Hallo DieYvi,

wenn du dir ein Pferd kaufen möchtest, solltest du dir Gedanken machen, was du mit dem Pferd vorhast. Für das klassische "Springen/Dressur/mal Ausreiten" sind Warmblüter prinzipiell eine gute Sache, für Western eignen sich eher kleinere Rassen mit weniger spektakulären Gängen.

Für Anfänger ist die Rasse eigentlich egal, da sollte man das Pferd nach Eignung kaufen. Auch sollte das Pferd nicht zu jung sein (gern über 10), da dann der Charakter und das Gelernte schon gut gefestigt ist.

Wichtig ist, dass du das Pferd sehr gern reitest (oder mit ihm arbeitest) und es charakterlich magst. Auch sollte es dir optisch gefallen. Falls du es beim Probereiten ev. nicht so gut sitzen kannst, überlege dir gut, ob du dich da einfuchsen möchtest, oder nicht. Dann spielt die Rasse wirklich keine Rolle mehr...

VLG - Feivel

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Tipps fürs angaloppieren?

Hallo. Vielleicht hattet ihr ja mal ein Pferd das nicht auf den Punkt genau angaloppiert ist. Mich würde interessieren wie ihr das beigebracht bzw. korrigiert habt. Kurzer Background zu meinem "Problem" er wurde lange (9Monate) kaum geritten vielleicht 2 oder 3 mal die Woche und auch nicht gerade korrekt. Habe ihn jetzt seit gut nem Monat und er macht sich großartig nur Galopp bzw. nur das Angaloppieren ist halt nicht so toll, er scheint die Hilfen irgendwie nicht mehr ganz zu verstehen, nur dass es was mit "schneller" werden zu tun hat. In den Galopp geht er dann fast immer nur, wenn er im Trab sich sonst langlegen würde. Er ist ein PRE, 9 Jahre alt und erst seit nem Jahr in Deutschland. Kennt dadurch auch keine Gerte. Für ihn bedeutet ein Antippen damit dass er aufpassen soll, so haben ich es ihm beigebracht. Ich reite mit Sporen, keine spitzen oder Rädchen oder so die kennt er auch und reagiert gut drauf. Ich benutze Gerte und Sporen nur und nur fein und keinesfalls als Bestrafung. Ich möchte nur gerne von euren Erfahrungen mit diesem Problem hören gerne auch Tipps wobei das leider immer etwas schwer ist weil ich seinen jetzigen "Ausbildungsstand" nicht so genau erklären kann dass man ein genauen Bild davon bekommt. Also bitte einfach erzählen und vielleicht finde ich dann Parallelen oder werde auf was aufmerksam was mir noch nicht so aufgefallen ist. (Also bitte keine Antworten wie : "frag deinen Reitlehrer" das bringt mir nichts und auch sowas wie "zieh ihm die Gerte über" soll keiner schreiben. Er soll nichts durch Gewalt lernen) Liebe Grüße

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Hallo Jasch,

die Links von ich505 sind gut und da steht eigentlich alles drin. Als zusätzliche Tipps vielleicht noch folgende (welche du annehmen willst, musst du selbst entscheiden!):

  • dein Pferd kann auch ohne dich angaloppieren. Du brauchst ihm nicht helfen! Verhalte dich also ruhig und lass das Pferd machen...
  • Dein Pferd soll im Galopp gefühlt nicht schneller werden, sondern nach oben springen (sich versammeln). Lass ihn also mit der Hand nicht allein. Im Galopp ist der Zügel kürzer als im Trab. Vor dem Angaloppieren Zügel nachfassen!
  • Es ist egal in welche Richtung dein Pferd beim angaloppieren guckt. Zieh also bitte nicht am inneren Zügel den Kopf nach innen und hänge dich nicht mit dem Gewicht nach innen. Immer schön gerade bleiben und dich aufrichten!
  • Kann er an der Longe angaloppieren? Nein? Vielleicht ist er noch nicht kräftig und ausbalanciert genug dazu. Dann lass es einfach noch mit dem Galopp und versuche es in einem halben Jahr noch mal oder übe erst im Gelände (das nennt man dann "eingaloppieren").

VLG - Feivel

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Pferd springt auf dem Turnier nicht?

