Es spielt keine große Rolle wie rum du parkst.

Die Tanks sind so ausgelegt das egal wie du stehst immer Kraftstoff gleich schnell ankommt. Sonst würde das Auto Ja bergauf oder bergab kein Kraftstoff bekommen und anfangen zu stottern. Das gibt es heute zu tage nicht mehr, das gab es früher mal vor 30 Jahren aber inzwischen nicht mehr.

Wichtig ist nur, dass der Gang in Rollrichtung eingelegt ist. Sprich wenn du bergauf parkst musst du den Rückwärtsgang einlegen. Parkst du bergab dann musst du einen Vorwärtsgang einlegen. Wenn du es anders rum machst dreht der Motor gegen die Laufrichtung, er kann dann in dem Moment nicht komprimieren und die Motorbremse klappt nicht. Außerdem wird der Zahnriemen entlastet und kann springen, ein teurer Folgeschaden ist vorprogrammiert.

Generell solltest du nicht nur auf die Motorbremse vertrauen und auf jeden Fall die Handbremse ziehen. Jedoch kann diese auch ein wenig nachlassen und dann hast du die Motorbremse.

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Die roten Kennzeichen sind nur zu Probefahrt und Überführung gedacht.

Das Fahrzeug muß hierzu dem Eigentümer der Kennzeichen gehören.

Rechtlich gesehen darfst du es also nicht.

Wenn du auf den 500m kontrolliert wirst bekommst du eine Strafe und der Eigentümer der Kennzeichen bekommt eine hohe Geldstrafe und falls shon mal etwas vorgefallen ist sind die Kennzeichen weg.

Du hast bestimmt das Auto privat gekauft um zu sparen, dann musst du halt in den sauren Apfel beißen und kurzzeit Kennzeichen holen. Ohne TÜV darfst du damit zwar nicht über deinen Landkreis raus aber das sollte doch reichen.

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Ein normaler Boden ist für rund 150kg/Quadratmeter konstruiert.

So ein 300-400l Becken hat deutlich mehr Gewicht.

Leider gibt es immer welche die alles einfach hinstellen, das kann aber grandios daneben gehen.

Ich bin selbst vermieter und hatte schon das Vergnügen mit einem Mieter der meinte es passiert ja nichts. Ein Jahr später war in der Decke unter ihm ein Riss. Für den Schaden wollte natürlich keiner aufkommen, das Gericht sah das zum Glück anders.

Also erst einen Statiker fragen. Kostet nicht die Welt und man geht auf nummer Sicher.

Zudem solltest du eine Versicherung dafür haben. Bei einem Wasseraustritt können auch teure Folgeschäden auf dich zu kommen, da hilft dir eine normale Hausrat oder Haftpflicht Versicherung nicht.

Ich habe selbst bei mir im Wohnzimmer ein 900l Becken stehen. Darunter ist kein Keller jedoch musste ich den Boden an der Stelle durch eine extra Metallplatte stärken müssen das nicht das Fundament unter der punktuellen Belastung leidet.

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Du musst damit rechnen, das bei 200.000km ein neuer DPF rein muss. Dieser ist an der Magischen Grenze laut BMW verschlissen und wenn man die Werte sich anschaut (Differenzdruck) dann ist da schon viel mehr Stau als gut ist. Ein verschlissener DPF (Diesel Partikel Filter) ist auch die häufigste Ursache an defekten Turboladern. Wenn der bei dir schon ausgetauscht wurde sollte man sich mal hier genau die Werte ansehen. (http://autocenterhegau.de/de/werkstatt/motor-und-getriebe/dpf-reinigung.html Bild 1 - hier bei einem 1.9 Fiat Motor, der Differenzdruck sollte bei der Umdrehung bei rund 10-15mbar sein, mit 75 ist es weit darüber). Ein zu Hoher Differenzdruck heißt nicht nur das der Turbolader mehr arbeiten muss, es heißt viel mehr das die Wärme sich staut und nicht schnell abgebaut wird.

