Freundin finden nach Dornröschenschlaf?

Ich (m) war mal psychisch erkrankt. Das hat mich viel Lebenszeit gekostet. Dementsprechend hab ich vieles nicht erlebt. Obwohl ich jetzt positiv nach vorne schaue, ist es für mich aussichtslos, jemanden zu finden: In etwa gleichaltrige Frauen sind mir viele Jahre voraus. Es passt beiderseits nicht. Ja, ich schäme mich selbst sehr dafür, dass es so ist, wie es ist, aber ich kann nun mal die Zeit nicht zurückdrehen. Es ist ja auch eine Frage der Einstellung, ob man sich mit der bescheidenen Situation zufrieden gibt, oder, wie ich, Ansprüche an sich und seine Zukunft hat und eben auch Bock drauf hat, etwas zu erleben. Ich will nicht zum Mars, aber was man mit Anfang/Mitte 20 eben so macht. Normales Leben eben (bzgl Partnerschaft, Hobbies, Beruf usw). Das dann aber eher mit einer wesentlich jüngeren Frau, weil sie in etwa an derselben Stelle im Leben steht. Denen bin ich aber (verständlicherweise) wiederum zu alt. Es ist also eine aussichtslose Situation. Also meine Frage: Was tun?? Denn ich denke nicht, dass ich jetzt kein liebenswerter Mensch mehr bin und dazu verdammt bin, "forever alone" zu sein. Aber ehrlich gesagt hätte ich wohl bessere Chancen, wenn ich im Knast gesessen hätte.

Gleichaltrige Frauen, die in einer annähernd ähnlichen Situation sind, sind mir weit und breit noch nicht begegnet. Sicher gibt es sie irgendwo ganz vereinzelt da draußen. Aber dann muss man sich auch noch begegen und gefallen. Chance=0. Und eine wesentlich jüngere Frau zu finden... davon träume ich nicht mal. Letztendlich komme ich immer wieder in die Situation, mich erklären und rechtfertigen zu müssen. So viel Verständnis dafür, warum es so ist, wie es ist, kann man von niemandem erwarten. Aus Scham darüber habe ich mich deshalb zurückgezogen.

Leben, Zukunft, Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
4 Antworten
Weitere Inhalte können nur Nutzer sehen, die bei uns eingeloggt sind.