Hallo liebe Community,
ich habe seit ca. einem Jahr ein eigenes Pferd, welches ich aber turniermäßig 'roh' bekommen habe, obwohl er bereits 10 Jahre alt ist. Ich reite sehr gerne Turniere, (vorher mit anderen Pferden) und vorzüglich Springen.
In den kleineren Wettbewerbsprüfungen haben wir bereits mehrere Schleifchen abgeholt, aber jetzt kommt das Problem:
Sobald es auf E Höhe ist, springt er auf dem Turnier nicht mehr. Ich bin bereits aus E-Springen und E-Gelände mit 3 Verweigerungen ausgeschieden, und das obwohl wir genau den selben Geländesprung im Training hatten (hat immer gut geklappt)
Ich weiß überhaupt nicht woran das liegt.. Ich habe mit ihm das Reitabzeichen auf A Niveau letzten Herbst sehr gut bestanden, also sind wir in der Klasse E (eigentlich) nicht überfordert. Und ich bin, vor seiner Zeit, mit anderen Pferden, schon vereinzelt L gesprungen. Mir hat Springen immer riesigen Spaß gemacht.
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, und woran das liegt. Ich hatte jedenfalls nicht dass Gefühl dass ich im E anders reite als im WB, etc... Im Gegenteil.
Weil er nicht das sicherste Springpferd ist, tue ich immer alles, um ihm viel Sicherheit zu geben, und weiß einfach nicht, warum er mich dann hängen lässt...
Ist das vielleicht, weil er kaum Turniererfahrung hat? Ich weiß halt nicht, warum ihn das überfordert. Im Training ist in Springen und Gelände (Dressur natürlich auch) A locker drin. Sonst wären wir ja auch nicht durchs RA gekommen...
Warum also ein E Springen nicht auf dem Turnier? Ich bin am verzweifeln. Ich bin davor noch nie irgendwo ausgeschieden, und es macht mir (uns beiden) so sicherlich auch nicht grade mehr Spaß😁

Woran könnte das liegen? Und wie kriege ich das in den Griff? Hat jemand schonmal etwas ähnliches erlebt?

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Hallo EquistrianLove

Sollte dein Pferd an unbekannten Orten ohne Turnier auch E-Sprünge verweigern, würde ich das Pferd vor dem verweigerten Sprung ruhig stehen lassen, bis es ruhig ist. Dann gibst du die Hilfe zum "Anreiten im Schritt". Natürlich kann es nicht antreten, da da der Sprung steht, aber es sollte sich so anfühlen, als wollte es (lehnt sich nach vorn). Dann das Pferd loben.

Nun kannst du das Hindernis neu anreiten (ganz ruhig und normal, als wäre nichts gewesen). Da das Pferd die vorwärtstreibende Hilfe davor auch schon 1x angenommen hat, springt es fast immer. Falls nicht (was auch mal vorkommen mag), wieder ruhig vor dem Sprung stehen bleiben und einen Helfer bitten, den Sprung abzubauen und vor dem Pferd auf den Boden zu legen. Dann wieder "anreiten" und den Sprung mit einem großen Schritt überwinden. Danach loben.

Wenn man möchte, kann man danach sofort aufhören oder aber den Sprung noch mal aufbauen lassen. Bevor man aber einen neuen Springversuch unternimmt, sollte man noch mal die Übung "Anreiten im Schritt vor dem Sprung" machen und dabei den Sprung zeigen. Das fördert Vertrauen.

Kennt das Pferd die Übung, kann man das auch auf dem Turnier so machen. Einfach vorher mit den Richtern darüber sprechen. Sollte der Sprung runtergebaut werden müssen, wird man zwar disqualifiziert, aber das Pferd hat was ganz wichtiges gelernt - nämlich dass Weitergehen auf Hilfe ungefährlich ist und nicht wehtut!

VLG - Feivel

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Hallo,

der Sperrriemen an einem englisch kombinierten Reithalfter wird nach den Richtlinien der FN verschnallt, wie auf dem Foto abgebildet:


Unter beide Nasenriemen müssen 2 aufgestellte Finger passen (blauer Kreis). Der Abstand wird AUF dem Nasenrücken gemessen, nicht an den Seiten. Die Finger liegen übereinander, nicht nebeneinander. Das Foto zeigt ein 160cm Vollblut und 2 "Damenfinger", sehr großen Pferden gibt man mehr Freiraum (2 "Männer"finger), bei kleinen Ponys reicht auch1 Damenfinger (also 2 Kinderfinger ;))Unter dem Kiefer (rote Kreise) müssen wenn die Finger drunter sind, beide Riemen gleichmäßig stark anliegen. Ist der Sperrriemen lockerer als der Nasenriemen, hat er keine Wirkung. Ist der Sperrriemen fester, knickt das Reithalfter (im lila Kreis) mit der Zeit ab und der Nasenriemen rutscht zu stark auf die Nase. Das ist unbequem für das Pferd.