DPF Tauschen heißt nicht nur DPF neu sondern auch die zwei Thermostate neu, da diese unbedingt mitgewechselt werden sollten. Die Thermostate arbeiten dann meist nicht mehr genau, der Das Kühlmittel wird nur knapp 90° warm und die Regeration vom DPF wird dann nicht gestartet sprich der neue ist auch gleich wieder kaputt. Man kann auch den DPF reinigen lassen, es kann aber sein das es schon zu spät ist. Das sieht man erst nach der Reinigung sprich nachdem es gekostet hat. Ist halt ein Risiko.

Ein weiteres Problem ist die Automatik. Diese ist laut BMW wartungsfrei und steht somit nicht im Wartungsplan. Lebenslange Ölfüllung heißt es. ZF (der Hersteller vom Getriebe) schreibt vor, das bei 120.000km ein Öl&Filterwechsel zwingend erforderlich ist. Da das Autoleben jedoch schon bei 100.000km für BMW erfüllt ist, ist logischerweise das Getriebe lebenslang wartungsfrei.

Eine Spühlung sollte man nicht machen, da raten alle Getriebehersteller von ab. Bei der Spühlung wird ein Reinigungsmittel verwendet welches die Papier-Lamellen angreifen, zudem wird ein Öl verwendet welches keine Freigabe bekommen hat. ZF hat wegen der BMW/Audi Problematik in jedem Landkreis eine Partnerschaft mit einer freien Werstatt - ZF Pro Tech. Diese Partnerwerkstätten sind geschult, speziell ausgestattet und haben auch keine Probleme damit wenn das Fahrzeug unsauber schaltet da mal genauer nachzuschauen und gegebenenfalls die Verschleißteile in der Mechatronik (Steuereinheit) auszutauschen. (http://autocenterhegau.de/de/werkstatt/motor-und-getriebe/getriebe-service.html Bild 3).

Das Verteilergetriebe hinten sollte man übrigens auch gleich mit dem Getriebe Service machen lassen, dieses ist auch laut BMW lebenslang Wartungsfrei ;)

Mit einem frischen Getriebeservice, einem getauschten oder gereinigten DPF und eventuell man die Injektoren reinigen lassen sollte den weiteren 100.000km eigentlich nichts im Wege stehen.

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Ein Automatikgetriebe ist ja nicht gleich ein Automatikgetriebe.

Es gibt automatisierte Schaltgetriebe (Fiat Selespeed, VW DSG), diese werden oft mit Automatikgetriebe verwechselt.

Im Gegemsatz zu Automatikgetrieben kann man diese Getriebe teilweise anschieben, aber es kommt auf das Getriebe an, ob es die Software erlaubt.

Abschleppen darf man Automatikgetriebe und Nass-DSG (hier gibt es zwei verschiedene Varianten) nicht, da die Schmierung des Getriebes auf der Motorwelle liegt. Sprich ist der Motor aus gibt es kein Öl, wenn jedoch die Reifen angetrieben werden (durch Abschleppen) fehlt die Schmierung und die Lager gehen kaputt. Normale Automatisierte Schaltgetriebe und trockene DSG Getriebe können problemlos abgeschleppt werden.

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In der Regel tragen das auch freie Werkstätten ein. Wobei man hier aufpassen muss, denn nicht jede Werkstatt darf das machen.

Es gibt in Regelungen wer welche Arbeiten durchführen darf. Leider sind viele Werkstätten nicht in der Handwerkskammer angemeldet. Dies kostet recht viel, man muss gewisse Auflagen erfüllen (Versicherungen, Entsorgungsnachweise, Wartungen an Hebebühnen, ...) und man braucht hierfür mindestens einen Meister im Betrieb.

Ist die Werkstatt nicht in der Kammer darf sie in den meisten Bundesländern nicht mal Öl Wechseln, geschweige denn einen Kundendienst. Bremsen und Fahrwerkstechnik ist Deutschlandweit für diese Werkstätten Tabu.

