Naja, am meisten meckern halt die Soldaten selbst. Über U-Boote, die nicht tauchen können ; Hubschrauber, die nicht fliegen können ; Gewehre, die nicht schießen können, usw. Die Bundeswehr ist nicht mal dazu in der Lage, die in Osteuropa stationierten Soldaten mit warmer Unterwäsche zu versorgen.

Dazu kommt, dass die Bundeswehr ein massives Problem mit Rechtsextremisten hat.

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Kommt ganz drauf an, welche Medien man liest.

In der ZEIT oder FAZ habe ich sowas bisher noch nicht gelesen. Die Süddeutsche neigt manchmal dazu.

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Eine nationalistische Tendenz beobachte ich auch. Viele reden vom deutschen Volk und vom deutschen Staat und vergessen, dass es einen deutschen Staat nach heutigem Verständnis frühestens seit dem 19. Jhd. gibt.

Allerdings prophezeite Norbert Blüm, umso globalisierter die Welt ist, desto mehr sehnen sich die Menschen nach dem Kleinen; nach der Heimat.

Wenn wir beispielsweise über die Vereinigten Staaten von Europa sprechen, dann bekommen viele Menschen Angst, dass man ihnen ihre Heimat und ihre Sprache nehmen will.

Deutschland betont immer die Wichtigkeit der EU, setzt aber Regeln der EU, die uns nicht passen, selbst nicht um. Deutschland lobt die EU immer nur so lange, wie die EU deutsche Interessen unterstützt.

Bereits Margret Thatcher kritisierte es, dass Deutschland stets die Führungsrolle in Europa spielt. Was schließlich später zum Austritt Großbritanniens aus der EU geführt hat. Der Vorwurf lautet, die EU ist vorallem dazu da, um deutsche Interessen durchzusetzen.

Das stimmt so nicht ganz. Es gibt auch Forderungen der EU, die deutschen Interessen widersprechen, allerdings machen wir es dann genauso wie Ungarn und ignorieren es einfach.

Das ist also das große Problem an der Globalisierung. Globalisierung ist gut, wenn man damit besser die eigenen Interessen vertreten kann. Globalisierung ist schlecht, wenn man damit eigene Souveränität verliert.

Zwischen Westeuropa und Osteuropa gibt es hierbei mittlerweile einen regelrechten Kultirkampf. Liberalismus vs. Konservativismus. Die ostdeutschen Staaten haben das Gefühl, ihnen soll der westliche Liberalismus aufgezwungen werden. Und im Prinzip wollen wir das ja auch.

Es ist also alles sehr kompliziert.

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(Eher) Nicht Gut

Aus Spaß kann man sowas ja machen.

Aber ich mag es nicht, wenn sich viele in meinem Alter unglaublich schlau vorkommen, weil sie die Partei wählen.

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Ist jetzt natürlich wieder mal was, wo man sich mächtig drüber aufregen kann. Genauso wie über das Lachen von Laschet damals.

Man sollte aber bedenken, dass der Sekt nicht aus Berlin mitgebracht wurde, sondern höchstwahrscheinlich von Klitschko angeboten wurde.

Ich find es immer primitiv, Politiker wegen solcher Momentaufnahmen zu kritisieren.

Andererseits hätte es mit Angela Merkel so ein Foto bestimmt nicht gegeben.

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Natürlich sollte pauschaler Hass immer abgelehnt werden. Viele Menschen wollen in Russland einfach nur in Frieden leben und haben keinerlei Lust auf Krieg.

Ich habe jedoch leider schon öfters die Erfahrung machen müssen, dass viele russische Werte sich nicht mit westlichen Werten in Einklang bringen lassen können.

Russen in Klassengemeinschaften haben sich bisher leider als sehr rechts und frauenfeindlich herausgestellt. Viele Russen, die ich kenne sind außerdem antisemitisch.

Pauschaler Russenhass ist also abzulehnen, die Kritik an russischen Werten kann ich allerdings verstehen.

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Es ist gar nicht so sehr der Glaube an Gott der schwindet.

Vielmehr ist es eine starke Ablehnung von starren, konservativen Systemen, die nur sich selbst erhalten wollen und gegen andere hetzen.

Viele Menschen heutzutage haben Homosexuelle, Muslime, usw. als Freunde und sehen gar nicht ein, warum sie sich Feind sein sollen.

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Die gibt es. Zumindest im Kirchenrecht.

Ist theologisch jedoch höchst sinnlos.

Es ist nicht so sehr der Glauben, der in Deutschland schwindet; es ist die wachsende Ablehnung des kirchlichen Systems mit all seinen Lügen und Fehlern. Zuerst muss die Kirche sich gründlich neu aufstellen, dann kann langsam das Vertrauen zurück kommen. Bisher war der Kirche der Schutz ihres Machtsystems wichtiger als die Verbreitung der christlichen Botschaft.

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USA 🇺🇸

Wir waren im Urlaub in Norwegen und dort hatten wir eine Führung durch eine deutsche Studentin, die in Norwegen lebt. Und was sie über die norwegische Politik erzählt hat, klang nicht sehr gut.

Natürlich ist auch in den USA vieles nicht gut. Aber ich persönlich würde die USA vorziehen.

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Mir war das autoritäre Regime in China schon lange suspekt. Da wurde bei uns in der Schule noch die Disziplin der Chinesen gelobt und es fanden Schüleraustausche statt, damit die deutschen Kinder den Fleiß und die Disziplin der chinesischen Kinder kennen lernen. Der Drill der Chinesen wurde in Deutschland lange bewundert. Kritiker galten schnell als Rassisten, wie z.B. Günther Oettinger von der CDU.

Seit der Umerziehung von Andersgläubigen, der ausufernden Überwachung, der staatlichen Entführung einer Sportlerin und eines Kardinals fand zum Glück endlich auch in Deutschland ein Umdenken statt.

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Nein, keine Beteiligung war die richtige Entscheidung

Nachträglich kann man noch nicht sagen, denn wir sind noch mittendrin.

Ob die Russen das AKW beschossen haben, kann man nicht sagen. Ich glaube tatsächlich eher, dass die Schüsse von ukrainischer Seite kamen. Das AKW ist lange von russischen Kräften besetzt, es wäre also eher logisch, wenn ukrainische Soldaten Feuer auf die russischen Besetzer erhoben haben. Aber gesichert ist noch nichts.

Wenn die NATO eingegriffen hätte, hätten wir einen Bündnisfall gehabt, was sich ganz schnell zu einem viel größeren Krieg hätte hochschaukeln können. Daher ist es ganz gut, dass die NATO nicht eingegriffen hat.

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