Ist das Reithalfter so korrekt verschnallt, kann das Pferd gut kauen und kann im Genick loslassen. Es kann bei Bedarf den Kiefer öffnen, sich am Reithalfter anlehnen und die Kaumuskelatur entspannen. Es hat Freiraum um eventuelle Handfehler des Reiters auszugleichen.

Viele Reiter reiten heutzutage ohne Sperrriemen (ich auch), da er durch Missbrauch (zu enge Verschnallung) in Verruf geraten ist. Bei korrekter Verschnallung entlastet er aber die empfindlichen Unterkieferäste des Pferdes, da die Kraft auf mehr Fläche (2 Riemen) verteilt wird. Vor allem im Anfängerunterricht oder bei pullenden (= heftigen) Pferden kann dieser also seine Berechtigung haben.

Als Reitschüler oder RB bleibt einem Häufig nichts anderes übrig, als den Sperrriemen zu nutzen. Dann sollte man natürlich auf eine korrekte Verschnallung achten.

VLG - Feivel


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Halo MIningLu,

Reiten ist ein sehr gesunder Sport, der die Muskelatur am ganzen Körper fördert ohne großartig die Gelenke zu belasten. Bewegung bekommt man sehr viel - bei jedem Wetter und an der frischen Luft - man reitet ja auch nicht nur, sondern putzt, räumt auf, mistet aus, macht die Weide schick...

Nebenbei ist sowohl zum Rieten, als auch für die Pferdehaltung ein großes Maß an Fachwissen notwendig. Man lernt quasi, mit Spaß zu lernen, Fachbücher zu kaufen, ...

Reiten ist auch eine Teamsportart, wie Tanzen. Man lernt und arrangiert sich mit dem Pferd als Teampartner und muss auch mit anderen Einstellern klarkommen und kommunizieren. das trainiert die soziale Intelligenz.

Des weiteren ist man für ein Lebewesen verantwortlich. "Heute geh ich nicht zum Sport, ich habe keine Lust." - das geht nicht! Jugendliche können hier schonend an das Tragen von Verantwortung herangeführt werden.

Ich habe früher sehr gern Handball gespielt, fand den Sport aber für den Körper aber sehr belastend. Als Teenie kein Problem, jetzt mit Mitte 30 bin ich froh, dass meine Knochen noch heil sind. Rückenprobleme kenne ich nicht, trotz Büroarbeitsplatz - meinem Pferden sei Dank!

Für die Kondition gehe ich 1-2 mal die Woche Laufen oder Radfahren. Mir ist das ausreichend.

LG - Feivel

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Warum springt mein Wallach im Freispringen und nicht unterm Sattel?

Hey, ich habe eine dringende Frage. Mein Wallach verweigert seit 2 Monaten das Springen unterm Sattel. Es ist nicht das er keinen Bock hat. Im Freispringen geht er auf M** und ist dabei kaum zu bremsen vor Freude. Aber erstmal zu ihm : Sein Name ist Blueberry, er ist seit 1 Jahr Wallach(war nicht im Deckeinsatz) und 6 Jahre alt. Bei seiner Rasse wird es bunt, je 25% Arabisches-, Englisches Vollblut, Trakehner und Holsteiner. Vom Wesen her ist er perfekt! Super lernwillig, denkt selbständig mit und macht jeden s-heiß mit😁. Selbst reite seit ich 2 Jahre alt bin. Das sind schon 14 Jahre die ich im Sattel verbracht habe. Ich hab schon etliche Tunier Siege in Dressur und Springen auf L und gehe 2x die Woche zum Reitunterricht. Ich hoffe einfach das einer von euch vielleicht weiß was mit Blue los ist. Wir haben ihn auch einrenken lassen und seinen Rücken geröngt und Massieren lassen - ohne Erfolg. Dressur ist kein Problem und er läuft flüssig und mit gewölbten Rücken. Auch die Beine sind heil und kräftig. Ein Sattler hat sich den Sattel auch schon angesehen und meinte er passt perfekt (maßgeschneidert). Bevor ich es vergesse: Wenn ich ihn aufs Hinderniss zureite scheut er entweder oder mach sich steif und läuft dran vorbei. Im Extremfall brettert er auch durchs Hinderniss durch, weshalb ich nur noch einfache Sprünge reite. Nicht mal hoch(1.00m). Er ist auch schon mit mir weit aus höher gesprungen. Natürlich will ich ihn nicht zum Springen zwingen, aber mein Dad würde ihn wahrscheinlich verkaufen ( er ist sehr ehrgeizig und will leider nur das Beste für mich) . Also hoffe ich auf euch 😃 Vielen Dank schon im Voraus.