Wenn die Betriebe nicht in der Handwerkskammer sind haben sie ein Gewerbe auf "Reifenhandel und KFZ Pflege" angemeldet, machen aber meist trotzdem alles. Diese Werkstätten sollten, da sie ja eh kein Kundendienst machen dürfen, nicht in das Service Buch stempeln.

Frag doch einfach mal bei der Werkstatt deines Vertrauens nach ob sie in der Handwerkskammer eingetragen sind, wenn ja ist doch alles bestens und du kannst auch in diesen Betrieb gehen.

Übrigens ist es auch dann kein Problem, wenn dein Fahrzeug noch Hersteller Garantie hat. Eine eingetragene Werkstatt darf alle Arbeiten ausführen, wenn sie sich an die Hersteller Vorgaben hält.

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Wenn die Klimaanlage noch kühlt sollte mindestens 50% noch drin sein. Bei 50% schalten die meisten Systeme ab, manche schon bei 80% Inhalt um die Komponenten zu schützen.

Wenn sie nicht mehr kühlt kann sie leer sein - muss aber nicht.

Leere Anlagen dürfen gesetzlich nicht einfach aufgefüllt werden. Das Klimagas (r134A) ist für die Natur sowie für dich sehr schädlich.

Eine Anlage darf bis zu 10% der Kapazität pro Jahr verlieren. Das ist ganz normal, da die Moleküle vom r134a so klein sind, dass sie durch die Plastik-Leitungen gehen. Deswegen sind auch nur kleine Teile der Leitungen aus Plastik/Gummi und der Rest aus Metall. Wenn deine Anlage z.B. 500g Flüssiggas hat darf sie nach einem Jahr auf 450g (50g Verlust), im zweiten Jahr darf sie 45g und im dritten 40,5g verlieren.

Wenn die Anlage jedoch komplett leer ist stimmt etwas nicht. Sprich da ist etwas undicht denn umso weniger Gas du in der Anlage hast umso weniger Druck herrscht. Ab einem gewissen Druck gehen die Moleküle nicht mehr durch die Schläuche. Das passiert in der Regel so bei 100g Kälge-Gas. Wenn sie jedoch komplett leer und Drucklos ist hat die Anlage ein Leck.

Bei Leckagen schreibt das Gesetz ganz klar eine Dichtheitsprüfung vor. Diese sieht nicht so aus, dass man das R134A einfach befüllt und mittels Kontrastmittel prüft ob es irgendwo raus drückt, sondern eine Befüllung mit einem Formiergas welches mit einem speziellen Gerät aufgespürt wird. Das Formiergas besteht zu 5% aus Wasserstoff. In der Schule haben wir gelernt, dass Elemente umsoweiter oben/vorne sie stehen kleiner sind, und Wasserstoff (H) steht ganz vorne. Das kommt also durch kleinste Haarrisse sofort durch und kann dann mittels einem speziellen Gerät gemessen werden. So hat man recht schnell die undichte Stelle gefunden.

Dieses Kontrastmittel sollte nicht verwendet werden. Es mischt sich meist nicht mit dem Öl/Flüssiggas und sorgt dafür das es am tiefsten Punkt sich ansammelt, und der Tiefste Punkt ist der Klima-Kompressor. Das Kontrstmittel schwimmt auf dem Öl und mindert die Schmierung die der Kompressor benötigt. Sprich du hast früher oder später einen teuren Folgeschaden. Deswegen lehnen auch Firmen wie Denso (Klima Kompressor Hersteller) Garantiefälle ab wenn sie dieses Mittel im Kompressor sehen. Dieses Kontrastmittel wurde mal anfang der 90er verwendet als Klimaanlagen auf kamen und die Diagnose Möglichkeiten gefehlt haben, inzwischen gibt es aber viel bessere Methoden (Formiergas).

