Hier muss man weiter ausholen. Was ist Fitness?

Die Kombination aus Ausdauer, Kraft, Motorik, Masse, Koordination und psychischer Stärke (sprich Disziplin, Durchhaltevermögen etc.). Das sind die Eckpfeiler eines gesunden Körpers und eines erfolgreichen Lebens.

Willst du einen schönen Körper reicht es nicht, mal eben hier und da ein paar Kniebeugen zu machen, du musst einen Lebensstil finden, durch den du mit dir und deinem Körper in Einklang kommst und zufrieden bist. Dieser Weg ist lang und steinig, prägt dich aber auf unheimlich viele Weisen.

Leider kennt man weder Alter, Größe, Gewicht noch Geschlecht von Dir, das macht die ganze Sache schwierig. Trainiere prinzipiell immer den ganzen Körper um Disbalancen und damit Haltungsschäden zu vermeiden.

Gruß

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Natürlich sind Kniebeugen die effektivste Übung, da du hier 90% der Muskeln im Körper trainierst und zudem noch Stabilitätsmuskeln forderst. Trotzdem würde ich das Beintraining vielseitig gestalten und auch Ausfallschritte, Beinpresse, Hackenschmidt, Strecker/-Beuger o.ä. in den Plan einbauen.

Die Qualität und Ergebnisse einer Übung hängen zudem primär von ihrer Ausführung und Intensität ab, d.h. Beuge sind kein selbstläufer, sondern eine der härtesten und fordernsten Übungen im Kraftsport. Technik ist hier wichtig!

Höre hier bitte nur auf erfahrene Leute, wenn ich hier schon wieder diesen 90° Blödsinn und scheinbar "unfehlbare" Trainingstipps lese wird mir übel. Such dir einen guten Trainer, dafür sind die da.

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Du hast ja schon eine gute Anwort von kloogshizer bekommen, Wiki hat hier völlig Recht.

Diäten sind selten nachhaltig, noch seltener gesund. Zur Zeit scheint es eine wahre Low-Carb-Bewegung zu geben, ganze Heerscharen stopfen sich nur noch mit Fleisch voll und verzichten auf Kohlenhydrate.

Ich halte jede Diät und jede Form der Mangelernährung bzw. die Fokussierung auf bestimmte (Makro-)Nährstoffe für falsch, aus oben genannten Gründen. Wie so oft im Leben musst du deinen Körper in Balance halten, das schaffst du nur durch Nachhaltigkeit, Disziplin und Wissen. Wissen bedeutet deinen Körper kennenzulernen. Das klingt trivial, ist aber in der heutigen Zeit zu einem großen Problem gekommen. Geschmacksverstärker, Massenkonsum, Medien etc. impfen uns ein falsches Bild der Wirklichkeit ein.

Sieh die Sache nicht zu kompliziert. Es gilt immer das Prinzip actio=reactio, was du hinten reinsteckst, kommt vorne raus (oder andersrum ;) ). Es ist vllt interessant zu wissen, dass Energie nicht vernichtet werden kann oder neu entsteht, d.h. so wie du isst, so wie du dich bewegst und lebst, so siehst du letztenendes aus.

Das war viel Gelaber für wenig Erkenntnis. Willst du gesund und nachhaltig abnehmen, musst du deine Lebensweise entsprechend umstellen. Kraft- und Ausdauersport sind neben einer ausgewogenen und vielseitigen Ernährung der Schlüssel zum Erfolg. Deine Ernährungsumstellung muss daher dauerhaft sein, d.h. in einer Form, mit der du leben kannst und bei der du dich wohl fühlst.

Je mehr Muskeln du hast, desto höher ist dein Grundumsatz, d.h. die Energie die du verbrennst um Vital- und Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Natürlich spielen viele andere Faktoren noch eine Rolle wie Stoffwechsel, Nährstoffzusammensetzung und Qualität etc. aber das würde jetzt zu weit gehen.

Die Muskelmasse hälst du konstant in dem du dein Training konstant hälst. Das Thema Training ist aber äußerst komplex, daher braucht man hier neue Ansätze um Dir helfen zu können.

Gruß

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Du liebe Zeit, komm mal runter. Gönn deinem Körper die Pause und genieß die Zeit, 3 Tage werden dich nicht zurück werfen. Hilfreich sind immer Alter, Größe und Gewicht bei Kraftsportfragen.

Hardgainer ist ein von der Indsutrie erfundenes Märchen zum Verscheuern von Schundprodukten. Insofern keine Stoffwechselerkrankungen vorliegen, gelten für jeden die Grundlagen des Kraftsports. Hardgainer ist schlicht eine bequeme Ausrede.