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Hallo Bellaandblue,

sorry, aber für mich klingt das sehr danach, dass du dein Pferd "sauer" gesprungen hast. Er ist erst 6 Jahre alt, du schickst ihn beim Freispringen über M-Sprünge und bezeichnest einen 1m-Steilsprung als "nicht hoch".

Der von dir aufgezählte Rassemix (insbesondere die ersten 3) deuten auf ein sehr arbeitswilliges, aber auch psychisch sehr schnell überfordertes Pferd hin. Zu viel Ehrgeiz und "da muss er jetzt durch" sind für ein solche Pferd Gift und führen bei einem solchen Typ zu Angst und Anspannung. Und was tut ein Pferd, wenn es Angst hat? Richtig: Es rennt. Dafür sind Vollblüter gezüchtet.

Es rennt durch Sprünge durch, basküliert nicht richtig überm Sprung (das macht das Springen für's Pferd anstrengend, weil es höher springen muss) und es rennt beim Freispringen um sein Leben (was du hier als "kaum zu Bremsen vor Freude" deutest).

Dein Pferd steckt scheinbar in einer ausweglosen Situation: Es hat noch genug Vertrauen und Pflichtbewusstsein, so dass es ein Cavaletti springt. Das ist gut. Anstatt deinem Pferd dann zu sagen: "Danke das war toll, jetzt lass uns etwas anderes, schönes machen", sagst du dem Pferd: "Danke, und jetzt mehr." Dann gibt es dir mehr. Du sagst erneut: "Danke, und jetzt mehr.", gibst dem Pferd aber nichts zurück (zum Beispiel eine lange Pause am hingegebenen Zügel). Irgendwann verweigert es den Sprung dann, damit der Stress endlich aufhört. In diesem Moment ist sein Kopf aber schon so dicht, dass ein Lernen ist nicht mehr möglich ist! Wenn du jetzt noch "Dominanzübungen" machst, wie deine RL es vorschlägt, wird er das Springen immer weiter mit Stress verbinden und (wenn überhaupt) vor Panik und nicht vor Freude springen.

An deiner Stelle würde ich das Springen erstmal sein lassen und an der Rittigkeit in der Dressur arbeiten. Nach einigen Wochen kannst du anfangen einen einzigen kleinen "Gehorsamssprung" nach der Dressurarbeit zu fordern (zu Anfang gern aus dem Schritt). Danach: "Danke und Feierabend".

Klappt das absolut zuverlässig, die Anzahl der Sprünge gaaanz langsam steigern. Ich würde dann für 3 Sprünge aber auch 3 unterschiedliche Sprünge aufbauen. Nicht 3x den gleichen Sprung springen. Ein hochblütiges, intelligentes Pferd empfindet das bestenfalls als langweilig, im schlechtesten Fall als Schikane, weil sinnlos...

LG - Feivel

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Hallo Skivenena,

es ist richtig, dass sich ein untrainiertes Pferd in der Kurve nach außen stellt. Der Körper bleibt dabei schief in Richtung der natürlichen Schiefe des Pferdes versetzt. Vor allem im Galopp kann man das gut sehen. Durch das nach außen gucken bringt das Pferd seinen Schwerpunkt nach außen, das äußere Vorderbein wird stark belastet und das Pferd rutscht nicht so schnell weg. "Unterstützen" kann das Pferd den Grip noch, indem es im Kreuzgalopp läuft. In der Natur ist das egal, da das Pferd nur sehr selten enge Wendungen in höherem Tempo geht.

