sport, Fitness, Medizin, Gesundheit, Ernährung, Gewicht, abnehmen, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, Übelkeit
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Angst vorm Zusammenziehen und sich öfter sehen (Fernbeziehung)?

Hallo.

Ich bin in einer glücklichen Beziehung, mein Freund und ich sind bald ein Jahr zusammen.

Wir führen eine Fernbeziehung, zuerst war ich für einige Monate im Ausland, aber auch innerhalb von Deutschland waren wir sechs Stunden voneinander entfernt. Wenn wir uns getroffen haben, haben wir mindestens eine Woche (meist 2) aufeinander gehockt, lief alles super. Nun bin ich fürs Studium umgezogen. In seine Nähe, sodass wir nun nur noch 1-2 Stunden voneinander entfernt sind. Wir konnten uns in letzter Zeit fast jede Woche sehen, mittlerweile wieder so alle 2-3.

Ich fühle, dass ich diesen Menschen gerne für immer an meiner Seite haben möchte. Ja, ich bin erst 19 und er 20, aber er gibt mir das Gefühl von Geborgenheit, einer kleinen Familie, wie ein Zuhause.

Er (Wir) spricht auch wie selbstverständlich von einer gemeinsamen Zukunft und hat beiläufig erwähnt, dass es schön wäre, irgendwann zusammenzuziehen. Das sehe ich auch so und doch packt mich die Angst bei dem Gedanken.

Wir beide sind Menschen zwar Menschen die Ruhe brauchen, ich muss dafür aber manchmal vollkommen alleine sein, auch wenn ich seine Anwesenheit immer sehr genieße. Das ist so eine überwältigende Vorstellung, mit einem anderen Menschen die Wohnung zu teilen. In meiner Familie liefs Zuhause leider oft nicht so toll, es wurde viel gestritten, viel geschrien, das hat sich in meinem Unterbewusstsein eingeprägt.

Auch überkommt mich diese Angst, weil wir uns seit meinem Umzug häufiger sehen. Das ist wunderschön und ich liebe die Momente mit ihm, aber es war so besonders, als wir diese Fernbeziehung auf größere Distanz hatten. Immer dieses Warten und Freuen, den Partner bald wiedersehen zu können, die Sehnsucht.

Ich habe Angst, dass es irgendwie zur Gewohnheit wird, deshalb ist es mir oft lieber, ihn seltener zu sehen, auch wenn es wehtut. Dabei sehen wir uns noch nichtmal jeden Tag...

Was könnte ich in meiner Situation tun?

Habt ihr Erfahrungen mit (Fern-)beziehungen und Zusammenziehen?

Was gibt es zu beachten, was könnte ich an meiner Denkweise ändern?

Liebe, Freundschaft, Angst, Liebeskummer, Umzug, Beziehung, Psychologie, Fernbeziehung, Liebe und Beziehung, Streit, zusammenziehen
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Angstgefühle in einer Beziehung wegen Studium?

Hallo :) Ich führe seit über 7 Monaten mit meinem Freund eine Fernbeziehung, waren schon davor befreundet und haben selbst den viermonatigen Auslandsaufenthalt nach der Schule (eigentlich direkt nachdem wir richtig zusammengekommen sind) gut überstanden. Die Bindung zwischen uns ist besonders, ich liebe ihn so sehr wie noch nie einen Menschen und vertraue nach Jahren wieder das erste mal. (hatte davor nicht so gute Erfahrungen mit Menschen/festem Freund gemacht.)

Er hat angefangen zu studieren und ich ziehe bald in seine Nähe, sodass wir nur knapp 1-2 Stunden voneinander entfernt sind, statt 7 Stunden. Wir haben uns in letzter Zeit öfter gesehen, meist eine Woche am Stück, das letzte mal haben wir uns sogar 2 Wochen am Stück gesehen, wo alles super lief und die Verbindung zwischen uns nur größer wurde.

