Wir hatten am Stall mehrere direkte Weltmeyer Nachkommen und alle waren von Anfang an immer etwas "bekloppt im Kopf". Man konnte bei jedem Ritt drauf an, dass wieder Grenzen ausdiskutiert werden mussten, egal ob man gerade nen 3-Jährigen unterm Sattel hatte, oder nen 10-Jährigen. Sobald man aber erstmal dran war, lief's wie am Schnürchen. Tolle Pferde. Aber nichts für jedermann.

...zur Antwort

Gerade dann wird sich das Model sicherer fühlen, wenn Du Deine "Anweisungen" ein wenig präzisierst.

Und mach ruhig ein paar Posen immer vorher vor, während Du sie erklärst. Das bricht das Eis ;-)

Allerdings der Professionalität und Höflichkeit halber unbedingt vorher fragen, wenn Du am Model "Hand anlegen willst". Sprich, wenn Du die Haare richtig zupfen oder ihre Haltung ein wenig verändern willst.

...zur Antwort

Wenn Du noch Kontakt zur Vorbesitzerin hast, frag sie, wie sie es gehandhabt hat mit dem Eindecken. Wann welche Decke und wie viel Gramm. Dann muss sich Dein Pferd nicht umstellen, bzw dessen Stoffwechsel.

Die geschorenen Pferde, die ich kenne, bekommen zu Anfang eine leichte Paddock-Decke drauf. Nur mit Fleece drin und sobald das Wetter durchgehend nass-kalt wird und es anfängt zu frieren kommen leicht gefütterte Decken drauf. 100-200Gramm. Bei Minusgraden dann schon um die 300Gramm aufwärts.

Grundsätzlich sollte man versuchen gar nicht zu scheren, wenn man sich aber dennoch dazu entscheidet, trotzdem darauf achten, das Pferd auch anständig trocken zu reiten und sich nicht zu denken: Ach, 5min Schritt reicht, bekommt ja ne Decke drauf. Gerade das Entspannen nach der Arbeit ist extrem wichtig und auch durch das eindecken greift man in den natürlichen Stoffwechsel des Pferdes ein und muss sich dessen bewusst sein. Nasse Decken nicht einfach drauf lassen, sondern austauschen! Langsam mit den Decken bzw deren Füllung steigern und nicht sofort die dickste Winterdecke drauf legen, die zu finden ist. Zudem nicht zu früh eindecken. Die Wohlfühltemperatur für Pferde liegt bei rund 5 Grad plus. Mit Toleranz nach unten hin. Sprich: Uns ist viel eher kälter, als unserem Pferd und daher neigen wir leider dazu, Pferde dann einzudecken, wenn wir selbst anfangen zu frieren. Dabei ist dann gerade meist genau die Temperatur vorhanden, die Pferde als angenehm empfinden, sofern sie gesund sind.

...zur Antwort

Schau mal hier:

http://www.tipps-zum-pferd.de/schlaufzuegel_tipp_201.html

Es gibt zwei Varianten den Schlaufzügel zu verschnallen: tief und hoch. Meist wird der Schlaufzügel tief verschnallt. Dazu liegt der geschlossene Teil des Zügels parallel zu den Trensenzügel und die Enden werden durch die Trensenringe gezogen. Von dort aus laufen sie zwischen den Vorderbeinen hindurch zum Sattelgurt, wo sie befestigt werden.Nimmt der Reiter den Schlaufzügel in dieser Verschnallung an, zieht er dem Pferd die Nase in Richtung Brust und kann es so zum Nachgeben im Genick animieren oder auch zwingen.

Bei der wesentlich seltener verwendeten hohen Verschnallung laufen die Enden des Schlaufzügels vom Trensenring aus seitlich zum Sattelgurt und werden dann, ähnlich wie Ausbinder, oberhalb des Buggelenks am Sattelgurt befestigt.Nimmt der Reiter bei dieser Variante den Schlaufzügel an, wird die Nase des Pferdes nach hinten oben gezogen. So kann an der Aufrichtung gearbeitet werden.

...zur Antwort

Von welcher Art Pad sprichst Du denn? Normalerweise legt man unter einen Sattel eine Satteldecke bzw eine Schabracke, damit keine Scheuerstellen verursacht werden und Schweiß vom Pferd nicht das Leder angreift. Theoretisch würde es aber auch ohne gehen.

...zur Antwort

Du musst manuell fokussieren am Objektiv. Also den kleinen Schalter am Objektiv umlegen auf M und dann die Fokus beim Filmen manuell nachführen.

...zur Antwort

Versuchen, hier irgendetwas hinter ihrem Rücken zu starten um anonym zu bleiben, finde ich nicht angebracht.

Das ist ein sensibles Thema, versuche mal, Dich selbst in die Lage hinein zu versetzen. Stelle Dir vor, Du kaufst Dir ein Pferd und hast zu dem Zeitpunkt Normalgewicht. Dieses Pferd hast Du nun eine längere Zeit - über Jahre hinweg? - und in dieser Zeit nimmst Du an Gewicht zu. Möglicherweise sogar aus gesundheitlichen Gründen, und leidest selbst darunter. Diese Gewichtszunahme kann langsam passieren und wird dann weniger extrem wahrgenommen, daher kommt Dir zu keinem Zeitpunkt der Gedanke, dass Du womöglich zu schwer für Dein Pferd geworden bist, bzw überdenken musst, wie Du Dein Pferd reitest. (Andere Ausrüstung anschaffen, weniger reiten... alles etwas, was nicht unbedingt zum Vorteil vom Reiter ist und was man dann gerne mal "verdrängt")

Wenn nun aber alle im Stall hinter Deinem Rücken tuscheln und Du das vielleicht sogar in gewisser Weise mitbekommst und auf Dich beziehst, weil Du die einzige bist, die nicht weiß, um was es geht... wie fühlst Du Dich dann?

Es wäre nur fair, sie nicht "ins offene Messer laufen zu lassen", sodass sie sich direkt mit irgendwelchen Behörden rumschlagen muss, die ihr ihr auf den Hals hetzt, indem ihr direkt Meldung an das Veterinäramt oder den Tierschutz macht, sondern versucht, mit ihr sachlich und einfühlsam ins Gespräch zu kommen.

Allerdings solltest ihr grundlegend auch nochmal genau drüber nachdenken, ob ihr Gewicht wirklich eine zu hohe Belastung für das Pferd ist. Gerade Haflinger sind nicht selten gute Gewichtsträger und die vom "alten Schlag" haben keinen zierlichen Körperbau, sondern können mit höherem Gewicht umgehen.

Mein Vorschlag wäre, dass ihr nochmal versucht, mit ihr zu sprechen und ihr anbietet, einen Fachmann - Tierarzt, Osteopath zum Beispiel - kommen zu lassen, der sich die beiden mal anschaut und das Pferd durch checkt. Wenn dann alles okay ist, entschuldigt ihr euch für die Unannehmlichkeiten bei ihr und erklärt, dass ihr euch lediglich um das Wohl des Tieres gesorgt habt usw usf. Das alles auf einer freundschaftlichen Basis hin, eben um drum das Klima in der Stallgemeinschaft nicht unnötig zu schädigen. Da hat dann nämlich keiner was von, und das wäre schade.

...zur Antwort