In einer 20x40 Reithalle ist das anders. Das Pferd läuft ständig schnelle, enge Wendungen. Daher trainiert man dem Pferd an, die Schulter mit in die Wendung zu nehmen, indem man es nach innen stellt und biegt. Das verhindert, das das äußere Vorderbein zu stark belastet wird.

In der weiterführenden Dressurarbeit stellt man das Pferd auch gern mal kurzzeitig nach außen, um vom inneren Zügel wegzukommen, den Schenkelgehorsam zu überprüfen oder schlicht um den Gleichgewichtssinn des Pferdes weiter zu trainieren. Hierbei wird es aber nicht permanent nach außen gebogen ;)

Das abwechselnde Stellen und Biegen in beide Richtungen ist außerdem Gymnastik für das Pferd und fördert dessen Beweglichkeit.

LG - Feivel

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Hallo,

Ein Wintec-Sattel sollte ganz normal vom Sattler auf das Pferd gepolstert und angepasst werden. Das Kopfeisen kann man theoretisch selbst verstellen (durch Austausch), das geht aber auch bei einer Vielzahl von anderen Sätteln, das wäre für mich kein Kaufargument.

Ich hatte früher einen Bates Caprilli. Das ist die Ledermarke von Wintec mit dem gleichen Baumsystem. Meine Stute (normale Sattellage) lief damit gut. Da sie im Sommer immer etwas kräftiger ist, habe ich dann 2x pro Jahr zwischen blauem und schwarzen Kopfeisen gewechselt. Alle 1-2 Jahre kam der Sattler und hat die Füllung korrigiert.

Wenn du nicht so viel Geld ausgeben möchtest, warum kaufst du dir nicht einen gebrauchten Sattel und lässt den anpassen? Es ist ja nicht gesagt, dass der von dir ausgesuchte Wintec deinem Pferd auch passt. Das sind ja keine Universalsättel ;) Wenn dein Pferd schon Satteldruck von einem Lammfellsattel bekommt, scheint der ja recht speziell zu sein...

Ich würde zu einem Sattler mit Gebrauchtsätteln raten.

VLG - Feivel

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Hallo Taamii,

reiten und REITEN sind ja 2 ziemlich unterschiedliche Sachen. Ich persönlich empfinde lockeres Dressurreiten mit meiner fleißigen Stute nicht als anstrengend. Andere Reiter steigen nach 30 min total abgekocht von ihren Pferden und können nicht mehr.

Mit vereiterten Mandeln würde ich mich keinesfalls anstrengen, gegen eine lockere Stunde mit 80% Schritt ist aber sicher nichts einzuwenden. Arbeite doch einfach nur mal an deinem lockeren, gestreckten Sitz (egal wie das Pferd läuft) oder versuche dich mal gezielt an Seitengängen ;)

VLG - Feivel

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Hallo Otelena,

man soll ein Pferd direkt nach der Impfung nicht reiten, damit der Zügel nicht auf der Einstichstelle der Spritze reibt. Wurde das Pferd in die Brust geimpft (und nicht am Hals), kann der Zügel nicht reiben und man kann theoretisch gleich nach dem Impfen wieder reiten, sollte dann aber kein Vorderzeug verwenden (das könnte dann reiben).

Eine Impfung belastet den Organismus des Pferdes stark. Daher sollte das Pferd ca. 3 Tage "wenig machen", damit das Immunsystem arbeiten kann und das Pferd keine Folgeerkrankung wie z.B. Husten bekommt. Außerdem kann die Einstichstelle schmerzen. Dann stellt und biegt sich das Pferd vielleicht ungern oder geht ungern am Zügel. Hier sollte man Verständnis haben...

"Wenig machen" heißt: 1. Tag: Spazieren gehen oder am langen Zügel Schritt reiten, 2. Tag: vielleicht etwas lockere Trabarbeit, viel Schritt, 3. Tag: kleiner Galopp sollte drin sein, lass es ruhig angehen.

Auch wenn das Pferd gut drauf ist, sollte man eher weniger machen. Wirkt dein Pferd irgendwie "schlapp", mach einfach noch langsamer und bummel noch ein paar Tage länger.

Die Regel "er soll nicht schwitzen", heiß einfach nur, dass das Pferd nicht hart arbeiten soll. Wenn der etwas feucht ist (vielleicht weil das Wetter sehr warm ist), dann ist das kein Problem. Der Impfstoff wird ja nicht ausgeschwitzt oder so. ;)

LG - Feivel

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