Wir können offen über alles reden, er hört meinen Ängsten zu und kümmert sich liebevoll um mich, so wie ich mich auch um ihn. Klar, bin ich manchmal eifersüchtig, aber auch darüber können wir reden und ich verbiete ihm nichts, versuche ihn zu unterstützen, weil er immer noch sein eigenes Leben hat und ich das so akzeptieren muss und will. (zumal ich bi bin, sonst dürfte ich ja wohl mit niemandem mehr Kontakt haben :D)

Dennoch fresse ich all die Emotionen viel zu sehr in mich rein. Vor allem habe ich in letzter Zeit diese Angst, dass das Studium und neue Menschen irgendwie zwischen uns kommen, obwohl wir uns vermutlich alle 1-2 Wochen sehen könnten, was für uns echt toll ist. Mein Selbstwertgefühl ist so viel stärker geworden in den letzten Jahren und gehe mit vielen Dingen rationaler und gelassener um, jedoch macht mich diese Angst innerlich manchmal trotzdem einfach nur fertig. Vielleicht liegts auch daran, dass mir der Umzugsstress zu schaffen macht, aber ich fühle mich innerlich eingeschränkt durch mich selbst.

Als wir darüber geredet haben, hat er mich verstanden und unterstützt, war jedoch auch etwas enttäuscht, ob ich ihm denn nicht vertraue. Natürlich tue ich das. Für mich fühlt es sich das erste mal echt an und ich möchte ihn nicht mehr aus meinem Leben lassen und ihm geht es genauso, er redet manchmal davon, dass wir irgendwann mal zusammenziehen könnten.

Und dann kommen die Gedanken, wie "Irgendwann scheitert doch alles" "Ihr seid noch jung" (ich 19, er 20), "irgendwann kommt der Moment wo es zerbricht", obwohl wir beide so glücklich sind und ich diese Gedanken einfach aus meinem Kopf verbannen möchte.

Hatte jemand ähnliche Erfahrungen oder ist mit seinem Partner durch die Studienzeit gegangen? Was kann ich tun, um mich gelassener zu fühlen, mich einfach fallen zu lassen, ohne diese Verlustängste?

(versteht mich bitte nicht falsch, diese Gedanken sind nicht durchgängig da und ansonsten läuft alles super, aber sie plagen mich dann, wenn ich alleine bin.)

Danke im Vorraus...

Liebe, Studium, Freundschaft, Angst, Beziehung, Psychologie, Bindung, Eifersucht, Fernbeziehung, Liebe und Beziehung, Vertrauen
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Bisexualität und heterosexuelle Beziehung-Dilemma?

Hallo, schonmal vorab:

Mein Freund und ich sind seit knapp 8 Monaten zusammen, führen eine Fernbeziehung, ziehe aber demnächst endlich in seine Nähe fürs Studium. (Sind dann statt 7 Stunden nur knapp eine Stunde voneinander entfernt.) :)

Es läuft alles super, er behandelt mich liebevoll, hat immer die richtigen Worte parat, kennt meine tiefsten Schwächen und trotzdem liebt er mich. Durch unsere Vertrautheit, und das Kennenlernen online vor über einem Jahr haben wir uns von "innen nach außen" kennengelernt, sodass es sich anfühlt, als würden wir uns schon ewig kennen. Kann nicht in Worte fassen, wie sehr dieser Mensch mich bereichert, inspiriert und im Leben motiviert.

Wir können offen über alles reden, so auch meine Bisexualität, Fantasien, Wünsche etc. Er ist ein eher schüchterner Mensch, sexuell tasten wir uns vorsichtig ran (sind intimer geworden und hatten erst zweimal richtigen GV und viele Pannen, über die wir aber lachen).

Nun ist es aber so, dass ich mich manchmal nach Erfahrungen mit Mädchen sehne. Bevor wir offiziell zusammengekommen sind, hat er mir "erlaubt" mal ein Mädchen zu küssen, weil ich das unbedingt einfach mal ausprobieren wollte. Ihn hat das ziemlich verletzt, aber er konnte nichts dagegen sagen, weil er mich mit diesen Erfahrungen unterstützen wollte. Dennoch war es nur "ein Kuss" und nicht wirklich lang.

Ich könnte mir vorstellen, mit einem Mädchen und ihm mal was zu "auszuprobieren", aber noch nicht jetzt, weil wir selbst noch nicht viele sexuellen Erfahrungen gemacht haben und mir bei dem Gedanken übel wird, dass jemand anderes ihn "mithaben" kann.