Das Angebot hört sich zwar komisch an, ist aber seriös gemeint, da es eben gesetzlich vorgeschrieben ist. Leider halten sich hier nicht alle Werkstätten dran und arbeiten recht unsauber.

Zudem bringt es dir ja nichts eine offensichtlich undichte Anlage aufzufüllen, 60€ (oder mehr) liegen zu lassen und zwei Wochen wieder dort zu stehen.

Ein normaler Klimaservice kostet Geld. Es gibt zwar viele Werkstätten die das für 30-40€ machen aber du musst bedenken das die Klimageräte viel Geld kosten. Hinzu kommt noch die jährliche Wartung und der Service an den Geräten (nach ein paar Laufstunden neues Öl, Filter ect.). Leider sparen hier viele Werkstätten da ein vernünftiges Klimagerät bei 6.000€ anfängt und es im Jahr gut 1.000€ an Wartung frisst. Hinzu kommt noch Klimamittel sowwie das PAG Öl für den Klimaservice.

Außerdem ist ein Sachkundenachweis von Nöten um mit Klimaanlagen zu arbeiten.

Wenn das eine Werkstatt für lau anbietet stimmt was nicht. Da wird dann meist ein Universal-Öl zum auffüllen verwendet, man hat uralt Geräte welche die abgelassene Ölmenge nicht messen und man schießt dann einfach ein paar ml Öl rein. Jedes Fahrzeug hat genaue Vorgaben welches Klimaöl und wieviel da rein kommt. Was raus gesaugt wird muss auch wieder rein. Pi*Daumen ist da nicht, das sollte genau stimmen.

Leider ist das bei vielen Werkstätten nicht angekommen, die verwenden 15 Jahre alte Klimageräte oder billige Geräte die das nicht messen können und verwenden irgendwas als Öl.

Viele Werkstätten verwenden keine Schaugläser um zu kontrollieren bevor sie absaugen und saugen dann zum Teil Späne ect ab welche sie dann in die nächsten Fahrzeuge verteilen. Also lieber ein wenig mehr zahlen und auf nummer sicher sein. Hier spart man am falschen Ort denn kleine Späne können einen riesen Schaden anrichten.

Ich hatte bei mir in der Kundschaft einen Spezialisten der es geschafft hat Benzin mit dem Gerät anzusaugen. Bei gewissen Motoren ist direkt neben dem Klimaanschluss ein zweiter von der Kraftstoff Verteilung die das selbe Ventil hat. Der hat Benzin angesaugt und das über Wochen unter seinen Kunden mit dem Klimaservice verteilt. Ende vom Lied war das bei rund 50 Fahrzeugen Kompressorschäden auftraten und er keine Versicherung wegen fehlendem Sachkundenachweis hatte. Er hat dann zu gemacht und die Kunden sind auf dem Schaden sitzen geblieben.

Noch ein Hinweis: Es gibt ein Klima Dicht Mittel, das gibt es auf verschiedenen Internet-Plattformen zu kaufen und das setzen auch gerne Ketten (ATU) ein. Dieses Mittel soll kleine Leckagen dicht machen - das macht es auch eine Zeit lang, jedoch ist ein rissiger Schlauch ein rissiger Schlauch. Sprich er ist im ersten Moment dicht aber beginnt kurz darauf wo anders undicht zu werden. Es hilft also nur kurz und man kann nachdem dieses Mittel drin ist die Anlage nie wieder befüllen da sich das Zeug ins Klimagerät festsetzt und alles verstopft. Ist einmal dieses Zeug drin muss man alle Komponenten tauschen und das ist sehr, wirklich sehr teuer.

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Es kommt drauf an was denn kaputt ist.

Der Klimakompressor wird ja mittels einer Magnetkupplung ein/ausgekuppelt. Auch wenn er ausgekuppelt ist dreht er langsam mit.

