Das tun sie doch. Es gibt die Verbindung aus Stickstoff und Bor: Bornitrid BN. Allerdings halt nicht als einzelne BN Moleküle, sondern in einer Wabenstruktur in der jedes N mit 3 B über eine Einfachbindung verbunden ist und umgekehrt.

Elektronenpaare sind es bei der Elektronenpaarbindung deshalb, weil in ein Orbital (das ist der Raum indem sich die Elektronen in der Bindung aufhalten) nur zwei Elektronen passen. Dementsprechend sind es pro Bindung immer nur 2.

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Nein, da ist kein BPA drin. Oder zumindest nicht in einer so hohen Konzentration, dass sie das angeben müssen.

Der Rest ist auch unbedenklich. Aber du solltest das Zeug selbstverständlich nicht essen oder auf die Haut kriegen.

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Nicht neutralisiert aber verdünnt. Und Essigsäure bzw. NaOH ist auch nicht stark genug um irgendwas am Waschbecken oder den Rohren zu beschädigen. Vor allem da sie ja gar nicht lange Kontakt damit hat.

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Natürlich hat NH3 einen pKs Wert, es ist schließlich ein Ampholyt. Allerdings kommt es auf die Paarung an, die du betrachtest. Der pKs Wert von 9,25 bezieht sich auf das NH4+, das ein Proton abgibt und zum NH3 wird. Da wäre also NH4+ die Säure und NH3 die Base. Es gibt aber auch die Paarung NH2- und NH3. Hier ist NH3 die Säure mit einem pKs von 23.

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Das rechts passt doch fast. Nur die ganz linke 2 müsste eine 3 sein.

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Richtiger wäre, wenn du nur eins von jedem nehmen und das analog dazu schreibst:

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Bei dir in der Zeichnung wäre das ja nur ein Diester und es ist ja auch nach einem Ausschnitt gefragt.

Übrigens müsstest du richtigerweise auch das OH der Säure und das H des Alkohols einkreisen. Denn die beiden werden zum H2O, nicht so wie du das gemacht hast mit dem H der Säure und dem OH des Alkohols.

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Die Volumenänderung bezieht sich auf dein ganzes System, nicht nur die Substanz. Das heißt, auch auf die Luft die drum herum in der Bombe ist. Und da ändert sich höchstens die Stoffmenge des Gases oder eben der Druck. Das Volumen kann sich aber nicht ändern, denn dafür müsste sich ja die Bombe verformen.

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Das ist genau was ich meinte mit den Oxidationszahlen. Schwefel hat im Thiosulfat nicht zweimal +2, sondern einmal 0 und einmal +4. Im Produkt sieht das ähnlich aus, das ist Tetrathionat, was ungefähr so aussieht: O3S-S-S-SO3. Dabei haben die beiden mittleren S wieder die OZ 0, die beiden äußer jeweils +5. Schwefel wird also oxidiert. Damit:

2 S2O3^2- -> S4O6^2- + 2 e^-

Iod hat - wie du schon richtig erkannt hast - im I2 0 und im KI dann -1. Iod wird also reduziert und damit kann man schreiben:

I2 + 2 e^- -> 2 I^-

Diese beiden Gleichungen sind bereits in Ladung und Stoffen ausgeglichen, das wars also schon. Die anderen Substanzen, die in deiner Gesamtgleichung vorkommen, kann man getrost ignorieren, weil da nichts oxidiert oder reduziert wird, sprich, bei denen ändern sich die Oxidatinszahlen nicht. Die braucht man für die Oxidations- und Reduktionsgleichungen also nicht.

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Chlor hat der sicher nicht benutzt, das ist ein Gas. Das wird irgendeine Chlorat-Lösung gewesen sein. Die Milch ist nebensächlich, es braucht nur etwas (organisches) was oxidiert werden kann. Das hat man früher bei Chloratsprengstoffen z.b. auch mit Mehl oder Zucker so gemacht.

Aber ein Verhältnis werd ich hier nicht rein schreiben. Das ist ein Sprengstoff. Also Finger weg von sowas. Wortwörtlich.