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Ich liebe ihn und will ihn nicht verlieren, aber trotzdem steigt diese Neugierde in mir und das Gefühl, im Leben was zu verpassen, vor allem weil ich so jung bin. Vor allem einen Teil von mir irgendwie gefangen zu halten oder zu unterdrücken.

Es ist ein Dilemma, weil ich niemand anderen will als ihn, aber trotzdem einen Schritt in die Welt der Mädchen wagen möchte.

Hattet ihr schonmal ähnliche Erfahrungen und wie könnte ich vorgehen? Wäre euch für ernsthafte Antworten dankbar. Dass ich ihm treu bleiben möchte, sollte klar sein.

(Er ist 20, ich noch 18)

Liebe, Freundschaft, Mädchen, Gefühle, Beziehung, Sex, Sexualität, bisexuell, Eifersucht, Liebe und Beziehung, Treue
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Gehen Männer irgendwann alle fremd?

Hallo,

ich habe gerade ein bisschen nachgedacht, vielleicht etwas zu viel.

Es liegt in der Natur des Mannes, seine Triebe auszuleben, weshalb in einer Ehe viele eine Affäre haben. Ich bin kurz davor mit jemandem zusammenzukommen (eigentlich sind wir quasi schon zusammen, bin aber momentan für paar Monate im Ausland, weshalb wir es noch nicht "offiziell" sind), mit dem es sich erstmals wirklich richtig anfühlt, für uns beide (sind 18 und 19).

Es geht mir aber immer öfter durch den Kopf, dass er vielleicht irgendwann keine Lust mehr auf mich hat und beginnt, mit anderen Frauen was anfangen zu wollen. Klar, vertraue ich ihm und er ist der liebste Mensch überhaupt, auch ein wenig schüchtern, aber diese Gedanken könnte er doch irgendwann haben, zumal ich nicht mit jemand anderem zusammensein will.

Wie geht man damit um? Ich denke zwar noch nicht an Ehe, aber wenn man wirklich den Richtigen gefunden haben sollte, hätte ich Angst, dass es ihm zu langweilig wird. Wenn der zukünftige Partner eine Frau interessant finden sollte, würde ich diese lieber auch kennenlernen wollen (stehe auch auf Frauen) und alle offen was anfangen, als dass er mir diese verschweigt.

Nun meine Frage: Gehen Männer alle irgendwann fremd und wie kann man das verhindern? Wie kann man die Lust aufrechterhalten?

Ich weiß, ich bin noch jung, aber diese Gedanken schwirrten mir trotzdem im Kopf.

Liebe, Männer, Freundschaft, Beziehung, Sex, Sexualität, Biologie, Psychologie, Ehe, Fremdgehen, Liebe und Beziehung
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Er mag mich, meldet sich aber nicht (Schüchternes Verhalten deuten)?

Hallo,

Ich habe vor Monaten einen Jungen kennengelernt. Er ist ziemlich schüchtern, dass sagt er auch selbst. Jedenfalls meinte er nach den letzen Treffen, dass er mich voll gerne wiedersehen würde und mich mag.

Dann hatten wir eine Schreibpause aufgrund eines Missverständnisses, wo er plötzlich mit den Worten Es ist meine Schuld, ich mache zu viele Fehler offline ging und sich erst nach einer Woche plötzlich wieder meldete und sich einfach so entschuldigte.

Auch jetzt schreiben wir nicht mehr jeden Tag, habe ihn mal auf sein merkwürdiges desinteressiertes Verhalten angeschrieben und gesagt, dass ich es verstehe wenn ich ihm egal sei etc., weil ich komplett verwirrt war (und bin). Daraufhin meinte er, dass es nicht so sei und ich nicht die "Wahrheit" wisse. Dann meinte er "Ich mag dich". (wie das "mögen" definiert ist, ist mir auch unklar) Nach einer weiteren Schreibpause hat er sich ganz plötzlich entschuldigt für sein Verhalten.

Er sagt, er möge mich und würde mich gerne wiedersehen, fragt aber nicht von selbst nach einem Treffen. (Er meinte "Ja ich weiß...")

Trotzdem raubt mir dieser Junge meine Nerven, weil ich einfach nicht weiß, woran ich bei ihm wirklich bin. Entweder wirkt er unglaublich desinteressiert, weil er mich nicht von selbst anschreibt, aber relativ schnell auf meine Nachrichten antwortet. Außerdem fühle ich mich so anhänglich, wenn ich dauernd die Initiative mit dem Treffen oder Schreiben ergreifen muss...