Da der Kompressor Öl braucht hat er irgendwann keines mehr drin, wenn die Anlage nicht mehr unter Druck steht. Die Klimaanlage funktioniert mit einem Flüssiggas welches mit Öl Vermischt ist. Wenn du also kein oder nicht mehr ausreichend Klimagas drin hast dann läuft der Kompressor trocken und fängt an Späne zu produzieren.

Diese verteilen sich dann langsam und du hast einen recht teuren Folgeschaden da neben dem Kompressor die Leitungen, Verdampfer und Kondensator getauscht werden sollten um nicht den neuen Kompressor in wenigen Monaten kaputt zu machen.

Deswegen sollte man auch nicht mit einer leeren Klimaanlage rum fahren und auch mal im Winter die Klima einschalten damit sich das Gas/Öl Gemisch verteilt.

Auf dem Weg würde sicherlich nichts passieren, aber wenn du jemals eine funktionierende und auch haltende Klimaanlage willst dann solltest du damit nicht lange umher fahren.

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Bei Sauger Motoren geht zwar ein Chip oder OD Tuning, allerdings ist der Leistungsgrad nur um die 5% steht damit im keinen Verhältniss zu den Kosten.

Das einzigste was bei einem Sauger etwas bringt sind Änderungen am Motor selbst und am Krümmer, aber auch hier muss man ganz klar sagen das man nie wirklich aus diesem Motor Leistung zieht und schon ein guter Fächerkrümmer den Wert eines 6n2 weit übersteigt und du damit niemandem die Wurst vom Brot ziehen wirst.

Lieber das Geld sparen und ein richtiges Fahrzeug kaufen ;)

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Was heißt "neuer" Schlüssel bei dir?

Ein Schlüssel kann man nicht codieren. Man schaltet den Schlüssel im Steuergerät frei.

In deinem Steuergerät sind 10 Schlüssel hinterlegt, zwei bekommst du bei der Auslieferung. Diese zwei sind freigeschalten, die anderen 8 deaktiviert. Wenn du einen Schlüssel bei VW (bzw. Skoda) nachbestellst dann bekommst du einen dieser 8 Stück und der wird dann in der Werkstatt am Steuergerät freigeschalten.

Du kannst nicht einfach irgend ein Schlüssel nehmen den du gebraucht kaufst und den freischalten. Das geht nicht.

Dafür hast du die Wegfahrsperre. Die deaktivieren sollte man nicht, denn im Falle eines Diebstahls übernimmt die Versicherung nicht wenn du sie deaktiviert hast.

Was du allerdings machen kannst ist, ein neues Gehäuse bestellen und deinen Schlüssel umbauen, oder den nicht passenden Schlüssel umbauen.

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Irgend welche Ausnahmen zur Veränderung an dem Auto gibt es nur in ganz wenigen Fällen und dann ist es so, dass nur die Person für die es verändert wurde damit fahren darf. Wie z.B. Umbau zwecks Behinderungen ect.

Folien an der Scheibe sind nicht erlaubt und werden auch nicht im Einzelfall erlaubt.

Was dir aber sicher etwas bringen wird ist der Austausch der Scheibe.

Scheiben sind Verschleißteile. Über die Scheibe zieht ja nicht nur ein Wind sondern auch alles was im Wind so drin ist. Also Staub, Sand ect. Das führt dazu das die Scheibe nicht mehr so klar ist und helle Sachen mehr Blenden können da sie durch kleinste Kratzer reflektiert werden.

Das merkt man vorallem nachts, wenn die Scheinwerfer von anderen Autos nicht mehr kleine Punkte an den anderen Fahrzeugen sind sondern fast die ganze Fläche des anderen Autos einnehmen.

Deswegen empfehlen die meisten Scheibenhersteller auch die Scheiben bei einer Laufleistung von 120.000-150.000km auszutauschen.