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Worin unterscheiden sich (+)-synklinal und (-)-synklinal sowie (+)-antiklinal und (-)-antiklinal beim Butan?

Wenn ich bei Wikipedia unter Diederwinkel nachschlage, findet man in dem Eintrag eine Tabelle.

Dort sind die 6 (bzw. "7") verschiedenen "Grenz"-Konformationen des Butans näher erläutert.

Erst einmal fällt einem auf, dass der Eintrag vermutlich eher von einem / einer MathematikerIn statt von einem / einer ChemikerIn verfasst wurde.

Auf die Vermutung komme ich, weil bei den 60° und 300° Konformationen von Enantiomeren "gesprochen" wird, wobei Butan gar kein chirales Molekül ist.

Man findet in der Tabelle die explizite Beschreibungen (+)-synklinal und (-)-synklinal sowie (+)-antiklinal und (-)-antiklinal.

In der Abbildung mit der Überschrift "Newman-Projektion" findet man jene Konformationen bei 60° und 300° sowie bei 120° und 240°.

Mit "explizite Beschreibung" soll vermutlich ausgedrückt werden, dass die Einträge in der Tabelle ganz klar unterscheidbar sind, wenn in der Zelle für "Explizite Beschreibung" unterschiedliche Bezeichnungen stehen.

Also sollte es einen Unterschied geben für (+)-synklinal und (-)-synklinal sowie (+)-antiklinal und (-)-antiklinal.

Soweit liege ich doch richtig, oder?

Ich habe nun zuerst gedacht, dass es jeweils keinen Unterschied geben würde.

Nach längerem Hin- und Herdrehen der "eingefrorenen" Konformationen "im Kopf", verstehe ich nun, wo der Unterschied liegt.

Und ich verstehe auch, wieso der Autor die 60° und 300°-Konformationen fälschlicherweise als Enantiomere voneinander bezeichnet.

Nämlich aus dem Grund, dass der Autor die Festlegung trifft, dass beim Hin- und Herbewegen der Moleküle (in Gedanken) die beiden mittleren Kohlenstoff-Atome im Butan nicht um ihre Einfachbindung rotieren dürfen, d.h. so "eingefroren" sind.

Zu meiner Frage:

Wie könnte man einem Professor ohne langes Drumherumreden erklären, worin der Unterschied zwischen (z.B.) dem (+)-synklinalen und dem (-)-synklinalen Konformer liegt ?

Also wie könnte eine prägnante "Ein-Satz-Antwort" (oder auch "Zwei-Satz-Antwort") dazu aussehen?

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Ich glaub nicht, dass das unbedingt von einem Nicht-Chemiker geschrieben wurde. Denn es werden Beispiele sowohl an Ethan als auch an Butan erläutert und das mit den Enantiomeren bezieht sich nicht direkt auf eines von beiden, sondern auf einen allgemeinen Fall.

Wie könnte man einem Professor ohne langes Drumherumreden erklären, worin der Unterschied zwischen (z.B.) dem (+)-synklinalen und dem (-)-synklinalen Konformer liegt ?

Das lässt sich einfach auf den Unterschied zwischen (+) und (-) runterbrechen, nämlich die Drehrichtung, also einmal links- und einmal rechts-drehend.

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Luft besteht aus Stickstoff, Sauerstoff, Wasser, einigen Edelgasen und ein bisschen CO2. Mit CO2, Sauerstoff und Wasser könnte man zumindest organische Verbindungen hinbekommen. Unter enormem Energieaufwand versteht sich.

Aber um andere Elemente wie Eisen zu erzeugen, braucht man keinen Chemiker, sondern einen Kernphysiker und einen Beschleuniger.

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Du zählst für Chiralität nicht nur die nächsten Nachbarn, sondern alles drum herum. Das markierte C hat als Substituenten also ein H, eine Propylgruppe, nach links dann CH2-CH=C-CH3 (usw.) und nach rechts CH2-CO-C-CH3 (usw.). Und damit sind es vier unterschiedliche. Denn der Ring sieht nach links und rechts anders aus. Wäre das nur ein simpler Cyclohexylring, wäre das C nicht chiral.

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