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Hier fehlt einfach jedes Grundwissen. Weiterhin fehlen Angaben zu deiner Person: Alter, Größe, Gewicht, Trainingsstand.

Lass es mich kurz machen: Du wirst mit diesem Programm absolut nichts erreichen. Der Müll wurde von irgendwelchen Brigitte-Journalisten zusammengestellt ohne Sinn und Verstand. Ein einseitges Training des Bauches ohne entsprechende Antagonisten (Gegenspieler) ist ohnehin sehr ungünstig, Muskeldysbalancen sind vorprogrammiert.

Was tun? Stell dir ein kleinen Ganzkörperworkout basierend auf Körpergewichtsübungen zusammen. Gute BWEs sind Klimmzüge, Liegestütz, Dips, Kniebeugen, Ausfallschritte, statische und dynamische Halteübungen, Klappmesser, Kombinationsübungen. Isoliertes und einseitiges Training ist gerade am Anfang absolut konstraproduktiv. Auch Ausdauereinheiten sind sinnvoll.

In 6 Wochen erreichst du auch bei effektivem Training nicht viel, ein massiver/trainierter Körper ist ein Projekt über viele Jahre.

Kein Hanteltraining ohne Erfahrung, such dir einen Trainer und lass dich einweisen.

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"Wie lange brauch ich um Integralrechnung zu verstehen und wie lange behalte ich dieses Wissen wenn ich es niemals anwende?"

Niemand kann dir solche Fragen beantworten. Der Körper passt sich deinem Belastungslevel an, wie das aussieht liegt an dir. Muskeln verbrauchen Energie, er erhält also nur soviel, wie du zum "Überleben", also für deinen Tagesablauf, brauchst.

Der Muskel besitzt eine Art "Memory-Effekt", d.h. dein einmal erreichtes Level erreichst du bei Wiederaufnahme schneller. Inwiefern das wahr ist kann ich nicht sagen, sind die allg. Meinungen von div. Ärzten und Spowis.

Gruß

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Na so ein Zufall, der Plan war wohl von mir. Bei diesem Plan handelt es sich um einen alternierenden GK nach WKM. Da du aber erst 16 Jahre alt bist, solltest du vermehrt den Fokus auf Eigengewicht legen.

Was du wieviel drücken solltest ist völlig unerheblich, denn im Maximalkraftbereich hast du nichts verloren. In deinem Alter solltest du erstmal die Basis aufbauen: Grundmuskulatur mittels Körpergewichtsübungen, Techniktraining der Mehrgelenksübungen im Ausdauerkraftbereich (gerade Bankdrücken, Kreuzheben und Kniebeuge können gefährlich werden) und schaffen motorischer und koordinativer Grundlagen. Lerne deinen Körper kennen, was liegt dir, was liegt dir nicht, arbeite an Beweglichkeit und Flexibilität, ohne diese Basis wirst du nicht weit kommen. Hanteln umherhauen ohne System wird keinen Erfolg bringen

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Die Antworten hier wieder. Keven und Falk wollen hier mal wieder auf Gutefrage mit ihrem Karl Ess Halbwissen auf Punktefang gehen.

Fangen wir vllt mal so an:

Prinzipiell ist Kraftsport geeignet für jedes Alter und für jede Statur, die Frage ist eben immer nur in welcher Form.

Bist du sehr jung (10-16 Jahre), hast du mMn nichts an Hanteln oder Geräten zu suchen und solltest dich, wie gesagt, auf Beweglichkeit, Motorik, Koordination und deine Grundmuskulatur fokussieren. Dies machst du mittels Vereinssportarten wie Kampf- oder Ballsport, Leichtatheletik, Schwimmen etc. Wichtig ist der Spaß am Lernen.

Eigengewichtsübungen sind natürlich ok, sollten aber auch wie Freihanteltraining gleichmäßig und komplex durchgeführt werden um wirklich eine Bereicherung zu erzielen und Muskeldysbalancen vorzubeugen. Fußball und Schwimmen sind ein guter Anfang, ergänze dies mit einem kleinen GK Programm basierend auf dem Körpergewicht. Mit 16/17 kannst du langsam anfangen mit beaufsichtigten Grundübungestraining mit Gewicht (Bankdrücken, Kniebeuge, Kreuzheben, Rudern). Die Empfehlung hier im Maximalkraftbereich zu trainieren als 14 jähriger Junge ist einfach nur fahrlässig und zeugt von sehr großer Unkenntnis, höre bitte nicht auf solche Leute. Willst du mit Gewichten trainieren, dann such dir einen Verein mit ausgebildeten Trainern.

Gruß

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