Ich habe Jahrelang selbst bei einem Scheiben Hersteller gearbeitet und fand das völliger quatsch. Als mir jedoch bei 170.000km ein Vogel rein geflogen ist und die Scheibe ausgetauscht wurde hatte ich keine Probleme mehr nachts mit entgegen kommenden Fahrzeugen. Davor hat es immer sehr geblendet.

Nun ist es leider so, dass der Austausch der Scheibe nicht ganz billig ist und gerade die günstigen Versicherungen nur etwas im Schadensfall der Scheibe zahlen. Hier würde ich einfach mal bei deiner Versicherung anrufen und sagen das die Scheibe verkratzt ist wie es mit einem Austausch aussieht.

Halte dich bitte von Ketten wie Carglass, ATU und co fern. Die bauen so viel mist und verwenden die schrottigsten Scheiben (ja, auch hier gibt es riesen Qualitätsunterschiede).

Freie Werkstätten arbeiten nicht nach AW, das heißt wenn etwas länger dauert ist es kein Problem. Wenn man nach AW arbeitet muss man ja irgendwo die verloren gegangene Zeit einholen - hier beginnt dann der Murks.

Viele freie Werkstätten arbeiten auch mit Versicherungen zusammen und können dir auch die komplette Abwicklung abnehmen.

Bei einer neuen Scheibe kannst du eventuell gegen Aufpreis eine Scheibe Blau oder Graukeil bekommen - das ist dieser Streifen ganz oben dne manche Fahrzeuge haben, andere nicht. Das muss allerdings im Vorfeld mit der Versicherung geklärt sein.

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Bei 18.000km pro Jahr würde ich ganz klar zum Diesel tendieren.

Nur sollte dir klar sein wenn du nur noch kurzstrecke fährst der DPF (Diesel Partikel Filter) zu geht und man den dann reinigen lassen muss.

Bei Ford sollte dir aber bewusst sein, dass bei 120.000km der DPF im Wartungsplan steht und ersetzt werden sollte. Das machen leider wenige Kunden da es recht teuer ist und viele freie Werkstätten achten nicht auf den Wartungsplan. Wenn der nicht getauscht wird dann hast du teure Folgeschäden, da der Turbolader zu warm wird (Wärmestau).

Achte bei Ford (egal ob Diesel oder Benzin) drauf welches Öl da reingekippt wurde. Ford hat sehr spezielle Anforderungen an Öl, viele Werkstätten gehen hin und kippen da irgendwas rein. Dann kann es zu Verkrustungen kommen. Am besten du nimmst mal eine Taschenlampe mit und schaust mal unter den Öldeckel ein wenig rein. Wenn du schwarze Ablagerungen siehst lass die Hände weg, das kann sehr teuer werden.

Auch auf dem Zettel vom letzten Ölwechsel sollte angekreuzt sein welches Öl da rein gekippt wurde. Jeder Hersteller hat im Internet Ölwegweiser, da kann man einfach schauen welches Öl eigentlich in das Fahrzeug gehört. Mach dir die 5 Minuten Arbeit und schau nach.

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Bist du Sicher, dass das nicht als wirtschaftlicher Totalschaden gewertet wurde?

Eigentlich steht das ja alles fein säuberlich erklärt in dem Gutachten, lies es dir mal in aller Ruhe durch.

Wenn das Auto schon 10 Jahre auf dem Buckel hat wird es sich nicht mehr lohnen das zu beheben und da wird dann einfach von einem Totalschaden ausgegangen, da der Reperaturwert höher als X-Prozent vom Gegenwert ist.

Der Gegenwert richtet sich nach dem Gebrauchtmarkt in deiner Gegend, sprich bei Mobile im 100km nach deinem Modell (ähnliches Baujahr, gleicher Motor) geschaut. Da das auf Mobile immer Wunschpreise sind geht man erfahrungsgemäß von dem Preis einen entsprechenden Prozentsatz vom Preis runter und ermittelt so den Gegenwert. Wenn du also ähnliche Modelle bei Mobile für 1600€ findest dann weißt du warum.

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