Wie würdet ihr das deuten? Was könnte ich tun? Nicht schreiben und warten, bis er sich nach langer Zeit wieder meldet? Ich weiß nicht weiter.

Danke schonmal :)

Liebe, Mädchen, Beziehung, Sex, Psychologie, Jungs, schüchtern, WhatsApp
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Vertrauen zu einem schüchternen Jungen aufbauen?

Hallo,

in meiner letzten letzten Frage habe ich schon geschrieben, dass ich vor ca. 4 Monaten einen Jungen kennengelernt habe, der ziemlich schüchtern ist und es mir auch sagte, dass ihn selbst nervt.

Er hat mir eine Zeit lang jeden Tag von selbst "Guten Morgen" etc. geschrieben, dann hat er plötzlich aufgehört. Jedoch war er einmal betrunken und hat mir gesagt, dass er gerne mit mir telefonieren würde, aber nicht kann weil er mit Freunden unterwegs sei. Normalerweise lehnt er Telefonate ab, haben noch nie wirklich telefoniert, weil er sich nicht traut oder nicht will oder sonst was. Als er betrunken war, meinte er mir per Sprachnachricht auch, dass er sich gefreut hat, meine Stimme nach langer Zeit in meiner Audio zu hören, weil wir davor lange nicht mehr geschrieben hatten und es hörte sich wirklich so an, als würde es ihn echt freuen.

Ich kann ihn einfach nicht deuten, weil er irgendwie desinteressiert wirkt beim Schreiben, ich muss oft den ersten Schritt machen, so auch mit Treffen, die jedoch bis jetzt schön verlaufen sind. (haben uns 2mal getroffen)

Aber trotzdem haben wir uns jetzt seit Wochen nicht mehr gesehen und er fragt nicht nach einem Treffen, obwohl er meint er möge mich und dass er mich sehr gerne wiedersehen möchte. Er schreibt mir auch nicht mehr von selbst, ich versuche ihn dann anzuschreiben und das Gespräch in Gange zu bringen, aber ich möchte auch nicht aufdringlich wirken, wenn ich diejenige bin, die immer nach Treffen fragt oder ihn anschreibt.

Außerdem hat er sich mir gegenüber heute geöffnet, es ginge ihm nicht gut, er bereue einfach viele Dinge (ich weiß nicht ob es auch auf mich bezogen ist oder nicht). Ich habe ihm gesagt, ich sei für ihn da und dass wir ja evtl. telefonieren könnten, ohne aufdringlich zu wirken. Er meinte jedoch, er wolle lieber alleine sein.

Ich kann das verstehen, aber ich hasse es einfach, wenn es Menschen schlecht geht und es tut irgendwo auch weh, wenn er erst anfängt sich zu öffnen und einen dann wegstößt, ohne wirklich zu sagen was genau los ist.

Ich weiß einfach nicht, wie ich das Vertrauen zwischen uns weiter ausbauen kann, bzw. mit ihm umgehen soll weil er so verwirrend ist. Eine Freundin sagt, ich solle ihn vergessen, aber ich glaube dieser Mensch hat einfach viel durchgemacht und ich bin kein Mensch, der aufgibt, nur weil einige "schwieriger" sind als andere, zumal er mich immerhin zu mögen scheint, auch wenn ich nicht weiß auf welche Weise.

Wisst ihr, wie ich mit ihm umgehen soll bzw. die Verbindung zwischen uns aufbauen kann? Ich habe mich in ihn verknallt und dieses ganze Auf- und Ab macht mich irgendwie fertig. Gibt es einen Grund in der Psychologie eines schüchternen Typen, dass er so auf mich reagiert?

Ich mag ihn sehr und will irgendwie mehr als Freundschaft. Und normalerweise lasse ich Menschen nicht wirklich an mich heran.

Würde mich über ausführliche Antworten freuen, weil ich sonst niemanden wirklich zum Reden habe...

(Bin 17, er 18)

Liebe, Mädchen, Gefühle, Psychologie, Jungs, schüchtern, Vertrauen, WhatsApp
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